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Weiterleitung Begriffserklärung und Definition

weiterleitungWer eine Internetpräsenz betreibt, sieht sich in bestimmten Situationen mit der Durchführung einer Weiterleitung konfrontiert. Um eine Server-Weiterleitung einzurichten, existieren mehrere mögliche Vorgehensweisen. Wie die Weiterleitung eingerichtet wird richtet sich nach den technischen Voraussetzungen und dem Know-How des Webmasters. Es gibt Methoden, die sind einfach und simpel und andere, die größeres Fachwissen voraussetzen. Prinzipiell kann aber von jedem Server auf jeden Server um- bzw. weitergeleitet werden.

Was ist ein Server?

Die Bezeichnung Server wird für zweierlei Dinge verwendet. Entweder bezeichnet der Begriff ein Programm, welches im Rahmen eines Client-Server-Modells agiert oder es ist die Hardware am Computer gemeint. Eine Server Software ist in der Lage mit einem anderen Programm zu kommunizieren. Diese Kommunikation hat das Ziel dem anderen Programm den Zugang zu speziellen Diensten zu ermöglichen. Dabei werden Programme, die auf den Server zugreifen und Informationen anfordern als Client des Servers bezeichnet. Suchmaschinen bedienen sich sog. Spider. Diese agieren als Client und rufen von Webservern Informationen ab um diese im eigenen Server bzw. in der eigenen Datenbank zu verarbeiten. Ein Server im Bereich der Computerhardware wird in der Fachsprache als Host bezeichnet. Hierbei handelt es sich um einen Computer, auf dem ein oder mehrere Software-Server installiert sind. Während für den Hardware-Server der Alternativbegriff Host existent ist, gibt es für den Server als Software keinen anderen Ausdruck.

Was ist eine Weiterleitung?

Eine Weiterleitung bezeichnet die Funktionsweitergabe an dritte Systeme. Die Weiterleitung im Internet wird z. B. durch die http-Antworten eines Servers durchgeführt.

