Unverbindliche SEO-Anfrage

Bitte wählen Sie:

Layer Begriffserklärung und Definition

layerIn der IT taucht der Begriff Layer √∂fter auf. Die wichtigste Bedeutung findet er im OSI-Modell sowie dessen Weiterentwicklung namens TCP/IP-Referenzmodell. Layer bedeutet w√∂rtlich √ľbersetzt „Schicht“, was auch im Sinne der IT treffend ist. So wird das OSI-Modell auch 7-Schichtenmodell genannt. Im Wesentlichen bedeuten die Schichten eine Unterscheidung der Protokollebenen. Beispielsweise kann ein Netzwerkkabel nur die Daten mittels elektrischer Impulse √ľbertragen, w√§hrend ein Web-Server in den gleichen Datenframes Protokolle wie http oder https ben√∂tigt, die sich folgerichtig auf einem deutlich h√∂heren Layer befinden m√ľssen.

7-Schichtemodell nach OSI im Vergleich mit dem TCP/IP-Referenzmodell

Beide Modelle sind hierarchischer Natur. W√§hrend das OSI-Modell meistens erw√§hnt wird, wenn es um das grunds√§tzliche Verst√§ndnis der Zusammenarbeit von Netzwerkprotokollen geht, ist das TCP/IP-Referenzmodell speziell auf die entscheidenden Faktoren das Internetworking (Interaktion oder Zusammenschluss in Computernetzwerken) zugeschnitten. Die Einteilung in sieben Layer stammt noch aus einer Zeit, als das ISO-Protokoll f√ľr den Transport von Daten √ľber Netzwerke verantwortlich war.

Sp√§testens seit dem 1. Irakkrieg Anfang der 1990er Jahre, f√ľr den die amerikanische Regierung TCP/IP als Protokoll einsetzen lie√ü, √§nderte sich dies. Fortan wurde TCP/IP zum De-facto-Standard bzgl. des Datentransports in Computernetzwerken. Eine Einteilung in 7 Layer war nicht mehr notwendig. Dem OSI-Modell wurde demzufolge das Referenzmodell gegen√ľbergestellt, welches von vier Schichten ausgeht.

Die Layer 1 und 2 des OSI-Schichtenmodells: Netz-Zugangsschicht des TCIP/IP-Referenzmodells

Die ersten beiden Layer des OSI-Modells entsprechen der ersten Schicht im TCP/IP-Referenzmodell. Layer 1 ist dabei die physikalische Ebene und wird Bit√ľbertragungsschicht genannt. Hier geht es ausschlie√ülich um Kabel, Anschlussdosen, Netzwerkkarten sowie deren technischen Entsprechungen in Switches und Routern. Die Datenpakete werden dabei mittels elektrischer Impulse von A nach B transportiert.

Das zweite Layer bildet die Sicherungsschicht. Seine Aufgabe ist es, die √úbertragung der Daten sowie die Zugriffe auf das jeweilige √úbertragungsmedium (Kabel, Funkwellen, etc.) in zuverl√§ssiger und fehlerfreier Weise zu erm√∂glichen. Die Datenstr√∂me werden zu diesem Zweck im zweiten Layer in Bl√∂cke – h√§ufig auch Frames oder Rahmen genannt – eingeteilt. Angeh√§ngte Pr√ľfsummen dienen der Kontrolle, ob die einzelnen Frames vollst√§ndig sind. Im Fehlerfall verwirft der Layer die Datenbl√∂cke, sorgt jedoch nicht f√ľr die erneute Anforderung.

Ein weiteres wichtiges Feature der Sicherungsschicht ist die Datenflusskontrolle. Dabei steuern die empfangenden Stationen – u.a. Router, Switches sowie die Netzwerkkarten von Servern und Clients – mit welcher Geschwindigkeit die jeweils andere Seite Datenframes verschicken darf.

In dieser Schicht sind Router sowie Server und Switches reine physikalische Stationen. Deren eigentlicher „Job“ beginnt erst ab Layer 3. Auf Schicht 2 arbeiten nur die Netzwerkkarten bzw. die physikalischen Ports der Router. Der Layer 2 wird auch MAC-Schicht (MAC=“Media Access Control“) genannt. Die Hardware- bzw. MAC-Adressen eines jeden Netzwerkendger√§tes geh√∂ren in diese Sicherungsschicht. Sie k√∂nnen nur zwischen Stationen ausgetauscht sind, die auf der physikalischen Ebene direkt miteinander verbunden sind.

