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QWERTY Begriffserklärung und Definition

qwerty„QWERTY“ ist ein in der Allgemeinsprache verwendeter Begriff, um das englische Tastaturlayout zu beschreiben. Dieser setzt sich aus den ersten fünf Buchstaben der obersten Zeile direkt unter der Ziffernreihe zusammen. Beim englischen Tastaturlayout QWERTY handelt es sich um eine genormte Richtlinie zur Sortierung von Tasten in der Daten- und Texteingabe nach ISO/IEC 9995. Hier wird nicht nur das standardkonforme Tastaturlayout, sondern auch die Belegung der Sondertasten und das Layout des Ziffernblocks beschrieben. Da es sich hierbei um eine international verwendete Norm handelt, kennt sie noch weitere Varianten für die am meisten gesprochenen Sprachen mit lateinischen Buchstaben, unter anderem das deutsche QWERTZ-Tastaturlayout oder das französische AZERTY-Tastaturlayout. Zudem wird in der Norm zwischen verschiedenen sekundären Tastaturlayouts unterschieden, die beispielsweise in mehrsprachigen Ämtern zum Einsatz kommen, wenn nicht ausschließlich auf die lateinischen Buchstaben zurückgegriffen werden kann. Ein solches, sekundäres Tastaturlayout wird als T2 bezeichnet, die im Alltag zum Einsatz kommenden Tastaturen ohne sekundäre Buchstabengruppen werden durchgängig als T1 bezeichnet.

Geschichte und Aufbau des Tastaturlayouts „QWERTY“

Als im 19. Jahrhundert die ersten Schreibmaschinen aufkamen, die noch mit mechanischen Hebelkonstruktionen arbeiteten, wurde das schnelle Tippen häufig vorkommender Wörter wegen der großen Anfälligkeit dieser Hebel sich zu verhaken, stark behindert. Zu dieser Zeit waren die Buchstaben streng nach dem Alphabet geordnet, häufig benutzte Buchstaben lagen nah beieinander. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, entschloss sich Christoper Latham Scholes, ein amerikanischer Buchhalter, das Layout seiner Tasten von Grund auf zu verändern. Ausgehend von der Position der Shift- und Entertaste, die für Großschreibung bzw. Absätze und Zeilenende verantwortlich waren, positionierte er die meistbenutzen Buchstaben möglichst weit auseinander halbkreisförmig verteilt in der Mitte der Buchstabenreihen. Dies ist auch heute noch nachvollziehbar, wenn man sich die Positionen der Buchstaben A, E, T, N und O anschaut. Die verbleibenden Buchstaben verteilte er so in den Zwischenräumen, dass im englischen oft vorkommende Kombinationen ebenfalls einen möglichst großen Abstand zueinander hatten. Es wird oft behauptet, dass die heute bekannte Anordnung der Tasten auch der Ergonomie zuträglich ist und die Schreibgeschwindigkeit erhöhen soll, jedoch ist das Tastaturlayout „QWERTY“ in diesem Fall eher unvorteilhaft, da die eigentlich schwächere linke Hand die meisten der Bewegungen ausführen muss, während die stärkere rechte Hand nur sporadisch zum Einsatz kommt. Dass wir heute trotzdem mit diesem Tastaturlayout am besten zurechtkommen, liegt allein an der Gewöhnung, da nicht nur Computertastaturen, sondern mittlerweile auch On-Screen-Smartphonetastaturen und sogar Spielekonsolen das QWERTY- bzw. QWERTZ-Tastaturlayout verwenden. Zudem schreibt, wie oben bereits beschrieben, die ISO-Norm diese Anordnung der Tasten bereits seit vielen Jahren vor, während andere Tastaturlayouts erst viel später, weit nach der weltweiten Etablierung, in die Norm eingeschlossen wurden. Problematisch ist die Anbindung neuer Tastaturlayouts ebenfalls bei den Betriebssystemen. Während andere Sprachen schon früh in die Software integriert wurden, war die Implementierung alternativer Tastaturlayouts lange kein Thema für die Hersteller, selbst heute werden nur wenige davon unterstützt.

