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Google Page Experience Update

HintergrĂĽnde zur Relevanz: Warum birgt gerade das Google Page Experience Update gravierende SEO Chancen, aber auch Risiken?

Seit Jahren zielt Google immer mehr darauf ab, die Faktoren Geschwindigkeit und Nutzerfreundlichkeit von Webseiten und Shops noch stärker in die Suchergebnisse mit einflieĂźen zu lassen. Es ist kein Geheimnis, dass sich die Suchmaschinenoptimierung also seit längerer Zeit genau hierauf fokussiert – oder darauf fokussieren sollte.

Das von Google angekĂĽndigte Page Experience Update hat jedoch in der DACH-Region und insbesondere in Deutschland eine Sonderstellung. Es wird sich hier weitaus gravierender auswirken, als sich das viele Unternehmen aktuell wĂĽnschen. Warum? Ganz einfach:

Alle faktischen HintergrĂĽnde sprechen hier gegen Deutschland und fĂĽr das Google Update

Doch der Reihe nach. Beginnen wir beim aktuellen Stand. Gerade Deutschland hinkt beim mobilen Netzausbau und beim Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur vielen anderen Ländern extrem hinterher. Selbst die aktuell schon wieder überholte 4G Technologie ist in Deutschland nur partiell verfügbar. Erst vor etwa einem Jahr wurde in Deutschland eine Mobilfunkstrategie für die Verbesserung der Abdeckung mit 4G / LTE verabschiedet.1

Die mobile Netzabdeckung ist also noch immer suboptimal – von der verschwindend geringen Anzahl an Gebäuden mit Glasfaser-AnschlĂĽssen ganz zu schweigen. Deutschland gehört hier zu den absoluten Schlusslichtern in Europa.2 Zudem ist die Anzahl der Metropolregionen und Ballungsräume in Deutschland sehr ĂĽberschaubar. Dies wird auch vom Bundesministerium fĂĽr Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bestätigt:

„Etwa 90 Prozent der Fläche in Deutschland sind ländlich geprägt. Etwa 47 Millionen Menschen leben auf dem Land; das sind mehr als die Hälfte der Einwohner Deutschlands.“
(Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland lebt also in ländlichen Lebensräumen. Sie kann daher nicht von der guten Infrastruktur der Großstädte profitieren.

Dennoch wird das Internet in Deutschland ĂĽberaus intensiv genutzt: 94% der Bevölkerung ab 14 Jahre nutzt das Internet – Tendenz steigend. 3

Unabhängig davon hat sich das Smartphone längst als wichtigstes Gerät fĂĽr die Internetnutzung etabliert. Fast jeder Deutsche unter 50 Jahren besitzt ein Smartphone4 – und nutzt es auch.

Der absolute Großteil des Traffics ist seit Jahren mobil. Nichts liegt daher näher, als dass gerade Webseiten und Shops in Deutschland genau deshalb extrem schnell, performant und nutzerfreundlich sein sollten. Zudem sollten sie weitaus schneller und besser zu benutzen sein, als Seiten aus vielen anderen Teilen der Welt. Soweit zur Theorie.

Im SEO-Alltag zeigt sich ein ganz anderes Bild: User Experience und Performance sind stark unterbewertet!

In der Praxis sieht das leider noch immer ganz anders aus. Viele Webseiten sind langsam, technologisch und inhaltlich veraltet, werden stiefmütterlich gewartet und sind mobil schlecht zu nutzen. Auch die Tatsache, dass Google seit Jahren „mobile first“ propagiert und somit quasi nur noch die Mobilversion einer Webseite für die Platzierungen bei Google ausschlaggebend ist, hat hieran auffällig wenig geändert.

Stand beim Thema User Experience

UX = User Experience = NutzererfahrungUser Experience (UX) ist immer noch ein Fremdwort fĂĽr viele Webseitenbetreiber. Nur wenige wissen, dass Google Chrome nutzt, um die UX – irgendwie – zu messen. UX scheint fĂĽr viele noch immer eine nicht greifbare Sache, die häufig ignoriert wird. Dass Google seit Jahren Milliarden in den Browser Chrome investiert, wird häufig einfach missachtet. Doch Chrome ist mit groĂźem Abstand MarktfĂĽhrer in Deutschland.5

Spätestens dies sollte einem zu Denken geben, denn durch Chrome erhält Google die Einblicke, die erforderlich sind, um UX sehr genau zu messen. Die viel diskutierte „Bounce Rate“ ist hier nur ein klitzekleiner Bestandteil dessen, was Google aus Chrome an Erkenntnissen gewinnt.

