DSL steht für Digital Subscriber Line und bezeichnet eine Familie von Technologien für den Internetzugang über die Telefonleitung. Die erreichbare Übertragungsrate hängt unter anderem von der DSL-Variante, dem gebuchten Tarif, der Leitungslänge und der Leitungsqualität ab. Frühere Anschlüsse begannen häufig bei 768 kbps, während neuere DSL-Varianten deutlich höhere Datenraten erreichen können.
Für die Verbindung werden ein DSL-Modem oder ein Router mit integriertem DSL-Modem und eine Netzwerkkarte beziehungsweise eine WLAN-Verbindung benötigt. Die Einwahl erfolgte früher häufig per PPPoE, beispielsweise mit RASPPPOE oder einer anbietereigenen Software. Bei modernen Routern wird die Verbindung in der Regel direkt im Gerät eingerichtet. Ob DSL an einem konkreten Standort verfügbar ist und welche Geschwindigkeit tatsächlich erreicht wird, muss beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.
Sollte der DSL-Anschluss zum Beispiel in einem kleinen Dorf oder einer abgelegenen Region realisiert werden, ist dies abhängig vom vorhandenen Leitungsnetz möglicherweise nicht direkt möglich. Ein Internetzugang per Satellitenschüssel kann dort eine Alternative sein. Die häufig verwendete Bezeichnung DSL per Satellit ist technisch jedoch ungenau, da die Datenübertragung nicht über eine DSL-Leitung, sondern über eine Satellitenverbindung erfolgt. Auch Mobilfunk, Kabel oder Glasfaser kommen je nach örtlicher Verfügbarkeit als Alternativen infrage.
Zusammenfassung
DSL ist eine weitverbreitete Technologie für den Internetzugang, die vorhandene Telefonleitungen nutzt. Die Verbindung wird über ein spezielles DSL-Modem oder einen Router mit integriertem Modem hergestellt. Die mögliche Geschwindigkeit ist nicht pauschal festgelegt, sondern hängt von der DSL-Technik, dem Tarif und den Eigenschaften der Leitung ab.
Für Orte ohne nutzbares DSL-Netz bietet Internet per Satellit eine mögliche Lösung. Dabei handelt es sich allerdings nicht um DSL, sondern um eine eigenständige Zugangstechnik. Vor der Entscheidung sollten Nutzer Verfügbarkeit, tatsächlich zu erwartende Datenrate, Latenz, Kosten und mögliche Tarifbeschränkungen der verfügbaren Anschlussarten vergleichen.
Häufige Fragen und Antworten
DSL steht für Digital Subscriber Line und ist eine Technik für den Internetzugang über die Telefonleitung. Ein DSL-Modem oder ein Router mit integriertem Modem stellt die Verbindung her. Die erreichbare Übertragungsrate hängt unter anderem von der eingesetzten DSL-Variante, der Leitungslänge, der Leitungsqualität und dem gebuchten Tarif ab.
Ob DSL in einem abgelegenen Gebiet genutzt werden kann, hängt vom örtlichen Leitungsnetz und von der Entfernung zur Anschlusstechnik ab. Ist kein geeigneter DSL-Anschluss verfügbar, können je nach Standort Satelliteninternet, Mobilfunk, Kabel oder Glasfaser Alternativen sein. Internet per Satellit wird zwar gelegentlich als DSL per Satellit bezeichnet, ist technisch aber keine DSL-Verbindung.
DSL ist eine weitverbreitete Technologie und kann vorhandene Telefonleitungen für den Internetzugang nutzen. Ob DSL im Einzelfall eine gute Wahl ist, hängt von der verfügbaren Geschwindigkeit, der Leitungsqualität, den Kosten und den örtlich verfügbaren Alternativen ab. Maßgeblich ist daher nicht nur die beworbene Maximalrate, sondern auch die am Anschluss tatsächlich erreichbare Datenrate.
