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Logfiles Begriffserklärung und Definition

logfilesLogfiles sind Dateien, in die spezielle Anwendungen bzw. Systemprozesse eines Computersystems festgelegte Aktionen protokollarisch eintragen. Logfiles – im Deutschen Logdatei oder Ereignisprotokolldatei – werden daher auch Protokolldateien genannt. Insbesondere bei der Kontrolle von Prozessen sowie der Automatisierung von Abläufen innerhalb eines Betriebssystems oder einer Anwendung werden Logfiles angelegt. Dabei werden bereits bei der Installation des betreffenden Betriebssystems bzw. der betreffenden Applikation Standardwerte gesetzt, nach der die Einträge in den Logfiles erfolgen sollen.

Um eine spezifische Protokollierung zu gewährleisten, können in den meisten Fällen von den zuständigen Administratoren Veränderungen an den Einstellungen vorgenommen werden. Auf diese Weise ist das Protokollieren von praxis- oder unternehmensrelevanten Aktionen umsetzbar. Ein weltweit bekanntes Beispiel für die Nutzung von Logfiles sind die Flugschreiber in Flugzeugen, welche sämtliche Aktivitäten im Cockpit mitschreiben. Dies zeigt, wie wichtig die Nutzung von Logfiles in den meisten Fällen ist.

Logfiles – Grundlagen

Logfiles können auf einem PC oder Server von mehreren Benutzern und Anwendungen geschrieben werden. Die tägliche Arbeit wird dadurch nicht beeinflusst, da die zuständigen Prozesse, Dienste und Applikationen die Logfiles im Hintergrund beschreiben. Angefangen hat alles mit der Systemprotokollierung. UNIX-Systeme und Windows-Rechner nutzen ihre Log-Verzeichnisse bzw. Ereignisprotokolle intensiv. Neben den Betriebssystemen schreiben die meisten Back-Office-Programme (beispielsweise Webserver, SPAM-Server, Virenscanner, E-Mail-Server oder Datenbankserver) ihre eigenen Logfiles.

Der Aufbau einer Logdatei beinhaltet in den meisten Fällen auf der linken Seite eines jeden Eintrags das Datum mitsamt der kompletten Uhrzeit. Rechts davon folgt ein Trennzeichen – der Doppelpunkt wir hier häufig eingesetzt – für die Übersichtlichkeit. Daneben erscheint der Text des jeweiligen Protokolleintrags. Nur wer die Hintergründe genau kennt, kann die teilweise kryptisch formulierten Einträge auch auswerten.

Warum werden Logfiles erzeugt?

Logfiles haben mehrere Aufgaben. Sie dienen der Protokollierung der Ereignisse auf einem System bzw. innerhalb einer Anwendung. So können bestimmte Vorkommnisse überprüft und kontrolliert werden. Beispielsweise werden im Falle des Datenschutzes Logfiles zur Analyse genutzt, ob die jeweiligen Bestimmungen eingehalten worden sind. Die Logfiles können durch diese Überwachungsfunktion zur Optimierung der Systeme und zur Entscheidungsgrundlage für spätere Anschaffungen oder Änderungen herangezogen werden.

Ein weiterer wichtiger Grund für die Nutzung von Logfiles liegt in der Fehlersuche. Viele sehr spezielle Probleme, die neben den Arbeitsplatzrechnern der Benutzerinnen und Benutzer vor allem die vielschichtig eingesetzten Serversysteme betreffen können, sind nur mithilfe der Logfiles zu lösen. Fehler in der IT-Welt sind selten offensichtlich. Häufig gibt es sogar missverständliche Fehlermeldungen. Eine detaillierte Studie der Logfiles zu dem Zeitpunkt, als der Fehler auftrat, kann die Ursachen offenbaren oder die Fehlerquellen deutlich einschränken.