Performance ist schon bekannter, als UX

Performance = Ladezeit + GeschwindigkeitDies wiederum spiegelt sich in dem Fakt wieder, dass Google seit Jahren die Performance in den Vordergrund stellt. Während Tools zur Messung von Geschwindigkeit und Ladezeit wie Google PageSpeed Insights schon relativ bekannt sind, ist die Performance Suite Lighthouse6 wenig bekannt. Erst seit Lighthouse – das in jedem Chrome enthalten ist – auch Daten fĂĽr PageSpeed Insights liefert, rĂĽckt das Thema Performance etwas weiter in das Bewusstsein vieler Seitenbetreiber. Dennoch fristet es ein Nischendarsein. Vor dem obenstehend beschriebenen Hintergrund ist das fachlich vollkommen unverständlich.

Ein bekanntes Sprichwort besagt: „Wer nicht hören will, muss fühlen“. Aller Voraussicht nach wird genau das für viele Unternehmen in Deutschland Realität, denn Google hat als nächsten Meilenstein für das Jahr 2021 ein besonders reichweitenstarkes Update angekündigt, das weltweit ausgerollt wird: Das Page Experience Update.

Im Folgenden erläutern wir, was genau hinter diesem Update steckt und wie man Webseiten darauf vorbereiten kann. Darüber hinaus erklären wir, wie wir Ihr Unternehmen bei Bedarf im Bereich der Suchmaschinenoptimierung unterstützen können.

Was ist das Google Page Experience Update?

Page Experience = UX + PerformanceNachdem sich spätestens seit Mai 2020 die Hinweise darauf verdichtet haben, dass Google im Jahr 2021 ein großes „Page Experience Ranking-Update“ realisieren wird7 wurden am 10.11.2020 weitere Details hierzu seitens Google bestätigt.8

Dieses Update kombiniert Faktoren der Performance (Ladezeit & Geschwindigkeit) mit Faktoren der Nutzerfreundlichkeit. Es wird daher die EinstiegshĂĽrden fĂĽr die Suchergebnisse bei Google – insbesondere fĂĽr die ersten Suchergebnisseiten – deutlich nach oben verschieben.

Das Update kommt bald. Google hat bereits unter https://webmasters.googleblog.com einen konkreten Zeitplan und weitere Details veröffentlicht. Das Page Experience Google-Update wird laut Google im Mai 2021 stattfinden. Das entspricht ziemlich genau einem Jahr nach der ersten Publikation diesbezüglich. Dieser Vorlauf deckt sich auch mit der Vorgehensweise bei anderen großflächigen Google-Updates.

Wie bereits seit Längerem prognostiziert, werden insbesondere Signale aus den folgenden Bereichen für gravierende Vor- oder Nachteile für Webseiten und das entsprechende Marktumfeld sorgen:

  • Performance (insbesondere die Core Web Vital Werte LCP, FID und CLS)
  • Mobilgerätefreundlichkeit
  • Sicherheit & Aktualität der Bestandteile sowie deren Einstellungen
  • Störende Popups bzw. „Interstitials“

Parallel zu diesen ohnehin schon extrem umfangreichen Änderungen wird Google das optische Hervorheben von Webseiten in den Suchergebnissen ermöglichen, die bei o.g. Werten exzellent abschneiden. Auch dies wurde in o.g. Stellungnahme von Google bestätigt. Insbesondere werden für besonders gute bzw. schnelle Webseiten Funktionen ermöglicht, die bisher nur Seiten auf Basis der AMP-Technologie9 vorenthalten waren und daher bisher von einem Großteil der normalen Webseiten und Shops nicht mitgenommen werden konnten.

Erfahrungsgemäß kündigt Google nur extrem reichweitenstarke Veränderungen mit einem fixen Datum im Voraus an. Daher ist davon auszugehen, dass ab Mai 2021 die sprichwörtlichen Karten bei Google wieder einmal neu gemischt werden.

Page Experience Update: Vorbereitung ist das A und O!

