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iPad Begriffserklärung und Definition

Der iPad ist ein populärer Tablet PC, das von dem US-amerikanischen Unternehmen Apple hergestellt und vertrieben wird. Es handelt sich um die erste Variante eines Tablets überhaupt, die in größerem Maßstab und gezielt für den privaten Gebrauch verkauft wurde. Er erschien erstmalig im Frühjahr 2010 und wurde von dem verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs am 27. Januar. 2010 in San Francisco der Weltpresse vorgestellt.

Die Neuentwicklung rief aus verschiedenen Gründen eine große Aufmerksamkeit hervor – einerseits war es Apple drei Jahre zuvor mit dem iPhone die Einführung einer neuen Produktklasse gelungen – zum anderen hatte es bereits im Vorfeld zahlreiche Gerüchte um das neue Produkt gegeben, dessen Entwicklung sich bis auf das Jahr 2000 zurück verfolgen lässt. In der Tat gelang es Apple mit dem iPad eine weitere Serie und gleichzeitig eine komplett neue Kategorie – die der Tablets – am Markt zu etablieren.

Wie das iPhone bei den Smartphones war das iPad das erste Gerät, das sich gezielt auch an private Nutzer und nicht ausschließlich an professionelle und gewerbliche Endnutzer richtete. Die Resonanz war so groß, dass seitdem nahezu alle anderen Hersteller von Desktop-PC eigene Entwicklungen in diesem Bereich zu etablieren suchen.

Verglichen mit den heutigen Werten war das erste iPad noch relativ rechenschwach – es verfügte über einen Single-Core Prozessor mit einem Gigahertz, 256 MB Arbeitsspeicher, jedoch bereits über 16 bis zu 64 GB Flash-Speicher, den sich der Nutzer allerdings mit dem Betriebssystem teilen muss. Dieses iOS genannte System ist eine eigene, proprietäre Entwicklung von Apple, die ursprünglich ausschließlich für den Einsatz mit iPhone entwickelt und anschließend auf die neuen Bedürfnisse adaptiert wurde.

In seiner Basis beruht es auf dem ebenfalls von dem Konzern entwickelten OS X, ist jedoch von der Benutzeroberfläche stark an die Verwendung auf mobilen Geräten und insbesondere auf die Bedienung mittels eines Touchscreens ausgerichtet.

Kennzeichnend ist unter anderem eine restriktive Sicherheitspolitik, die ausschließlich die Installation von lizenzierten und auf ihre Tauglichkeit geprüften Programmen, den sogenannten Apps – Kurzform für Applications – erlaubt. Dies lässt sich jedoch durch die Verwendung spezieller Techniken wie dem Schaffen eines Root-Zugangs oder dem Jailbreaking, umgehen, die auch normalen Nutzern den Zugriff auf alle Funktionen des Systems ermöglicht. In einigen Ländern wie den USA (seit Februar 2013) stellt dies jedoch eine strafrechtliche Handlung dar, zusätzlich kann es zivilrechtlich zu dem Verlust sämtlicher Garantieansprüche führen.

Die verschiedenen Modelle des iPad

Am 3. April 2010 kam das am 27. Januar vorgestellte iPad der ersten Generation in den Handel. Es verfügte über einen Single-Core Prozessor mit einer Taktgeschwindigkeit von 1 GHz und einem RAM-Speicher von 256 MB. Es war damals das erste Gerät einer neuen Klasse von mobilen Computern für den Privatgebrauch, die später den allgemeinen Namen Tablet verliehen bekamen.

In seiner ersten Version besaß das iPad noch keinerlei Kamera, weder auf der Front noch auf der Rückseite. Mit seinen Maßen von 242,8 mm Höhe, 189,7 mm Breite und einer Dicke von nur 13,4 mm bei einem Gewicht von nur 680 Gramm bzw. 730 Gramm in der Version mit Mobilfunkunterstützung war es bereits von Anfang an extrem klein und handlich. Bereits die erste Version wurde wie später alle anderen auch mit einem unterschiedlich großen internen Speicher ausgeliefert, der 16, 32 oder 64 GB umfasst und neben den Nutzerdaten auch noch das Betriebssystem und die installierten Programme aufnehmen muss. Erst in der vierten Generation wurde eine Variante mit einem größeren Speicher von 128 GB vorgestellt.

Die zweite Generation wurde knapp ein Jahr später wiederum von Steve Jobs präsentiert. Neu waren unter anderem zwei Kameras, eine auf der Rückseite und einer weiteren auf der Vorderseite, die mit einer geringeren Auflösung vor allem der Videotelefonie dienen soll. Diese Zweiteilung ist heute bei nahezu allen höherwertigen Tablets und Smartphones zu finden. In der Version 3G, die neben dem drahtlosen Netzwerk WLAN 802.11a/b/g/n auch Mobilfunkunterstützung nach CDMA, UMTS/HSDPA oder GSM/EDGE bietet, war zusätzlich erstmals ein GPS-Empfänger verbaut, der die genaue Standortlokalisierung ermöglichte. Die Zahl der Kerne des Hauptprozessors und der Grafikeinheiten wurde bei gleicher Taktfrequenz ebenso wie der verfügbare Arbeitsspeicher RAM auf zwei bzw. 512 MB verdoppelt, was aufgrund neuer Architektur die Leistung um mehr als das Zweifache ansteigen ließ.

