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Checkbox Begriffserklärung und Definition

checkboxCheckbox ist die Bezeichnung für einen Auswahlkasten, ein Markierungsfeld oder ein Kontrollkästchen. Die Checkbox gehört zu den Standardbedienelementen von grafischen Benutzeroberflächen. Mithilfe der Checkbox werden häufig Optionen abgefragt. Ja/Nein-Fragen können durch die Checkbox beantwortet werden. Die Auswahlbedingungen werden hierbei zumeist nicht als Fragen, sondern als Aussagen formuliert. Daher findet die Checkbox häufig Anwendung beim Aufbau von interaktiven Auswahl-, Frage- oder Checklisten.

Bei der Checkbox können im Gegensatz zum Radiobutton, einem ähnlichen Bedienelement, mehrere Optionen gleichzeitig aus einer Liste ausgewählt werden. Wird die Anweisung zur Aktivierung der Kontrollkästchen gegeben, bedeutet das, dass diese durch einen Mausklick aktiviert werden sollen. Zugleich wird durch die Markierung auch die dahinterstehende Funktion aktiviert.

Prüffragenkatalog und Checkliste im Vergleich zur Checkbox

Die Checkliste und der Prüffragenkatalog werden in der Literatur zumeist synonym verwendet. Jedoch kann zwischen einer Checkbox und einem Prüffragenkatalog unterschieden werden. Allerdings ist die Checkbox eine mögliche Form von Prüflisten; die Checkbox zielt eher auf die Vollständigkeitskontrolle, also eine Art Verifizierung und nicht auf eine Ermittlung von qualitativen Defiziten, also der Validierung ab. Das ist bei der Prüfliste der Fall.

Bei einem Prüffragenkatalog handelt es sich um eine Zusammenstellung verschiedener Fragen. Mithilfe der Fragen wird versucht, die Problemfelder von Ist-Zuständen zu erfassen, zu behandeln und mögliche Schwachstellen systematisch aufzufinden. Dabei werden die entscheidungsrelevanten Merkmale immer als Fragen formuliert. Diese werden dann zu einem Prüffragenkatalog zusammengestellt. Die Zusammenstellung erfolgt aufgrund der logischen Betrachtung des zu untersuchenden Bereichs. Aber auch die Praxiserfahrung spielen bei der Zusammenstellung von diesen Fragenkatalogen eine wesentliche Rolle.

Bei der Erstellung von Prüffragen müssen zwei Zielvorstellungen zwingend beachtet werden. Die eine Zielvorstellung ist die, dass Mängel oder Schwachstellen durch die Prüfliste erkannt werden. Zudem sollen die geläufigen Lösungsmöglichkeiten des untersuchten Bereichs erhoben werden. Ein detaillierter Prüffragenkatalog hat den Nachteil, dass zur adäquaten Problemanalyse ein enorm hoher Aufwand betrieben werden muss. Zudem besteht derzeit keine allgemeine und allgemeingültige Systematik, die bei der Erstellung von diesen Fragekatalogen behilflich sein könnte. In der Praxis wächst die Qualität des Fragenkatalogs mit den Erfahrungen des Erstellers.

Vor- und Nachteile beim Prüffragenkatalog

Neben dem hohen Aufwand bei der Erstellung kommt die Komplexität der Zusammenhänge hinzu, die nur schwer darstellbar sind. Da auch hier die Anzahl der möglichen Fragen eingeschränkt ist, können Mängel des Istzustands unter Umständen nicht aufgezeigt werden. Ein entscheidender Nachteil des Prüffragenkatalogs ist jedoch, dass dieser nur Schwachstellen,  die bereits bekannt sind, aufzeigt. So werden zu den bereits bekannten Schwachstellen Lösungsvorschläge aufgezeigt.

Jedoch erweist sich der Prüffragenkatalog insbesondere bei Routineaufgaben als besonders wirksam. Die Routineaufgaben können durch den Prüffragenkatalog kontrolliert und nicht zuletzt delegiert werden. Das ist beispielsweise bei der Mitarbeiterbefragung über Prüffragenkataloge der Fall. So kann ein Arbeitnehmer beispielsweise nach seiner Zufriedenheit befragt werden. Das kann sowohl die Zufriedenheit mit der Bezahlung als auch das Arbeitsklima betreffen. Wird die Leistungsbereitschaft von Arbeitskollegen abgefragt, kann das ebenfalls wichtige Hinweise zum Betriebsklima liefern.

Die Funktionsweise einer Checkbox

Eine Checkbox kann sechs verschiedene Zustände annehmen. Zum einen kann sie nicht markiert sein. Ausgewertet wird dies entweder mit einem Nein, einem Falsch, einem Aus oder einfach mit 0, wenn Ja oder Wahr mit 1 ausgewertet wird. Wird die Checkbox markiert, dann wird sie als ja, wahr oder eins gewertet, oder eben mit der 1 in der quantitativen Statistik. Bei einer Teilmarkierung wird weder ja noch nein angeklickt. Das ist dann der Fall, wenn die Eigenschaften von mehreren Objekten bewertet werden und einige die bestimmten Eigenschaften besitzen und andere nicht.