Was zunächst wie eine große Gefahr anmutet, birgt vielmehr enorme Potentiale für alle Webseiten und Shops, die ordentlich auf das angekündigte Performance-Update vorbereitet sind:

Webseiten, die bis zum Page Experience Update optimal gerüstet sind, werden signifikant in ihrer Sichtbarkeit und Performance steigen – häufig wird auch die Conversion hiervon stark profitieren. Im Umkehrschluss werden langsame und nicht mehr dem Stand der Technik entsprechende Webseiten auch gravierend in den Suchergebnissen nach hinten rücken und zudem eine schlechtere Conversion Rate verzeichnen. Man kann also doppelt und dreifach gewinnen und verlieren. Dass sich nichts ändert wird sehr wahrscheinlich die absolute Ausnahme bleiben.

Wie kann man sich auf das Page Experience Update vorbereiten?

Die gute Nachricht ist, dass das Page Experience Update mit mehr als genug Vorlaufzeig vorab angekündigt wurde. Selbst wer die Zeichen der Zeit bis zu dieser Ankündigung über Jahre hinweg nicht erkannt oder gekonnt ignoriert hat, bekommt also noch einen sprichwörtlichen Wink mit dem Zaunpfahl. Das wiederum passiert bei Google sehr selten – man sollte diesen Umstand daher falls irgend möglich umgehend zum Vorteil wandeln.

Bis Mai 2021 ist aktuell (Stand 12/2020) noch viel Zeit – so könnte man meinen. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Fakt ist, dass Google bei fast jedem größeren Update in der Vergangenheit mindestens 4 bis 6 Wochen vorher eine Art „Deadline“ gesetzt hat – häufig auch frĂĽher.

Seiten, die erst nach diesem – nicht öffentlich kommunizierten – Zeitpunkt optimiert wurden, konnten vom kommenden Update nicht oder nur teilweise profitieren. Im Umkehrschluss können Monate oder gar Jahre vergehen, bis ein weiteres Update kommt, das zwischenzeitliche Rankingverluste wieder neutralisiert.

Meist muss man hierfĂĽr die MaĂźnahmen dann nicht nur umgehend nachholen, sondern auch schon die nächsten – bisher ggf. sogar noch nicht einmal bekannten – OptimierungsmaĂźnahmen sowie die laufenden MaĂźnahmen stemmen, wodurch ein gravierender Mehraufwand resultiert, der präventiv vermieden werden kann.

Wie sieht der Zeitplan fĂĽr das Page Experience Update bei Google aus?

Da sich Google auch bezüglich des exakten Startdatums des Page Experience Updates bedeckt hält, ist unklar, wann genau im Mai das Update erfolgen wird – und insbesondere auch, ob die nachfolgend aufgeführten Punkte nicht ggf. doch nacheinander bei Google aktiviert werden. Genau wird man das natürlich erst nach dem Update sagen können – Vorsicht ist jedoch bekanntlich die Mutter der Porzellankiste.

Es gilt also die Prämisse, dass sich Webseitenbetreiber umgehend auf das Page Experience Update vorbereiten sollten. Geht man somit von einem Rollout des Google-Updates zum frĂĽhestmöglichen Zeitpunkt im Mai – also am 01. Mai 2021 – aus, so sollten (falls irgend möglich) spätestens Mitte März 2021 die SEO-MaĂźnahmen hierfĂĽr komplett abgeschlossen sein, dass man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von diesem Update profitieren wird. Noch schneller vorbereitet zu sein wäre natĂĽrlich äuĂźerst sinnvoll und wĂĽrde das Restrisiko reduzieren, dass man das Update nicht mehr mitnehmen kann.

Aktuell stehen Weihnachten und Neujahr vor der Tür und auch die COVID-Pandemie hält die Welt in Atem. Das macht die Vorbereitungen nicht einfacher und verkürzt zudem die Zeitspanne für die Umsetzung der ratsamen Maßnahmen immens.

Es ist daher absolute Dringlichkeit geboten – noch ist alles machbar, aber je näher das Google-Update kommt, desto knapper werden die Ressourcen und desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass man die (meist längst überfälligen) SEO-Maßnahmen nicht mehr konsequent umsetzen kann.

Welche SEO-MaĂźnahmen sind fĂĽr das Page Experience Google Update besonders wichtig?

Google liefert im offiziellen Zeitplan unter https://developers.google.com/ die folgende – sehr treffende – Zusammenfassung:

„Heute können wir bekanntgeben, dass die Signale für die Nutzerfreundlichkeit von Seiten im Ranking im Mai 2021 eingeführt werden. Mit diesen neuen Signalen kombinieren wir die Funktionen von Core Web Vitals mit den bestehenden Funktionen der Google Suche(…)“ (vgl. ebd.)

