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Google Pony Update

Beim Google Pony Update handelt es sich allen offiziellen Berichten nach um eine nur kleine Anpassung des Ranking Algorithmus von Google Ende November 2012, und um kein wirklich durchschlagendes Update an sich. Bei vielen Webseiten und SERPs kam es dennoch zu teilweise massiven Rankingverlusten in einzelnen Bereichen, deren Eintreten aber nicht restlos geklärt werden konnte und auch möglicherweise auf ein verspätetes Wirksamwerden der vorangegangenen Updates – etwa des Panda Updates oder des Penguin Updates – zurückzuführen ist.

Das Google Pony Update wurde von Google als „echtes“ Update bislang noch immer nicht bestätigt, sondern wird vom Suchmaschinenbetreiber weiterhin als eine „kleinere Anpassung“ gehandhabt. Für Suchmaschinenoptimierer und Fachleute ist es heute bereits schon ziemlich schwierig, echte Updates von lediglich kleineren Anpassungen des Ranking Algorithmus anhand der Auswirkungen zu unterscheiden.

Ganz allgemein liegen – auch ohne Updates – die prozentualen Veränderungen innerhalb der Top Ten Rankings mittlerweile fast immer im Bereich von über zehn Prozent, auch im normalen Betrieb. Kleinere Anpassungen wie das Google Pony Update können dann auch einzelne Webseiten ungleich stärker betreffen und damit den Eindruck einer starken Veränderung innerhalb des Ranking Algorithmus von Google signalisieren, auch wenn das in der Realität nicht der Fall ist.

Im Fall des Google Pony Updates zeigten sich bei einzelnen Domains Sichtbarkeitsverluste von deutlich über 50 Prozent, etwa bei ryanair.com. Auch tagesschau.de war deutlich betroffen, bei der Domain rtlnitro.de lagen die Visibility-Verluste sogar bei nahezu 90 Prozent. Das hatte natürlich für die betroffenen Seiten deutliche Auswirkungen auf den Traffic und damit auf die Umsätze.

Auffällig ist hier vor allem, dass Seiten quer durch alle Bereiche betroffen waren. Umgekehrt gab es keine wirklich großen Gewinner beim Google Pony Update, nur eine hohe Zahl von verhältnismäßig kleinen Gewinnern durch die Algorithmus-Anpassung – was ebenfalls auf ein echtes Qualitätsupdate schließen lässt, was von Google aber weiterhin in Abrede gestellt wird.

Auswirkungen früherer Updates als missinterpretiertes Google Pony Update

Die beiden wichtigsten vorangegangenen Updates des Google Pony Updates, die auch von Google als Qualitätsupdates bezeichnet werden, waren das Panda- und das Penguin-Update, beide kurz zuvor von Google umgesetzt.

Penguin wurde erstmals im April 2012 aktiv, daneben gab es laufende kleinere Updates bis zur Anpassung Penguin 2.0 im Mai 2013, die deutlich größer ausfiel. Das Penguin Update richtete sich als Qualitätsupdate vor allem gegen überoptimierte Seiten. Das betraf vor allem Onpage-Optimierung, aber auch Offpage-Optimierung. Google zufolge wurden vor allem Keyword-Stuffing bei der Onpage Optimierung und unnatürliche Linkmuster bei der Offpage Optimierung durch Herabsetzung des Rankings und teilweise kompletten Verbannungen aus dem Suchindex abgestraft. Betroffen waren davon laut Google ungefähr drei Prozent aller Suchabfragen.

Damit ist der Effekt des Penguin Updates deutlich geringer als der des vorangegangenen Panda Updates, das insgesamt rund 35 Prozent aller Suchabfragen betroffen hatte. Die Auswirkungen waren insgesamt bei etwa 12% der englischen Seiten, in den anderen Sprachen bei durchschnittlich etwa 8% der Seiten spürbar.

Das Panda Update wurde im Februar 2011 veröffentlicht und bannte konsequent Internetseiten mit minderwertigem Inhalt, oder stufte sie in weniger schweren Fällen zumindest deutlich zurück. Das Panda Update war ein Filter, der regelmäßig auf den gesamten Index der Suchmaschine angewendet wurde. Wirksam wurde der Filter in den USA schon im April, weltweit allerdings erst im August 2011.

Das Panda Update ist nicht ganz unumstritten, da teilweise Kriterien für die Qualitätsbewertung der Webseite durchaus auch andere Ursachen haben können, wie etwa die Absprungrate der Besucher oder unnatürlich häufiges Vorkommen eines einzelnen Wortes auf einer Seite.

Es ist durchaus denkbar, dass die wiederholte Anwendung dieses Filters aus dem Panda Update gemeinsam mit einigen marginalen Anpassungen zu den Effekten geführt hat, die später dem von Google bestrittenen Google Pony Update zugeschrieben wurden. Das kann aber nur selten mit absoluter Sicherheit festgestellt werden und muss bei jeder Webseite entsprechend individuell abgewogen werden, ebenfalls die zu treffenden Maßnahmen für die jeweilige Webseite.

Konsequenzen aus dem Google Pony Update und allenfalls vorangegangener Updates

Da alle Updates der letzten Jahre vor allem auf eine Qualitätsverbesserung der Inhalte von Webseiten zielen, liegt für Webseitenbetreiber der Schluss nahe, dass für eine gute Platzierung in den Suchmaschinen vor allem inhaltliche Qualität immer wichtiger wird. Mit Überoptimierungen in technischer Hinsicht kann mehr Schaden als Nutzen verursacht werden.

Ebenso liegt spätestens seit dem Google Pony Update nahe, dass Linkbaustellen und mit Werbung übermäßig ausgestattete Seiten von Google konsequent abgestraft werden und zukünftig wohl nicht mehr an den vorderen Plätzen der Suchmaschinenergebnislisten (SERPs) zu finden sein werden. Eine deutliche Auswirkung kann das auch auf Nachrichtenseiten und die Online-Versionen einiger Printzeitungen haben, die traditionellerweise durch ein Übermaß an Werbung auf den Seiten gekennzeichnet sind.

Für Webseitenbetreiber steht seit dem Google Pony Update vor allem die wichtige und qualitativ hochwertige Information des Besuchers an vorderster Stelle bei den Webseitenzielen. Optimierungen in technischer Hinsicht sind immer noch möglich, allerdings teilweise bereits problematisch, wenn sie besonders unnatürlich ausfallen.

Auch auf einzelne Keywords optimierte Seiten könnten sich zukünftig nach dem Google Pony Update als weniger erfolgreich erweisen. Damit werden vermutlich zukünftig nach dem Google Pony Update Sichtbarkeitswerte einer Seite zu einem wesentlich wichtigeren Ergebnis als das Rankingergebnis zu einem einzelnen Keyword.



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