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Handy Begriffserklärung und Definition

handyEin Handy ist ein schnurloses, tragbares Telefon, welches auch als Funk- oder Mobiltelefon bezeichnet wird. Es kommuniziert über Funk mit einem dafür vorgesehenen Telefonnetz und ist deshalb fast überall einsetzbar.

Die Geschichte des Mobilfunktelefons

Alexander Bell brachte 1876 das erste technisch ausgereifte Telefon auf den Markt. Schon einige Jahre später gab es Ideen und Erzählungen von tragbaren, kabellosen Telefonen. 1918 wurden von der Deutschen Reichsbahn Experimente mit Funk durchgeführt.

Am Anfang der dreißiger Jahre gab es sogar schon Funktelefone in Zügen, die aber immer nur der gehobeneren Gesellschaft angeboten wurden. Die Technik entwickelte sich sehr schnell, somit wurde 1958 das erste Autotelefon vorgestellt. Allerdings waren diese Telefone immer noch etwas unhandlich, da die Vakuumröhren sehr groß waren. Diese Telefone konnten sich auch nur wohlhabende Menschen leisten, da diese fast so teuer waren, wie die Autos, in die sie integriert wurden (bis zu 50% des Wagenpreises).

Erst 1985 kamen die ersten tragbaren Telefonkästen, die damals „Portabels“ genannt wurden, auf den Markt. Anfang der 90er wurden digitale Funknetze so weit ausgebaut, dass man die Batterieleistung und die Größe der Geräte auf das Nötigste reduzieren konnte.

Woher kommt der Begriff „Handy“?

Dies wird bis jetzt immer noch diskutiert und keiner weiß eine klare Antwort darauf. Man vermutet, dass der Begriff „Handy“ von einem bekannten Telefonhersteller erfunden wurde, der im Zweiten Weltkrieg seine Funkgeräte als „Handie-Talkie“ oder „Walkie-Talkie“ bezeichnete. Seitdem tauchte dieser Begriff immer wieder auf. Auch andere Hersteller bezeichneten ihre Produkte später mit Namen wie Handy, HandyTel oder ähnliches. In Funkerkreisen wird spekuliert, dass der Name von dem Begriff „hand-held transceiver“ abgeleitet wurde. Das waren die ersten tragbaren Sender und Empfänger, die überhaupt hergestellt wurden.

Bis heute denken viele Menschen, dass der Name „Handy“ aus Amerika stammt. Allerdings stimmt es, dass im Englischen das Wort Handy so viel bedeutet wie handlich, praktisch oder griffbereit. Was erklären würde, warum sich dieses Wort bis zum heutigen Tage gehalten hat.

Aufbau des Handys

Ein Mobiltelefon besteht aus einem Lautsprecher, einer Tastatur, einem Mikrofon und einen Mikrocontroller. Der Mikrocontroller ist ein Chip, der wie auch beim Computer einen Prozessor und bestimmte Funktionen der Peripherie enthält. Dieser Chip ist sehr wichtig, weil er zur Steuerung des Handys notwendig ist. Zudem benötigt ein Mobiltelefon, wie ein Funkgerät, eine Antenne und einen Sender.

Um das Telefon überhaupt in Betrieb nehmen zu können, braucht man eine SIM-Karte, diese wird vom jeweiligen Telefonanbieter zur Verfügung gestellt. Die SIM-Chipkarte dient der Identifizierung des Nutzers im jeweiligen Funknetz. Auf ihr werden aber auch noch andere Daten gespeichert, wie Kurzmitteilungen, Mediadateien und Telefonnummern. Zu jeder SIM-Karte erhält man vom Provider (Anbieter) eine vierstellige Nummer, die sogenannte PIN. Dieser Code dient dem Schutz, sollte das Handy in falsche Hände geraten. Jedes Handy besitzt einen Akku, der sich im Hinterteil des Gehäuses befindet, um diesen aufzuladen benötigt man ein Ladegerät.

Auch auf den Handys befindet sich, so wie bei einem Computer, ein mitgeliefertes Betriebssystem, nur mit diesem System kann man das Telefon benutzen.

Mögliche Formen beim Handy

Zudem gibt es auch bei Handys mittlerweile verschiedene Modelle und Formen. Die Hersteller versuchen das Telefon möglichst im Taschenformat zu bauen, so dass es den Nutzer nicht stört und sofort griffbereit ist. Bei der „Klapphandyform“ kann man die Tastatur und den Bildschirm auseinander- und aufeinanderklappen; in der Mitte des Handys befindet sich ein Scharnier, dass die Konstruktion zusammenhält. Beim „Schiebehandy“ wird das Display einfach vertikal über die Tastatur nach oben geschoben. Dann gibt es noch den sogenannten „Candy Bar“, er war einer der ersten Bauversionen und ist die am weitesten verbreitete Form überhaupt. Das Handy hat die praktische Größe eines Süßwarenriegels.

