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Einwahl Begriffserklärung und Definition

einwahlBei einer Einwahl erfolgt eine Verbindung mittels einer Wählleitung. Hierbei handelt es sich um Telekommunikationsleitungen, die über Signalisierungsverfahren eine Verbindung zu einer ausgewählten Gegenstelle aufbaut. Durch Dienste wie beim ISDN können zahlreiche weitere Möglichkeiten im Bezug auf den Umgang mit Wählleitungen eröffnet werden. Das betrifft beispielsweise die Umlegungen von Anrufen auf andere Endgeräte oder auch die Möglichkeit von Konferenzschaltungen.

Wird ein Internetdienstanbieter oder Internetserviceprovider, kurz ISP angewählt, wird hierfür ein schmalbandiger Internetzugang benötigt. Über diesen Zugang wählt ein Rechner, ein Modem oder ein ISDN-Endgerät diesen über das Telefonnetz an. Die Einwahl, auf Englisch dial-in oder auch dial-up erfolgt hier zum Verbindungsaufbau mit einem sogenannten Einwahlknoten, welcher mit dem Internet verbunden ist.

Dialer

Dialer stammt aus dem Englischen und wird in das Deutsche mit Wählen übersetzt. Aber auch Programme zur Einwahl werden Dialer genannt. Im engeren Sinne handelt es sich hierbei um Computerprogramme. Durch die Computerprogramme erfolgt die Einwahl entweder über das analoge Festnetz oder das digitale Festnetz, dem ISDN-Anschluss.

Die Dialer sorgen für die Einwahl in das Internet oder zu anderen Rechnernetzen. Aber auch bei Mobiltelefonen, bei denen eine Einwahl stattfindet, wird diese durch einen Dialer bewerkstelligt. Bekannt wurden die Dialer aber aufgrund der zahleichen Missbrauchsfälle. Hierbei wurden Premium-Rate-Dialer zur Einwahl von teuren Datenmehrwertdiensten genutzt. Diese Einwahl geschah häufig sowohl ungewollt als auch unbemerkt. Für die Geschädigten entstanden durch die ungewollte Einwahl hohe Kosten.

Unter Dialern werden somit auch die Zulassungsmethoden verstanden, die über die sogenannten Mehrwertdienste oder Telefonverbindungen genannt, die im engen Zusammenhang mit den Datenverbindungen stehen.

Der Begriff der Dialer, deren Erscheinung und die Verbreitung

Viele Betriebssysteme verfügen bereits über ein Standardprogramm zur Einwahl. Hiermit werden Verbindungen über das Point-to-Point Protocol, kurz PPP hergestellt. Unter Windows wird diese Form der Einwahl als DFÜ-Netzwerk bezeichnet. Das Programm zur Einwahl muss gestartet werden, wenn eine Einwahl über das herkömmliche Telefonnetz hergestellt werden soll. Die Einwahl muss so lange laufen, bis die Internetverbindung geschlossen wird.

Früher wurden von vielen Providern Installations-CDs zur Einwahl angeboten. Diese CDs sollten die Einwahl vereinfachen und einen passenden Internetzugang einrichten. Die Einwahl geschieht in der Regel dadurch, dass eine Eintragung im DFÜ-Netzwerk des Betriebssystems erstellt wird. Die Einwahl kann aber auch dadurch zustande kommen, indem ein firmenspezifisches Programm zur Einwahl verwendet wird.

Häufig wird nicht nur das Programm zur Einwahl selbst, sondern auch das Installationsprogramm Dialer genannt. Internet-by-Call-Software Least Cost Router sind auch Programme zur Einwahl. Sie werden jedoch nicht als Dialer bezeichnet. Umgangssprachlich werden die Premium-Rate-Dialer, die eine Einwahl zu teuren Datenmehrwertdiensten herstellen, als Dialer bezeichnet. In Europa erfolgt die Einwahl hier zumeist zu 0900er oder 0999er Nummern. Daneben gibt es Softphones und Programme zur Anwahl wie etwa die Wählhilfe von Windows. Diese Festnetz-Sprachverbindungsprogramme werden auch als Dialer bezeichnet.

