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Apple Inc. Begriffserklärung und Definition

Das Unternehmen Apple Inc. hat seinen Hauptsitz im kalifornischen Cupertino. Zu seinen Produkten zählen in erster Linie Computer, Betriebssysteme, Unterhaltungselektronik und Anwendungssoftware. Es war eines der ersten Unternehmen, das in der 1970er Jahren PCs herstellte und diese verbreitete.

Mit Einführung der Maus und der grafischen Oberfläche auf PCs nahm Apple Inc. eine Führungsrolle ein. Durch die Entwicklung des iPods, des iPhones und des iPads wurde das Geschäftsfeld von Apple Inc. auf andere Bereiche erweitert. Des Weiteren betreibt Apple Inc. zwei der größten Handelswege für digitale Güter. Apple Inc. wird auf ca. 185 Milliarden US-Dollar geschätzt und ist somit das wertvollste Unternehmen der Welt.

Geschichte von Apple Inc.

Gegründet wurde Apple Inc. im Jahre 1976 von den drei Firmengründern Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne, der sich allerdings kurze Zeit später wieder aus dem Geschäft herauszog und seine Anteile für 2.300 US-Dollar verkaufte. Das Startkapital von Apple Inc. lag übrigens bei gerade einmal 1.300 US-Dollar. Hierfür wurden der VW-Bus von Steve Jobs und der HP-65, ein programmierbarer Taschenrechner, von Steve Wozniak verkauft.

Die ersten Computer wurden von diesen beiden dann im Silicon Valley noch in der Garage zusammengebaut. Diese wurden dann zum Preis von 666,66 US-Dollar von der Kette Byte Shop verkauft. Im Jahr 1977 investierte Mike Markkula in die neu gegründete Gesellschaft 250.000 US-Dollar und erhielt im Gegenzug 26% der Aktien bzw. Anteile. Das Nachfolgemodell dieser ersten PC-Reihe, das im Jahr 1977 auf den Markt kam, wurde zwei Millionen Mal verkauft und wurde somit zu dem erfolgreichsten PC dieser Zeit.

In der Folgezeit ließ sich vor allem Jobs von Neuerungen beeinflussen und auch überzeugen. So kam es, dass Apple Inc. die Möglichkeit bekam, sich die Technologie des ersten PCs mit grafischer Oberfläche vorführen zu lassen. Das Unternehmen, das diese Option zur Verfügung stellte, bekam im Gegenzug 100.000 Aktien von Apple zu einem Preis von 1.000.000 US-Dollar, bevor Apple Inc. an die Börse ging. Durch diese Technik gelang es Apple mit dem Macintosh 1984, die grafische Oberfläche auf dem Massenmarkt zu etablieren. Interne Differenzen führten jedoch dazu, dass Jobs als Leiter des Macintosh-Projekts entbunden wurde und die Firma im Jahre 1985 verließ.

Durch die Einführung von Microsoft Windows 3.0 verschlechterte sich die Marktposition von Apple Inc. immer mehr und auch die Gewinne wurden deutlich geringer. 1994 entwickelte Apple dann das Gegenstück zu Windows, das Betriebssystem Mac OS. Anfangs wurde dieses System nur von kleineren Kunden abgenommen, allerdings folgte im Jahr 1996 mit Motorola einer der Branchenriesen. Dennoch konnte sich Apple nicht gegen Microsoft behaupten, Windows hatte sich als Betriebssystem durchgesetzt.

Auch in diesem Jahr kam es zu Problemen bei Apple Inc. Diese führten dazu, dass man eine Abschreibung in Höhe von 740 Millionen US-Dollar durchführen musste und man kurz vor der Insolvenz oder der Übernahme durch einen Konkurrenten stand. Man übernahm dann selber überraschend das Unternehmen NeXT, welches von Steve Jobs gegründet worden war, zu einem Preis von 400 Millionen US-Dollar. Die Führung von Apple wurde fast komplett ausgetauscht und durch NeXT-Mitarbeiter ersetzt. Steve Jobs wurde Chef des Unternehmens, obwohl er dies anfangs gar nicht wollte, dann aber zunächst befristet und in der Folge auf Dauer.

Unter der Führung von Jobs wurden viele Projekte beendet. Es gab nur noch zwei Linien, eine für den Geschäftskundenbereich und eine für den Heimanwender. In diesen zwei Linien waren jeweils zwei Geräte, eines für den mobilen und eins für den stationären Einsatz, vorgesehen. Diese Geräte das iBook und der iMac für die Privatkunden und das PowerBook sowie der PowerMac für Geschäftskunden.

Des Weiteren wurde ein Deal mit Microsoft geschlossen. Dieser Deal sah vor, dass Microsoft 150 Millionen US-Dollar in Apple-Aktien ohne Stimmrecht investierte und im Gegenzug eine Zusammenarbeit in vielen unterschiedlichen Projekten wie etwa Java erfolgte. Seit 1998 schrieb Apple dann wieder schwarze Zahlen und hat die Krise beendet. 2001 begann Apple damit, eine eigene Handelskette aufzubauen und Apple-Stores zu gründen. Hier wurden nicht nur Apple-Geräte verkauft, sondern auch die anderer Hersteller, die mit den Gräten von Apple jedoch kompatibel waren.

