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Android

Bei Android, einem mit „menschenĂ€hnlich“ ĂŒbersetzten Begriff, handelt es sich um ein Betriebssystem. Zugleich ist damit auch die Software-Plattform gemeint, die in mobilen GerĂ€ten zum Einsatz gelangt. Es kann sich dabei beispielsweise um Mobiltelefone, Tablet-Computer, Netbooks und Smartphones handeln. Entwickelt wird das System von der Open Handset Alliance, zu der als Hauptmitglied Google gehört. Die Basis des Betriebssystems bildet der Linux-Kernel.

Mit dem Betriebssystem Android wird eine freie Software prĂ€sentiert, bei der eine quelloffene Entwicklung vorliegt. StĂ€ndig wird demzufolge die Software weiterentwickelt, so dass sich das auch in den Zahlen ĂŒber den Marktanteil niederschlĂ€gt. WĂ€hrend der Anteil im dritten Quartal 2010 noch bei 25,5 Prozent lag, nahm Android im zweiten Quartal des Jahres 2012 einen Anteil am Markt in Höhe von 68,1 Prozent ein. Mitte MĂ€rz 2013 wurde seitens des Unternehmens verkĂŒndet, dass eine weltweite Aktivierung von mehr als 750 Millionen GerĂ€ten mit Android vorliegt. ZurĂŒckgreifen können die Anwender dabei auf weit mehr als 700.000 Anwendungen, die ĂŒber den Google Play Store erhĂ€ltlich sind. Alle diese Anwendungen werden vor der Veröffentlichung durch Android auf eventuelle Malware und Ă€hnliches geprĂŒft.

OberflÀche und Bedienung von Android

Mittels Touchscreen wird Android vom Nutzer gesteuert. Dazu kommen eine Reihe von Tasten bei Soft- und Hardware, die definiert worden sind. Teilweise wird eine Sprachsteuerung mitgeliefert, mit der verschiedene Anwendungen gesteuert werden können. Hinsichtlich der OberflĂ€che liegt der Standard dabei, dass entweder drei oder fĂŒnf oder sieben Startbildschirme geöffnet werden können. Alle besitzen dabei die GrĂ¶ĂŸe eines Bildschirms. Durch die Benachrichtigungsleiste wird der obere Rand gebildet. Diese Leiste spiegelt auf der Seite rechts Angaben zum Beispiel ĂŒber den Akkustand, Bluetooth und die Internetverbindung wieder. Links dagegen erscheinen unter anderem Meldungen von Programmen, die gerade laufen. Anzeigt werden ferner Meldungen des Systems oder neu eingegangene Nachrichten.

Wird die Benachrichtigungsleiste mit dem Finger nach unten gewischt, wird die Leiste ausgeklappt und dadurch die Anzeige von weiteren Informationen ermöglicht. Handeln kann es sich dabei beispielsweise um die Anzeige einer SMS und dem teilweise enthaltenen Text. Ist die Leiste mit den Benachrichtigungen eingeklappt, erfolgt auf der linken Seite die Anzeige von Symbolen, deren Generierung durch Anwendungen geschah. Auf der rechten Seite werden Systemsymbole und die Uhrzeit angezeigt. Seit der Veröffentlichung vom Betriebssystem Android 2.0 befindet sich am unteren Rand ein Button, der den Launcher öffnet. Dabei lohnt sich ein Besuch im Play Store von Google, der frĂŒher auch als Android Market bekannt war. Mit den hier erhĂ€ltlichen Programmen ist beispielsweise die Erweiterung der OberflĂ€che möglich. Da es inzwischen weit mehr als 700.000 Anwendungen gibt, ist der Spielraum an Entdeckungen groß, was hier an Beschleunigungen im Alltag möglich ist. Oft befinden sich darunter auch zahlreiche Ratgeber.

Die Architektur von Android

Die Basis der Android-Architektur wird durch den Linux-Kernel 2.6 gebildet. Seit dem es Android in der 4.x-Serie gibt, kann auch ein Kernel der 3.x-Serie eingesetzt werden. Durch diesen Kernel erfolgt die Verwaltung des Speichers und der Prozesse. Zudem stellt dieser Kernel eine Schnittstelle dar, die hinsichtlich der Kommunikation des Netzwerkes und Multimedia dar. In Bezug auf die restliche Software wird eine Hardwareabstraktionsschicht durch den Kernel gebildet. Zugleich werden fĂŒr das System durch den Kernel die GerĂ€tetreiber zur VerfĂŒgung gestellt.

