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PayPal Begriffserklärung und Definition

Mit dem E-Commerce haben sich im Internet auch Online-Bezahlsysteme etabliert. Die Paypal, Inc. ist eine US-amerikanische Tochtergesellschaft des weltweit größten Internetauktionshauses eBay. Die Paypal Incorporated hat ihren Sitz in San Josè in Kalifornien. Der internationale Online-Bezahlsystem-Anbieter Paypal wird in Europa von der Tochtergesellschaft PayPal (Europe) S.à r.l. & Cie, S.C.A. mit Sitz in Luxemburg vertreten. Mit Paypal hat jedes Unternehmen ebenso wie jede Privatperson die Möglichkeit, per E-Mail-Adresse in Echtzeit weltweit Online-Zahlungen zu senden und zu empfangen. Das bargeldlose Zahlungsverfahren ist mit Bankkonten und Kreditkarten verknüpft. Paypal gehört auf diesem Markt zu den führenden Anbietern weltweit. Mit über 230 Millionen Mitgliedskonten ist Paypal in über 190 Staaten auf der Welt vertreten. Das Zahlungssystem eignet sich für Micropayment sowie für Zahlungen von kleinen und mittleren Geldbeträgen beim Einkauf und Verkauf im Online-Handel.

Geschichte von Paypal

Die Entstehung von Paypal geht auf das im Jahre 1998 gegründete Unternehmen Confinity und auf das im Jahre 1999 gegründete Finanzdienstleistungsunternehmen X.com zurück. Während Confinity von Max Levchin, Peter Thiel und Luke Nosek in Palo Alto/Kalifornien als eine Bezahlmethode und Kryptografie für den Personal-Digital-Assistant Palm Pilot der Firma Palm entwickelt wurde, gründete Elon Musk das Unternehmen X.com als einen Internet-Finanzdienstleister. Hauptmerkmal des Angebotes von Confinity war das Bezahlen per E-Mail und bei X.com die Finanzdienstleistung per E-Mail. Confinity startete Ende 1999 Paypal und fusionierte im Jahr 2000 mit X.com. Der Firmenname wurde anfangs als X.com weiter geführt, mit dem Glauben, dass sich der Name länger durchsetzen würde als Confinity oder Paypal. Umfragen ergaben jedoch, dass die Mehrheit der Verbraucher die Bezeichnung X.com ablehnten. Nach einer Restrukturierung wurde das neue Unternehmen als PayPal Inc. geführt. Ebay beobachtete auf dem Markt die Entwicklung von Online-Bezahlsystemen und erkannte, dass diese für das Online-Auktionshaus geeignet waren. Ebay kaufte im Mai 1999 den Person-to-Person-Geldtransfer-Service Billpoint und führte diesen unter der Bezeichnung eBay Payments weiter. Auf Auktionen setzte sich allerdings Paypal durch. Paypal erreichte als erste Dotcom (Unternehmen die Internetdienstleistungen anbieten) einen erfolgreichen Börsengang nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001. Der Erfolg von Paypal gründete in der Vergangenheit auf den Merkmalen des Zahlungsverkehrs in den USA. Aufgrund des Verbotes bundesstaatenübergreifend zu überweisen, wurden vorwiegend Schecks ausgestellt. Diese Bezahlmethode war jedoch für Onlinetransaktionen ungeeignet. Des Weiteren wurden im internationalen Zahlungsverkehr Gebühren verlangt, die in Ihrer Höhe von Paypal unterboten wurden. Im Oktober 2002 kaufte eBay das Unternehmen Paypal für 1,5 Milliarden US-Dollar. Paypal war bereits bei mehr als 50 Prozent der eBay-Kunden die bevorzugte Bezahlmethode gegenüber Billpoint. Mit dem Beschluss des US-amerikanischen Bundesgesetzes Patriot Act, als Reaktion auf die Terroranschläge des 11. Septembers 2001, können alle US-amerikanischen Geheimdienste Paypal-Daten ohne richterliche Anweisung einsehen, anfordern und speichern. Seit Februar 2004 steht in Deutschland eine deutschsprachige Webseite von dem Online-Bezahlsystem zur Verfügung. Paypal wurde im Juni 2004 als Bezahlmethode auf dem deutschen eBay Markt integriert. Der Gründer von Paypal, Peter Thiel, erklärte im Jahr 2004, dass Paypal nicht als Bank anzusehen ist. Das Guthaben auf einem Paypal-Account ist durch das Einlagensicherungssystem nicht abgesichert. Die unabhängige Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) in Luxembourg, erteilte der Paypal (Europe) Ltd. im Jahr 2007, getreu Artikel 2 des Bankgesetzes über den Finanzsektor vom 05. April 1993, die Lizenz als Kreditinstitut innerhalb der Europäischen Union. Unter dem Reglement der CSSF stehend, verlegte das nun als PayPal (Europe) S.à r.l. & Cie, S.C.A. genannte Tochterunternehmen ihren Sitz von London nach Luxembourg.

