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SMS Begriffserklärung und Definition

smsSMS ist eine Abkürzung und steht für Short Message Service. Übersetzt bedeutet es Kurznachrichtendienst. Hierbei handelt es sich um einen Telekommunikationsdienst, der Textnachrichten überträgt, die entweder als Kurznachricht oder SMS bezeichnet werden. Ursprünglich wurde dieser Dienst für das GSM-Mobilfunkverfahren entwickelt, steht aber heutzutage in einigen Ländern auch im Festnetz als sogenannte Festnetz-SMS zur Verfügung. Obwohl die Abkürzung im eigentlichen Sinne den Dienst zur Übertragung von Textnachrichten bezeichnet, wird sie heute in aller Regel für die Nachricht selber verwendet. Warum man das Kürzel SMS und nicht SM für die Short Message an sich nutzt, könnte in der bereits vorhandenen und negativ belasteten Bedeutung liegen, denn SM bezeichnet auch den Sadomasochismus.
Seine ursprüngliche Verwendung lag in dem Gedanken, über Kurznachrichten bestehende Störungen des Funknetzes oder sonstige Informationen an die Mobilfunkteilnehmer zu senden. Gerade auf Grundlage dieses Konzeptes wurden SMS zunächst kostenlos angeboten, allerdings entwickelte sich die Nutzung dieses Dienstes in der Folge so rapide, dass der Dienst heute eine der größten Einnahmequellen der Mobilfunkanbieter ist. Das liegt in erster Linie daran, dass bei einer SMS für den Netzbetreiber kein Aufwand entsteht, in dem er beispielsweise den Rufaufbau eines Gespräches steuern oder das Gespräch gar vermitteln muss.
Die SMS (Short Message Service) wurde auch schon weiterentwickelt. Die bekanntesten Formen dieser Weiterentwicklung sind MMS für Multimedia Messaging Service und EMS für Enhanced Message Service.

Geschichte

Bereits im Jahre 1984 kam die Idee in Europa auf, einen Dienst zu starten, der die Versendung von Textnachrichten zur Aufgabe hatte. Anfang 1989 wurde dann der auch heute noch für SMS (Short Message Service) gültige Standard verabschiedet. Das eigentliche Konzept hierfür wurde durch Friedhelm Hillebrand, einem Mitarbeiter der Deutschen Bundespost, entwickelt. Einige Beiträge zu diesem Konzept stammen von seinem französischen Kollegen Bernard Ghiellebaert. Dieses Konzept wurde dann ein Jahr später in die GSM-Standardisierung eingegliedert. Zu diesen Ideen, die Hillebrand in diesem Konzept hat einfließen lassen, gehört beispielsweise die Festsetzung einer Nachricht auf maximal 160 Zeichen. Diese Zahl rührt daher, dass Hillebrand festgestellt hatte, dass eine durchschnittliche Postkarte und das damals sehr verbreitete Telex in der Regel weniger als diese 160 Zeichen enthielten. Diese GSM-Standardisierung wurde in den Folgejahren immer weiter entwickelt.
Die erste SMS wurde dann im Jahre 1992 in der Vorweihnachtszeit im englischen Netz von einem PC aus an ein Mobiltelefon geschickt. Absender dieser Nachricht war der britische Ingenieur Neil Papworth.

Auswirkungen auf die Kommunikation und sozialen Kontakte

Aufgrund des hohen Aufkommens der SMS wird ihr Einfluss auf das gesellschaftliche Leben immer größer. So werden beispielsweise Termine häufig über diesen Dienst vereinbart. Aber auch Begriffe aus dem Bereich des Nachrichtendienstes SMS etablieren sich fest im Wortschatz und nehmen so großen Einfluss auf die Sprache. Der Begriff „Simsen“ ist hierfür ein gutes Beispiel. Dieses Wort wird seit den 1990er Jahren für das Versenden von Kurznachrichten verwendet. Das liegt vor allem daran, dass es wesentlich kürzer ist als seine eigentliche Bedeutung, von dem Wort SMS abgeleitet ist und sich ganz einfach merken lässt. Auch hat sich eine neue Kultur in Bezug auf Abkürzungen durch den SMS (Short Message Service) entwickelt. Hintergrund ist hierfür der Versuch, mehr Inhalt in die 160 zur Verfügung stehenden Zeichen zu bekommen. Eine weitere Entwicklung sind die sogenannten Emoticons. Diese grafischen Darstellungen erlauben es, seinem SMS-Partner die eigenen Gefühlsausdrücke mitzuteilen, ohne dafür lange Worte und somit Zeichen zu benutzen.

