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Mozilla Foundation Begriffserklärung und Definition

Die Mozilla Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung, in deren Regie die Entwicklung des Internetbrowsers Firefox und des Emailprogrammes Thunderbird vorangetrieben und koordiniert wird. In Konkurrenz zum Softwarekonzern Microsoft möchte die Stiftung durch die Förderung der Open-Source-Projekte Firefox und Thunderbird den Computernutzern in aller Welt alternative Programme bereitstellen und zu Innovationen im Internet beitragen. Beide Programme stehen unter einer Open-Source-Lizenz und können von jedermann kostenfrei genutzt werden. Die gemeinnützige Mozilla Foundation wurde 2003 gegründet, um das fünf Jahre zuvor entstanden Open-Source-Projekt Mozilla Application Suite fortzuführen. Dieses Projekt – eine Kombination von Internetbrowser, Email-Client und anderen Internetprogrammen – wurde 1998 von der Internetfirma Netscape ins Leben gerufen, um die Entwicklung freier Internetsoftware zu fördern. Die Mozilla Application Suite basierte auf den freigegebenen Quellcode des Netscape Communicators. Bald lösten sich die Entwickler jedoch von dieser Grundlage und entwickelten die Suite mit der neu geschrieben Layout-Maschine Gecko weiter. 2002 wurde die Mozilla Suite in der Version 1.0 veröffentlicht, doch bereits vier Jahre später wurde das Projekt eingestellt. Seitdem wurde die Suite unter dem Namen Seamonkey von einem unabhängigen Entwicklerteam weitergeführt. Die Mozilla Foundation konzentrierte sich indes auf die Entwicklung der eigenständigen Programme des Internetbrowser Mozilla Firefox und des Email-Client Thunderbird. Das anfängliche Ziel, die Dominanz des Internet Explorers aus dem Hause Microsoft auf dem Browsermarkt zu brechen, ist die Mozilla Foundation seitdem sehr nahe gekommen. Firefox gehört zu den beliebtesten Browsern und wurde für alle Betriebssysteme portiert. Auch das Emailprogramm Thunderbird kann sich gegenüber Outlook mit großen Marktanteilen behaupten.

Mozilla Foundation und Mozilla Corporation

Die Mozilla Foundation mit Sitz in Mountain View im Silicon Valley in Kalifornien kümmert sich um die rechtlichen Grundlagen der Entwicklung der beiden Programme. Sie besitzt das Markenrecht und das geistige Eigentum am Quellcode, den sie unter einer Open-Source-Lizenz zur Verfügung stellt. Die technische Pflege der Programme übernahm jedoch die 2005 gegründete Mozilla Corporation. In diesem als Tochterfirma der Mozilla Foundation fungierendes Unternehmen sind Programmierer angestellt, die sich um die technische Fortentwicklung der Programme kümmern. Zudem fallen die Verbreitung und das Marketing in den Aufgabenbereich der Mozilla Corporation. Neben den fest angestellten Programmierern beteiligen sich weltweit rund 1.000 Menschen an der Entwicklung der beiden Programme. Damit nutzt die Mozilla Foundation einen Effekt, der auch bei vielen anderen Open-Source-Programmen zu beobachten ist. Weil der Quellcode freigegeben ist und von jedermann eingesehen werden kann, können sich auch viele Menschen daran beteiligen, den Quellcode zu verbessern und weiter zu entwickeln. Rund vierzig Prozent der Entwicklungsarbeit wird von Freiwilligen geleistet. Dadurch lastet die Entwicklungsarbeit nicht auf wenigen Schultern, sondern ist bereit verteilt. Viele Ideen können einfließen und für eine dynamische Entwicklung sorgen.

Mozilla Public License

Die Mozilla Foundation stellt ihre Programme unter eine eigens entwickelte Lizenz. Ursprünglich wurde die Mozilla Public License (MPL) 1998 von Netscape für die Freigabe des Quellcodes des Netscape Communicator entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Open-Source-Lizenz. Wie die GNU General Public License (GPL) und die BSD-Lizenz ermöglicht auch die Mozilla Public Lizenz die freie Weitergabe des Quellcodes. Dadurch ist es möglich, dass die Programme kostenlos für den Nutzer zur Verfügung stehen. Anders als die GPL und die BSD-Lizenz ermöglicht es die MPL jedoch, dass Teile des Quellcodes auch mit proprietärem Code verwendet werden können. Damit ist es möglich, dass mit der Verwendung des Quellcode unter der MPL auch proprietäre Programme entwickelt werden können, deren Code nicht frei zugänglich ist.

Finanzierung

Die Mozilla Foundation finanziert sich vor allem aus zwei Quellen. Zum einem kann die als gemeinnützig anerkannte und steuerbefreite Stiftung Spenden entgegennehmen. Zum anderen hat die Stiftung Verträge mit Suchmaschinenbetreibern geschlossen. Tatsächlich erwirtschaftet die Stiftung mit der Aufnahme der Suchmaschine in die Suchleiste des Internetbrowser Firefox und spezifische Startseite für die Suchmaschinen die größten Einnahmen.

Firefox und Thunderbird

Das Flaggschiff der Mozilla Foundation ist der Internetbrowser Mozilla Firefox, der weltweit von rund 450 Millionen Menschen benutzt wird. Der Marktanteil liegt bei 30 Prozent. Die starke Verbreitung beruht zum einem auf der Open-Source-Lizenz, die für den Endverbraucher vor allem bedeutet, dass das Programm kostenlos zur Verfügung steht und ohne Lizenzgebühren verwendet und weitergegeben werden darf. Zum anderen ist der Firefox von freiwilligen Helfern in 75 Sprachen übersetzt worden, wodurch das Programm weltweit zum Einsatz kommt. Hinter der Programmoberfläche, die den Benutzern vielfältige Einstellungsmöglichkeiten einräumt, arbeitet die Gecko Rendering Engine, um die HTML-Seiten grafisch darzustellen. Grundsätzlich gilt Firefox als schlanker Webbrowser. Viele Funktionalitäten, die in der Grundversion nicht installiert sind, lassen sich jedoch auf einfache Weise über Add-Ons nachrüsten. Thunderbird ist das Email-Programm, das unter der Federführung der Mozilla Foundation entwickelt wird. Wie der Internetbrowser Firefox hat das Programm weltweite Verbreitung gefunden. Es kann als Email-Client genutzt werden. Zugleich dient es auch als Feedreader, und Newsreader, als XMPP-, IRC- und Twitter-Client. Mit POP3- und IMAP-Unterstützung, Spamfiltern, Verschlüsselungstechnologie und der Möglichkeit, auch HTML-Nachrichten darstellen zu können, erfüllt Thunderbird alle Ansprüche, die an ein modernes Email-Programm gestellt werden. Auch Thunderbird kann durch zahlreiche Add-Ons erweitert werden. Die wohl bekannteste Erweiterung ist Lightning. Das Kalender-Add-On verwandelt den Email-Client in ein vollwertiges Personal Information Manager. Neben den klassischen Desktop Anwendungen sind die Programme der Mozilla Foundation auch für mobile Endgeräte mit Android-Betriebssystemen verfügbar. Mit einer für die kleinen Touchscreens optimierten Oberfläche wurden die Programme für den mobilen Einsatz angepasst.



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