Der dritte große Bereich für den Einsatz von Logfiles ist die Verfolgung von Datenpaketen. Wenn in einem beispielhaften Fall eine E-Mail angeblich nicht beim Adressat angekommen sein soll, können die Administratoren der E-Mail-Server in den Logfiles der einzelnen Systeme den Weg der E-Mail verfolgen. So gelten die viele Einträge des Microsoft Exchange Servers in seine Logfiles als Beweis, der auch vor deutschen und internationalen Gerichten Gültigkeit hat.

Der Klassiker: Systemprotokollierung

Die Protokollierung der Betriebssysteme ist das wichtigste Einsatzgebiet von Logfiles überhaupt. Es passiert innerhalb eines Systems ständig irgendetwas. Daneben sind die Netzwerkaktivitäten ein zweiter großer Faktor für Ereignisse. Da ein Serversystem häufig auch sehr komplexe Aufgaben zu erledigen hat, kommt den Syslogs (Kurzform für Systemlogfiles) eine enorme Bedeutung zu.

In Windows-Systemen können neben den Ereignisprotokollen, in die hauptsächlich die Prozesse bzw. Dienste ihre Einträge vornehmen, auch mit dem Performance Monitor Logfiles bzgl. der Systemauslastung konfiguriert werden. Die Einstellungen sind so fein, dass dadurch auch die kleinsten Ungereimtheiten protokolliert werden können.

Eine derart tiefgreifende Konfiguration der Protokolleinstellungen ist jedoch nur für Fachleute möglich, die sich täglich damit beschäftigen. Für den „Otto-Normal-Benutzer“ können einfache Überwachungen der CPU-Tätigkeit und des Arbeitsspeichers sowie der Schreibleseaktivitäten bereits sehr hilfreich sein. Im Zweifelsfalle muss ohnehin ein Experte konsultiert werden.

Logfiles für die eigene Webseite

Webhosting-Anbieter sollten für ihre Webserver auf jeden Fall die Funktionalität der Logfiles zur Verfügung stellen. Neben den Systemaktivitäten sollten Webseitenbetreiber vor allem die Zugriffsraten auf die einzelnen Webseiten in den Logfiles nachlesen können. Daneben kann auch die Protokollierung der Aktivitäten eingesetzter Datenbanksysteme hilfreich sein, wenn es um die Optimierung der Webseite geht.

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein wesentlicher Punkt, wenn es um das erfolgreiche Betreiben einer Webseite geht. Daher sind Logfiles, welche die SEO-Aktivitäten betreffen, sinnvoll für die stetige Verbesserung der Präsenz in den Suchmaschinenausgaben.

Die Protokollierung der Netzwerkaktivitäten

Das Netzwerk hat seine eigene Sprache und damit auch seine ganz eigenen Logfiles. Sie unterscheiden sich mitunter deutlich von den Protokolldateien der Anwendungen und Betriebssysteme. Durch das Mitlesen der Daten in Netzwerkumgebungen erzeugen sogenannte „Sniffer“ ganz spezielle Logfiles, in denen die einzelnen Datenpakete bis ins kleinste Detail beschrieben sind. Firewalls in Unternehmen schreiben die Aktivitäten des Datenverkehrs in ihre eigenen Logfiles, um vor allem verbotene Zugriffe und Überlastungen nachvollziehen zu können. Betriebssysteme haben ebenfalls die Möglichkeit, Netzwerkaktivitäten mitzulesen. Dabei gibt es unterschiedliche Abstufungen bis hin zum Netzwerk-Sniffer, der ins System integriert werden kann.

Das Skelett eines jeden Netzwerks – einschließlich des Internets – stellen die Netzwerkkomponenten dar. Die Router und Switches dieser Welt haben alle eigene Betriebssysteme. Diese schreiben die relevanten Daten in Bezug auf den Verkehr der jeweiligen Netzwerke in ihre Logfiles. Diese Protokolldateien werden auch Syslogs genannt. Für Netzwerkadministrator, die mehrere Router oder Switches verwalten, dient in den meisten Fällen ein Syslog-Server als Hilfe, um die Masse der Log-Daten aller Netzwerkkomponenten zentral in einer Anzeige einer Anzeige darstellen zu lassen.



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