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Usability Begriffserklärung und Definition

usabilityUsability ist der englische Begriff für das Wort Benutzerfreundlichkeit und beschreibt die Qualität, der Interaktion eines Benutzers mit einem technischen System. Gute Usability zeichnet sich durch eine einfache und intuitive Nutzung aus. Das Ziel ist es daher, die Bedienung so zu gestalten, dass sie besonders freundlich dem Nutzer gegenüber ist. Usability ist eng mit dem Begriff Ergonomie verbunden. Deren Ziel ist es Arbeitsbedingungen, Ablauf und Geräte so zu verbessern, dass die Menschen möglichst wenig ermüden oder geschädigt werden. Daher spielt bei Ergonomie von Geräten und Software immer auch Usability eine Rolle. Hierbei wird in zwei verschiedene Arten unterschieden. Hardware Ergonomie beschäftigt sich mit der Anpassung von Gegenständen an den Bewegungsapparat des Menschen. Daneben geht es bei Software Ergonomie darum, die Aufnahmefähigkeit des Menschen optimal auszunutzen. Am Ende soll erreicht werden, das Werkzeuge (real und virtuell) ideal an die Fähigkeiten des Menschen angepasst sind.

Wichtige Faktoren

Eine große Rolle bei Usability spielt die Wahrnehmung. So nehmen Menschen in etwa 80% aller Informationen über die Augen auf. Daher ist Usability auch immer stark auf die Augen ausgerichtet. Richtige Usability bezieht mit aber immer mit ein, dass der Mensch nur eine beschränkte Aufnahmefähigkeit besitzt und dass zu viele Informationen das Aufnahmesystem überlasten können. Es gilt die Regel der Magischen 7 von George A. Miller, die besagt, dass der Mensch nur 7 Informationseinheiten in seinem Kurzzeitgedächtnis speichern kann. Verschieden Faktoren können den Wert auf 2 erhöhen oder um 2 senken. Werden Informationen mit einer bekannten Struktur vermittelt, dann ist man meist in der Lage mehr aufzunehmen. Im Gegensatz dazu senken Stress oder schlechte Laune die Wahrnehmung. Besonders wichtig ist diese Regel für die Webseitengestaltung im Internet. So müssen sich Programmierer und Designer immer vor Augen führen, dass der Mensch nur eine bestimmte Anzahl von Seiten im Kurzzeitgedächtnis behalten kann.
Neben der Wahrnehmung muss gute Usability auch den Konflikt zwischen Leserfreundlichkeit und Aufmerksamkeit lösen. Intensive Farben und starke Kontraste sind besonders gut geeignet, um Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken. Leider erzeugen sie einen Konflikt mit der Leserfreundlichkeit, für die grelle Farben eher hinderlich sind. Leserfreundlichkeit wird besonders durch große Flächen und Pastelltöne erreicht. Diese eignen sich jedoch nicht unbedingt, um auf etwas aufmerksam zu machen. Darum ist es wichtig, die Elemente gut zu mixen. Zu viel Aufmerksamkeit lenkt vom Inhalt ab, doch ist ein gewisses Maß notwendig, damit das Angebot überhaupt wahrgenommen wird.
Bei der Leserfreundlichkeit kommt zudem hinzu, dass es unterschiedliche Lesestile gibt, die sich an der Aufmerksamkeit orientieren. Menschen mit schwebender Aufmerksamkeit scannen Texte nach hervorstechenden Stellen. Sie erfassen dabei in etwa 50% des gelesenen Inhalts. Daneben gibt es die fokussierte Aufmerksamkeit, bei der der Text gezielt nach konkreten Begriffen durchsucht wird. Hierbei werden 30% der Inhalte aufgenommen. Diese unterschiedlichen Lesestile stehen in einem Kontrast zueinander. Die Ausrichtung auf nur einen der Stile führt zu einer schlechteren Usability bei allen Menschen, die den anderen nutzen. Um das Lesen allgemein einfacher zu machen, besonders für Texte am Bildschirm, sollten daher die Texte so ausgerichtet werden, dass sie für beide Gruppen interessant zu lesen sind.
Zusätzlich muss man bei der Gestaltung auf die Leserlichkeit achten. So ist die Präsentation fast genauso wichtig, wie die inhaltliche Gestaltung. Ein Text sollte einen guten Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund aufweisen. Für den Hintergrund bieten sich dabei helle Farben und Einfarbigkeit an, während der Text dunkel gehalten werden sollte. Auf Effekte innerhalb des Textes sollte man ganz verzichten und Hervorhebungen nur spärlich einsetzen. Andernfalls wird der Text überladen und schwer zu lesen.
Bei der Navigation spielt auch das Design eine große Rolle. Die Navigation muss durch eine klare Linie gekennzeichnet sein und dem Nutzer schnell und einfach von der Hand gehen. Vor allem die Schnelligkeit steht im Vordergrund, deshalb sind Verschachtelungen zu vermeiden. Die Nutzung der gleichen Begriffe innerhalb der Seite dient ebenfalls der Usability. Wechselt man ständig die Bezeichnungen, dann kann dies bei den Nutzern zu Verwirrung führen. Das Design und die Navigation sollten sich an gängigen Maßstäben orientieren. Die Nutzer erwarten bestimmte Ablaufwege und Konventionen. So besitzt jede Homepage in irgendeiner Form eine Navigationsleiste. Die Leiste kann an den verschiedensten Orten auf der Webseite angebracht sein, doch wird sie auf jeder von den Nutzern erwartet. Verteilt man seine Buttons stattdessen willkürlich auf der Seite, dann wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Ablehnung der Nutzer führt. Das Design der Seite ist dann besonders nutzerfreundlich, wenn es auf Informationsvermittlung ausgelegt ist. Benutzer müssen immer sofort erkennen, warum sie sich auf einer Seite befinden und welche Informationen ihnen diese bietet. Auch ist Konstanz im Layout wichtig. Wer auf seinen Unterseiten plötzlich völlig neue Gestaltungsmittel einsetzt, der lenkt die Nutzer ab und verhindert eine optimale Informationsübertragung.