Im Jahr 2007 wurde das iPhone vorgestellt und die Tätigkeiten von Apple verschoben sich mehr in Richtung Unterhaltungselektronik. Im Zuge dieses Richtungswechsels wurde auch eine Namensänderung in Apple Inc. vorgenommen. Das im Jahr 2010 vorgestellte iPad führte den Erfolg dieses Richtungswechsels fort. 2011 wurden 75 % des Umsatzes von der Sparte Unterhaltungselektronik erzielt.

Apple Inc.: Das Unternehmen

Der Name Apple ist allein auf Steve Jobs zurückzuführen, da dieser das Unternehmen anmelden musste, es jedoch keine Namensvorschläge gab. Allerdings hatte der Name einen Nachteil. Das Beatles-Label hieß nämlich Apple-Records und man machte seitens Apple Inc. die Zusage, sich nicht im Musikbusiness zu etablieren, um so einen Prozess zu vermeiden. Jedoch kam es 1989 dann doch zum Prozess, weil die PCs immer größere Fähigkeiten im multimedialen Bereich erlangten. Dieser Streit wurde jedoch außergerichtlich beigelegt. Seit 2007 ist Apple Inc. alleiniger Eigentümer aller Markenrechte, die in Bezug zu Apple stehen bzw. mit dem Namen Apple versehen sind.

Produkte von Apple Inc.

Zu den Produkten von Apple Inc. gehören sowohl Hardware als auch Software. Hardware lässt Apple Inc. größtenteils in China fertigen. Zu der Softwarepalette gehören unter anderem Produkte wie das Betriebssystem Mac OS. Aber auch Standardanwendungen wie etwa der Webbrowser Safari, iTunes, Spotlight oder auch QuickTime gehören zu dem weitläufigen Angebot von Apple Inc.. Neben diesen Anwendungen finden sich jedoch auch spezielle professionelle Anwendungen bei Apple. Gerade die Bereiche Video und Foto sind hier von Apple Inc. fokussiert.

Kritik an Apple Inc.

Apple Inc. musste sich aber auch viel Kritik gefallen lassen. Gerade die Arbeitsbedingungen von Zulieferern im Ausland stehen hier im Blickpunkt der Öffentlichkeit, denn gerade die PC-Industrie steht in dem Ruf, sich weder für gesundheitliche noch arbeitsrechtliche Belange der Mitarbeiter zu kümmern. Apple lässt von dem asiatischen Anbieter Foxconn in der Nähe von Hongkong produzieren. Und gerade dieser Hersteller wurde bereits 2006 wegen seiner Arbeitsbedingungen kritisiert. Die Kritik bezieht sich auf Punkte wie Überstunden und Gehalt. So sollen hier teilweise 80 Überstunden pro Monat je Mitarbeiter anfallen und das Gehalt soll im Schnitt 50 Euro unter dem Mindestlohn liegen. Apple hat zwar im Zuge dessen eigene Fehler eingeräumt, jedoch laut eigenen Angaben keine Mängel bei Foxconn feststellen können. Allerdings hat sich Apple auch verschiedener Werkzeuge bedient, um solchen Kritiken zu entgehen, in dem man sich unterschiedlicher Organisationen angeschlossen und Leute beauftragt hat, die für sichere Arbeitsbedingungen Sorge tragen.

Aber auch im Bereich Umweltschutz sah sich Apple Inc. Kritiken ausgesetzt. Vor allem die Verwendung von Chemikalien wie bromhaltigen Mitteln und PVC sowie eine ausgebliebene Erklärung, auf diese Mittel zu verzichten, waren Anlass dieser Kritik. Man nahm diese Kritik ernst und verkündete 2007, dass man demnächst eine Vorreiterrolle im Bereich des Umweltschutzes in diesen Dingen sein werde. Im Jahr 2012 lag Apple Inc. bereits auf Platz 6 einer Liste, die Firmen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Umweltschutz bewertet.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Kritikpunkt ist der Umgang mit dem Datenschutz bei Apple Inc.. Hier wird vor allem mehr Transparenz gefordert. Die Kunden müssten wissen, welche Informationen gesammelt werden. Auch der Hinweis auf den Widerspruch zur Nutzung von Kundendaten ist in den AGBs von Apple Inc. nicht vorhanden.

Die EU wirft Apple Inc. sogar Kundentäuschung vor. Grund hierfür ist die Tatsache, dass Apple Inc. von der in der EU geltenden Gewährleistungspflicht abweicht und seinen Kunden Garantieleistungen, die eigentlich gesetzlich vorgeschrieben sind, zu überteuerten Preisen verkaufen möchte.

Des Weiteren wird in den USA die Kritik hinsichtlich der praktizierten Steuertricks laut, die zwar legal sind aber dennoch auf heftigen Widerstand stoßen. Mit diesen Buchungstricks vermeidet Apple Inc. in den USA Steuerzahlungen in Milliardenhöhe. So werden Gewinne, die außerhalb der USA erzielt werden, direkt an ausländische Tochterfirmen transferiert. Diese Gelder werden teilweise gar nicht (auch nicht im Ausland) versteuert, teilweise gehen die Gelder an Tochterunternehmen, die keinen einzigen Mitarbeiter beschäftigen. Aufgrund dieser Praxis wurde im Mai des Jahres 2013 eine Anhörung im Senat der USA anberaumt, die auch von Tim Cook besucht worden ist.



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