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Kosten für Google Ads senken durch SEO

Google Ads: Kosten senken durch Suchmaschinenoptimierung / SEONach jahrelangen Einschränkungen durch die COVID-19 Pandemie, Umsatzrückgängen, schleppendem Neukundengeschäft, weltweiten Logistik-Wirren und nicht zuletzt durch geopolitische Entwicklungen wie dem Krieg in der Ukraine und die steigende Inflation sind fast alle Unternehmen in der DACH-Region im Jahr 2022 auf solide Neukunden angewiesen. Viele davon weitaus mehr, als in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten. Das Resultat: Online Werbung boomt, wie nie zuvor in der Geschichte – so auch das Format Google Ads.

Es gibt hierbei jedoch ein zentrales Problem: Die Kosten für Google Ads steigen mit jedem zusätzlichen Werbetreibenden, denn Google Anzeigen basieren auf einem Auktionssystem getreu dem Motto „wer das Gebot mit dem höchsten Preis pro Klick abgibt, steht bei Google ganz oben“.

Wer bei den Geboten für hohe Klickpreise (nicht selten weit über 10 Euro pro Klick – in Sonderfällen auch dreistellige Beträge!) nicht mithalten kann oder will, wird bei Google Ads keinen oder zumindest deutlich weniger Erfolg haben. Kleinere Firmen und sogar Mittelständler können häufig die Kosten für breit angelegte Google Ads Kampagnen nicht mehr stemmen – oder die hierüber generierten Umsätze können die Kosten pro Klick nicht mehr kompensieren.

Genau hier kommt die professionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO) als willkommene Ergänzung oder Alternative für Google Ads ins Spiel. Im Rahmen dieses Artikels betrachten wir die Optimierungsmöglichkeiten durch SEO bei bestehenden Google Ads Kampagnen.

Was sind Google Ads?

Google AdsUnter Google Ads versteht man Anzeigen bei Google. Diese Anzeigen können von Unternehmen gebucht werden. Sie erscheinen über, neben oder unter den sogenannten natürlichen Suchergebnissen. Google Ads sind also die einzige Möglichkeit, um – im klassischen Sinne – direkt auf Google zu werben.

Google monetarisiert durch diese Anzeigen seine Suchmaschine – und macht mit Google Ads Milliardenumsätze und entsprechende Gewinne. Der Erfolg von Google basiert fast ausschließlich auf den von Google verkauften Anzeigen in den Suchergebnisseiten – so einfach dies klingen mag.

Im Umkehrschluss bietet Google mit dem hauseigenen Google Ads System Werbetreibenden eine komfortable Basis, um ihr Werbebudget sinnvoll und vor allem zielgruppenaffin anzulegen. Viele Unternehmen sind auf das Schalten von Google Ads angewiesen – häufig sind über Google Ads gewonnene Neukunden die einzigen neuen Kunden, die Unternehmen gewinnen.

Bei vielen lokalen Unternehmen und insbesondere bei großen mittelständischen Unternehmen und international aktiven Konzernen spielen Google Ads daher seit vielen Jahren eine sehr wichtige Rolle.

Verankerung von Google Ads im Marketing Mix

Google Ads sind seit Jahr und Tag ein zentrales Instrument im Marketing-Mix von Firmen, Organisationen und Konzernen. Die Einrichtung erfolgt schnell, das tägliche, wöchentliche oder monatliche PPC-Budget ist ebenso schnell konfiguriert wie die Zielgruppen.

Selbstredend funktionieren Google Ads Kampagnen – gerade, wenn man sie effektiv nutzen möchte – nicht von alleine und nicht ohne Anpassungen und eine entsprechende Erfolgskontrolle. Viele Mittelständler und Konzerne involvieren daher nicht nur ihre eigenen Units, sondern ergänzend auch eine PPC-Agentur. Häufig werden noch Performance Marketing Agenturen oder SEM-Dienstleister als Experten für Controlling, Tracking und Reporting involviert, um das Google Ads Konto so richtig zum Laufen zu bringen.

In vielen Fällen rechnen sich Google Ads für die Werbetreibenden. Wenn eine Kampagne richtig aufgesetzt ist und die wirkliche Zielgruppe mit minimalen Streuverlusten anspricht, spricht sehr vieles dafür, Google Ads zu nutzen. Google Werbung bietet schließlich eine ganze Reihe an Vorteilen für Werbetreibende.