Funktionen

Ein Konto bei Paypal ist ein virtuelles Konto, welches sich im Gegensatz zu einem Bankkonto nicht durch eine Kontonummer definiert, sondern mit einer E-Mail-Adresse. Durch das Paypal-Konto können Zahlungen an und von dritten Parteien gesendet und empfangen werden. Paypal stellt als Dienstleister den Zahlungstransfer zur Verfügung, operiert jedoch nicht als Treuhänder. Ausschlaggebender Vorteil des Bezahlsystems ist, die sofortige Überweisung in Echtzeit. Es entfällt die sonst übliche Bankenlaufzeit bei einer Überweisung. Der Geldbetrag wird in wenigen Sekunden dem Konto des Empfängers gutgeschrieben. In einem Online-Shop getätigte Einkäufe können so unverzüglich bezahlt werden, wodurch sich in der Regel die Lieferzeit verkürzt, da der Verkäufer die Ware nach Erhalt des Kaufpreises sofort versenden kann. Für die Eröffnung eines Kontos müssen sich Mitglieder mit ihren persönlichen Daten und Bankdaten und eventuell Kreditkartendaten registrieren. Paypal führt eine Verifizierung der Daten durch, indem das Unternehmen eine Testüberweisung mit einem Kleinstbetrag auf das angegebene Bankkonto durchführt. Bis zum Abschluss der Verifizierung können 2-3 Bankentage vergehen und das Paypal-Konto genutzt werden kann. Mitglieder können in den unterstützenden Ländern Geld an jede E-Mail-Adresse senden. Hat der Inhaber der E-Mail-Adresse keinen Paypal-Account, sendet Paypal an den Empfänger eine Nachricht, dass für diese E-Mail-Adresse eine Zahlung eingegangen ist. Um über den Zahlungseingang zu verfügen, muss sich der Zahlungsempfänger bei Paypal registrieren. Die Informationen und Daten werden bei der Überweisung durch eine Secure Sockets Layer (SSL) Verbindung verschlüsselt. Durch diese Bezahlmethode bleiben die Finanzdaten wie Kontonummer und Kreditkartennummer dem Zahlungsempfänger verborgen. Für den Bezahlvorgang benötigt der Kunde ausschließlich seine E-Mail-Adresse und Paypal-Passwort. Bieten Online-Händler Paypal als Bezahlmethode an, wird der Käufer im Bezahlvorgang zu Paypal weitergeleitet, wo er seine E-Mail-Adresse und sein Passwort eingeben muss, um den Zahlungsvorgang einzuleiten. Paypal bietet die Kontoarten Privatkonto, Geschäftskonto und Käuferkonto an. In Deutschland allerdings wird das Paypal-Käuferkonto nicht angeboten. Damit Geld an einen anderen Teilnehmer gesendet werden kann, bietet der Online-Bezahldienstleister mehrere Einzahlungsmöglichkeiten an. Geld kann direkt von einem Paypal-Guthaben gesendet werden. In Europa kann das Paypal-Konto durch eine traditionelle Banküberweisung mit einem Einzahlungscode aufgeladen werden. Über Paypal kann auch mit einer Kreditkarte gezahlt werden. Das Geld wird direkt von dem Kreditkartenkonto an den Zahlungsempfänger weitergeleitet. Für deutsche Mitglieder existieren weitere Einzahlungsvarianten. Mit dem Lastschriftverfahren schreibt Paypal den Überweisungsbetrag dem Zahlungsempfänger sofort gut und zieht den Betrag anschließend innerhalb der nächsten Werktage vom Bankkonto des Zahlungssenders ein. Über Giropay kann die Einzahlung auf das Paypal-Konto vom eigenen Bankkonto erfolgen. Das Guthaben wird auf dem Paypal-Konto sofort verbucht. Einige Zahlungen sind nur als Lastschrift mit Sicherheitsüberprüfung durchführbar. Auch Zahlungen durch Überweisung mit Umgehung des Aufladeprozesses sind per Paypal möglich. Mit einem transaktionsspezifischen Code, der bei der Überweisung unter Verwendungszweck eingetragen werden muss, erfolgt die Gutschrift auf dem Paypal-Account des Zahlungsempfängers. Das Guthaben auf einem Paypal-Konto kann auch auf das angegebene Bankkonto (Referenzkonto) des Paypal-Mitgliedes überwiesen werden. Der abzubuchende Geldbetrag wird in der Regel innerhalb von 2-3 Tagen auf das Bankkonto des Paypal-Mitglieds überwiesen. Das Online-Bezahlsystem bietet auch das Bezahlen und das Einkaufen über ein webfähiges Mobiltelefon an. Mit einem Handy kann Geld über Paypal ebenso gesendet und empfangen werden, wie per Computer. Für den mobilen Umgang stellt Paypal eine App für die Android-Software sowie für das Betriebssystem iOS (z.B. bei iPhones) zur Verfügung. Paypal bietet für das QR-Code-Shopping eine eigene App an, über die die Einkäufe dieser Einkaufsvariante abgewickelt werden können. Die technische Grundlage für die PayPal-QRShopping-App ist die Paypal-Android-App oder die Paypal-iOS-App.

Sicherheit

Der Online-Bezahldienstleister hat zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen integriert, die eine sichere Nutzung ermöglichen. Dazu gehört der Paypal-Käuferschutz sowie die Datensicherheit, die zum Beispiel durch die Nichtangabe von Konto- und Kreditkartendaten gegeben ist. Technisch sorgt der Online-Bezahldienstleister durch komplexe Verschlüsselungen und Übertragungen, technische Verfahren sowie einer permanenten und grenzüberschreitenden Überprüfung der Transaktionen für einen sicheren Ablauf. Paypal wurde in Deutschland von dem TÜV-Saarland in einem mehrstufigen Testverfahren evaluiert und als geprüftes Online-Zahlungssystem zertifiziert.



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