Der Layer 3 des OSI-Schichtenmodells: Internetschicht des TCIP/IP-Referenzmodells

Der Layer 3 wird im OSI-Modell Vermittlungsschicht genannt und erhielt im TCP/IP-Referenzmodell die Bezeichnung Internetschicht. Bei leitungsorientierten Diensten sorgt der Layer 3 f√ľr das Schalten und Verbinden zwischen den Parteien, w√§hrend er bei paketorientierten Diensten die Vermittlung der Datenpakete sicherstellt.

Dabei werden f√ľr die √úbertragung der Daten die physikalischen Grenzen mittels Knoten bzw. Routinginstanzen (Router und Layer-3-Switches) √ľberbr√ľckt und auf das gesamte zur Verf√ľgung stehende Netzwerk ausgedehnt. Bei der Weiterleitung zwischen den Knoten bleiben die Datenpakete im Layer 3. Es werden lediglich die Adressen der Zwischenziele (n√§chster Knoten auf dem Weg zum Empf√§nger) ge√§ndert. Die Vermittlungsschicht hat die haupts√§chliche Aufgabe, die Netzwerkadressen aller angeschlossenen Netzsegmente f√ľr alle Router und Layer-3-Switches zur Verf√ľgung zu stellen. Dies geschieht mithilfe von Routing-Tabellen, die entweder statisch oder durch Routingprotokolle gef√ľllt werden.

Unter TCP/IP handelt es sich bei diesen Diensten um das verbindungslose Internet Protocol (IP) sowie unterschiedliche auf IP aufbauende Routing-Protokolle, die f√ľr einen zuverl√§ssigen Informationsaustausch zwischen den Routern eines Netzwerks sorgen. Im Layer 3 befinden sich die IP-Adressen. Durch das IP-Protokoll werden diese von den Routern genutzt, um die Datenframes der Endger√§te zwischen geografisch bzw. physikalisch getrennten Netzwerken oder Netzsegmenten zu routen. Im Layer 3 k√∂nnen werden keine verbindungsorientierte √úbertragungen und keine Zuordnungen bzgl. der Anwendungsprotokolle vorgenommen.

Der Layer 4 des OSI-Schichtenmodells: Transportschicht des TCIP/IP-Referenzmodells

Die Hauptaufgabe der 4. Schicht des OSI-Modells, die dort wie auch im TCP/IP-Referenzmodell Transportschicht genannt wird, liegt in der vollständigen Kontrolle der Datentransporte zwischen Sender und Empfänger (Ende-zu-Ende-Kontrolle). Insbesondere die Zuordnung der Daten zu ihren Verwendungszwecken spielt hier eine große Rolle.

Im TCP/IP gibt es daf√ľr vier Protokolle. Neben dem wichtigsten Protokoll – dem verbindungsorientierten TCP (Transmission Control Protocol) kommen auch das verbindungslose UDP (User Datagram Protocol ) sowie SCTP (Stream Control Transmission Protocol) zum Einsatz.

Eine Erweiterung von TCP stellt das vierte eingesetzte Protokoll TLS (Transport Layer Security) dar, das aus dem SSL (Secure Socket Layer) hervorgegangen ist. Allen Protokollen der Transportschicht gemein sind die sogenannten Port-Nummern. Sie haben nichts mit den physikalischen Ports zu tun, die Switches und Router f√ľr die Anbindung der Netzwerkkabel zur Verf√ľgung stellen. Hinter den Ports von TCP, UDP, SCTP und TLS stecken bestimmte Dienste. Ein E-Mail-Server nutzt beispielsweise andere TCP-Ports als ein Webserver.

Die bekanntesten Portnummern des Layer 4 sind 80 f√ľr http, 25 f√ľr smtp, 21 f√ľr ftp sowie 53 f√ľr DNS. Die Portnummern 1 bis 1023 sind Standard und f√ľr alle Endger√§te fest vergeben. Software- und Systementwickler k√∂nnen ab der Portnummer 1024 eigene Ports registrieren lassen. Bekannt ist hier u.a. die 8080 als alternativer Port f√ľr http.

Die Layer 5 bis 7 des OSI-Schichtenmodells: Anwendungsschicht des TCIP/IP-Referenzmodells

Ab dem 5. Layer gilt aus der Sicht von TCP/IP alles als Anwendung, weshalb die Layer 5 bis 7 zu einer Anwendungsschicht zusammengefasst worden sind. Der 5. Layer des OSI-Modells tr√§gt den Namen Sitzungsschicht. Grunds√§tzlich sorgt dieser Layer f√ľr die prozessbezogene Kommunikation zwischen zwei Endger√§ten im Netzwerk. Das RPC-Protokoll (Remote Procedure Call) ist hier ans√§ssig. F√ľr einen synchronen und organisierten Austausch der Daten stellt die Sitzungssicht die entsprechenden Dienste zur Verf√ľgung.