Die dritte Generation, die wiederum fast genau ein Jahr später vorgestellt wurde – dieses Mal von Tim Cook anstelle des in der Zwischenzeit verstorbenen Steve Jobs – besitzt einen deutlich stärkeren Akku, eine mit 1536 x 2048 Pixel doppelt so hohe Bildschirmauflösung wie die Vorgängermodelle und unterstütze erstmals auch den Mobilfunkstandard LTE. Um die hohe Auflösung auch flüssig darstellen zu können, wurde die Anzahl der Prozessorkerne in der Grafikeinheit auf vier erhöht, der Hauptprozessor selber beruht zwar auf einer neuen Architektur, behielt aber seine nominelle Arbeitsgeschwindigkeit von zweimal 1 GHz bei.

Entgegen der jährlichen Routine wurde die vierte Generation bereits ein knappes halbes Jahr später am 23. Oktober 2012 vorgestellt – nun erstmals in San Jose statt in San Francisco. Die wichtigsten Neuerungen sind eine Erhöhung der Prozessorgeschwindigkeit auf 1,4 GHz und eine neue Kamera auf der Rückseite, die erstmals auch Videos in Full-HD aufnehmen kann und im Fotomodus eine Auflösung von 5 Megapixel besitzt. Auch die Frontkamera wurde überarbeitet und bietet nun 1,2 statt 0,3 Megapixel. Das iPad 4 unterstützt darüber hinaus LTE auf allen Frequenzen und besitzt einen neuen Anschluss namens Lightning, der seit Mitte 2012 in allen zukünftigen Mobilgeräten der Firma Apple verwendet werden soll.

Besonderheiten des iPad und Kontroversen

Bei dem iPad handelt es sich um den ersten tragbaren Computer, der von der Leistung und der Bildschirmgröße mit einem Laptop konkurrieren konnte, zur Eingabe aber lediglich den Bildschirm zur Verfügung stellte und bewusst auf Extras wie Maus oder Tastatur verzichtete. Aus diesem Grund orientieren sich viele Geräte bis heute an den Standards, die das iPad bei seiner Einführung definierte und die mir jeder Genration weiterentwickelt werden. Die Ähnlichkeit ist teilweise so groß, dass Apple Konkurrenten wie etwa Samsung den Vertrieb bestimmter Produkte gerichtlich untersagen ließ.

Wegen seiner prominenten Stellung und seines hohen Verbreitungsgrades gilt das iPad heute in der Fachwelt und in der Öffentlichkeit als Trendsetter, der die Entwicklung auf dem Markt für mobile Computer anzeigt und bis zu einem gewissen Grad auch steuern kann. Neue Produkte müssen sich in der Regel am iPad messen – seine Standards waren lange Zeit die obere Messlatte, werden aber zunehmend auch von Mitbewerbern erreicht oder sogar übertroffen.

Bereits ein Jahr nach seinem Erscheinen wurde das iPad in einer US-amerikanischen Grundschule für den Unterricht eingeführt – dies führte zu teilweise starken Reaktionen vonseiten einiger Kritiker, die den Sinn einer solchen pädagogischen Maßnahme generell infrage stellten.

Das für das iPad verwendete Betriebssystem iOS wurde mehrfach Ziel kritischer Berichte, die es teilweise sogar in die Nähe einer Spionagesoftware rückten. Das liegt daran, dass viele Funktionen nicht oder nur unzureichend dokumentiert sind und teilweise vom Besitzer des iPads nicht abgeschaltet werden können. Als im April 2011 bekannt wurde, dass das iPad sämtliche Aufenthaltsorte abspeichert, ohne den Besitzer darüber zu informieren, sahen nicht nur Datenschützer darin ein schwerwiegendes Problem und einen Verstoß gegen ethische Richtlinien.

Im Jahr 2012 räumte Apple ein, sämtliche Spracheingaben des auf jedem iPad installierten Spracherkennungssystem SIRI auf eigenen Servern zu speichern und für die Weiterentwicklung seiner Software standardmäßig auszuwerten. Nicht von Datenschützern, sondern von Verbrauchern wird häufig kritisiert, dass die Installation von Apps nur über die offizielle Software Apple Store möglich ist. Offiziell dient dies der Sicherheit, dem Konzern wird allerdings vorgeworfen, sich damit ein De-facto-Monopol über den Softwaremarkt zu verschaffen und Applikationen nach eigenem Gutdünken zu zensieren oder grundsätzlich von den Geräten zu verbannen.



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