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Beta Begriffserklärung und Definition

betaIn der Entwicklung einer Software gibt es viele Schritte, die beachtet werden müssen, bis die Software auf den Markt gebracht werden kann. Einer der wichtigsten Teile in der Softwareentwicklung ist die Nutzung einer Beta-Version, denn diese kann im weiteren Verlauf helfen, das Programm benutzerfreundlicher gestalten und die möglichen Fehler zu beheben, die zum Beispiel häufige Abstürze verursachen. Nach einer erfolgreichen Beta können die Entwickler in die Gamma-Delta-Phase starten und dadurch einen besseren Einblick in das Programm bieten. Bei der Entwicklung eines Programms ist die Beta nach heutigen Standards unerlässlich, denn sonst könnten im Endprodukt zu viele Fehler auftreten, die Benutzer im Unmut zurücklassen und ein schlechtes Licht auf die Vertriebsstrategie des Unternehmens werfen.

Vor und nach der Beta

Bevor es zu einer Beta kommen kann, müssen einige Voraussetzungen und Prototypen erforderlich sein. Den Grundstein einer Beta legt die sogenannte Alpha, die vor der wirklichen Alpha eine Pre-Alpha benötigt. Sie ist auch als developer preview bekannt und stellt das erste Modul vor, welches schon die Grundätze der Software verfolgt. Entwickler können damit einen Einblick in das Programm geben und so lässt sich auch gleich Werbung machen.

Eine developer preview ist sehr oft im Bereich des Gamings zu finden. Sie stellt dabei einige Szenen aus dem Spiel dar, meist Rendersequenzen, die in die Richtung der fertigen Software deuten. Erste Ingame-Ausschnitte sind in der der Pre-Alpha sehr selten, da die Entwickler noch nicht zu viel Informationen geben wollen und die Interessenten anlocken möchten. Sie dient als erste Stufe für eine erfolgreiche Software und ist der beste Werbeträger, sobald sie ans Licht gelangt.

Nach der Pre-Alpha folgt die Alpha, die noch weitere Fortschritte bringt. Hier veröffentlichen die Entwickler eine Version, die durch Fremde getestet werden kann. Dazu zählen aber nicht die Endverbraucher, sondern meist andere Entwickler, Studios oder ausgewählte Tester, seltener auch Magazine im Internet, die einen konkreten Bericht über den jetzigen Entwicklungsstand bieten können. Bei den Endverbrauchern sind meist zu wenige Erfahrungen in diesem Bereich vorhanden, um klare Definitionen zu geben, was verbessert werden könnte. Eine Alpha ist eigentlich schon mit allen Funktionen des späteren Endproduktes versehen, birgt aber eine Menge an Bugs, die die Nutzerfreundlichkeit stören und auch den Computer schädigen könnten. Solche Bugs können immer auftreten.

Nach der Alpha kommt nun die Beta, die den wichtigsten Teil einer Entwicklung im Spiel ist. Nach der Beta entsteht ein sogenanntes Prerelease oder auch Release Candidate, der in Kreisen des Endverbrauchers als Testversion bekannt ist. Alle Funktionen der fertigen Software sind darin enthalten und können ausgetestet werden. Alle Fehler, die während der Beta gefunden wurden, sind im Prerelease nicht mehr vorhanden und somit steht dem Anwender eine benutzerfreundliche Version zur Verfügung. Bugs können aber auch noch nach dem Prerelease auftreten. Falls ein Bug während dieser Phase gefunden wird, muss nach dem Beheben eine neue Version veröffentlicht werden. Eine Software ist dabei in mehreren Versionen verfügbar.

Die Gamma-Phase bezeichnet den Moment vor dem Prerelease. Folgend schließt sich das Release der Software an. Nun sind alle bekannten Fehler entfernt und der Vertrieb der Software ist möglich. Sollte während des Vertriebes auf Bugs aufmerksam gemacht werden, werden diese durch Hotfixes, Patches und Service Packs behoben. Eine komplette Umstrukturierung ist dabei nicht mehr erforderlich.

Grundlegendes zur Beta

Die Beta bezeichnet den Mittelpunkt einer Veröffentlichung der Software. Entwickler nutzen diese, um alle Bugs zu finden und bedienen sich dabei mehrerer Tester, welche die Software unter realen Gegebenheiten austesten. Ziel der Beta ist das Finden aller Bugs, die die Benutzerfreundlichkeit senken oder gar die Software völlig unbrauchbar machen. Um eine Beta-Version erkennen zu können, wird die Bezeichnung „0“ hinter den Titel der Software gesetzt, manchmal auch in Verbindung mit „Beta“. So wird den Nutzern klar gemacht, dass das Programm noch nicht fertig ist und eingehender Prüfung bedarf. Die Fehler, die in dieser Phase erkannt werden, können von Entwicklern während der Programmierung nicht entdeckt werden, da die realen Umstände nicht nachahmbar sind.

