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Adobe CQ5 Begriffserklärung und Definition

Adobe CQ5 ist der ehemalige Name des von Adobe vertriebenen Enterprise-Content-Management-Systems. Heute ist das modular aufgebaute System ein Teil der Adobe Marketing Cloud und wird als Adobe Experience Manager vertrieben, wobei einige Softwarebestandteile zu Gunsten des modularen Aufbaus nicht mehr im Basispaket enthalten sind. Die Marketing Cloud selbst ist aus der früher angebotenen Digital Marketing Suite hervorgegangen, der Anbieter möchte mit der Fusion von Marketing- und Web-Content-Management-Softwarelösungen Unternehmen ein ganzheitliches System anbieten, mit dem über eine reine Webanwendung viele Aufgaben vom Marketing bis zur Verwaltung von Dokumenten bewerkstelligt werden können.

Geschichte von Adobe CQ5

Ursprünglich wurde das zunächst als „Communiqué“ bekannte Content-Management-System vom schweizerischen Unternehmen Day-Software entwickelt und veröffentlicht. Wegen des großen Erfolges entschied man sich im Jahre 2000, nur sieben Jahre nach Gründung des Unternehmens, den Schritt an die Börse zu wagen. Vorher gab man jedoch bekannt, sich ab sofort nur noch auf die Entwicklung von Content-Management-Systemen konzentrieren zu wollen.

Andere in der Entwicklung steckende Produkte, unter anderem war die Veröffentlichung weiterer Marketingsoftwarelösungen geplant, wurden vor dem Börsengang abgebrochen. Auch der Name des Hauptproduktes, bis dato wegen der starken Fokussierung auf die interne Zusammenarbeit als „Communiqué“ bezeichnet, wurde in Adobe CQ5 geändert.

Außerdem wurde vom damaligen Geschäftsführer David Nuescheler für die Java-API ein Standard entwickelt, der den Zugriff auf Dokumente über Java-Webanwendungen vereinheitlichen und damit vereinfachen sollte. Diese Content Repository API für Java (JSR 170 und JSR 283) wird heute noch bei vielen Content-Management-Systemen verwendet und ist auch Teil von Adobe CQ5 und der Marketing Cloud. Kurz nach der Veröffentlichung von CQ5 gab das amerikanische Softwareunternehmen Adobe Systems bekannt, Day-Software für insgesamt 240 Millionen US-Dollar in Aktien aufzukaufen. Die bereits veröffentlichte Software CQ5 wurde schlicht in Adobe CQ5 umbenannt, heute ist das von Day-Software entwickelte Content-Management-System ein Hauptteil der Adobe Marketing Cloud.

Adobe CQ5: Definition von Enterprise-Content-Management-Systemen

Als Enterprise-Content-Management-Systeme wie Adobe CQ5 werden Softwarelösungen bezeichnet, die bei der Planung und Durchführung organisatorischer Prozesse innerhalb von Unternehmen zum Einsatz kommen. Die Publizierungsformen sind dabei vielfältig und reichen von integrierten Systemen, auch genannt „Suites“, bis hin zu einfachen Diensten oder modular aufgebauten Systemen.

Abzugrenzen ist Enterprise-Content-Management (ECM) wie Adobe CQ5 von den im Webdesign bekannten Content-Management-Systemen (CMS), da es rein technisch zwar Überschneidungspunkte gibt, die Fokussierung jedoch weniger stark auf der Erstellung und Verarbeitung von Dokumenten liegt, sondern mehr auf der Optimierung von Arbeitsprozessen. Der Branchenverband AIIM International bezeichnet alle Formen von ECM als solche, wenn diese hauptsächlich Technologien zur Verwaltung, Speicherung, Erfassung, Bereitstellung sowie Bewahrung von Content und Dokumenten enthalten, die der Unterstützung bei organisatorischen Prozessen gelten. Dabei kann es beispielsweise um die Zusammenarbeit (Collaboration), die elektronische Archivierung, die Speicherung und Durchführung von Geschäftsplänen und Unternehmenszielen, die Optimierung und Überwachung des Workflows sowie Input- und Output-Management gehen.

Ziel einer Software wie Adobe CQ5 ist es, alle mit dem Unternehmen im Zusammenhang liegenden Informationen auf einer, je nach Distributionsform, zusammengefassten Plattform zu vereinen und Mitarbeitern und privilegierten Nutzern, beispielsweise in Partnerverbunden oder bei externen Publikationen, zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung zu stellen. Hierbei wird auch der Datenaustausch eingeschlossen, da viele ECM umfangreiche Optionen für den Import und Export von Datensätzen bereitstellen. Die Grenzen verschwimmen allerdings. Hauptsächlich deshalb, weil viele modulare und integrierte Systeme zusätzliche Analysetools beinhalten, die eigentlich nicht Teil des ECMs sind, aber trotzdem in ihrer ganzheitlichen Form als solche bezeichnet werden.

Die Adobe Marketing Cloud als modulares ECM-System für Webmarketing

Während die oben beschriebenen ECM-Systeme allgemein für jedes Unternehmen verwendet werden können, unabhängig von Branche, Zielgruppe und Produkt, ist die Adobe Marketing Cloud, ehemals Adobe CQ5, mehr für das reine Webmarketing, Social-Marketing und Werbung im Internet spezifiziert. Das modulare System bietet beispielsweise umfangreiche Analysetools für die direkt vom Kunden stammenden Kommentare, Anregungen und Kritik, die über Echtzeitkonsolen und in der Cloud gespeicherte Datenbanken abrufbar sind. Hier können Unternehmer unter anderem sehen, wie viele Likes eine Kampagne bekommt, wie der allgemeine Tonus bei Twitter, Reddit und Facebook ist oder mit welchen Keywords eine bestimmte Webseite gefunden wird.

Adobe CQ5 selbst hilft bei der Erstellung von Kampagnen und der Kategorisierung und Verwaltung von für verschiedene Zwecke erstellten Inhalten. Integriert ist ein beinahe vollständig eigenständiges CMS, der Adobe Experience Manager, der über eine einfache, auf fast allen Geräten funktionierende Webanwendung aufgerufen werden kann. Das Content-Management-System und das ECM greifen bei Adobe CQ5 ineinander, viele Datentypen können untereinander ausgetauscht, importiert und exportiert werden, was wichtig ist, damit die Analysetools dem Nutzer möglichst viele Informationen in kurzer Zeit präsentieren können. So kann auch auf gescheiterte Kampagnen schnell reagiert werden.

Adobe CQ5 wurde in Adobe Marketing Cloud umbenannt, da nicht nur die lokale Speicherung von Daten möglich ist, sondern mit der Software auch eine Infrastruktur bereitgestellt wird, um alle Inhalte in eine Cloud zu verschieben und von dort aus weiterzuverarbeiten. Dies ist besonders wichtig, da der Hersteller auch die mobilen Endgeräte, beispielsweise Smartphones und Tablets, in den Erstellungs- und Verarbeitungsprozess einbeziehen möchte.

Die Softwarelösung basiert vollständig auf Java (wie bereits erwähnt werden die Content Repositorys der Java API benutzt) und ist damit mit fast allen aktuellen Betriebssystemen kompatibel. Der Hersteller verspricht eine Kombination aus einfach zu bedienenden Asset-Systemen, die Steigerung der IT-Agilität und die komfortable Erstellung und Verwaltung und Bereitstellung personalisierter Web-Erlebnisse.



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