Vorteile von Google Ads

Google Anzeigen bieten mehrere Vorteile, die für Unternehmen jeder Größe von Interesse sind:

  1. Schnelle Einrichtung: Unter https://ads.google.com/intl/de_de/home/ 1 mit dem meist ohnehin vorhandenen Google Account anmelden und los geht’s.
  2. Zielgruppen gezielt bewerben: Durch die vielfältigen Einstellungen können Unternehmen die Zielgruppe ihrer Anzeigen definieren und diese gezielt ausspielen.
  3. A/B-Tests: Google Ads Kampagnen können so konfiguriert werden, dass die nur die Anzeigen genutzt werden, die optimal performen
  4. Lokale und regionale Anzeigen: Durch umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten können nicht nur Land und Sprache der Zielgruppe definiert werden, sondern Google Anzeigen auch beispielsweise genau in einem Bundesland, in einer Stadt oder in einer Region geschaltet werden. Hierdurch ist gezielt lokale und regionale Werbung möglich.
  5. Budget sehr gut einstellbar: Das Anzeigenbudget kann für Monate, Wochen aber auch pro Tag eingestellt werden. In den meisten Fällen klappt das sehr gut und das tägliche Werbebudget wird (plus minus x) zuverlässig verbraucht.
  6. Auswertung der Kampagnen via Google Analytics: Durch das Verknüpfen von Google Ads und Google Analytics kann der Return on Investment (ROI) genau berechnet werden. Werbetreibende erfahren somit nicht nur, wie teuer ein Klick bei Google ist, sondern auch, wie viele Klicks und somit wie viel Budget für das Generieren eines Neukunden erforderlich sind, der wiederum entsprechende Umsätze beim werbenden Unternehmen tätigt. Hierdurch können skalierbare Werbestrategien erstellt werden.

Dies sind nur einige exemplarische Vorteile von Google Ads, die jedoch immer wieder für Begeisterung sorgen. Wie so oft im Leben gibt es jedoch auch Nachteile.

Nachteile von Google Ads

Die Nachteile von Google Ads sind gerade in turbulenten Zeiten entscheidend für Unternehmen, das Google Ads Budget zu kürzen oder sich nach anderen Möglichkeiten umzusehen, Erfolg bei Google zu haben. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für Nachteile:

  1. Hohe Kosten pro Klick: In vielen Bereichen wurde die Einstiegsschwelle bei Google Ads über die Jahre hinweg bereits so weit nach oben verschoben, dass Startups, neue Online Shops und Dienstleister schlicht nicht mehr wirtschaftlich mit der Google Werbung beginnen können.
  2. Steigende Klickpreise durch Mitbewerber: Google Ads basiert auf einem Auktionssystem. Wer am meisten bietet und den höchsten Preis pro Klick bezahlt, steht oben. Bei vielen Branchen – selbst in eigentlichen Nischen – sind die Klickpreise in den vergangenen Jahren durch eine Vielzahl an werbebuchenden Unternehmen extrem gestiegen und steigen kontinuierlich weiter. Dieses Prinzip ist – zumindest theoretisch – nach oben hin unbegrenzt, so dass die Preise pro Klick steigen und steigen.
  3. Nur top Positionen liefern Leads und Sales: Nicht selten berichten Google Ads Kunden, dass nur die absoluten top Platzierungen (z.B. Platz 1-3) überhaupt nennenswerte Leads und Sales liefern. Das ist einerseits logisch, denn neben den Google Ads gibt es ja auch noch die natürlichen Suchergebnisse, die sehr guten Traffic über Google abgreifen, andererseits bedeutet dies für den Werbetreibenden bei Google Ads, dass er in der absolut obersten Region der Klickpreise mitbieten muss, um überhaupt entsprechende Erfolge zu generieren. Preise über 10 Euro pro Klick sind in vielen Branchen daher keine Seltenheit. Extrem breit angelegte Kampagnen, die über einen riesigen Fundus an Keywords und verschiedene Anzeigen verfügen sind von diesem Effekt natürlich weniger betroffen – aber diese sehr komfortable Situation ist eher die Ausnahme.
  4. Mittel- und langfristig nicht betriebswirtschaftlich abbildbar: Das Gebotssystem von Google Ads ist theoretisch nach oben hin offen. Rein betriebswirtschaftlich rechnen sich sehr hohe Klickpreise häufig nicht, so dass hier der Wettbewerb entscheidet, wie hoch die Klickpreise gehen. Erfahrungsgemäß gibt es immer ein Unternehmen, das mehr Budget in Google Ads investieren kann oder will und schon ist die bisherige Strategie überholt. Mittel- und langfristig nur über Google Ads Neukunden zu generieren ist daher nicht nur schwierig, sondern häufig unmöglich.
  5. Klickbetrüger und Unbedarfte klicken Google Ads Budget weg: Ein erfahrungsgemäß stark unterschätzter Nachteil von Google Ads ist die Kombination aus Klickbetrug und Klicks, die durch unbedarfte Nutzer entstehen. Klickbetrüger sind seit Anbeginn des Internets eine Gefahr für das PPC-Modell – das steht außer Frage. Auch, wenn es keine offiziellen Zahlen hierzu gibt, so kann der Prozentsatz an Klickbetrügern beträchtlich sein.
    Dazu kommen unbedarfte Nutzer, die „unabsichtlich geklickt haben“. Ob das nun Mitbewerber, Mitarbeiter oder schlicht Nutzer sind, die Anzeigen mit natürlichen Suchergebnissen verwechseln: Auch dieser Faktor ist nicht unerheblich und kann sich gerade bei Google Ads Kampagnen mit hohen Klickpreisen oder großer Reichweite immens auf den Erfolg auswirken. Als Werbetreibender kann man weder gegen Klickbetrug noch gegen unabsichtliche Klicks etwas unternehmen – man ist diesem Fakt also ausgeliefert und zahlt hierfür faktisch bei jedem einzelnen Klick mit. In Kombination können sich die beiden Nachteile ordentlich summieren. Bei einem Werbebudget von z.B. 10.000 Euro pro Monat einen Anteil von beispielsweise 10 Prozent an Klickbetrüger und unabsichtliche Klicks zu verlieren kannnicht nur ärgerlich, sondern auch für den Erfolg der Werbekampagne oder gar des Unternehmens entscheidend sein.
  6. Skalierbarkeit in vielen Märkten nur mit kontinuierlichem Aufwand zu stemmen: Wie heißt es so schön? Die Konkurrenz schläft nicht. Genauso ist es auch. Auch wenn das Internet vor einigen Jahren noch für überraschend viele Menschen in der DACH-Region Neuland war, so hat es sich in den vergangenen Jahren unter anderem durch den Generationenwechsel in den Unternehmen extrem gut etabliert und ist nicht mehr wegzudenken. Ohne Internet geht heute nichts mehr – das ist jedem Marketing-Spezialisten und jedem Entscheider bewusst. Die Corona-Pandemie hat diesen Prozess massiv beschleunigt: Selbst die Unternehmen, die bisher nicht oder nur wenig online geworben haben sind längst auf den Zug aufgesprungen, betreiben Online-Shops und buchen Google Werbung. Das wiederum erhöht nicht nur die Einstiegshürden, sondern führt auch dazu, dass sich Unternehmen in fast allen Branchen kontinuierlich um die weitere Verbesserung ihrer Werbekampagnen bei Google kümmern. Das wiederum schlägt negativ auf die Skalierbarkeit zurück, denn wenn man nicht selbst permanent viel Elan in die eigenen Google-Anzeigen, das Tracking und Monitoring investiert, sind skalierbare Kampagnen fast unmöglich. In vielen Branchen ist es unabdingbar geworden, zusätzlich zur internen Marketing-Abteilung noch externe Spezialisten wie SEM-Agenturen, PPC-Dienstleister oder andere externe Profis zu engagieren, die sich um die Kampagnen kümmern – und selbst dann schläft die Konkurrenz nicht.
  7. Tracking funktioniert nicht (richtig): Theoretisch ist Google Ads rein strategisch betrachtet eine Goldgrube. Man investiert Betrag x in Klicks bei Google, generiert für y Klicks einen Neukunden, der dann wiederum einen durchschnittlichen Umsatz von z tätigt. Hierdurch lassen sich betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie der Return on Investment (ROI) und ähnliche Werte spielend leicht berechnen. Werbung bei Google ist also skalierbar. Doch: Ganz so einfach ist es nicht. Abgesehen von dem Fakt, dass man von einem Testballon nicht auf künftige Entwicklungen schließen kann, gibt es ein viel profaneres Problem: Das Tracking funktioniert bei vielen Unternehmen nicht oder zumindest nicht richtig. Dies ist zwar kein reines „Google Ads Problem“, aber erfahrungsgemäß einer der wichtigsten Gründe dafür, dass Unternehmen mit PPC-Kampagnen unzufrieden sind und diese nicht in dem Maße nutzen können, das eigentlich möglich wäre. Seit unserer Gründung vor 18 Jahren haben wir bisher keinen Kunden betreut, der sagen würde, sein Tracking ist top. Ganz im Gegenteil: Das Tracking ist ein Haupt-Knackpunkt bei PPC-Kampagnen. Dies ist zum einen natürlich technisch bedingt – ein ordentliches Tracking muss aufgesetzt und in die immer komplexer werdenden Systeme integriert werden. Dann gibt es noch den Fakt, dass sich Tracking-Services wie Google Analytics ständig verändern und hierdurch das Tracking noch komplizierter wird oder beispielsweise auch bisherige Methoden einfach nicht mehr in der neuesten Version funktionieren. Darüber hinaus gibt es jedoch auch andere Hürden, wie der immer komplexer werdende Datenschutz: Ohne Einwilligung, Cookies und Tracking-Pixel ist es extrem schwer bis unmöglich, Besucherströme flächendeckend auszuwerten und optimal zu nutzen. Von den Hürden rund um das Thema Retargeting einmal ganz zu schweigen. Im Umkehrschluss ist die Auswertung des Erfolgs von Google-Anzeigen und vergleichbaren Werbeformen äußerst komplex und wird noch viel komplexer werden. Für viele Unternehmen nimmt dies die erforderliche Budget-Klarheit, denn es wird unklar, wie viel ein Neukunde kostet, der über Google Ads generiert wird. Das wiederum ist höchst problematisch und führt zu gravierenden Problemen.