Wirtschaftliche Bedeutung

Die Netzanbieter benötigen für den Dienst keine großartige Infrastruktur. Sie benötigen für den Dienst lediglich eine Kurzmitteilungszentrale. Die Datenmenge, die übertragen wird, ist vergleichsweise äußerst gering, wenn man sie mit einer Sprachmitteilung vergleicht. Sie beträgt etwa nur ein Promille der Datenmenge einer Sprachmitteilung. Der Dienst war zu Beginn bei den meisten Netzanbietern kostenlos. Dies änderte sich aber mit dem Zeitpunkt, in dem die Netzanbieter erkannten, welches Potenzial in dem Dienst steckt. Zum jetzigen Zeitpunkt schwanken die Preise innerhalb Europas zwischen einem und 39 Cent je nach Land und Anbieter und ob der Dienst innerhalb des gleichen Netzes oder eines Fremdnetzes in Anspruch genommen wird.
Auch die Zahl der versendeten Nachrichten steigt immer weiter. So wurden im Jahr 2003 beispielsweise 115 Milliarden SMS in Europa versendet. Der größte Anteil davon, nämlich etwa 25,5 Milliarden SMS, wurden in Deutschland versendet. Sieben Jahre später lag der Anteil in Deutschland schon bei über 41 Milliarden, das entspricht einem Wachstum von ca. 60 %.

Internet und die Folgen für SMS

Mittlerweile bietet auch das Internet die Möglichkeit an, SMS zu versenden. Zu Beginn dieser Variante war auch hier der Versand kostenlos. Mittlerweile werden auch hier Kosten erhoben, diese liegen zwischen vier und zehn Cent je SMS. Manche Betreiber bieten diesen Dienst jedoch weiterhin kostenlos an. Dieses Angebot finanziert sich in erster Linie durch Werbeeinnahmen.
In diesem Fall werden die persönlichen Informationen wie beispielsweise die E-Mail-Adressen an externe Dritte weitergeleitet. Hierdurch erhalten die Adressen-Inhaber Werbemails und die Betreiber im Gegenzug von den Dritten Geld für die E-Mail-Adresse. Aber auch ganze Datensätze von der Adresse bis hin zu Alter, Geschlecht etc. können weitergegeben werden, was dem Dritten die Möglichkeit einräumt, für dessen eigen Kunden gewisse Profile zu erstellen, um so Zielgruppen zu schaffen.

Übertragung

Beim SMS (Short Message Service) wird ein Signalisierungs-Kanal genutzt. Mit diesen Kanälen werden unter anderem auch Gespräche aufgebaut und gehalten. Es können also Gespräche und Kurznachrichten gleichzeitig getätigt werden. Dazu wird ein Teil der Bandbreite des jeweiligen Netzes umkonfiguriert und in erster Linie dazu genutzt, um eine SMS zu versenden.
Um die Nachricht zu dem richtigen Empfänger zu bekommen, wird diese zunächst an eine Kurzmitteilungszentrale geschickt. Diese wird in der Regel von dem jeweiligen Netzanbieter betrieben. Von hier aus wird die Nachricht dann an die Nummer des jeweiligen Adressaten weiter geleitet. Der Versand in andere Mobilfunknetze wird dadurch gewährleistet, dass die Netzbetreiber untereinander verbunden sind. Sollte eine Nachricht einmal mehr als die eingeräumten 160 Zeichen beinhalten, so werden diese Texte aufgeteilt. Der Versand erfolgt dann in mehreren Einzelmitteilungen. Abgerechnet wird diese sogenannte Multi-SMS immer anhand der versendeten Einzelnachrichten, wobei jede Teilsendung als Einzelnachricht gewertet wird. Bei dem Empfänger werden die Multi-SMS dann wieder in der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt, so dass der Empfänger einen zusammenhängenden Text erhält.

Texterkennung

Mit der Einführung des T9, einem Texteingabesystem, wurde die Eingabe von Texten in eine SMS revolutioniert und um ein Vielfaches einfacher und wesentlich komfortabler gestaltet. Durch dieses System entfiel das Mehrfachbetätigen einer Taste, um den richtigen Buchstaben zu bekommen. T9 ist hierbei auf eine intelligente Texterkennung aufgebaut, die als Grundlage auf ein im Mobiltelefon gespeichertes Wörterbuch zurückgreifen kann. Durch das Tippen der Buchstaben werden die zur Verfügung stehenden Wörter aus dem Wörterbuch heraus gesucht und, sobald das gesuchte Wort eindeutig ist, im Display des Telefons zur Auswahl angezeigt. Einschränkungen dieses Systems finden sich in der Schweiz, denn das hier gesprochene Schweizerdeutsch kann nicht durch T9 bedient werden.

Gefahren im Straßenverkehr

Für das Lesen und Verfassen einer SMS durch den Führer eines Fahrzeuges während der Fahrt sind die gleichen Strafen vorgesehen, wie sie auch für das Telefonieren durch die Straßenverkehrsordnung vorgesehen sind. Das ist darauf zurück zu führen, dass durch die SMS an sich eine ebenso große Ablenkung hervorgeht, wie durch das Telefonieren selbst. Somit ist eine Gefährdung des Straßenverkehrs gegeben, die nicht zu unterschätzen ist. Da die Zahl von Unfällen, die auf SMS basieren bzw. auf diese zurückgeführt werden können, in der Vergangenheit stark gestiegen ist, haben einzelne Anbieter, darunter auch AT&T, Kampagnen gestartet, die sich gegen das Verfassen und Lesen von SMS während der Fahrt richten.



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