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Flash Begriffserklärung und Definition

flashBei Flash handelt es sich um eine Multimedia- und Software-Plattform, die vor allem für die Erstellung, Bearbeitung, Wiedergabe und Ansicht von Vektorgrafiken, Animationen, Spielen und Internetanwendungen verwendet wird. Die Ausgabe erfolgt mithilfe des Flash Players. Flash wird außerdem häufig dazu genutzt, gestreamte Audio- und Videodateien, Werbungen und interaktive, multimediale Inhalte in Webseiten zu integrieren.

Die Verwendung von Flash auf Websites nimmt jedoch mittlerweile tendenziell eher ab. Flash ist in der Lage, Vektoren und Rastergrafiken zu manipulieren um auf diese Weise die Animation von Text, Zeichnungen und unbewegten Bildern zu ermöglichen. Darüber hinaus gestattet es außerdem das bidirektionale Streamen von Audio- und Videoinhalten sowie das Erfassen von Benutzereingaben via Maus, Tastatur, Mikrofon oder Webcam. Flash-Anwendungen und Animationen können mittels der objekt-orientierten Sprache ActionScript programmiert werden. Mittels des Flash Players kann auf verschiedene Flash-Inhalte mittels unterschiedlichsten Computersystemen und Komponenten zugegriffen werden.

Für die meisten Browser – egal ob auf PCs, Smartphones oder Tablets installiert – ist der Player als kostenloses Plug-In erhältlich.

Flash

Die Ursprünge von Flash liegen in der Anwendung „SmartSketch“, die von Jonathan Gay entwickelt wurde. Jonathan Gay ist ein amerikanischer Programmierer und Software-Unternehmer, der aus dem nördlichen Kalifornien stammt und sein erstes Unternehmen bereits 1993 gründete. Über mehr als ein Jahrzehnt war er der einflussreichste Programmierer und Entwickler von Flash. Des Weiteren entwickelte er auch Softwarelösungen für ein effizientes Energiemanagement innerhalb von Häusern und Wohnungen.

Bei SmartSketch handelte es sich um eine Zeichen-Anwendung für Computer, die mittels Eingabestift bedient werden konnten und auch mit einem entsprechenden Betriebssystem ausgestattet waren. Da sich diese Form der Heimcomputer und das dazugehörige OS jedoch nie wirklich durchsetzen konnten, wurde SmartSketch auf andere, beliebtere Betriebssysteme portiert.

Als das Internet zunehmend an Popularität gewann, wurde SmartSketch um zahlreiche Funktionen ergänzt. Dazu zählt vor allem die Möglichkeit, Zellen-Animationen zu editieren, wodurch das vektorbasierte System erweitert wurde. Bereits 1995 wurde versucht, SmartSketch an den heutigen Inhaber und Anbieter von Flash zu verkaufen; dieses Angebot wurde vom potentiellen Käufer jedoch ursprünglich abgelehnt. 1996 wurde SmartSketch schließlich endgültig verkauft und erstmals unter dem Namen Flash veröffentlicht.

Erst 2005 gelangte Flash schließlich aufgrund einer Firmenübernahme in die Hände des auch heute noch bekannten Eigentümers, der mittlerweile für die kompletten Entwicklungs- und Vertriebstätigkeiten zuständig ist.

Neuere Entwicklungen rund um Flash

Am 1. Mai 2008 wurde vom Flash-Eigentümer ein Open Screen Projekt mit dem Ziel angekündigt, eine konsistente Anwendungs-Oberfläche für unterschiedliche Komponenten (Heimcomputer, mobile Endgeräte und Unterhaltungselektronik) zur Verfügung zu stellen.

Als dieses Projekt angekündigt wurde, standen mehrere Ziele im Mittelpunkt, die auch entsprechend kommuniziert und hervorgehoben wurden: Einerseits sollten Lizenzierungs-Gebühren für den Flash Player entfallen, Restriktionen für die Benutzung der Shockwave Flash und Flash Video Datei-Formate aufgehoben werden, die Veröffentlichung von Schnittstellen für die Programmierung von Anwendungen garantiert werden, um die Portierung von Flash auf neue Komponenten und Endgeräte zu erleichtern und die Veröffentlichung eines Flash Cast Protokolls und des Action Message Formats (AMF) vorangetrieben werden, mit denen Flash-Anwendungen Informationen von Remote-Datenbanken erhalten können.

Bereits im Februar 2009 wurden die Spezifikationen für die Abschaffung von Restriktionen bezüglich der Verwendung von Shockwave Flash und Flash Video veröffentlicht. Das Flash Cast Protokoll – mittlerweile bekannt als das Mobile Content Delivery Protocol – und Action Message Formats Protokoll wurden ebenfalls bereits veröffentlicht.

Das Action Message Formats Protokoll wurde als Open Source-Implementierung veröffentlicht. Die Arbeiten an den Portierungs-Schnittstellen für weitere Komponenten befinden sich allerdings noch in einem relativ frühen Stadium. Die Pläne zur Abschaffung der Lizenzgebühren für den Flash Player sowie Integrated Runtime für Endgeräte sollten zeitgleich mit der tatsächlichen Veröffentlichung des Open Screen Projekts in die Tat umgesetzt werden.