Welche Alternativen gibt es für Google Ads überhaupt?

Google ist in Deutschland und fast allen Teilen der Welt absoluter Marktführer unter den Suchmaschinen. Was vielen nicht bekannt ist: Google steht auch hinter dem Marktführer der Browser in Deutschland, denn „Chrome“ ist der hauseigene Browser von Google. Ganz nebenbei spielt Google mit dem eigenen Betriebssystem Android auch im Bereich der mobilen Endgeräte – allen voran Smartphones und Tablets – ganz oben mit.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was „Google“ wirklich ist. Der hinter Google stehende Konzern Alphabet ist einer der größten und profitabelsten Konzerne der Welt – und all dies basiert auf der mit Abstand wichtigsten Suchmaschine der Welt.

Wie man es auch dreht und wendet, man kommt im Bereich Internet Marketing also nicht an Google vorbei, wenn man die maximale Reichweite von Google nutzen möchte oder muss.

SEO für Sichtbarkeit bei Google ohne Google Ads: Eine höchst interessante Alternative

Vor dem o.g. Hintergrund liegt es auf der Hand, dass man als Unternehmen bei Google präsent sein sollte (auch) ohne für jeden Klick zu bezahlen. Genau hier kommt die Suchmaschinenoptimierung ins Spiel:

Durch professionelle SEO kann eine Sichtbarkeit bei Google erzielt werden, die über der – per Budget begrenzten – Reichweite von Google Ads liegt. SEO performt im Long Tail und Short-Head , kann also beide strategischen Segmente gezielt abdecken. Da bei der Suchmaschinenoptimierung durch uns nicht pro Klick abgerechnet wird, können theoretisch unbegrenzt viele relevante Besucher über Google zum Pauschalpreis generiert werden.

SEO nutzt also die Google-Suche mit der vorhandenen (und erwünschten) Reichweite und generiert relevante Besucher ohne den Hauptnachteil – den Preis pro Klick.

Weitere Alternativen zu Google Ads:

Selbstredend gibt es noch weitere Alternativen zu Google Ads, die jedoch alle gemein haben, dass sie die Suchmaschine Google nicht nutzen – und genau das ist das Hauptproblem dieser vermeintlichen Alternativen. Wenn man Google mit allen Vorzügen als Werbeplattform nutzen will, bleibt als Alternative zu Google Ads nur die Suchmaschinenoptimierung.