Im Klartext bedeutet das, dass ab Mai 2021 jede einzelne Platzierung in den organischen Suchergebnissen von Google durch einige UX-Werte aus den sogenannten Core Web Vitals mitbestimmt wird.

Was sind diese Core Web Vitals ĂĽberhaupt?

Im Jahr 2020 hat Google die Core Web Vitals eingeführt. (siehe: https://web.dev/vitals/) Hierbei handelt es sich um statistische Werte, die für jede Webseite individuell über das PageSpeed Insights Tool unter https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/ abgefragt werden können.

Nutzer der Google Search Console10 finden zudem eine Ăśbersicht ĂĽber die Core Web Vitals nach dem Login in der Property im linken MenĂĽ unter „Verbesserungen“ > „Core Web Vitals“ – selbstverständlich nach „Mobil“ und „Computer“ (also Desktop) getrennt. Nachteil: Diese Funktion steht in der Search Console nur dann zur VerfĂĽgung, wenn sgenĂĽgend Daten fĂĽr den jeweiligen Gerätetyp zur VerfĂĽgung stehen. Das ist bei kleineren Webseiten, neuen Webseiten und auch bei Branchen nicht der Fall, die traditionell relativ wenige Besucher haben – also häufig im B2B-Bereich. Dann kommt man nur ĂĽber PageSpeed Insights und weitere Analysen, Abgleiche und Recherchen flächendeckend weiter.

Aktuell gibt Google 6 unterschiedliche Werte im Rahmen der Core Web Vitals aus. Hiervon sind 3 Werte ab dem kommenden Page Experience Update von besonderer Wichtigkeit:

  1. Largest Contentful Paint (LCP)
  2. First Input Delay (FID)
  3. Cumulative Layout Shift (CLS)

Ob es wirklich hilfreich ist, diese auf Englisch gesetzten Fachtermini in befremdliche AusdrĂĽcke wie „Kumulative Layoutverschiebung“ einzudeutschen, lassen wir dahingestellt.

Wir fokussieren uns lieber darauf zu erklären, was diese Abkürzungen wirklich bedeuten:

LCP:

Der Largest Contentful Paint bezieht sich auf die Ladezeit einer Webseite. Er definiert in Sekunden den Zeitpunkt, ab dem der Großteil der Seite geladen ist.11 Es gilt die Prämisse: Je kleiner der LCP, desto besser. Laut Google liegt ein guter LCP unter 2,5 Sekunden.

FID:

Der First Input Delay bezieht sich auf die Interaktivität. Dieser Wert misst die Differenz, die zwischen der ersten Interaktion des Nutzers mit der Seite (z.B. Klick auf einen Button) und der Reaktion des Browsers entsteht in Millisekunden.12 Je geringer, der FID, desto besser fĂĽr den Nutzer und fĂĽr die Conversion – und ab dem Page Experience Update auch fĂĽr die Rankings bei Google. FĂĽr eine gute UX sollte der FID laut Google unter 100 Millisekunden verortet sein.

CLS:

Der Wert Cumulative Layout Shift fasst die visuelle Stabilität des Layouts in einer Zahl zusammen. Bei diesem Wert geht es also vor allem um das, was ein Nutzer häufig als „Springen“ oder „Zittern“ einer Webseite erfährt. Google stellt durch den Wert also quasi die Frage, ob sich das Layout einer Seite unerwartet verschiebt, oder nicht.13 Je weniger Verschiebung(en), desto besser. Die technologischen HintergrĂĽnde fĂĽr die Berechnung des CLS sind extrem spannend, aber sehr schwer nachvollziehbar. Am Praktikabelsten hat sich daher die Faustregel von Google erwiesen, dass ein guter CLS unter 0.1 liegen sollte. Dies entspricht wiederum auch der offiziellen aktuellen Empfehlung von Google.14

Da man die o.g. Werte und insbesondere den CLS nicht einfach selbst berechnen kann, bietet es sich in der Praxis an, die von Google unter PageSpeed Insights zur VerfĂĽgung gestellten Tools zur Auswertung des Ist-Zustands und zur Kontrolle des Soll-Zustands zu nutzen.

Google wäre wohl nicht Google, wenn es keinen Haken an der positiven offiziellen Aussage geben würde: Mit den Core Web Vitals ist es eben nicht getan!

