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EDV Begriffserklärung und Definition

edvEDV ist die Abkürzung für elektronische Datenverarbeitung. Im Englischen wird für EDV der Begriff Electronic Data Processing genutzt und mit EDP abgekürzt. Unter EDV versteht man die Verarbeitung von Daten unter Zuhilfenahme elektronischer Geräte wie Fernschreiber und Computer. Es handelt sich bei EDV um einen Sammelbegriff für die Verarbeitung und Erfassung von Daten mit komplexen elektronischen Hilfsmitteln.

Konkret setzt sich der EDV Prozess aus mehreren Grundschritten zusammen. Die drei Grundelemente, die allein schon den Bestand der EDV erfüllen, sind folgende:

  1. Eingabe von Daten
  2. Speicherung von Daten
  3. Ausgabe von Daten

Weitere mögliche Prozesse, die innerhalb der Datenverarbeitung stattfinden können, sind die Sortierung von Daten, die Filterung von Daten, die Katalogisierung von Daten und die Verknüpfung von Daten.

Weiterhin können die Übertragung von Daten, das Konvertieren von Daten, das Löschen von Daten sowie die die Bearbeitung beziehungsweise Veränderung von Daten Bestandteile der EDV sein. Für alle diese Abläufe benötigt der Computer spezielle Datenverarbeitungsprogramme. EDV mit Fernschreibern findet nur noch sehr selten statt. In diesem Fall werden Informationen auf Lochstreifen übertragen.

Fortschritt & Entwicklung in der EDV

Wegen der schnellen und vielgestaltigen Entwicklung der EDV und der Technologien, mit deren Hilfe sie durchgeführt wird, ist auch das Angebot an EDV-Hardware und Software sehr umfangreich. Die Basis sind immer leistungsfähigere Chips. Auch die Kapazität von sogenannten Superrechnern, mit denen EDV stattfindet, wird durch eine immer größere Anzahl parallel arbeitender und speichernder Prozessoren ständig weiter erhöht.

Für das Lösen spezifischer Aufgaben arbeitet man an der Entwicklung von Computern mit menschlichen Fähigkeiten. Dazu gehören Lernen oder Spracherkennung. Für sogenannte Expertensysteme sollen verschiedene Gehirnfunktionen von Computern übernommen werden können. Die entsprechende Hardware firmiert unter dem Namen Neuro-Computer. Auch tragbare Geräte wie Smartphones, Notebooks und iPads können immer universeller für Aufgaben der EDV eingesetzt werden.

Die EDV-Technik

Der Technik der EDV liegt das Konzept zur Verwaltung und Bearbeitung von Massendaten zugrunde. Es folgt den tayloristischen Organisationsprinzipien und erlebte bereits während des Zweiten Weltkriegs einen ersten großen Entwicklungsschub. Das theoretische und praktische Grundprinzip der EDV besteht in Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe, weshalb es auch EVA-Prinzip genannt wird.

Der Prozess der EDV beginnt damit, dass die Rechner Daten empfangen. In seinem Verlauf werden diese Daten verarbeitet. Am Ende des EDV-Prozesses steht die Ausgabe der Daten. Der Ausgabeprozess unterliegt der kodierten Verarbeitungsvorschrift des jeweiligen Datenverarbeitungsprogramms. Die Grundlage der EDV bilden also die Ein- und Ausgabedaten. Der Kernprozess der EDV ist demzufolge das Umwandeln von Eingabedaten und Ausgabedaten. Die Bearbeitungsschritte können entsprechend der Struktur der Eingabedaten festgelegt werden und sind meist in die entsprechenden Datenverarbeitungsprogramme integriert.

Geschichte der EDV

Der Begriff Datenverarbeitung stammt aus dem 20. Jahrhundert und wurde meist Verwaltungen verwendet. Doch auch Forschungsprojekte dienten damals konkret der Erfassung und Auswertung von Daten. lange vor der Tätigkeit von IBM auf dem Gebiet der Datenverarbeitung gab es bereits den Atanasoff-Berry-Computer, der Ende der 1930er Jahre als erster elektronischer Digitalrechner auf den Markt kam. Er war für militärische Zwecke entwickelt wurden.

Bereits in den 50er Jahren war die zur Verarbeitung und Erfassung von Daten verwendete Recheneinheit stets elektronisch, weshalb man bereits von elektronischer Datenverarbeitung (EDV) sprechen konnte. Die Datenträger waren jedoch in der Regel Lochkarten, die mechanisch verarbeitet wurden. Im Laufe der Zeit lag der Schwerpunkt der Datenverarbeitung immer mehr auf der elektronischen Komponente.

In Großbritannien wurde der erste kommerzielle Business-Computer 1951 entwickelt. Er wurde unter dem Namen LEO bekannt. Bis zum Ende der 50er Jahre kümmerten sich international viele Lochkartenhersteller auch im die Weiterentwicklung und Vermarktung von Computern. Dazu gehörten Hollerith und IBM.

Computersysteme für Unternehmen

Die ersten kommerziellen Computersysteme wurden ausschließlich in großen Firmen installiert, die es sich leisten konnten, in einen solchen Hardwarekauf zu investieren und das entsprechende Fachpersonal auszubilden. Es gab jedoch noch keine Literatur über EDV-Software, sondern die Bedienungsanleitungen wurden nur für den internen Gebrauch gedruckt.

