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Apache Begriffserklärung und Definition

apacheHinter dem Arbeitstitel Apache verbirgt sich eine Software für die Steuerung und den Betrieb von Webservern. Offiziell wird der Apache als „Apache HTTP Server“ bezeichnet – das Produkt zählt zu den quelloffenen Softwarelösungen (Open Source) und gilt heute als der weltweit meistgenutzte Server in Bezug auf das Internet.

Rund 64% aller Server, die unmittelbar durch den Internetnutzer ansprechbar und aufrufbar sind, basieren inzwischen auf der Apache-Software, und das global. Das trifft somit auch auf die meisten Webhoster zu, die Speicherplatz für private und kommerzielle Webprojekte anbieten. Wer beispielsweise eine eigene kleine Webseite erstellt oder einen Blog betreibt, und hierzu einen der unzähligen Webhoster, sei es ein kostenpflichtiger oder ein kostenloser, nutzt, dessen Homepage liegt in den meisten Fällen also auf einem Apache-Server.

Die Geschichte des Apache

Der Apache wurde und wird von der „Apache Software Foundation“ entwickelt, einer amerikanischen Organisation, die ehrenamtlich arbeitet. Die Apache Software Foundation finanziert sich und ihre Arbeit durch eine Vielzahl von Sponsoren. Zu diesen Sponsoren zählen unter anderem auch große Konzerne wie Microsoft, Google und Yahoo, ferner auch AMD und HP.

Die Foundation entwickelt neben den Apache in der nunmehr 2ten Generation auch noch weitere, teils ebenfalls sehr bekannte Projekte, darunter die ebenfalls äußerst erfolgreiche MS-Office Alternative „Open Office“. Der Apache war allerdings das bereits im Jahre 1995 veröffentlichte Gründungsprojekt der einst acht Gründungsmitglieder der Organisation und stellt bis heute das erfolgreichste Projekt der Foundation dar. Diese wiederum besteht heute aus unzähligen, weltweit auf freier Mitarbeit basierenden Programmierern.

Ursprünglich war der Apache HTTP Webserver eine Weiterentwicklung des Webserver NCSA HTTPd. Der Titel „Apache“ bezieht sich dabei tatsächlich auf das gleichnamige indianische nordamerikanische Urvolk und nicht, wie häufig angenommen, auf die ähnlich klingende Bezeichnung „a patchy“ Server, was so viel bedeutet wie „zusammengeflickt“, und in seiner scherzhaften Aussage durchaus den ersten „Prototyp“ der heute leistungsstarken Software hätte umschreiben können.

Besonderheiten des Apache Webserver

Da der Apache HTTP Server als Open Source Lösung veröffentlicht wurde, ist die Nutzung des Apache Webserver sowohl im privaten wie kommerziellen Rahmen vollumfänglich kostenlos, was stark zur Attraktivität des Produkts beiträgt.

Zeitgleich zählt der Apache aber auch als einer der sichersten Webserver auf dem Markt. Dank stets neuester Verschlüsselungstechnologien, wodurch er kaum Sicherheitslücken aufweist, und regelmässiger Sicherheitsupdates auch für bereits eingestellte Versionen der 1ten Generation, soll dieser Status Quo auch für die Zukunft gelten. Die aktuellste Version des Apache Server, der Apache 2.4.18 (Stand: Dezember 2015), gilt sowohl unter allen Apache-Versionen wie auch unter Konkurrenzprodukten als besonders stabil und schnell. Er arbeitet sowohl mit Linux wie auch mit Windows und unterstützt zudem zahlreiche andere Betriebssysteme, wird aber vorzugsweise in Kombination mit Linux aufgesetzt.

Seine verbreitetste Kombination nennt man daher auch LAMP. Sie besteht aus einem Linux-Betriebssystem, dem Apache, einer MySQL-Datenbank sowie PHP. Die beiden letzteren Komponenten zählen zu den mudularen Erweiterungen, die Apache anbietet. Der Apache ist in vielen Linux-Distributionen (bspw. Ubuntu) bereits enthalten, außerdem auch in Max OS X. Unter Windows steht einem XAMPP als Installations- und Konfigurationslösung für den Apache bereit, sie wird allerdings nicht mit den gängigen Windows-Systemen mitgeliefert.

Modulare Apache-Erweiterungen

Apache unterstützt nahezu alle bekannten Programmiersprachen, entsprechende Zusatzmodule optimieren hierbei die Leistungsfähigkeit und den Funktionsumfang des Servers optional. Dank dieser Module ist ein Erweitern des Servers auch ohne unmittelbaren Eingriff in das System möglich, was Apache nicht nur intuitiv gestaltet, sondern ihm auch eine bestmögliche Usability für Nicht-Programmierer bietet.

Vergleichbare Lösungen zur Erweiterung der Basic-Auslieferung des Apache finden sich auch in anderen Produkten, die sich nahe am User orientieren, darunter vorrangig CMS-Systeme. Die Installationsroutinen der meisten Module sind dabei relativ einfach gehalten und durch beiliegende Dokumentationen problemlos durchzuführen und logisch nachzuvollziehen. Das erleichtert auch dem Laien den Einstieg. Ein Großteil dieser Module wird durch die Apache-Entwickler direkt erstellt und ausgegeben, dank der quelloffenen Eigenschaften des Apache sind allerdings auch zahlreiche Module Dritter im Umlauf, die die Performance und den Leistungsumfang des Servers optimieren und ergänzen können.

Zu den wichtigsten Modulen für den Apache zählen:

  • die Skriptsprache PHP/PERL
  • die dynamische Programmiersprache Python
  • SSL für verschlüsselte Verbindungen
  • mod_dav für die Nutzung des Apache als WebDAV-Server
  • diverse Sicherheitsmodule

Der Apache in der Praxis

Da es sich beim Apache HTTP Webserver um ein Open-Source-System handelt, das sowohl frei und kostenlos zugänglich wie auch editierbar ist, liegt der Nutzwert von Apache sowohl im kommerziellen wie auch im privaten Bereich. Viele der sogenannten Free-Hosts (kostenlose Webhoster, auf denen Webprojekte angelegt werden können und die sich meist durch Werbeeinblendungen finanzieren) wären ohne ein kostenfreies System wie den Apache undenkbar.

Für den Betreiber eines Apache-Server entfallen relevante Kostenpunkte. Das betrifft vor allem die Anschaffungskosten des Programms, aber auch eventuelle laufende Lizenzen und Lizenzerneuerungen durch beispielsweise Upgrades/Updates auf neuere Versionen. Den nötigen Support liefert im Zweifel die multi-linguale Nutzergemeinde in den entsprechenden Entwicklerforen. Diese Einsparnis kommt den Endpreisen im Bereich des Webhosting zugute und ermöglicht kostenlose und kostengünstige Angebote am Endverbraucher. Auch der Support durch bspw. regionale IT-Systemdienstleister fällt in Bezug auf einen Apache-Server unter Umständen günstiger aus, da dieser ebenfalls keine Kauf- und Lizenzgebühren verrichten muss.



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