Umsetzung der Weiterleitung

Eine Weiterleitung kann mit verschiedenen Methoden eingerichtet werden. Die Auswahl richtet sich dabei nach den technischen Möglichkeiten und dem Know-How des Nutzers. Automatische Weiterleitungen für Internetseiten können dann genutzt werden, wenn eine Internetpräsenz umgezogen ist. Hierfür wird mittels der Nutzung von Meta-Tags eine automatische Weiterleitung von der alten auf die neue Adresse eingerichtet. Hierfür muss im Bereich des HTML Codes folgende Zeile eingebaut werden:
Zeitgleich ist es ratsam diese Verweise im -Teil des Codes zu wiederholen.
Es ist zu beachten, dass nicht garantiert ist, dass alle Webbrowser diese Form der Weiterleitung unterstützen oder Suchmaschinen diesen Weiterleitungen folgen. Aufgrund dessen sollte mit dieser Umsetzung äußerst sparsam hantiert werden und diese nur bei absoluter Notwendigkeit einsetzen. Ein Ausnahmefall, in dem man auf die Meta-Tag-Weiterleitung zurückgreifen könnte, wäre dann, wenn nur eine einzelne Unterseite umzieht und der zur Verfügung stehenden Webspace kein PHP bietet oder der Hoster den Zugriff auf die .htaccess-Dateien verweigert. Auch heute bieten viele Webspace-Anbieter Basispakete ohne PHP an. Diese sind zwar kostengünstig, aber dem Webmaster bleibt im Fall einer notwendigen Weiterleitung nur die Nutzung einer automatischen Browser-Weiterleitung.
Eine Weiterleitung mit PHP ist in Zusammenhang mit der Funktion Header relativ einfach durchführbar. Hierbei darf vor der Weiterleitung allerdings weder irgendein HTML-Tag noch ein Lesezeichen gesetzt werden. Wird die Verwendung des Charsets UTF-8 in Erwägung gezogen, dürfen die Dateien nicht mit BOM (Byte Order Mark) gesichert werden. Erfolgt doch eine Speicherung mit BOM wird mit Beginn der Datenübertragung eine Identifikation der Byte-Reihenfolge an den Server übermittelt. Einige Browser sind nicht in der Lage diese zu erkennen und geben diese dann als Leerzeile oder Sonderzeichen aus. Die Endung einer PHP-Weiterleitung sollte stets mit Exit erfolgen. Damit wird sichergestellt, dass der nachfolgende Code nicht mehr in die Weiterleitung mit einfließt.
Weiterleitungen per JavaScript lassen auf den ersten Blick den Eindruck entstehen die gleichen oder ähnlichen Mängel aufzuweisen wie Weiterleitungen per Meta-Tag. Browser sind nur in der Lage einer JavaScript-Weiterleitung zu folgen, wenn der Nutzer JavaScript nicht deaktiviert hat. Ebenso folgen die wenigsten Suchmaschinen dieser Art von Weiterleitung. Vollständig ausgeschlossen kann das Folgen durch Suchmaschinen aber nicht. Allerdings gehört das auch nicht zum Standard.
Einige Probleme können einfach mit clientseitigen Weiterleitungen via JavaScript behoben werden. Beispielsweise die Weiterleitung „auf sich selbst“ kann sicherstellen, dass die Webseite nicht einfach so in einem fremden Frame geladen und angezeigt werden kann. Ferner bieten sich Browser-Weiterleitungen mit JavaScript für die Weiterleitung von mobilen Seiten an. Hier würden vor der Weiterleitung die Display- bzw. Monitoreigenschaften des Clients abgefragt.
Weiterleitungen per .htaccess und mod_alias bieten zahlreiche Möglichkeiten von serverseitigen Weiterleitungen (Server-Weiterleitung / redirects) an. Hier können die Weiterleitungen als Direktiven in der Konfigurationsdatei von htaccess festgelegt werden. Für einfache Weiter- und Umleitungen reicht der Zugriff auf mod_alias aus. Nachfolgens sind Beispiele aufgeführt, wie eine Weiterleitung aussehen könnte: Für die Weiterleitung aller aufgerufenen URLs, egal ob Seiten oder Unterseiten werden zu Domain B weitergeleitet: RedirectPermanent / http://www.example.com/
Die Weiterleitung von ausschließlich der aufgerufenen alten Seite bzw. Pfad zur neuen Adresse erfolgt via: Redirect 301 /alte-seite.php http://www.example.com/neue-seite.html
Hierbei ist es nicht relevant, ob man sich der Schreibweise Redirect 301 oder RedirectPermanent bedient. RedirectMatch ermöglicht es zudem Weiterleitung nach Gebrauch von regulären Begriffen durchzuführen. Wenn beispielsweise nur Weiterleitungen von Aufrufen von PHP-Dateien erfolgen sollen, die namensgleich sind und die Extension .html vorweisen, lautet der Code: /diese-datei.php wird weitergeleitet auf http://www.example.net/diese-datei.html
Eine Weiterleitung per .htaccess und mod_rewrite ermöglicht dem Webmaster, den Server mittels htaccess zu konfigurieren. Vor allem reguläre Ausdrücke und die Verarbeitung von Bedingungen und Anweisungen, die durch den Webmaster festgelegt wurden, zählen zu den absoluten Stärken des RewriteEngine. Wenn beispielsweise festgelegt wurde, dass alle aufgerufenen URLs, sofern deren Host-Komponente mit example anfängt und mit net endet, nach www.example.net weitergeleitet werden sollen, so definiert sich die Standard-Domain folgendermaßen:
RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^example\.net$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http://www.example.net/$1 [L,R=301]
Auch kann eine Standard-Domain ohne www. definiert werden:
RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www\.example\.net$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http://example.net/$1 [L,R=301]
Zudem stehen dem Webmaster zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Hier ist es allerdings notwendig, von regulären Ausdrücken die Syntax zu verstehen und nachvollziehen zu können. Ohne diese Kenntnisse ist eine vollständige Ausschöpfung der Möglichkeiten von RewriteEngine nicht möglich.

Umsetzung auf fremden Servern als Service

Wer ein Internet Dokument bei Anbietern wie z. B. Online-Office oder Online-Textverarbeitung publizieren will sieht sich oftmals mit einem Linkproblem konfrontiert. Der Link zur Veröffentlichung ist meistens sehr lang und schwer zu merken bzw. aufzuschreiben. Wer sein Dokument nun unter einem einfacheren und kürzeren Link zugänglich machen will, der kann bei den verschiedenen Service-Anbietern einen selbst sprechenden Link ordern. Diese Anbieter stellen für eine bestimmte Dauer einen selbst sprechenden Link zum Originaldokument zur Verfügung. Dabei kann die Bezeichnung meistens, bis auf die Endung, frei gewählt werden. Diese Zuordnung wird für gewöhnlich sofort geschaltet und kann demnach auch sofort genutzt werden. Der eigentliche Originallink muss nicht mehr genutzt werden, da der Benutzer über den kürzeren zum Dokument weitergeleitet wird. Technisch gesehen handelt es sich bei diesem Vorgang um die Einrichtung einer Subdomain. Der Service selber wird oftmals als URL-Redirection, Domain-Forwarding oder URL-Forwarding bezeichnet. Für die Nutzung dieser Weiterleitungen benötigt man keine Einrichtung eines Apache Webservers. Als zusätzlichen Service bieten die Anbieter oftmals die Einrichtung von domainzugehörigen E-Mail-Adressen an. Alle Mails, die an diese öffentliche E-Mail-Adresse gesendet werden, werden zeitgleich auch an eine selbst gewählte, nicht öffentliche Mail-Adresse weitergeleitet.



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