Endverbraucher besitzen verschiedene Computer, die unterschiedliche Betriebssysteme besitzen. Es kann sehr oft vorkommen, dass die Software mit einem anderen Programm nicht kompatibel ist. Durch die Hardwarekomponenten lassen sich ebenfalls mehr Fehler finden, denn je größer das testende Publikum, desto unterschiedlichere Gegebenheiten sind verfügbar. Es ist interessant für die Entwickler zu sehen, ob Probleme bei einem Ultrabook oder Gaming-PC auftreten und wie diese sich auswirken können.

Während der Beta werden die Bugs dokumentiert. Dabei muss der Tester der Beta nicht unbedingt jeden einzelnen Bug aufzählen, denn es gibt viele Probleme, die der Tester gar nicht sieht. Bei Games zum Beispiel können das Ruckeln im Spiel, Abstürze und Probleme mit der Darstellung geschildert werden. Offensichtliche Bugs müssen gemeldet werden, während Kompatibilitätsprobleme mithilfe von Programmen seitens der Entwickler festgestellt werden.

Eine Beta wird ständig aktualisiert, damit die Entwickler wissen, ob die folgende Version die Bugs behebt und Neue bringt. Die Nutzer müssen die neue Version meist selbst installieren. Dazu wird die aktuelle Version auf das System geladen und die Tester können diese nutzen. Solche Updates können bei sehr präsenten Titeln auch täglich erscheinen und somit ist die Aufgabe als Beta-Tester nicht immer leicht. Bei Titeln mit einem festen Release-Termin wird immer ein Bugtracking-Modul, wie zum Beispiel Amarok, genutzt, um die Fehlerberichte an die Entwickler zu senden. Die Beta ist das HEAD und bezeichnet damit die Vollversion, die in einer ständigen Entwicklung steht.

Groß angelegte Projekte erfordern meist mehrere Beta-Phasen, die das Ausmerzen aller Bugs ermöglicht. Gerade bei Videogames kann es zu Beta-Phasen kommen, die über mehrere Monate laufen, bis zu einem halben Jahr.

Perpetual Beta

Mit dem Aufkommen des Web 2.0 veränderte sich auch der Webstandard. Eine Perpetual Beta bezeichnet eine Software oder Internetseite, die fortwährend in der Entwicklung steht und nie zu einer vollständigen Version wird. Aufgrund der vielen möglichen Bugs ist das Nutzen einer Perpetual Beta immer ein wenig riskant, doch sind diese sehr beliebt und meistens müssen die Programme nie bezahlt werden, da der eigentliche Entwicklungsstatus nie abgeschlossen wird. Eine bekannte Perpetual Beta ist zum Beispiel FarmVille. Diese Beta hat es jedoch nach etwa drei Jahren geschafft, ein vollwertiges Browserspiel zu werden und zeigt, dass nicht jede Perpetual Beta ewig unvollständig bleibt.

Das Testing

Neue Software bekannter Unternehmen erhält sehr oft einen großen Andrang von Testern, da diese sehnsüchtig auf die neuen Programme warten und sich dadurch gerne zur Verfügung stellen. Ein Betatest kann entweder geschlossen, Closed Beta, oder offen, Open Beta, erfolgen. Eine Closed Beta ist besonders oft bei großen Spielen verfügbar, denn diese sind mit sehr vielen Informationen versehen. Aufgrund der großen Anzahl von Spielern empfiehlt es sich, solche Tests zu machen, denn aufgrund der verschiedenen Systeme kann eine einheitliche Version veröffentlicht werden, nachdem die Bugs behoben wurden.

Sehr beliebt ist das Testing bei Online-Rollenspielen. Dort muss herausgefunden werden, ob zum Beispiel die Server ihre Arbeit verrichten oder es zu größeren Komplikationen kommt. Software, die zur Bearbeitung von Textinhalten oder ähnlichem genutzt werden, besitzen meist eine Open Beta, da sich dort die Fehler in Grenzen halten. Um sich für eine Closed Beta bewerben zu können, verlangen die Entwickler eine Anmeldung und mit etwas Glück erhalten die Tester dann eine Einladung zum Beta-Test. Während der Closed Beta sind die Tester dazu verpflichtet, jeden auffälligen Bug zu melden. Wird das nicht gemacht, wird der Tester aus dem Programm genommen. Eine Open Beta ist dagegen von jedem Tester uneingeschränkt nutzbar.



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