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Apple iOS Begriffserklärung und Definition

Zeitgleich mit der Vorstellung des allerersten iPhone im Jahre 2007 präsentierte Apple ein eigenes neues Betriebssystem unter dem Namen iPhone OS. Es handelte sich um ein speziell für die ARM-Architektur des iPhones angepasste Version von Apples Computerbetriebssystem Mac OS X. Wie sein großer Bruder basiert Apples mobiles Betriebssystem bis heute auf Unix als Urahn. Seit dem Jahr 2010 kommt iOS auch auf dem iPod touch und dem iPad zum Einsatz. Darüber hinaus bildet es – mit stark modifizierter grafischer Benutzeroberfläche – das Betriebssystem für die zweite und dritte Generation des iTV. Konsequenterweise erfolgte im Jahre 2010 die Umbenennung des Betriebssystems in Apple iOS.

Grundlegendes Bedienkonzept von Apple iOS

Bis zur Version 6 lässt sich die Entwicklung von Apple iOS aus Mac OS X heraus gut erkennen. So findet sich am unteren Rand ein Anwendungsstarter ähnlich dem aus Mac OS X bekannten Dock, das auf allen Screens zu erreichen ist. Im Dock, auf dem Homescreen und allen weiteren Screens lassen sich die Apps in einem Raster einzeln anordnen oder zu Ordnern gruppieren. Im Gegensatz zu anderen mobilen Betriebssystemen ist es in Apple iOS nicht vorgesehen, Widgets oder andere Shortcuts anzulegen.

Die Bedienung von Apple iOS ist konsequent auf die Bedienung per Touchscreen ausgelegt. Die wenigen physikalischen Schalter an Apples Mobilgeräten dienen lediglich einer Beschleunigung bestimmter oft benötigter Funktionen, wie der Lautstärkeregulation. Die Texteingabe erfolgt mit Hilfe einer Onscreentastatur, die bei Bedarf eingeblendet wird. Darüber hinaus ist die Benutzung einer Bluetooth Tastatur möglich. Ein direkter Zugriff auf das Dateisystem ist in Apple iOS nicht vorgesehen.

Mitgelieferte Applikationen in Apple iOS und im Appstore

Im Auslieferungszustand bringt eine aktuelle Version des Apple iOS Betriebssystems nur wenige Apps mit. Der Webbrowser Safari und das Emailprogramm Apple Mail sind im Funktionsumfang reduzierte Pendants der bekannten Gegenstücke aus Mac OS X. Des Weiteren werden ein Adressbuch, Zugänge zu App Store und iTunes Store sowie der Musikplayer iPod mitgeliefert. Die Telefonfunktion ist beim iPhone ebenfalls als App realisiert. Zusätzlich zu dieser Grundausstattung gibt es weitere vorinstallierte Applikationen, die sich je nach Geräteausstattung unterscheiden. So sind im aktuellen Apple iOS für das iPhone unter anderem ein Taschenrechner, ein Wetter- sowie ein Aktiendienst integriert. Alle von Apple vorinstallierten Apps lassen sich nicht löschen, da sie mitunter recht tiefgreifend mit dem eigentlichen Betriebssystem verzahnt sind.

Zusätzliche Software lässt sich auf offiziellem Wege nur mithilfe des App Store einspielen. Neben einigen Nachteilen bietet Apple auf diese Weise einen weitreichenden Schutz vor Schadsoftware. Verschiedene Verfahren, die im Internet unter dem Begriff Jailbreak bekannt geworden sind, können das Softwareangebot durch eigene Repositories deutlich erweitern. Jedoch wird diese Vorgehensweise von Apple nicht unterstützt und birgt eine ganze Reihe von Sicherheitsrisiken.

Mit XCode stellt Apple eine integrierte Entwicklungsumgebung für Apple iOS-Applikationen zur Verfügung. Die nur auf Mac OS X installierbare Software ist kostenfrei, allerdings muss für einen Entwickleraccount im Apple iOS Appstore eine jährliche Gebühr entrichtet werden. XCode ist optimiert für die Sprachen C, C++ und Objektive-C mit dem Cocoa Framework. Durch seinen modularen Aufbau erlaubt XCode allerdings auch die Verwendung anderer Sprachen, wie zum Beispiel Pearl und Ruby.

Apple iOS: Versionen

Im Jahr 2007 stellte Apple zusammen mit dem iPhone ein neues Betriebssystem speziell für das neue Smartphone vor. War die Version 1.0 ursprünglich nur für den Einsatz auf dem iPhone gedacht, kam Apple iOS ab der Version 1.1 auch auf dem neuen iPod touch zum Einsatz. Etwas später war auch die Benutzung von Apps wie etwa Apple Mail auf dem iPod möglich, die vorher exklusiv dem iPhone vorbehalten waren.

Mit der Version 2.0 führte Apple im Jahre 2008 den App Store in seiner heute bekannten Form in Apple iOS ein. Weitere Versionen der 2.x-Reihe integrierten Dienste wie Google Street View, Sicherheitsfunktionen für den Unternehmenseinsatz aber auch Emojis in der virtuellen Tastatur.

Die Version 3.0 brachte im Jahr 2009 endlich eine systemweite Copy-and-paste-Funktion und eine erste Sprachsteuerung, die in späteren Versionen zum Sprachassistenten Siri ausgebaut wurde. Mit Spotlight wurde eine Systemsuche in Apple iOS integriert und zum ersten Mal war es möglich, anderen Geräten per Tethering eine Internetverbindung zur Verfügung zu stellen. Apple iOS 3.2 wurde 2010 als spezielle Version für das damals neue iPad1 entwickelt und war nicht für iPhone oder iPod touch verfügbar.

Ab der Version 4.0 erlaubte Apple eine Art Multitasking nicht nur für Systemapps und stellte mit FaceTime eine hauseigene IP-Telefonielösung zur Verfügung. 2011 erfolgte eine tief greifende Integration des Kurznachrichtendienstes Twitter in das Betriebssystem.

Darüber hinaus bietet Apple seit iOS 5 mit iMessage eine gebührenfreie SMS-Alternative an. Die Sprachsteuerung wurde zum Sprachassistenten Siri weiterentwickelt. 2012 wurde mit der Version 6.0 ein eigener Kartenservice vorgestellt. Die Version iOS 7 wird ein völlig neues Design, eine Überarbeitung des Bedienkonzeptes sowie der Verwaltung und Aktualisierung von Apps erhalten. Außerdem kündigte Apple ein echtes Multitasking für alle Applikationen an.

Multitasking in Apple iOS

Bis zur Version 3.2.2 war Multitasking in Apple iOS nur vorinstallierten Apps vorbehalten, da Apple Probleme mit der Geschwindigkeit und der Akkulaufzeit befürchtete. Seit der Version 4.0 ist ein eingeschränktes Multitasking in den Bereichen Hintergrund-Audio, IP-Telefonie, Lokalisierung und Benachrichtigungen möglich. Daneben sind ein schnelles Wechseln der Apps und das Beenden laufender Prozesse im Hintergrund möglich.

Bedienungshilfen und Barrierefreiheit von Apple iOS

Apple verfolgt mit iOS das Ziel, möglichst barrierefreie Geräte anzubieten und integriert in Apple iOS eine Vielzahl von Bedienungshilfen, wie etwa Voice Over, Farbinvertierung und Kontrastregulation.



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