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Bilddatenbank Begriffserklärung und Definition

bilddatenbankFast solange, wie es die Fotografie gibt, ist es notwendig, gemachte Aufnahmen zu katalogisieren und zu archivieren. Für viele Jahrzehnte wurde ein sogenanntes Karteikartensystem verwendet, bei dem über einen Index das gewünschte Bild ausfindig gemacht werden konnte. Dieses konnte  anschließend aus einem Archiv geholt werden. Erst das Aufkommen digitaler Bilddatenbanken hat dieses Verfahren stark vereinfacht.

Bilddatenbanken dienen in erster Linie zur strukturierten Speicherung von Bilddaten und den zugehörigen Metadaten. Durch die Zusammenführung der Daten in einer Software und mithilfe von weitreichenden Suchfunktionen lassen sich auch in großen Bildbeständen einzelne Bilder schnell auffinden. Moderne Bilddatenbanken bieten neben der Archivierung und Verwaltung auch Funktionen zur Betrachtung und Bearbeitung von Bilddaten.

Die Geschichte der Bilderdatenbanken

Die zuverlässige Archivierung von Bilddaten ist schon in Zeiten der analogen Fotografie eine gängige Praxis gewesen. Diese Archive benötigten je nach Menge des Bestandes viel Platz und ein effektives Register, um die einzelnen Bilder in dem Bestand zu finden. Erst seit dem Aufkommen der digitalen Technik kann man Millionen Bilder auf kleinsten Raum speichern. Bei der Menge an Bildern benötigte man eine leistungsfähige Lösung, um einzelne Bilder schnell zu finden.

Was bis vor einigen Jahren in erster Linie für Bildagenturen und Verlage eine Rolle spielte, gewann in den letzten Jahren auch für Privatanwender eine immer größere Bedeutung. Grund dafür ist der Erfolg der digitalen Fotografie, welche die analoge Fotografie fast vollständig verdrängt hat. Dadurch enthalten Speichermedien immer mehr Daten, die sinnvoll sortiert werden müssen.

Wozu benötigt man eine Bilddatenbank?

In erster Linie werden Bilddatenbanken von professionellen Fotografen genutzt, um die Bilder der Aufträge über einen langen Zeitraum zu archivieren und bei Bedarf schnell aufzufinden. Moderne Smartphones mit immer leistungsfähigeren Kameras und erschwingliche Digitalkameras sorgen für eine Flut an Bildern. Aus diesem Grund wird es auch für Privatanwender immer wichtiger, eine Struktur in die Fotosammlung zu bringen. Auf diese Weise verschwimmen die Grenzen zwischen professioneller und privater Anwendung immer mehr.

Welche Funktionen eine Bilddatenbank bereitstellt

Ursprünglich lag die Aufgabe von Bilddatenbanken bei der Archivierung von Fotografien. Durch den Umstand, dass auch immer mehr Privatanwender eine Software zur Archivierung nutzen, hat sich das Aufgabengebiet ein wenig verschoben. Heute beinhaltet die Software oft auch Funktionen für die Bildbearbeitung. Trotz dieser Erweiterung des Funktionsspektrums bleibt die Hauptaufgabe die Archivierung und Verwaltung von Bilddaten. Hierzu verwenden die Datenbanken unterschiedliche Ansätze. Am häufigsten ist die Darstellung einer Ordnerhierarchie verbunden mit einer Vorschau der in den Ordnern enthaltenden Dateien. Dieses System ist die einfachste Form einer Bilddatenbank und hat sich in der Praxis bewährt. Zusätzlich zu diesem System lassen sich Kategorien anlegen, in welche sich die Dateien einsortieren lassen.

Gleichzeitig mit dem Importieren der Dateien in die Datenbank können auch die Exif-Angaben aus den Fotos gelesen und in der Datenbank abgespeichert werden. In den Exif-Angaben werden zum Beispiel das Aufnahmedatum, die Zeit, der Ort und Einstellungen zu den Kameraeinstellungen wie etwa Belichtungszeit und Blende gespeichert. Diese Daten können später dazu genutzt werden, um die Aufnahmen nach Datum zu sortieren oder nur Aufnahmen mit bestimmten Einstellungen anzeigen zu lassen. Andere Angaben lassen sich per Hand durch den Anwender hinzufügen. Dazu zählen beispielsweise Stichwörter und Angaben zum Urheber der Aufnahmen. Vor allem den Stichwörtern kommt in großen Datenbanken mit vielen Dateien eine besondere Rolle zu. Durch eine geschickte Vergabe der Stichwörter lassen sich bestimmte Bilder sehr viel schneller finden, als wenn man über die Ordnerhierarchie sucht.

Rolle der Bildbearbeitung in Bilddatenbanken

Im für Bilddatenbanken immer wichtiger werdenden Bereich der digitalen Bildbearbeitung sind in erster Linie Funktionen zum Drehen, Freistellen, Ändern der Bildgröße und der Export in verschiedene Bildformate von Bedeutung. Weitergehende Bildbearbeitungen werden üblicherweise in dafür spezialisierter Software durchgeführt. Allerdings verwischen auch hier die Grenzen zwischen Bildverwaltung und Bildbearbeitung immer mehr. Manche Programme für die Bildverwaltung erlauben es mittlerweile auch, Farb- und Helligkeitsanpassungen anzuwenden oder analoge Filmtypen zu simulieren.

Allerdings unterscheidet sich der Funktionsumfang der Bilddatenbanken enorm. Datenbanken für den professionellen Einsatz sind fast ausschließlich auf die Archivierung von Bilddaten spezialisiert, während Datenbanken, welche auch für den privaten Einsatz genutzt werden, häufig erweiterte Funktionen zur Bildbearbeitung bereitstellen.

Softwarelösungen vs. webbasierte Lösungen

Durch immer schnellere Internetverbindungen bei immer preiswerteren Speicherplatz hat sich eine weitere Form der Bilddatenbanken entwickelt – die serverbasierten Bilddatenbanken. Dabei werden die Bilddaten nicht auf einem lokalen Rechner oder Wechseldatenträger gespeichert, sondern auf einem Server. Vorteil dieser Lösung ist, dass man theoretisch von überall Zugriff auf die Bilddaten hat. In den meisten Fällen geschieht dies über den Internetbrowser, in manchen Fällen kommt auch eine spezielle Clientsoftware zum Einsatz. Außerdem kann bei manchen Systemen ein umfangreiches Rechtemanagement eingesetzt werden. Dadurch ist es möglich, nur bestimmte Bereiche für einen definierten Personenkreis zugänglich zu machen.

Nachteile der digitalen Bilddatenbanken

Obwohl Bilddatenbanken ideal dafür geeignet sind, große Archive zu verwalten, gehen vor allem öffentliche Institutionen wie etwa Museen wieder dazu über, ihre Bestände auf einem analogen Diafilm zu speichern. Grund hierfür ist die Unsicherheit bei der Lebensdauer digitaler Speichermedien. So können zum Beispiel Datenträger aus den Anfangstagen der Computertechnik heute nur noch mit großem Aufwand ausgelesen werden, da zum Teil die Hardware für diese Datenträger heute nicht mehr verfügbar ist. Bei der rasant fortschreitenden Entwicklung im Bereich der digitalen Speichermedien kann niemand vorhersagen, ob die heutige Technik in 10, 50 oder 100 Jahren noch zur Anwendung kommt.



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