Wer den „Zeitplan für die Einführung einer verbesserten Nutzerfreundlichkeit von Seiten in der Google Suche“ aufmerksam zu Ende liest, stolpert zwangsweise über zwei besonders unklare Aspekte:

  1. Die bisher bereits bekannten Ranking-Faktoren „Optimierung für Mobilgeräte, Safe Browsing, HTTPS-Sicherheit und Richtlinien zur Vermeidung störender Einflüsse in der mobilen Erfahrung“15 werden mit den Core Web Vitals „kombiniert“.Bedeutet im Klartext: Man muss auch diese – seit Jahren intensiv weiterentwickelten – Faktoren nicht nur einhalten, sondern hier top performen, um weiterhin führend zu sein.
  2. Der eigentliche „Mega-Bonus“ und knallharte Wettbewerbsvorteil – die optische Hervorhebung der eigenen Seite in den Suchergebnissen – ist nur für die Webseiten greifbar, die bei allen Faktoren bis Mai 2021 top dastehen:

„Zurzeit arbeiten wir an einem Indikator, der Seiten erkennt, die alle Kriterien für die Nutzerfreundlichkeit erfüllen. Wenn der demnächst geplante Test dieses Indikators erfolgreich ist, wird er im Mai 2021 eingeführt.“
(Quelle: https://developers.google.com/)

Parallel dazu beobachten wir seit Jahr und Tag und verstärkt in den vergangenen Monaten, dass Google die sprichwörtlichen Daumenschrauben bei Google PageSpeed deutlich anzieht. Es ist deutlich schwieriger geworden, bei der PageSpeed Auswertung in den deutlich grünen Bereich zu kommen und hier kontinuierlich zu bleiben. Natürlich bleibt auch die generalisierte Auswertung der „Geschwindigkeit“ per Google PageSpeed auch weiterhin von zentraler Wichtigkeit für die Conversion Rate und für das Ranking. Bedeutet: Auch bei PageSpeed muss man top abschneiden, um ganz oben mitspielen zu können. Das wird sich auch im Jahr 2021 nicht ändern.

Unser Service zur Suchmaschinenoptimierung rund um das Page Experience Update

Seit 2004 betreiben wir eigene Webseiten. Dass Ladezeit und Performance mit groĂźem Abstand die treibenden Faktoren sind ist fĂĽr uns daher alles andere als neu. Mit unseren Seiten testen wir seit vielen Jahren die Auswirkungen unterschiedlicher Optimierungs- und Beschleunigungs-MaĂźnahmen. Von Plugins ĂĽber Servereinstellungen und verschiedene Provider bis hin zu Caching-Systemen fĂĽhren wir kontinuierlich parallele Tests durch.

Wir beschäftigen uns natĂĽrlich nicht aus Langeweile so intensiv mit diesem Themenkomplex. Unsere Kunden profitieren hierdurch von Know-how aus erster Hand. Viele handelsĂĽbliche CMS und Shop-Systeme haben oder hatten wir selbst in Betrieb und können daher praxisbewährte SEO-MaĂźnahmen aus unserem Repertoire ableiten und bei Bedarf auch fĂĽr Sie umsetzen. Selbst bei sehr exotischen Systemen entwickeln wir passende Lösungen – egal, ob fĂĽr KMU oder Konzerne.

Auch wenn die Zeit bis zum Page Experience Update natürlich nicht länger wird, stehen wir Neu- und Bestandskunden mit Rat und Tat zur sprichwörtlichen Seite. Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos.

Ihre Kontaktdaten

 

Fazit

Betrachtet man nun die FĂĽlle an neuen Faktoren und die absehbaren Ă„nderungen vor dem Hintergrund der oben dargestellten Fakten, ist bereits jetzt absehbar, wohin die Reise geht: Genau da hin, wohin wir unsere Kunden seit Jahren bugsieren. Zur ganzheitlichen Suchmaschinenoptimierung, die den Nutzer in den Vordergrund stellt und durch eine optimierte UX zu noch mehr Zufriedenheit und somit Conversions fĂĽhrt.

Wenn man es genau nimmt, untermauert Google mit dem Page Experience Update wieder einen Teilaspekt der eigenen Devise – nämlich den in den Google Webmaster Richtlinien als ersten Punkt der Qualitätsrichtlinien unter Grundprinzipien aufgeführten Punkt:

„Erstellen Sie Seiten in erster Linie für Nutzer, nicht für Suchmaschinen.“
(Quelle: https://developers.google.com/)

Es geht längst nicht mehr nur darum, mal eben per SEO ein paar Rankings bei Google zu erzielen. SEO entwickelt sich für Webseiten und Shops noch intensiver zu einer ganzheitlichen Aufgabe, die alle Segmente der Online-Kommunikation und der damit verbundenen Hard- und Software-Technologien umfasst und hierdurch wiederum flächendeckende Ziele erreichen kann.