Da ein Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand nie schadet und bekanntlich viele Wege nach Rom führen, anbei einige exemplarische Alternativen zur bezahlten Google Werbung. Alle Plattformen haben ihre Daseinsberechtigung – das ist unbestritten und sollte nicht außer Acht gelassen werden.

Es gibt viele Gründe, diese Werbemöglichkeiten (auch) zu nutzen. Der Hauptgrund ist meist, dass die Preise für Werbung hier deutlich günstiger sind, als bei bezahlten Google Anzeigen. Besonders interessant können die nachfolgenden Optionen gerade dann werden, wenn bei Google die Preise pro Klick bereits viel zu hoch sind – das muss in der gleichen Branche z.B. bei Bing Ads nicht zwangsläufig auch der Fall sein und ist häufig einen Versuch wert!

  • Bing Ads: Microsoft bietet die Möglichkeit, Anzeigen auf seiner Suchmaschine Bing und weiteren Plattformen zu schalten. Die Optionen gehen weit über „Bing Ads“ hinaus und sind unter dem Überbegriff „Microsoft Advertising“ unter https://about.ads.microsoft.com/de-de 2 verfügbar.
  • Yahoo Anzeigen: Auch Yahoo bietet die Möglichkeit, Anzeigen in den Suchergebnissen zu schalten. Die hauseigene Alternative zu Google Ads nennt sich Yahoo Nativeund ist unter https://gemini.yahoo.com/advertiser/home 3 verfügbar. Ergänzend bietet Yahoo Sonderwerbeformen und weitere Optionen auf einer separaten – deutlich weniger bekannten – Plattform namens „Yahoo ad tech“ an. Yahoo ad tech findet sich unter: https://www.adtech.yahooinc.com/de/advertising 4.
  • Social Media Ads: Social Media Plattformen und Business-Netzwerke refinanzieren sich fast ausschließlich über Anzeigen. Es gibt mittlerweile sehr viele Social Media Kanäle, die über ein eigenes Anzeigenprogramm verfügen. Besonders reichweitenstark sind Anzeigen auf Twitter 5 , Instagram 6 , Facebook 7 , Xing 8 und LinkedIn 9. Je nach Zielgruppe können auch andere Plattformen wie z.B. Werbung auf TikTok 10 höchst interessant sein.
  • Amazon Ads: Der Onlineshopping und Logistik-Bolide Amazon bietet mit Amazon Ads natürlich auch ein eigenes Anzeigenprogramm an. Wer bei Amazon Werbung schalten möchte, kann diese unter https://advertising.amazon.com/de-de11 entsprechend buchen bzw. konfigurieren.
  • Content- und Werbenetzwerke: Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Content- und Werbenetzwerken. Viele davon fokussieren sich darauf, thematisch passende Anzeigen auf eigenen oder fremden Webseiten zu schalten. Das können – je nach Netzwerk, Zielgruppe und Konfiguration – alle Webseiten vom überregionalen Nachrichten-Magazin bis hin zum privat betriebenen Blog sein. Es gibt eine unglaubliche Fülle an Anbietern, deren Auflistung den hiesigen Rahmen sprengen würde. Fakt ist, dass derartige Anzeigen primär auf Reichweite oder jedoch auf sehr spezifische Themen ausgelegt sind. Das ist beispielsweise auch dann der Fall, wenn man Google Ads für das Content-Netzwerk bucht – auch hier werden dann Google Ads auf Webseiten geschaltet, die Google Werbebanner (sog. „Google AdSense“) integriert haben. Derartige Netzwerke haben den Vorteil, dass man schnell eine sehr große Reichweite erzielen kann – meist gibt es jedoch nur bedingt die Möglichkeit, Zielgruppen eng zu filtern und exakt anzusprechen. Das kann vorteilhaft sein, ist jedoch vor o.g. Prämissen keine wirkliche Alternative zu Google Ads, sondern (je nach Ziel der Kampagne) eher eine Ergänzung im Rahmen des Marketing-Mix. Darüber hinaus ist zu bemerken, dass sich generelle Anzeigen nicht für jedes Produkt und jede Dienstleistung eignen – Produkt und Plattform müssen also sehr gut passen, um werblich zu funktionieren.

