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JPEG Begriffserklärung und Definition

jpegDas JPEG File Interchange Format wurde von Eric Hamilton 1991 entwickelt. JPEG bedeutet „Joint Photographics Expert Group„. Auf deutsch: „Vereinigte Fotoexperten-Gruppe“. Bekannter ist dieses Format unter dem Begriff JPG. So wird auch die Datenerweiterung genannt (zum Beispiel: Sonnenuntergang.jpg). Für Fotos wird auch die Erweiterung „JFIF verwendet. Diese Norm von JPEG bestimmt den Komprimierungsvorgang, nicht, wo die Bilddatei abgelegt werden.

Unter einer Komprimierung (Kompression) versteht man die Verkürzung von der Übertragungszeit von Daten zwischen Teilnehmern beziehungsweise Computern. Man nennt dies auch Quellenkodierung bei der Übertragung von Nachrichten. Die Begriffe „Dekodieren“ oder „Kodieren“ finden hier ihre Anwendung. Ist die Komprimierungsrate hoch, werden mehr Stufen der Farbwerte voneinander abweichen. Wenn Sie eine Grafik in einem anderen Format als JPEG haben, können Sie wie folgt vorgehen: Das Bild mit der rechten Maustaste anklicken. Dann bei „Speichern unter“ das neue Bildformat (JPEG) anklicken und gegebenenfalls auch einen neuen Dateinamen eingeben. Dann können Sie auch den Pfad festlegen, wo die Grafikdatei abgelegt beziehungsweise gespeichert werden soll.

Hier findet JPEG die beste Anwendungsmöglichkeiten

JPEG wird am häufigsten in der digitalen Datenwelt eingesetzt. Obwohl JPEG keine Animationen erzeugt und auch keine transparenten Eigenschaften vorweisen kann, ist dieses Grafik-Format unumstritten. In den Digitalkameras wird es eingesetzt. Auch für Fotos in Emails und in PDF-Dateien (Portable Document Format) ist JPEG sehr beliebt.

Dies ist ein Format für Schriftstücke und Dokumente, das Adobe Systems 1993 auf den Markt brachte. Meistens werden damit auch Beschreibungen, Handbücher und Briefings erstellt. Je nach Begrenzung in den Emailanbietern bei dem Versenden von Grafiken und Fotos ist das JPEG-Format am sinnvollsten. Je kleiner der Speicherplatz der Dateien, umso mehr Bilder und Fotos können versendet werden. So erspart man sich mehrere Mails hintereinander, wenn man viele Fotos versenden möchte. Gerade beim Versenden von Urlaubsfotos oder Familienfotos ist JPEG sehr zu empfehlen.

JPEG kann bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen. Auch aus diesem Grund hat dieses Format die Welt erobert. Damit ist es dem Format GIF sehr weit voraus. Kleine Details im Bild gehen allerdings verloren. Es gibt auch die Variante SPIFF (Still Picture Interchange File Format) und JPEG Network Graphics. Dort werden Methoden eingesetzt, um JPEG-Dateien abzulegen. JPEG-Bilder haben eine Begrenzung auf die Größe von 65.535×65.535 Pixel. Das entspricht auch der Größe bei GIF-Formaten. Bei

TIFF-Dateien (Tagged Image File Format) werden die Segmente als „Tag“ (Etikett, Anhänger) bezeichnet. Die Tags bei JPEG sind in hexadezimalen und dezimalen Werten unterteilt. Dadurch können Vorschaubilder angezeigt werden. Bilderdaten werden bei Digitalkameras auch im EXIF-Format (Exchangeable Image File Format) gespeichert. Allerdings ist die Schreibform „exif“ – nicht unbedingt EXIF. Darin werden die Softwareversion oder auch Hersteller-Angaben abgelegt. Einige Programme, die Bilder bearbeiten speichern leider Vorschaubildchen im exif-Format ab. Bei Abänderungen werden diese oft nicht angepasst.