Verwendung des QWERTY-Tastaturlayouts weltweit

Bei „QWERTY“ handelt es sich um das meistbenutzte Tastaturlayout der Welt, denn es ist nicht nur im amerikanischen Raum gebräuchlich, sondern in allen Ländern mit englischer Amtssprache, ausgenommen dem vereinigten britischen Königreich, hier kommt das spezielle UK-Tastaturlayout zum Einsatz. Neben Nord- und Südamerika wird QWERTY also auch in Malaysia, Australien, Hongkong, Indien, Neuseeland und Südafrika verwendet. Fast alle anderen Länder haben entweder ein eigenes darauf aufbauendes Tastaturlayout oder verwenden kombinierte lateinische und nicht lateinische Sekundäranordnungen. So wird in deutschsprachigen Ländern wegen der Umlaute Ö, Ü, und Ä hauptsächlich auf das ebenfalls standardkonforme QWERTZ-Tastaturlayout zurückgegriffen (ausgenommen Liechtenstein), während französischsprachige Länder inklusive den Niederlanden AZERTY verwenden. Zu beachten ist allerdings, dass hauptsächlich in den asiatischen Staaten zwar ebenfalls eine lateinische QWERTY-Belegung vorhanden, diese aber nur sekundär ist und über Sondertasten aktiviert werden muss. Vor allem in Japan gibt es wegen der drei verschiedenen Schriftsysteme wegen der besseren Übersicht sogar Tastaturen ganz ohne lateinische Buchstaben. Hier sind multitypografische Schriftbelegungen aus einer Kombination von Hiragana, Katagana und Kanji üblich. Der Trend geht aber auch in diesen Ländern zu einer reinen sekundären Verwendung des landestypischen Schriftbildes. Dies liegt vor allem daran, dass die meisten Webseiten im Internet lateinische Buchstaben verwenden.

Kritik und Verbesserung von QWERTY

Das QWERTY-Tastaturlayout und die Ableger werden immer wieder kritisiert. Die Anordnung der Tasten sei ergonomisch und schreibtechnisch unvorteilhaft, die beim 10-Finger-Tippsystem verwendete Handposition würde Krankheiten wie Sehnenscheidenentzündung begünstigen und allgemein seien die eher schwächeren äußeren Finger viel zu hoch belastet. Selbstverständlich lassen sich nicht alle der Aussagen beweisen, beispielsweise wurde bei Studien kein erhöhtes Risiko von Sehnenscheidenentzündung im Vergleich mit anderen Tastaturlayouts festgestellt, viel eher ist dauerhaftes Tippen am Computer an sich ein Auslöser für Belastungskrankheiten der Handgelenke und Finger. Zudem ließe sich auch die Ergonomie des Standardtastaturlayouts um ein Vielfaches verbessern, indem man die Tastatur selbst nach ergonomischen Standards produziert, beispielsweise den natürlichen Winkeln der Handgelenke angleicht, wie es in vielen Büros und Ämtern bereits üblich ist. Trotzdem gibt es mehrere ausgearbeitete Konzepte für eine ergonomische Neubelegung der Tastatur. Vor allem der Weg, den die Finger beim Tippen zurücklegen müssten, soll durch die Neubelegung, beispielsweise nach August Dvorak, vermindert werden. Die Dvorak-Tastaturbelegung wurde so konzipiert, dass sich weniger häufig genutzte Buchstaben weiter außen befinden und sich die linke und rechte Hand beim Tippen möglichst oft abwechseln. Zudem wurden häufig genutzte Buchstaben auf der oberen und mittleren Tastaturreihe verteilt, während die schlecht erreichbare untere Reihe nur wenig genutzt wird. Beinahe 90% des Weges der Finger lassen sich bei Benutzung des Dvorak-Tastaturlayouts einsparen, auch das Erlernen des 10-Finger-Tippsystems soll deutlich schneller vonstattengehen, da es sich „natürlicher“ anfühlt, die Hauptarbeit mit Zeige- und Mittelfinger zu verrichten. Ein Problem des Dvorak-Tastaturlayouts ist aber die starke Fokussierung auf englische Begriffe und oft benutzte Buchstabenkombinationen. In anderssprachigen Ländern wäre die Benutzung deshalb eher weniger sinnvoll, vor allem da die verschiedenen Sonderzeichen komplett fehlen und umständlich per Tastenkombinationen eingegeben werden müssten. Bisher konnte sich keins der alternativen Tastaturlayouts wirklich durchsetzen, da der daraus resultierende Vorteil nur marginal erscheint, während gleichzeitig die Gewöhnung und die einfache Verfügbarkeit der Standardtastaturen besonders hoch ist.



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