Die obenstehende Auflistung kann man theoretisch auf alle weiteren Bereiche des Marketing-Mix – vom Newsletter bis hin zu Jobportalen, von der lokalen Zeitung bis zur klassischen Printwerbung ausweiten. Eine wirkliche Alternative zu den Möglichkeiten, die eine Auffindbarkeit auf Google bietet ist das aus SEO-Perspektive jedoch nicht. Die o.g. Kanäle können jedoch eine sehr sinnvolle Ergänzung sein und neue Möglichkeiten sowie eine Ausdifferenzierung vorhandener Marketing-Strategien darstellen. Beides ist für viele Unternehmen sinnvoll und ratsam.

Zwischenfazit:
Nur SEO für Google kann eine flächendeckende Reichweite über Google anbieten, die der von Google Ads ebenbürtig und nicht mit Google Ads identisch ist. Alle anderen „Alternativen“ sind keine Alternativen im klassischen Sinne, sondern im Regelfall Ergänzungen der bereits vorhandenen Kanäle oder reguläre Bestandteile von Marketing bzw. Vertrieb. Jeder Kanal hat hier seine eigenen Daseinsberechtigungen, aber wirklich ersetzen kann man die Sichtbarkeit bei Google dadurch nicht.

Aus unserer Perspektive und unserer Erfahrung nach kommt man als Unternehmen im Jahr 2022 in Deutschland bzw. in der gesamten DACH-Region längst nicht mehr an Google vorbei. Man kann die Vorteile von Google nutzen, also Werbung bei Google buchen und/oder sich via Suchmaschinenoptimierung eine entsprechende Sichtbarkeit bei Google sichern oder man überlässt dieses Segment kampflos den Mitbewerbern.

Alternative Ansätze in der Online-Werbung, die zwanghaft versuchen, Google außen vor zu lassen sind erfahrungsgemäß meist deutlich weniger reichweitenstark, generieren ggf. eine deutlich schlechtere Traffic-Qualität und führen – in Kombination – häufig zu einem deutlich größeren Aufwand als wenn man Google die Position im Marketing-Mix einräumt, die quasi gesetzt ist.

Versuche, durch das Implementierung von Alternativen „um Google herum zu kommen“ führen daher fast immer zum genauen Gegenteil davon, was man als Unternehmen erreichen möchte: Vermeidbarem Mehraufwand in der Verwaltung, mehr Budget-Bedarf und nicht selten auch schlicht zu einer deutlich verringerten Effizienz.

Wie können Google Ads Kosten durch SEO gesenkt werden?

Professionelle Suchmaschinenoptimierung bringt elementare Vorteile mit, um Google Ads Kosten sofort, aber auch dauerhaft und somit nachhaltig zu senken. Im Folgenden eine kurze Auflistung der häufigsten Ansatzpunkte, wie SEO Google Ads Konkurrenz machen oder diese zumindest sinnvoll ergänzen kann:

  • Keine Kosten pro Klick: Im Gegensatz zu Google Ads kostet ein via SEO generierter Nutzer kein Geld pro Klick. Bei realistisch konzipierten SEO-Kampagnen liegen die effektiven Kosten pro Besucher daher weit unter den PPC-Kosten.
  • Bereits kurzfristige Senkung der Google Ads Kosten möglich: In vielen Fällen kann die Suchmaschinenoptimierung sofort wirken, Google Ads können parallel heruntergefahren oder sogar beendet werden – wohlgemerkt auch bei gleicher oder sogar besserer Performance!
  • Mittel- und langfristig deutlich im Vorteil: Es liegt in der Natur der Sache, dass Suchmaschinenoptimierung eines gewissen Vorlaufs bedarf bis eine entsprechende Rentabilität eintritt. Ab diesem „Break-Even-Point“ wird es jedoch besonders interessant, denn SEO wird hierdurch skalierbar. Mittel- und langfristig können durch SEO also bei gleichbleibendem Budget deutlich geringere Klickpreise erzielt und weitaus mehr zielgerichtete Besucher generiert werden.
  • Mitbewerber klar im Nachteil: Während bei Google Ads schon innerhalb von wenigen Sekunden ersichtlich ist, welcher Mitbewerber unter welchen Begriffen wirbt, können im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung gezielt Vorkehrungen getroffen werden, damit Mitbewerber nicht oder nur sehr spät erkennen können, dass Sie SEO betreiben. Darüber hinaus kann die Art der SEO-Maßnahmen und deren Dimension verschleiert werden, so dass eine individuelle Strategie nicht durch Mitbewerber nachgebaut werden kann.