Der Usability-Test

Um gute Usability zu gewährleisten, wird bei Neuentwicklungen gern auf einen Usability-Test zurückgegriffen. Besonders bei Software und Web-Angeboten nutzen Entwickler vermehrt diese Möglichkeit, um ihr Produkt zu optimieren. Ein Usability-Test bietet sich an, sobald eine erste funktionsfähige Version vorhanden ist. Meist warten Entwickler jedoch darauf, bis eine sogenannte Beta-Version existiert. Ist dieser Zeitpunkt der Entwicklung erreicht, werden Gruppen von Testpersonen eingeladen. Dabei kann es sich um normale Benutzer handeln, die aus der potenziellen Zielgruppe stammen, oder aber um Experten, die sich mit der Thematik besonders gut auskennen. Bei dem Test wird den Probanden nun das Gerät oder die Software vorgeführt und sie werden aufgefordert typische Aufgaben damit zu lösen. Währenddessen beobachten die Leiter des Experimentes, ob in irgendeiner Form Probleme entstehen. Da man oft nicht alle Dinge durch reine Beobachtung sehen kann, werden die Tests mit den Probanden aufgezeichnet. Das kann auf verschiedene Art und Weise geschehen. Die einfachste Variante ist eine reine Video- und Audioaufzeichnung, die alles aufnimmt, was der Proband tut und sagt. Bei Webanwendungen bietet sich zusätzlich eine Tracking-Software an. Diese hält genau fest, welche Mausbewegungen, Klicks und Tastatureingaben gemacht werden. Das ist bei einem Usability-Test sehr hilfreich, da man anhand der Mausbewegung, die Gedankengänge des Probanden nachvollziehen kann und so gut sieht, an welchen Stellen er auf Probleme stößt. Eine weitere Möglichkeit der Aufzeichnung stellt die Blickbewegungsregistrierung dar. Bei Blickbewegungsregistrierung wird die Blickbewegung der Person aufgezeichnet, während sie die Software oder das Gerät nutzt. Damit kann man feststellen, welche Teile besonders viel Aufmerksamkeit erregen und ob diese an der Stelle gewünscht ist. Es ist jedoch die teuerste Aufzeichnungsmöglichkeit, da ein extra Gerät, der Eyetracker, benötigt wird. Ist eine Anleitung während des Tests notwendig, so ist es wichtig, dass es zu keiner Beeinflussung der Probanden kommt. Auch sollten die Entwickler nicht an dem Test beteiligt sein. Sie sind zu sehr mit dem Projekt involviert und neigen dazu gefundene Fehler der Probanden zu verteidigen und ihnen durch eine Rechtfertigung vielleicht die Kritik auszureden. Neben dem reinen Test werden auch Interviews mit den Probanden durchgeführt. So wird in einem Vorinterview das Wissen und die vorhandenen Erfahrungen des Probanden im Zusammenhang mit dem zu testeten Produkt abgefragt. Nachdem Abschluss des Tests, folgt ein weiteres Interview, in dem es um die Probleme, die er eventuell mit dem Produkt hatte, geht. Usuability-Tests werden meist nur mit wenigen Teilnehmern durchgeführt, da sie sehr zeitaufwendig und kostenintensiv sind. Daher ist das Ergebnis in der Regel nur ein absehbarer Trend und keine absolute Aussage. Trotzdem werden nach Abschluss des Tests, die Probleme, die die Tester hatten, identifiziert und behoben, sodass eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit geschaffen wird.



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