Einen weiteren wichtigen Baustein stellt zum einen die virtuelle Machine Dalvik dar, die von Sun Microsystems auf der Grundlage der Java-Technik entwickelt wurde. Auf Àhnlicher Basis wurden auch die Android-Java-Klassenbibliotheken entwickelt, wobei die Orientierung dieser Bibliotheken sich an der Java-Standard-Edition und ihrer FunktionalitÀt ausrichtet. Das zeigt schon die Verwendung der freien Reimplementierung aus der Standard-Edition von Java, welche die Grundlage bildet. Die Dalvik Virtual Machine wurde als Basisidee herangezogen, um die Laufzeitumgebung von Android auszuarbeiten.

Die QuellenverfĂŒgbarkeit von Android

Bei Android handelt es sich um eine freie Software. Unter der Apache-Lizenz steht jedoch ein großer Teil der Plattform, wobei es jedoch noch Ausnahmen gibt. Dies sind Anwendungen von Google, die vorinstalliert sind und einen nicht verfĂŒgbaren Quelltext besitzen, sowie der unter GPL 2 vertriebene Systemkern. Geschrieben wurden die Quelltexte nur fĂŒr Tablets. Als die Quellen der Version 4 von Google veröffentlicht wurden, wurde die Version 3 fĂŒr ausgewĂ€hlte GerĂ€tehersteller freigegeben.

Die verschiedenen Android-Versionen

Diese Versionen haben in der Regel gleich zwei Bezeichnungen. Zum einen ist dies die Nummer der jeweils offiziellen Version, bis die nĂ€chste Version veröffentlicht wurde. ZusĂ€tzlich wird den Versionen noch der englische Name einer SĂŒĂŸspeise gegeben. So war dies beispielsweise bei der Version 1.5 die Bezeichnung „Cupcake“. Die spĂ€teren Bezeichnungen erhielten alle einen Name, dessen Anfangsbuchstabe ĂŒber dem C liegt. Deutlich wird dies auch an dem Namen „Gingerbread“, der fĂŒr alle Versionen mit 2.x vergeben wurde, wobei diese nur fĂŒr Smartphones vergeben wurde.

Eine andere Zeit brach mit der Veröffentlichung der Version 3 an, die den Beinamen „Honeycomb“ trug. Dabei handelte es sich um ein von Google veröffentlichtes Betriebssystem, das nur fĂŒr Tablets eingesetzt wurde. Seit dem es die Versionen von Android mit dem Namen Ice Cream Sandwich gibt, existiert diese Trennung nicht mehr. Damit kann Android in dieser Version fĂŒr Tablets und fĂŒr Smartphones genutzt werden. Die verschiedenen Versionen werden von einem Maskottchen begleitet, dessen von Google/die OHA entworfen wird. Zudem zeigt das Maskottchen die Verbindung zur SĂŒĂŸspeise auf. Ab der Version 4 ermöglicht das mehrmalige BerĂŒhren die Anzeige des Maskottchens.

Inzwischen wurden die Versionen seit 4.0 barrierefrei ausgearbeitet. So handelt es sich um eine Software, die bereits auf den mobilen GerĂ€ten installiert worden ist. Im Prinzip haben sogar blinde Personen dabei die Möglichkeit, die Aktivierung der Software vorzunehmen. Einer der Vorteile von Android liegt darin, dass bei Android eine gleichzeitige Nutzung der BildschirmvergrĂ¶ĂŸerung und der Sprachausgabe möglich sind.

Die Vorgehensweise von HTC

HTC hat bei der Auslieferung von GerĂ€ten mit Android einen eigenen Weg gewĂ€hlt. Die GerĂ€te mit dem Android-Betriebssystem werden von dem Unternehmen so ausgeliefert, das diese die verĂ€nderte grafische OberflĂ€che besitzen. Getauft wurde diese auf den Namen Sense. Im Gegensatz zur Standard-OberflĂ€che wurde hier der Launcher verĂ€ndert, der nunmehr weitere SchaltflĂ€chen fĂŒr das Telefon und das ProgrammmenĂŒ besitzt. Zudem sind ferner unter anderem Widgets, die teilweise den Bildschirm fĂŒllen, sowie sieben Startbildschirme.



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