Ob vollständiger Ersatz oder partielle Ergänzung zur Entlastung des Budgets: Professionelle SEO hilft gerade dann weiter, wenn PPC-Kosten explodieren oder Werbekampagnen bei Google zu einem sprichwörtlichen Fass ohne Boden werden. Durch SEO können viele SEM-Kampagnen sinnvoll ergänzt, unterstützt oder sogar vollständig ersetzt werden.

Was genau möglich ist, kommt auf ihre individuelle Konstellation, also den Einzelfall an. Wir sichten diesen kostenlos und unverbindlich und stimmen mit Ihnen ab, welche Lösung für ihr Unternehmen optimal ist.

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Häufige Fragen und Antworten

Wie können Google Ads Kosten durch SEO gesenkt werden?

Bei Google Ads kostet jeder Klick Geld, SEO hingegen kann pauschal pro Monat abgerechnet werden – die Anzahl der Besucher per SEO kann weitaus größer sein, was zu einem geringen Preis pro Besucher führt.

Sind Google Ads und Google Adwords das gleiche?

Nach fast 18 Jahren wurde Google AdWords in Google Ads umbenannt. Das war am 24. Juli 2018 12. Die Begriffe Google AdWords und Google Ads bezeichnen also beide das gleiche System: Bezahlte Anzeigen bei Google.

Wie teuer sind Google Ads Anzeigen wirklich?

Die Kosten für bezahlte Google Ads Anzeigen variieren je nach Suchbegriff und Wettbewerb. Branchenübergreifend kann festgehalten werden, dass ein Klick häufig über 1 Euro kostet – je nach Suchbegriff auch 10 EUR, 20 EUR oder mehr. Dazu kommen ggf. Kosten für eine SEM-Agentur und interne Verwaltungskosten für das Handling, Abrechnung, Buchhaltung und vergleichbaren Aufwand. Die Kosten pro Kampagne summieren sich für Unternehmen schnell in den 4- oder 5-stelligen Bereich pro Monat – je nach Branche, Budget und Wettbewerb.

Welche Alternativen zu Google Ads gibt es?

Suchmaschinenoptimierung ist eine der wenigen Alternativen zu Google Ads, denn nur hierdurch kann die Reichweite von Google genutzt werden. Es gibt keine Suchmaschinen mit ähnlicher Reichweite, daher ist Google als Plattform alternativlos. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, viele kleine Kanäle und Werbeformen zu bündeln und einen Marketing-Mix zu erstellen, der ohne Google Ads auskommt und eine ähnliche oder sogar eine höhere Reichweite besitzt.

Wo ist der Unterschied zwischen Google Ads und Google AdSense?

Google Ads können in der Suchmaschine Google, auf Partnerseiten von Google (dem sogenannten Suchnetzwerk), aber auch im sogenannten Displaynetzwerk 13 geschaltet werden. Das Displaynetzwerk wiederum umfasst Millionen Webseiten unterschiedlicher Betreiber, die Google Ads integrieren – die auf solchen Webseite integrierte Variante nennt sich Google AdSense.

Quellen:

  1. https://ads.google.com/intl/de_de/home/
  2. https://about.ads.microsoft.com/de-de
  3. https://gemini.yahoo.com/advertiser/home
  4. https://www.adtech.yahooinc.com/de/advertising
  5. https://business.twitter.com/de/help/troubleshooting/how-twitter-ads-work.html
  6. https://business.instagram.com/advertising?locale=de_DE
  7. https://de-de.facebook.com/business/ads
  8. https://faq.xing.com/de/xing-ads/eine-werbeanzeige-schalten
  9. https://business.linkedin.com/de-de/marketing-solutions/ads
  10. https://www.tiktok.com/business/de
  11. https://advertising.amazon.com/de-de
  12. https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/zukunft-des-marketings/management-und-unternehmenskultur/vielfalt-und-inklusion/wir-stellen-vor-das-neue-google-ads/
  13. https://support.google.com/google-ads/answer/1752334?hl=de
Bildnachweis: iStock.com/LightFieldStudios, iStock.com/tolgart


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