Die Benutzer der Handys gewöhnten sich schnell an den Luxus, der so ein tragbares, kleines Telefon mit sich brachte. Deshalb suchten auch die Hersteller immer wieder nach neuen innovativeren Ideen, bei dem ein Telefon nicht nur die Standardfunktionen, wie Telefonieren oder Kurznachrichten schreiben, besitzen sollte. So kam es, dass die Handys zu „smarten“ (cleveren) Telefonen wurden. Diese können mittlerweile fast alles, was ein Computer auch kann. Hinzu kommt, dass diese Telefone heute mit der neuesten Touchscreen-Technik ausgestattet sind, was bedeutet, dass man mit direkter Berührung des Bildschirms jede Funktion ausführen kann.

Es gibt inzwischen auch andere Bauformen des Smartphones, zum Beispiel jene, bei denen man den Bildschirm einfach aufklappen und drehen kann. Außerdem versuchen sich die Hersteller gegenseitig zu übertrumpfen, somit werden die Modelle immer dünner und die Formen immer spezieller.

Die verschiedenen Funktionen des Handys

Viele Handys bzw. Smartphones haben heute als Standard digitale Fotokameras eingebaut, mit denen man auch Videoaufnahmen machen kann. Die Qualität der Fotoaufnahmen ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Die neuesten Kameras werden mit 3, 5, 10, aber auch mit bis zu 40 Megapixeln angeboten, was hochwertige Aufnahmen wie mit einer normalen Fotokamera ermöglicht. In den Mobiltelefonen sind heute auch MP3-Player und Radios integriert, dies ermöglicht dem Besitzer, auch unterwegs Musik zu hören. Die Musikdateien können z. B. von CD auf MP3 komprimiert werden und sind durch ein USB-Kabel ganz einfach auf das Handy zu übertragen.

Der Speicherplatz auf den Smartphones ist begrenzt, sodass nur ein paar Bilder, Videos, Spiele oder Musikdateien aufgespielt werden können. Aber es gibt bei fast jedem Smartphone die Möglichkeit, eine zusätzliche Speicherkarte zu kaufen und damit den Speicher zu erweitern.

Der größte Fortschritt ist das Surfen im Internet, dies ist möglich über das GPRS oder über W-LAN. Häufig sind auch Funktionen wie Infrarot oder Bluetooth im Handy integriert. Mit diesen Schnittstellen kann man auch ohne ein Kabel eine Bild- oder Musikdatei von einen Smartphone zum anderen übertragen.

Provider und Ihre Angebote

Die Tarife sind so unterschiedlich wie die Anbieter selbst. Die Preise werden meistens nach Art und Dauer der Gespräche beziehungsweise der versendeten Dateien berechnet. Inzwischen bieten die meisten Tarifverkäufer Flatrate-Pakete an, bei denen monatlich ein fester Preis bezahlt wird. Oft gibt es bei diesen Angeboten eine bestimmte Anzahl von Telefonfreiminuten oder freien Kurznachrichten (SMS). Sonstige Anwendungen müssen dann noch zusätzlich bezahlt werden.

Auch gibt es heute Datenflatrates, die sich vor allem für die Smartphonebesitzer eignen. Man kann somit entweder 200 MB, 500 MB oder über 1 GB an Datenvolumen (z. B. Downloads von Bildern) im Internet verbrauchen. Ist die jeweilige Datenmenge erreicht, wird jedoch nicht die Funktion des Surfens abgeschaltet, sondern die Geschwindigkeit der Übertragung wird nur gedrosselt, was bedeutet, dass das Surfen sich erheblich verlangsamt.

Auch die Abrechnungsarten der Handytarife sind schnell erklärt, da zumeist nur zwei Arten genutzt werden. Zum einen gibt es bis heute noch Anbieter, die feste Vertragslaufzeiten anbieten. Diese liegen bei 18 bis 24 Monaten. Zum anderen gibt es das Prepaidsystem, bei welchem die SIM-Karte zumeist als Guthabenkarte fungiert. Jede Leistung, wie SMS (Kurznachrichten) versenden oder einen Anruf tätigen, wird direkt von diesem Guthaben abgebucht. Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, kann die Karte wieder nach Belieben aufgeladen werden.

Außerdem sollte man, um das Handy möglichst vor Missbrauch zu bewahren, das Telefon durch einen Sperrcode schützen. Sollte es dennoch einmal verloren gehen, dann kann man die SIM-Karte vom Provider sperren lassen. Dazu benötigt man nur die Telefonnummer oder ein Passwort, welches man beim Vertragsabschluss vereinbart hatte. Es ist auch möglich, das Handy direkt sperren zu lassen, dies erfolgt über die Angabe der IMEI-Nummer. Diese erscheint durch die Zifferneingabe am Telefon unter folgendem Code: *#06#.



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