Ein wichtiger Aspekt ist das Setzen von Check Points bei der Daten√ľbertragung, die im Falle einer Transferunterbrechung bei der Wiederaufnahme angesteuert werden k√∂nnen. So wird gew√§hrleistet, dass die √úbertragung nicht wieder von vorne anfangen muss.

Der Layer 6 nennt sich Darstellungsschicht und sorgt f√ľr die Systemunabh√§ngigkeit der Daten bzgl. der Darstellung. Daten werden in unterschiedlichen Typen erstellt, die in den meisten F√§llen von bestimmten Systemen genutzt werden. Um die Verarbeitung f√ľr alle zu erm√∂glichen, wird im Layer 6 eine unabh√§ngige Form kreiert, die den syntaktisch korrekten Austausch der Daten zwischen Systemen jeglicher Art erm√∂glicht.

Der siebte Layer befindet sich im OSI-Modell die Anwendungsschicht. Hier werden spezielle Funktionen f√ľr die einzelnen Anwendungen realisiert. Da das OSI-Modell hierarchisch ist, werden auf der h√∂chsten Ebene – dem Layer 7 – die Verbindungen zwischen den unteren Schichten hergestellt. Die Anwendungsschicht wickelt auch die Ein- und Ausgabe der Daten ab.

So laufen die Datenpakete durch die Layer

Das folgende Beispiel ist nur zum Verständnis gedacht, da alle Datenframes immer von unten nach oben Рalso von Layer 1 nach 7 Рerfolgen.

Ein Anwender gibt im Layer 7 √ľber seinen Browser Daten auf einer Webseite ein. Im Layer 6 wird die unabh√§ngige Darstellung der Daten auf das System des Rechners, das der Anwender benutzt, ausgerichtet. Mittels der Sitzungsschicht (Layer 5) werden auf dem Client anwendungsspezifische Protokolle aktiviert, welche die Kommunikation mit dem Webserver erm√∂glichen. Als Beispiel k√∂nnen hier die Webprotokolle http oder https genannt werden.

Ebenso f√§llt in diese Schicht die Namensvergabe mittels DNS. Diese Protokolle wiederum leiten die Daten an ihre Ports im Layer 4 weiter. Der Client startet nun mit der entsprechenden Portnummer eine Verbindungsanfrage. In den meisten F√§llen wird hierf√ľr das verbindungsorientierte TCP genutzt, das ohne Best√§tigung des Empf√§ngers keine Daten versendet. Trift diese ein, wird das TCP des Clients das IP-Protokoll im Layer 3 „aktivieren“. Die IP-Adressen des Clients und des Webservers werden nun „angeh√§ngt“. Auf der Schicht 2 wird der IP des Senders dessen Hardware-Adresse hinzugef√ľgt. Letztlich gehen die Daten im Layer 1 auf die „Reise“. √úber mehrere Router und andere Stationen landen die Frames beim Webserver. Hier beginnt der Durchlauf der Layer von unten nach oben. Im Layer 7 angekommen, werden die vom Anwender eingegebenen Daten schlie√ülich verarbeitet.



Zur√ľck zur Hauptseite: l

Wir sind Ihre Spezialisten:

  • ✅ Erfahrung seit 2004
  • ✅ Sitz in Deutschland
  • ✅ Betrieb eigener Webseiten = eigenes Know-how
  • ✅ Kostenlose, unverbindliche Erstberatung
Tel. 0771 - 1589439
Anfrage Formular

Onpage Optimierung

Suchmaschinenoptimierung im Quelltext

Wir schaffen f√ľr Ihre Webseite oder Ihren Shop eine optimale Onpage-Basis f√ľr weiterf√ľhrende Optimierungsma√ünahmen.

Offpage Optimierung

Offpage Suchmaschinenoptimierung

Nat√ľrlicher Linkaufbau gem√§√ü den Regeln der Suchmaschinen - wir bieten ihn!

SEO Beratung

SEO Beratung

Unsere Spezialisten beraten Sie gerne hinsichtlich Ihrer akuten oder strategischen Fragen.

Ranking Monitoring

Ranking Optimierung

Bei uns Standard: qualifiziertes Monitoring Ihrer Google Platzierungen.

Suchmaschinenoptimierung f√ľr Google

Google Suchmaschinenoptimierung

Wir kombinieren Google Optimierung mit ganzheitlicher Suchmaschinenoptimierung.

SEO Strategie

SEO Strategie

Praxisbewährte Strategien, die auf Zahlen und Fakten basieren.

SEO Tools

SEO Tools

Immer im Bild: professionelle SEO Tools informieren Sie √ľber den Status Quo.