Eine Checkbox kann aber auch markiert sein und dabei deaktiviert. Sie kann deaktiviert worden sein und nicht markiert oder deaktiviert und teilmarkiert. Auch hier wird wieder weder ein Ja noch ein Nein gewertet. Wenn die Checkboxen deaktiviert sind, sind Voreinstellungen getroffen worden, sodass der Befragte diese Frage nicht mehr beantworten muss, weil er in eine bestimmte Usergruppe gehört, beispielsweise männlich ist oder ein fester Mitarbeiter ist oder eben nicht.

Die Checkbox kann jeweils durch einen Mausklick in ihrem Zustand geändert werden. So kann zwischen markiert, dem Zustand 2 und nicht markiert, also dem Zustand 1 gewechselt werden. Gegebenenfalls kann der Zustand 3 gewählt werden, also der Teilmarkierung. Wird weiter geklickt, wechselt der Zustand zwischen Zustand 1 und 2 oder zwischen Zustand 1, 2 und 3. In einigen Fällen wird die Checkbox durch die Software im Vorfeld bereits deaktiviert.

Das ist in Sonderfällen möglich, wenn beispielsweise die Auswahl dieser Checkbox die Auswahl einer anderen Checkbox beeinflussen würde. Dieses Feld wird farblich hervorgehoben. Üblich ist eine dunkelgraue Hinterlegung. Wird auf diese Box geklickt, reagiert sie nicht auf die Mausklicks. Die Vormarkierung dieser Checkbox bleibt jedoch in der Regel sichtbar, der User sieht, ob sie markiert ist oder nicht. In manchen Fällen wird eine deaktivierte Checkbox jedoch auch so dargestellt, dass der Nutzer nicht erkennen kann, was als Voreinstellung gewählt wurde. Hier wird die Checkbox in der Regel vollständig ausgeblendet.

Neben der Checkbox steht meistens eine Beschriftung. Diese ist durch einen Mausklick ebenfalls umschaltbar. In manchen Fällen kommt es auch dazu, dass die Schrift sich durch das Anklicken verändert. Bei einer deaktivierten Box wird die Schrift üblicherweise auch in abgeschwächter Form dargestellt. Eine Checkbox kann auf einer Webseite eingebunden werden. Das geschieht durch einen HTML-Tag. Durch die Attribute disabled oder checked kommt es dazu, dass die Kästchen nicht angewählt oder editiert werden können.

Das Erscheinungsbild der Checkbox

Das Aussehen einer Checkbox unterscheidet sich nach den verschiedenen Betriebssystemen. Am häufigsten erscheint ein Kasten. Im Zustand 2 ist dieser Kasten mit einem Haken oder mit einem Kreuz versehen. Aber auch die deaktivierte Checkbox kann in verschiedenartigen Designs dargestellt werden. Am häufigsten wird die deaktivierte Checkbox in einer anderen, meist dunkleren oder auch auffälligen Farbe dargestellt. So kann auf einen Blick zwischen den aktivierten und deaktivierten Checkboxen unterschieden werden.

Ist eine Checkbox farblich abgesetzt, also wenn das Feld beispielsweise grau hinterlegt ist, dann soll ein Wert angezeigt werden, der weder ja noch nein ist. Bei Installationsprogrammen kann das der Fall sein, wenn eine Auswahlliste vor der Installation zur Verfügung steht. Hier können die Komponenten gewählt werde, die installiert werden sollen. Diese Komponenten werden in einem Baum gewählt. Wird nur ein Teil gewählt, so erhält automatisch die Kategorie, die übergeordnet ist, den dritten Zustand. Das geschieht aus dem Grund, da nicht alle Komponenten gewählt wurden.

So ähnlich geschieht dies auch, wenn unter Windows von mehreren Dateien die Eigenschaften zuzüglich ihrer Attribute angezeigt werden. Jedoch zeigen Windows-Vista-Aero und Windows-XP-Luna die teilaktivierten Checkboxen nicht grau dar, sondern als Rechteck. Dieses Rechteck erscheint anstelle des Häkchens.

Darstellung von Checkbox-Gruppen

Anstelle von nur einer Checkbox gibt es auch die Möglichkeit, mehrere Checkboxen darzustellen. Diese Checkboxen werden meist thematisch sortiert. So werden dem Nutzer mehrere Optionen, die thematisch zusammengehören in einer zusammenhängenden Gruppe angezeigt. Diese Checkboxen können, gleich, wenn sie thematisch miteinander verbunden sind, unabhängig voneinander markiert werden.

Im Gegensatz zu Radiobuttons ist das der gravierendste Unterschied, da diese immer innerhalb von einer Gruppe eine Option zulassen. Aber auch bei den thematisch sortierten Checkboxen gibt es Sonderfälle. So kann es durchaus möglich sein, dass aus einer thematischen Gruppe immer eine Checkbox aktiviert sein muss. Somit wäre in diesem Fall die Deaktivierung von der letzten aktiven Checkbox hier nicht gestattet. Zudem besteht die Möglichkeit, dass eine ganze Gruppe an Checkboxen durch eine einzelne Checkbox oder auch durch einen einzelnen Radiobutton, der deaktiviert wird, ebenfalls innerhalb der übergeordneten Ebene deaktiviert werden.



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