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Drupal Begriffserklärung und Definition

Drupal zählt zu den bekanntesten Content-Management-Systemen (CMS). Diese Programme wurden entwickelt, um das Erstellen und Verwalten von Inhalten und Strukturen von Webseiten oder anderen Medien zu systematisieren. Dadurch wird es möglich, auch ohne spezielle Kenntnisse einfache Webseiten zu erstellen oder umfangreiche Web-Projekte komfortabel zu organisieren.

Andere namhafte CMS-Programme sind WordPress, Contao, Joomla und TYPO3. Es gibt noch zahlreiche weitere Systeme, doch was die Verbreitung angeht, sind diese fünf führend. Drupal wurde bereits dreimal zum Gewinner des „Packt Publishing Open Source Content Management System Award“ in der Rubrik „Overall Winner“ gekürt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Software bei namhaften Webseiten, wie von der Stadt Mannheim, der Zeitschrift „Men’s Health“ oder der „Piratenpartei Deutschland“ Anwendung findet.

Der Name der Software wurde von dem niederländischen Wort für Tropfen (Druppel) abgeleitet. Das Logo stellt entsprechend einen blauen Tropfen dar, der gleichzeitig Gesichtszüge wie Mund, Nase und Augen hat. Die Augen erinnern dabei an ein Unendlichkeits-Zeichen, was die schier unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten der CMS-Software andeutet.

Entwicklung von Drupal

Viele Entwickler wissen die stabile Kern-Software Drupals und die Vielzahl von Modulen zu schätzen, mit denen sich die PHP-basierte CMS-Software erweitern lässt. Mehr als 12.000 solcher Erweiterungen machen das CMS zu einem der umfangreichsten auf dem Markt. Für viele Zwecke lassen sich passende Lösungen downloaden und dem Basis-Programm hinzufügen.

Kritik gibt es hierbei jedoch für die lückenhafte Rückwärtskompatibilität. Oft sind Module auf die aktuelle Version der Kern-Software zugeschnitten und können nach Erscheinen einer neuen Version für diese gar nicht oder erst nach Anpassung des Moduls verwendet werden.

Die erste Version von Drupal (Drupal1) wurde im Jahr 2001 veröffentlicht. Noch im gleichen Jahr kamen die Nachfolger Drupal2 und Drupal3 auf den Markt. Diese brachten unter anderem erste Module und ein Berechtigungssystem, mit dem sich die Verwaltung von Nutzerrechten verwirklichen lässt, hervor. Mitte 2002 erblickte Drupal4 das Licht der Welt, welches bis Anfang 2006 mehrmals bis hin zur Version 4.7 erweitert wurde. Ab der Version 4.6 wird auch die neue Version der Programmiersprache PHP (PHP5) unterstützt. Das Jahr 2007 gehörte der Version Drupal5, welche dann Anfang 2008 durch Drupal6 abgelöst wurde. Diese Version wird bis heute verwendet und hat dazu beigetragen Drupal weltweit bekannt zu machen.

Die neuesten Versionen liegen mit Drupal7 (ab 2011) und Drupal8 (zukünftig) vor. Ein Ausblick auf Drupal8 verspricht vor allem, dass das Erstellen von Content, also Webseite-Inhalten, für den Anwender deutlich einfacher werden soll.

Die Drupal-Community

Da es sich bei Drupal um ein Open-Source-Projekt handelt, steht die Kernversion zum kostenlosen Download zur Verfügung. Es gibt zudem Agenturen, welche kostenpflichtigen Support und Hosting-Pakete für Drupal-Projekte anbieten. Kostenlosen Support und Beratung erhält man auf der offiziellen Webseite und in der Drupal-Community, welche im Vergleich zu den Communities vieler anderer CMS, relativ stark etabliert ist.

In Foren, Chats und Mailinglisten werden durch die große Gemeinschaft nicht nur Fragen schnell beantwortet. Auch können sich engagierte Programmierer an der Entwicklung und Verbesserung von Modulen zur Erweiterung der Kernsoftware beteiligen. Zu diesem Zweck werden gelegentlich auch Treffen vereinbart, um von Angesicht zu Angesicht über jüngste Projekte und gegebenenfalls auftretende Schwierigkeiten zu referieren.

Eine deutschsprachige Online Community für Drupal Anwender kommt auf der Seite www.drupalcenter.de zusammen. Hier können in deutscher Sprache Informationen und Ideen ausgetauscht und Probleme gelöst werden. Die Webseite versteht sich als Pendant zu der offiziellen Hersteller- und Community-Webseite www.drupal.org und bietet neben der Möglichkeit zum Austausch von Informationen auch die aktuellen Versionen zum Download und die nötigen Anleitungen für die Installation an. Zudem gibt es einen Showroom, in dem gelungene Webseiten vorgestellt werden und von den Usern bewertet werden können.