Vorteile und Nachteile bei einem JPEG-Format

Auch Grafikformate haben ihre Vor- und Nachteile, die im Folgenden aufgezählt sind. Aufgrund der oben beschriebenen Komprimierung belegen JPEG-Dateien nur einen kleinen Teil an Speicherplatz. Hat man zum Beispiel privat sehr viele Cliparts oder Fotos auf der Festplatte, ist das JPEG-Format ein großer Vorteil. Bei einer Menge von 8.000 Bildern oder Fotos ist eine Speicherung in der JPEG-Variante zwar einmalig aufwendig, doch die Ersparnis an Speicherplatz ist enorm. Allerdings ist die Qualität der Bilder dadurch geringer. Im Vergleich zu einer PNG-Grafik wirkt das Erscheinungsbild unscharf. Dennoch ist die Verwendung für private Zwecke teilweise geeignet.

Leider verfügen JPEG-Bilddateien keine Transparenz-Einstellungen. Das bedeutet, dass zum Beispiel im Microsoft-Programm „Publisher“ der Hintergrund mit weißen Flecken dargestellt wird. Hat man bereits einen weißen Hintergrund, ist dies kein Problem. Hat man allerdings einen dunklen Hintergrund, sind JPEG-Formate völlig ungeeignet. Da bietet sich an, das Format PNG zu benutzen. Kaum eine Verminderung gibt es bei im JPEG-Format gespeicherten Fotos oder Bilder mit Foto-Qualität. Bei Illustrationen wird die Kompression der Dateien aber sichtbar.  Durch die kleinere Datenmenge ist das Posten von Bildern in dem bekanntesten Social-Media im JPEG-Format vorteilhafter.

PNG-Dateien laden erheblich langsamer hoch. Scannt man Dokumente ein, ist JPEG nicht geeignet. Vergrößert man die eingescannten Dateien, wirkt die Schrift des Dokumentes verschwommen. Für die alltäglichen Arbeiten mit Grafiken und Fotos, das Versenden im Internet oder per Email ist dieses Format optimal. Vorausgesetzt, dass der Empfänger kein Spezialist ist oder ganz genau auf die Optik achtet.

Weitere Tipps für das Verwenden von Bildern im JPEG-Format

Sollen Grafiken, Cliparts oder Fotos schwarz-weiß verwendet werden, ist eine Speicherung in der JPEG-Variante nicht zu empfehlen. Dafür gibt es die Formate GIF, PNG oder auch JBIG (Joint Bi-level Image Experts Group). Diese Gruppe gehört zu der Joint Photographic Expert Group. JBIG ist ein Kompressionsverfahren für Bilder. Allerdings können Daten bei dem Speichern auch verloren gehen. Man kann auch PDF-Dateien in das Format JPEG umwandeln. Dazu gibt es im Internet ausreichend Erklärungen.

Man kann sogar JPEG für Videos verwenden. Das geht bei Motion-JPEG. Das wird auch M-JPEG genannt. Dabei werden JPEG-Dateien nacheinander komprimiert gespeichert. Bei digitalen Videokameras wird dieses Verfahren verwendet. Eine gute Qualität ist hierbei trotz weniger Rechenleistung zu erzielen.

Qualitätsverluste bei dem Format JPEG werden auch als „Artefakte“ bezeichnet. Artefakt ist eine unerwünschte Anzeige in digitalen Fotografien oder Grafiken. In der Fotografie findet dieser Begriff meistens Anwendung. Bei scharfen Übergängen im Bild entstehen verzerrte Bilder. Das geschieht bei einer größeren Kompression. Getrennte Kompressionen für Vorder- und Hintergrund eines Bildes erreicht man mit dem Format JPEP++.

Fazit zum Format JPEG

Durch die hohe Präsenz im Internet und die Akzeptanz der Benutzer ist das JPEG-Format aus der digitalen Welt nicht mehr wegzudenken. Der geringe Speicherplatzbedarf scheint der Hauptgrund für diese Beliebtheit zu sein. Kleine Qualitätsverluste werden dabei in Kauf genommen. Die private Nutzung von JPEG findet weltweit statt. Ob in Emails oder bei der digitalen Fotografie: JPEG ist der Vorreiter und auf jedem PC in dieser Welt Standard.



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