Zunächst entwickelten viele Großanwender ihre eigene Software für die interne elektronische Datenverarbeitung. Dafür war viel personeller Aufwand nötig. Weitere Minuspunkte der EDV waren die hohen Hardware-Kosten und die relativ langsame Verarbeitungsgeschwindigkeit. Deshalb waren die Entwickler gezwungen, bessere EDV-Programme und die entsprechende Hardware auf den Markt zu bringen. Doch die Datenverarbeitung mithilfe von Lochkarten war sehr aufwendig und fehleranfällig. Deshalb begann man später die Daten auf Magnetbändern und Magnetplatten zu speichern.

In den 50er und 60er Jahren waren die Einführung des Computers 1401 durch IBM und die Auslieferung des Computers 1301 durch ICT schon ein Fortschritt. Wie alle EDV-Maschinen dieser Zeit bestanden sie aus einer Recheneinheit, mehreren Magnetband-Decks, Druckern und einem Lochkarteneingang. Für den Betrieb dieser Computer waren meist speziell klimatisierte Räume nötig.

Erste EDV-Ansätze für Unternehmen

Bald standen auch kleineren Unternehmen Möglichkeiten offen, ihre Daten elektronisch zu verarbeiten, denn es wurde spezifische Software wie beispielsweise für Lohn- und Waren-Rechnungen entwickelt und mit den Datenverarbeitungsmaschinen ausgeliefert. Zudem wurden spezielle Service-Büros eingerichtet, in denen Datenverarbeitungshardware zur Verfügung gestellt wurde, die kleine Firmen bis zum Eintreffen ihrer eigenen Maschinen verwenden konnten.

Für die Herstellung der ersten EDV-Software wurden die Entwicklungsteams in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste bestand aus System-Entwicklern und die zweite aus Programmieren. Dann entwickelte die erste Gruppe die EDV-Programme und die zweite übersetzte sie in Computersprache.

Zur Anleitung der Computerbedienung gab es in Großbritannien bereits 1958 das erste Computer-Journal. Zudem bildete die britische Gesellschaft geprüfter Buchhalter ein Datenverarbeitungskomitee, das über die Möglichkeiten und Vorteile der Arbeit mit Computern informieren sollte. 1959 brachte die Gesellschaft die erste Broschüre heraus. Es war eine Einführung in die elektronische Datenverarbeitung mit Computern. Bereits ein Jahr vorher gab es ein Informationsblatt über elektronische Buchhaltung, das erläuterte, wie man für die Buchführung Computer einsetzen kann.

Ende der Lochkarten

Obwohl man in den 60er Jahren bereits wusste, dass es ein großer Fortschritt in der elektronischen Datenverarbeitung wäre, sich ganz von den Lochkarten zu trennen und die Daten nur noch auf Magnetplatten zu speichern, musste man damit auf die nächste Generation von Computern warten.

Erst in den 70er Jahren begannen elektronische Speichermedien die Lochkarten mehr und mehr zu verdrängen. Die bildschirmgestützten Erfassungsverfahren setzten sich endgültig durch. Die Lochkarte wurde vielerorts von neuen Speichermedien wie Magnetplatten und Disketten abgelöst. Dennoch spielten Lochkarten und Lochstreifen noch bis in die 80er Jahre hinein in der EDV eine nennenswerte Rolle. In wenigen Fällen wurden sie auch später noch genutzt.

Das Betreiben von EDV-Anlagen in Betrieben und Institutionen

In jedem größeren Unternehmen existiert für die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, die Bilanzbuchhaltung und die Materialwirtschaft eine eigene EDV-Abteilung. Für den zuverlässigen Betrieb der computergestützten EDV-Systeme sorgen Administratoren und Systembetreuer, die für Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben zuständig sind. Sie richten Netzwerke ein und sind für ihre Sicherung zuständig.

Bis vor wenigen Jahren beschäftigten die meisten EDV-Abteilungen auch eigene Programmierer. Wegen der guten Standardsoftware, die heute für alle Bereiche der EDV erhältlich ist, verliert dieses Tätigkeitsfeld jedoch immer mehr an Bedeutung. Dennoch gibt es nicht nur in Betrieben, sondern auch in Universitäten und öffentlichen Institutionen hauptamtliche EDV-Verwalter. In Schulen ist für die Betreuung der EDV-Anlagen meistens ein Lehrer abgestellt.

Das Verwenden der gleichen Software hilft den verschiedenen Unternehmen dabei, komfortabel untereinander kommunizieren zu können. Bei der Neuanschaffung modernster EDV-Technik stellt wegen der strengen Bestimmungen für die Entsorgung von Elektroschrott mitunter die Beräumung der alten ein Problem dar.

Überschneidungen von EDV und Telekommunikation

Ein wichtiges Teilgebiet der EDV ist der elektronische Datenaustausch. Mittlerweile wird die Datenverarbeitung häufig in Netzwerke verlagert. Dabei nimmt die Bedeutung der Telekommunikation immer weiter zu. Jede zeitgemäße EDV-Abteilung wird von elektronischen Kommunikationsmedien unterstützt. Auch Outsourcing spielt für EDV-Abteilungen eine immer größere Rolle. Dabei werden die Outsourcing-Leistungen oft von Telekommunikationsanbietern übernommen.



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