Ausblick

Es bleibt weiter spannend. Google behält sich an mehreren Stellen vor, die Faktoren und deren Gewichtung künftig erneut anzupassen und auszuweiten. So auch direkt im jüngst veröffentlichten Zeitplan zum Page Experience Update:

„Wir arbeiten kontinuierlich daran, weitere Signale fĂĽr die Nutzerfreundlichkeit von Seiten zu integrieren, die dann jährlich aktualisiert werden.“
(Quelle: https://developers.google.com/)

Es ist also bereits jetzt absehbar, dass im Bereich SEO im Jahr 2021 nicht mehr primär „technische SEO“ im Vordergrund steht, sondern es eines weitaus ganzheitlicheren, kontinuierlichen Ansatzes bedarf.

Im Umkehrschluss werden sich für top vorbereitete Seiten hieraus Möglichkeiten ergeben, die aller Voraussicht nach mit den immensen Wachstumsschüben in der Anfangszeit von Google zu vergleichen sein werden. Da die Nutzerzahlen von Google und die Einstiegshürden für Webseiten aufgrund der o.g. technologischen Schwellen sehr viel höher sind als damals, ergeben sich durch eine konsequente Suchmaschinenoptimierung Möglichkeiten für Unternehmen, wie nie zuvor.

Häufige Fragen und Antworten

Was ist das Google Page Experience Update?

Das Google Page Experience Update ist eine Algorithmus-Änderung bei Google, die besonders schnelle Webseiten durch eine höhere Sichtbarkeit belohnt. Langsame Webseiten werden nach diesem Performance Update abgewertet, so dass sich die Google Suchergebnisse massiv verändern.

Wann findet das Google Page Experience Update statt?

Das Page Experience Update wurde von Google fĂĽr Mai 2021 angekĂĽndigt. Es muss daher davon ausgegangen werden, dass ab Mai 2021 die Performance einer der wichtigsten Faktoren bei Google ist und bleibt.

Werden beim Google Page Experience Update Webseiten abgewertet?

Da im Rahmen des Google Page Experience Updates besonders schnelle Webseiten aufgewertet werden, werden im Umkehrschluss auch besonders langsame Webseiten abgewertet. Dieses Auf und Ab ist seit Jahr und Tag zentraler Bestandteil von reichweitenstarken Google-Updates.

Was ist zu tun, damit meine Webseite vom Google Page Experience Update profitiert?

Eine Webseite profitiert vom Google Page Experience Update, wenn sie über eine erstklassige Performance verfügt. Die mobile Google PageSpeed Insights Bewertung sollte im grünen Bereich sein, die Core Web Vitals LCP, FID und CLS sollten ebenfalls grün sein, um vom Update profitieren zu können. Gerne beraten wir Sie, damit Ihre Webseite noch kurzfristig fit für das Update gemacht werden kann.

Was kann ich unternehmen, wenn meine Webseite abgewertet wurde?

Eine Abwertung durch ein Google-Update ist immer suboptimal, aber kein Beinbruch. Wichtig ist vor allem, dass umgehend Gegenmaßnahmen etabliert werden. Wir stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur sprichwörtlichen Seite. Nehmen Sie jetzt unsere kostenlose Erstberatung in Anspruch!

Verwendete Quellen / Literatur:

  1. ec.europa.eu – Länderinformation – Deutschland
  2. FTTH Council Europe: European FTTH/B Ranking
  3. https://www.ard-zdf-onlinestudie.de/files/2020/Pressemitteilung_ARD_ZDF_Onlinestudie_2020.pdf
  4. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/585883/umfrage/anteil-der-smartphone-nutzer-in-deutschland/
  5. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/436243/umfrage/meistgenutzte-browser-im-internet-in-deutschland/
  6. https://developers.google.com/web/tools/lighthouse
  7. https://webmasters.googleblog.com/2020/05/evaluating-page-experience.html
  8. https://webmasters.googleblog.com/2020/11/timing-for-page-experience.html
  9. https://de.wikipedia.org/wiki/Accelerated_Mobile_Pages
  10. https://search.google.com/search-console/about?hl=de
  11. https://web.dev/lcp/
  12. https://web.dev/fid/
  13. https://web.dev/cls/
  14. https://web.dev/vitals/
  15. https://developers.google.com/search/blog/2020/11/timing-for-page-experience


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