Mittlerweile hat sich bereits eine Vielzahl an Herstellern von mobilen Endgeräten dem Projekt angeschlossen und angekündigt – gemeinsam mit dem Eigentümer von Flash – eine Gesamtsumme von 10 Millionen USD in das Open Screen Projekt zu investieren. Seit 2012 werden von Seiten des Open Screen Projekts keine weiteren Bewerbungen mehr akzeptiert. Nichtsdestotrotz haben Hersteller von Komponenten und Endgeräten weiterhin die Möglichkeit, durch Zahlung der entsprechenden Lizenzgebühren die Software-Angebote für deren Produkte zu nutzen. Im April 2006 wurden außerdem die genauen Spezifikationen für das von Flash verwendete SWF Dateiformat veröffentlicht und Details für die neueste Version des Formats (Flash 8) bekannt gegeben.

Obwohl nach wie vor genauere Informationen bezüglich der integrierten Video-Kompressionsformaten vorenthalten wurden, deckten diese Unterlagen alle neuen Features, die von Flash v8 angeboten wurden (inklusive ActionScript Befehlen und expressiven Filterkontrollen), ab. Das Dokument bezüglich der Spezifikationen des Dateiformats wird allerdings ausschließlich jenen Entwicklern zur Verfügung gestellt, die einer detaillierten Lizenzierungs-Vereinbarung zustimmen. Diese Vereinbarung gestattet die Nutzung der Spezifikationen nur im Rahmen der Entwicklung von Programmen, die das Exportieren von Flash Datei-Formaten ermöglichen. Im Gegensatz dazu verbietet die Vereinbarung die Verwendung der Informationen für die Erstellung von Programmen, die für die Wiedergabe von Flash-Dateien verwendet werden können.

Flash mit Bezug auf mobile Plattformen

Der Flash Player für Smartphones wurde erstmals Ende 2009 für die Hersteller der Geräte veröffentlicht und zugänglich gemacht. Seit Veröffentlichung der Version 11.1. des Flash Players für Browser von mobilen Endgräten wurde jedoch der Support von Seiten des Herstellers eingestellt. Die Unterstützung von Flash-basiertem Content für mobile Anwendungen wird jedoch weiterhin mittels Integrated Runtime sichergestellt. Im November 2011 gab es eine Vielzahl von Ankündigen und Trends, die auf einen möglichen Rückgang der Nachfrage nach Architekturen für sogenannte Rich Internet Applications (RIA) schließen ließen, was insbesondere auch Flash betreffen sollte.

Darüber hinaus wurde im November 2011 vom Entwickler das Ende von Flash für mobile Plattformen und den TV-Bereich bekannt gegeben. Stattdessen sollte das Hauptaugenmerk auf HTML5 für Browser-Inhalte, sowie Integrated Runtime für mobile App-Stores gelegt werden. Selbst die langfristige Relevanz im Bereich der klassischen Desktop-Anwendungen wurde hinterfragt und als „Anfang vom Ende“ beschrieben. Dennoch kündigten einige Hersteller von mobilen Komponenten an, die Entwicklung von Flash für ihre Endgeräte (insbesondere Tablets) weiterhin vorantreiben zu wollen.

Trotz einem Anstieg in der Verwendung des Smartphone-freundlichen HTML5 ist der Flash Player nach wie vor in der Regel für das Streamen von Inhalten von vielen Radio- oder Fernseh-Websites erforderlich. Dies führt deshalb auch oftmals dazu, dass die entsprechenden Inhalte auf mobilen Endgeräten nicht verfügbar sind, beziehungsweise nicht dargestellt werden können.

Flash mit Bezug auf Desktop-Betriebssysteme

Der Flash Player ist für eine große Zahl an weit verbreiteten, aber auch weniger populären Betriebssystemen erhältlich. Nach neuesten Schätzungen wird davon ausgegangen, dass auf etwa 95 Prozent der weltweit verwendeten PCs Flash installiert ist. Der Eigentümer von Flash geht sogar davon aus, dass in den Vereinigten Staaten bis zu 98 Prozent aller U.S.-Internetbenutzer und 99,3 Prozent aller Internet Desktop-Nutzer den Flash Player installiert haben. Je nach Region haben darüber hinaus zwischen 92 und 95 Prozent dieser Anwender auch die aktuellste Version des Flash Players installiert. Diese Zahlen variieren jedoch je nach Erhebungsmethode und den demografischen Daten, die den Analysen zugrunde liegen.

Seit Mai 2011 sind die Nutzer von Computern, die bestimmte Prozessoren verwenden, nicht mehr dazu in der Lage, Flash-Inhalte von einigen Websites zu betrachten. Dies betrifft insbesondere Social Media-Angebote, die die Installation des aktuellsten Upgrades für den Flash Player erfordern. Dieses Upgrade ist jedoch mit manchen Prozessor-Architekturen nicht kompatibel. Im Februar 2012 wurde vom Flash-Entwickler angekündigt, dass die Unterstützung von einigen Plug-Ins für kleinere Betriebssysteme eingestellt wird und die relevanten Funktionen stattdessen innerhalb ausgewählter Browser integriert werden. Sicherheits-Updates werden jedoch auch noch für die nächsten fünf Jahre zur Verfügung gestellt.



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