Systemvoraussetzungen von Drupal

Um Drupal uneingeschränkt anwenden zu können, bedarf es mancher Voraussetzung. Grundsätzlich läuft die Software unter Verwendung eines Webservers, eines Datenbankservers und mit PHP. Als Webserver wird der bekannte Apache-Server empfohlen, welcher zugleich bei Linux-, Mac- und Windows-Nutzern beliebt ist und oft eingesetzt wird. Für den Einsatz von Drupal eignen sich die Apache Version 1.3 und die Apache Version 2.x.

Um die Lesbare-URL-Funktion nutzen zu können, muss zudem das Apache-Modul „mod-rewrite“ integriert werden. Diese Funktion ermöglicht es, kryptische vom System erstellte URL-Namen durch Aliase zu maskieren. Dies soll die Lesbarkeit der URLs vereinfachen und damit auch zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) beitragen. Neue Drupal Versionen und Module werden aufgrund seiner Beliebtheit vorzugsweise auf dem Apache Server getestet.

Generell soll Drupal aber webserverunabhängig sein und ist unter anderem auch mit dem IIS (Internet Information Services) von Microsoft in den Versionen IIS5, IIS6 und IIS7 ist das CMS kompatibel. Hier ist darauf zu achten, dass für die Lesbare-URL-Funktion eventuell eine Software eines Drittherstellers notwendig ist.

Als Datenbank Server wird MySQL in der Version MySQL5.x empfohlen. Ältere Drupal Versionen unterstützen den beliebten Datenbank-Server auch ab MySQL4.1, für neuste Drupal Kern-Software und Module wird jedoch MySQL5 als Entwicklungs-Grundlage genutzt. Die Community weist darauf hin, dass der Webhoster alle nötigen MySQL-Befehle erlauben muss, damit die Drupal-Software und einige der Module uneingeschränkt genutzt werden können.

Neben MySQL wird auch PostgreSQL ab der Version 7.4 unterstützt. Ab Drupal7 wird PostgreSQL8.3 vorausgesetzt. Bei der Entwicklung von Modulen wird tendenziell auf MySQL gesetzt, wodurch es beim Einsatz von PostgreSQL zu Anwendungsproblemen kommen kann. Die Community bemüht sich dem entgegenzuwirken und auch die Datenbank Server „Microsoft SQL“ und Oracle, welche zur Zeit nicht unterstützt werden, in Zukunft zu integrieren.

PHP kann ab der Version 4.3.5 genutzt werden. Ab der Version Drupal7 wird jedoch PHP5.2 oder höher vorausgesetzt. Beim Hosting sollten zumindest 16MB Speicherplatz für PHP zur Verfügung stehen. Je nach Anzahl und Art der eingesetzten Drupal Module und derer Verwendung kann der Speicherbedarf deutlich größer sein. Für besondere Verwendungen kann es notwendig sein zusätzliche PHP-Erweiterungen und Bibliotheken zu integrieren.

Übersicht der Eigenschaften und beliebter Drupal Module/Erweiterungen

Drupal setzt auf eine strikte Trennung von strukturellem Aufbau und Design von Webseiten und entspricht damit den Vorgaben des W3C. Es unterstützt zudem das spezifische Setzen von Rechten und Einschränkungen für Nutzer und Nutzergruppen. Durch eine Typisierung von Inhalten können dabei Berechtigungen komfortabel auf einzelne Seiten/Unterseiten angewendet werden. Drupal bringt eine Volltextsuche mit, die der Entwickler in seine Webseiten integrieren kann. Auch eine Vielzahl von Vorlagen/Themes erleichtert den Start in ein Projekt.

Dennoch bleibt dank ausreichender Schnittstellen (Hooks) immer die Möglichkeit empfindliche Manipulationen nach Geschmack des Anwenders umzusetzen. Drupal unterstützt darüber hinaus Caching durch eingebaute Mechanismen, um die Performance der erstellten Projekte zu optimieren.

Ein WYSIWUG-Modul soll das Erstellen und Bearbeiten von Webseiten besonders einfach machen. WYSIWUG ist IT-Jargon und steht für „What You See Is What You Get“. Entwicklungsumgebungen dieser Art zeichnen sich dadurch aus, dass der Anwender unmittelbar sehen kann was er programmiert.

Das Views-Modul ermöglicht es, SQL-Abfragen durch ein grafisches Overlay zu abstrahieren. So können auch User ohne SQL-Kenntnisse Datenbankabfragen im Rahmen Ihrer Berechtigungen ausführen.

Das Organic-Groups-Modul erleichtert die Erstellung und Verwaltung von Benutzergruppen mit dynamischer Mitgliederzahl und spezifischer Rechtevergabe.

Das Event-Modul soll die Verwaltung von Terminen vereinfachen und bietet eine zugängliche Kalenderfunktion.
Pressflow ist eine Erweiterung, die auf die jeweilige Drupal Kern-Software aufsetzt und die Performance durch optimierte Nutzung von Caching Mechanismen maximieren soll. Zudem spezialisiert es die Datenbankanbindung auf die Verwendung von MySQL, um dessen Potential ausreizen zu können.



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