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Google Venice Update

Bereits am 27.02.2012 veröffentlichte Google das Google Venice Update. Eine erneute Algorithmus-Änderung, die sich nachhaltig auf das Suchmaschinenranking einzelner Webseiten auswirkt und vor allem die Integration von Google Places innerhalb der organischen Suche betrifft.

Jedoch ist bei Weitem nicht jedes Webprojekt von diesem Update betroffen, sodass viele Webseitenbetreiber schon nach kurzer Zeit aufatmen konnten. In Deutschland wurde das Google Venice Update wahrscheinlich erst im Mai 2012 ausgespielt.

Wie das so oft bei Google Updates der Fall ist, sind natürlich auch die genauen Eingriffe durch das Google Venice Update unbekannt. Allerdings kann gesagt werden, dass die Suchmaschinenoptimierung deutlich beeinflusst wurde. Denn Venice sorgt dafür, dass die Relevanz der Suchresultate noch enger mit dem Rankingfaktor „Standort“ verknüpft ist.

Google hat die Möglichkeit, anhand der Nutzer-IPs den Standort des Suchenden zu ermitteln. Darauf aufbauend ist das Unternehmen dazu in der Lage, Suchanfragen entsprechend zu optimieren und Ergebnisse standortbezogen zu präsentieren.

Durch das Google Venice Update geschieht dieser Vorgang nun vollautomatisch, sodass in gewohnter Geschwindigkeit entsprechende Suchresultate präsentiert werden. Von diesen Änderungen sind allerdings nur die organischen, nicht jedoch die regionalen Google-Local-Treffer betroffen.

Google Venice Update und die Auswirkungen auf das Suchmaschinenranking

Ziel des Updates soll es sein, verschärft die regionalen Suchergebnisse in den Fokus zu rücken. Sucht beispielsweise ein Nutzer aus Regensburg nach „Catering Service“, werden ihm entsprechend nahegelegene Angebote präsentiert. Ein Nutzer aus Berlin erhält bei der Suche nach „Catering Service“ hingegen gänzlich andere Vorschläge. Für den Webseitenbetreiber kann dies mit regionalen Einbußen verbunden sein, sofern sich ein regionaler Bezug zum Thema herstellen lässt.

Lässt sich kein regionaler Bezug zum Suchbegriff herstellen, wie es etwa bei einer Suche nach „Spielideen“ der Fall wäre, werden die Suchresultate auch nicht beeinflusst. Das heißt, nicht jeder Webseitenbetreiber ist vom Google Venice Update betroffen. Allerdings haben es vor allem Unternehmen mit Firmen-Homepages schwerer.

Nichts desto trotz muss an dieser Stelle gesagt werden, dass gewisse Voreinstellungen seitens des Suchmaschinen-Nutzers notwendig sind, damit das Google Venice Update seine volle Wirkung entfalten kann. Diesbezüglich stehen unterhalb der Google-Suchmaske verschieden Optionen zur Verfügung, die von den Nutzern einstellbar sind. Darunter findet sich auch die Suchoption betreffend des Standortes.

Sofern hier kein Standort eingetragen ist, bleibt der regionale Bezug zu den Suchresultaten weiterhin im Hintergrund. Darüber hinaus kann der Standort jederzeit variiert werden, sodass aus Sicht des Webseitenbetreibers oder SEOs dennoch Ranking- und Erfolgskontrollen möglich sind. Wenn auch etwas zeitaufwendiger.

Lohnt sich SEO im Zusammenhang mit dem Google Venice Update überhaupt noch?

Grundsätzlich sollten SEO-Maßnahmen weiterhin genauso engagiert durchgeführt werden wie vor dem Google Venice Update. Insbesondere da nicht alle Themen, sondern lediglich die, die regional eingegrenzt werden können, betroffen sind. Allerdings sollten vor allem Webseitenbetreiber, die vom Update betroffen sind, strategisch umdenken. Es empfiehlt sich, Webseiten mit Regional-Bezug auch entsprechend zu optimieren.

Bisher durchgeführte Untersuchungen haben unter anderem ergeben, dass eine regionale Onpage-Optimierung positive Auswirkungen auf das Ranking haben kann. Viele Webseiten, die Ortsnamen im Titel sowie im Content haben, wurden beispielsweise durch das Google Venice Update belohnt. Somit ist es durchaus möglich, durch ein paar wenige Anpassungen bessere Positionen innerhalb der Suchergebnisse zu erzielen.

Auch der Linkaufbau im Zuge der Offpage-Optimierung sollte mit regionalem Bezug erfolgen. Etwa durch das Setzen von Links auf entsprechend regionalen Seiten und durch ansprechende Linktexte. Für Unternehmen, die ihre Dienste in verschiedenen Regionen anbieten, aber nur eine Firmen-Homepage besitzen, empfiehlt es sich, mehr Content-Seiten zu produzieren, die Bezug auf die einzelnen Regionen nehmen.

Fazit: Google Venice Update – SEO wird anspruchsvoller

Das Google Venice Update ist sicherlich eines der ungeklärten Phänomene, mit denen das Unternehmen Webseitenbetreiber und SEOs zur Verzweiflung bringt. Allerdings sind die Auswirkungen im Vergleich zu anderen Updates sehr gering. Optimierungsmaßnahmen sind dennoch weiterhin möglich, wenn auch mit einer neuen Strategie und einem zusätzlichen Augenmerk auf regionale Kriterien.

Wichtig ist, dass nicht alle Webseiten von dem Update betroffen sind. Insbesondere Themenseiten, die keinen regionalen Bezug haben, bleiben weiterhin unverändert im Ranking. Darüber hinaus bedarf die volle Entfaltung des Updates einigen Voreinstellungen seitens des Suchmaschinen-Nutzers, welche mit großer Wahrscheinlichkeit nicht von jedem vorgenommen werden. Die Chancen für einzelne Webseiten sind somit weiterhin sehr gut.

Betroffene Webseitenbetreiber können durch individuelle Maßnahmen an Ranking-Kraft gewinnen. Beispielsweise durch eine regional bezogene Onpage-Optimierung. Im Beispiel „Catering-Service“ sollte das Keyword entsprechend angepasst werden, etwa „Catering Service Berlin“. Auch die Offpage-Optimierung sollte verstärkt regional erfolgen. So zum Beispiel durch die Anpassung von Linktexten.

Sofern es sich um eine Webseite für ein Unternehmen handelt, dessen Leistungen in verschiedenen Regionen angeboten werden, kann es nicht schaden, mehrere Content-Seiten zu erstellen, die sich jeweils auf eine Region beziehen. Ortsnamen im Titel einer Webseite oder Unterseite können dabei helfen, Google zu zeigen, welcher Standort relevant ist.

Zur Kontrolle des eigenen Suchmaschinenrankings aus verschiedenen Perspektiven kann die Suchoptionseinstellung „In der Nähe von…“ unterhalb der Google-Suchmaske jederzeit verändert werden. Dadurch haben Webseitenbetreiber und SEOs die Möglichkeit, das eigene Ranking auch bei Suchanfragen aus anderen Regionen zu verfolgen.



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