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iMac Begriffserklärung und Definition

Der iMac ist ein All-in-One Computer der Firma Apple, der in seiner Ursprungsversion im Jahre 1998 vorgestellt wurde. Zwar war der iMac bei Weitem nicht das erste Gerät dieser Klasse – das war der IBM 5100 aus dem Jahr 1975 – bis heute gehören iMacs aber wohl zu den kommerziell erfolgreichsten All-in-One Rechnern. Der Vorläufer des iMac war das Modell Macintosh aus dem Jahr 1984. Obwohl dieser Computer für seine Zeit technisch extrem ausgereift war, wurde er wie viele andere Applecomputer aus dieser Zeit am Markt wenig beachtet.

Ende der 1990er Jahre stand Apple kurz vor der Insolvenz, denn es fehlte an wirklich innovativen Produkten. Die Präsentation des allerersten iMac markierte dann 1998 den Beginn des kommerziellen Comebacks der Firma Apple. Steve Jobs kündigte auf einer Keynote einen Computer an, der speziell auf die Arbeit im Internet abgestimmt war. Auf die ungewöhnliche Schreibweise des iMac angesprochen, erklärte Steve Jobs die Bedeutung des Buchstaben „i“ mit „internet, individual, instruct, inform and inspire“.

Erste iMac-Generation 1998

Der erste iMac kam mit einem für seine Zeit revolutionären Gehäuse daher. Bis zu seinem Erscheinen steckten nahezu alle Heimcomputer in beigefarbenen, quaderförmigen Kunststoffgehäusen, auf deren Design offensichtlich wenig Wert gelegt wurde. Bei diesen Computern stand vielmehr ein geringer Wartungsaufwand und einfacher Erweiterungsmöglichkeiten im Vordergrund.

Der erste iMac wurde in einem halb durchscheinenden, blauen Polycarbonatgehäuse untergebracht. Dieses enthielt neben einem 15-Zoll-Röhrenmonitor den kompletten PC nebst Lautsprechern. Tastatur und kreisrunde Maus waren vom Design her auf den Rechner abgestimmt und ebenfalls transparent. Der iMac brachte vergleichsweise wenige Schnittstellen mit. Neben Kopfhörer- und Mikrofonbuchse verfügte er über einen Fast Ethernet Anschluss und eine damals noch nicht sehr weit verbreitete USB 1.2 Schnittstelle. CD-ROM Laufwerk und Festplatte waren per IDE angeschlossen. Auffällig war das vollständige Fehlen eines Diskettenlaufwerks, das bei den meisten anderen Computern dieser Zeit zur Standardausstattung gehörte.

Ein Nachteil des ersten iMac war dessen schlechte Aufrüstbarkeit. Außerdem konnten durch den damals noch neuen USB-Anschluss alte Peripheriegeräte mit einem Parallelport nicht mehr weiter benutzt werden.
Ursprünglich wurde der erste iMac mit einem 233 MHz G3 Prozessor von Motorola ausgeliefert. Im Zuge der Modellpflege wurden spätere Modelle auch in anderen Farben, mit einer besseren Grafikkarte, einer höheren Taktfrequenz und einer FireWire Schnittstelle versehen. Außerdem konnte der Kunde zwischen einem CD-Brenner und einem DVD-ROM Laufwerk wählen.

Zweite und dritte iMac-Generation – 2002 und 2004

Mit der zweiten Generation des iMac wurde das erfolgreiche Design der ersten Baureihe komplett ersetzt. Der Computer war nun ganz in Weiß gehalten und verfügte über einen Flüssigkristallbildschirm, der auf einem halbkugelförmigen Standfuß befestigt war. In diesem Fuß steckte der eigentliche Rechner mit allen Schnittstellen. Aufgrund seines ungewöhnlichen Designs erhielt der zweite iMac Spitznamen wie „Nachttischlampe“, „iLamp“ und „Germknödel“. Als Prozessoren kamen Motorola G4 mit einer Taktfrequenz zwischen 700MHz und 1,25 GHz zum Einsatz. Das LCD war mit Bildschirmdiagonalen zwischen fünfzehn und zwanzig Zoll für damalige Verhältnisse sehr groß.

Seit der dritten Generation liegen Rechner und optisches Laufwerk vollständig hinter dem Bildschirm, was eine sehr schlanke Bauweise ermöglicht. Die neue Generation setzte konsequent auf 64-Bit G5 Prozessoren aus dem Hause Motorola. Im Zuge der Modellpflege erhielt der dritte iMac größere Festplatten und eine frontseitige Kamera oberhalb des Displays.

Zusammen mit dieser sogenannten iSight Kamera legte Apple seinem Computerbetriebssystem Mac OS X das Programm Photo Booth bei, mit dem der Computer in eine Art Fotoautomaten verwandelt werden konnte. Die Benutzung des iMac als Mediencenter wurde durch FrontRow erleichtert. Apple lieferte mit jedem iMac eine Fernbedienung aus, mit der ein einfacher Zugriff auf Musik und Fotos möglich war.

Vierte iMac-Generation – 2006

Mit der nächsten iMac-Generation wechselte Apple die komplette Prozessorarchitektur aus. Statt Motorola-Chips kommen seit 2006 im iMac ausschließlich Intel-Prozessoren zum Einsatz. Dies ermöglichte zusammen mit einem speziellen Bootmanager „Boot Camp“ erstmals die Parallelinstallation von Mac OS X und Windows XP. Der iMac der vierten Generation verfügte über einen Intel Core Duo Prozessor.

Im Zuge der Modellpflege wurde der education iMac mit einer etwas abgespeckten Hardware speziell für Bildungseinrichtungen zu einem günstigen Preis angeboten. Dieser Rechner war aber schon bald allgemein erhältlich und wurde als Einsteigergerät vertrieben.

Fünfte, sechste und siebte iMac-Generation – 2007, 2009 und 2012

Mit der fünften Generation des iMac ging abermals ein größerer Designwechsel einher. Das Gehäuse des Computers bestand nun komplett aus Aluminium und Glas und war nahezu frei von Schrauben. (Eine einzige Schraube hielt die Abdeckung über den RAM-Bausteinen fest, um deren Austausch zu erleichtern.) Die fünfte iMac-Generation verfügte über ein hochglänzendes Display mit starker Hintergrundbeleuchtung und wurde mit einer Bildschirmdiagonale zwanzig und 24 Zoll angeboten.

Mit Einführung der sechsten iMac-Generation im Jahr 2009 wuchs die Bildschirmdiagonale auf maximal siebenundzwanzig Zoll an. Hierbei handelte es sich um ein Flüssigkristalldisplay mit IPS-Technik. Für die Hintergrundbeleuchtung kamen LEDs zum Einsatz. Tastatur und Maus (genannt MagicMouse) sind standardmäßig kabellos ausgeführt. Mit der letzten Revision dieser Gerätegeneration bot Apple zum ersten Mal eine SSD als Alternative zu einer magnetischen Festplatten ein. Seit der siebten Generation, die im Jahr 2012 vorgestellt wurde, verfügt der iMac über kein optisches Laufwerk mehr. Als Konsequenz konnte eine noch flachere Bauform realisiert werden.



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