Erfunden wurden die Dialer durch Toni Saretzki. Dieser wurde mit seiner Firma TSCash GmbH zum Marktführer im deutschsprachigen Raum. Der ursprüngliche Dialer war seriös und sollte als eine bequeme Zahlungsmethode eingeführt werden. Jedoch wurde mit der Verbreitung der DSL-Anschlüsse der Dialer obsolet geworden. Zudem wurden die Dialer auf den Mobiltelefonen genutzt.

Die Mehrwertdienst-Dialer

Die Premium-Rate-Dialer, die auch Webdialer oder Mehrwertdienstdialer genannt werden, dienen zur Einwahl in kostenpflichtige Datendienste oder Onlinemehrwertdienste. Hierbei werden die Geldbeträge über die Telefonrechnungen oder bei Sprachmehrwertdiensten über die jeweiligen Netzbetreiber abgerechnet. Die Dialernummern sind an den Sonderrufnummern 0900, 0930, 0906, 0901 und anderen Rufnummern, welche mit 09 beginnen, erkennbar.

Ursprünglich sollte die Einwahl in solche Dienste für Gewinnspiele, Horoskope oder Wettervorhersagen genutzt werden. Hierzu erfolgte eine vom Kunden gewünschte Einwahl über die spezielle Telefonnummer. Die Abrechnung erfolgte über die Telefonnummer. Jedoch wurde diese spezielle Methode der Einwahl auch bald zur Einwahl von Internetverbindungen genutzt. Für diese wurden dieselben speziellen Rufnummern genutzt. Im Gegensatz zu den Normalen Kosten der Einwahl sind diese bei den 0900-Dialern deutlich höher. Jedoch sollen die Kunden, die die Einwahl über eine 0900er-Nummer gewählt haben, Zugang zu weiteren Inhalten haben. In Deutschland gibt es für die 0900er Nummern im Gegensatz zu den 0190er Nummern keine einheitlichen Gebühren. Jedoch müssen die Gebühren, die nach der Einwahl entstehen, angezeigt werden.

Bei DSL-Dialern, sogenannten hanseatischen Dealern handelt es sich im technischen Sinne nicht um Dialer, da sich hierüber keine 0900er-Gebühren abrechnen lassen. Folglich muss eine Einwahl über das Telefon zu den 0900er-Rufnummern erfolgen. Erst durch diese Einwahl kann der Dienstanbieter Zahlungen erhalten. Während der Einwahl zu dieser Nummer hat der Kunde die Möglichkeit, kostenpflichtige Angebote im Internet zu besuchen, wofür er durch den Dienstanbieter freigeschaltet wird. Dies geschieht nur, solange die Sprachverbindung besteht. Wird der Hörer aufgelegt, stehen die Websites oder die Angebote nicht mehr zur Verfügung.

Theoretisch ist es möglich, über die Voice-over-IP Einwahl Verbindungen zu kostenpflichtigen Mehrwertdiensten aufzubauen. Das setzt jedoch voraus, dass dieses Netz oder die Dienste erreichbar sind.

Über die Dialer kann auch eine Einwahl über Mobiltelefone ausgeführt werden. So können Datendienste wie die SMS genutzt werden. Innerhalb des Mobilfunks werden besondere Formen der Mehrwertdienste angeboten. Hierbei handelt es sich um die Einwahl zu sogenannten netzinternen Kurzwahlnummern.

Der Missbrauch von Dialern

In der Regel denken die Endverbraucher beim Begriff Dialer an die unseriösen und teilweise auch kriminellen Anbieter, welche ohne die Zustimmung der Nutzer solche erhöhten Gebühren abrechnen. Wegen des Missbrauchs der Einwahl durch die Dialer wurde 2003 in Deutschland die Rufnummerngasse 0900-9 für kostenpflichtige Dialer eingeführt. Dialer, die nicht diese Rufnummerngasse nutzen, können sich nicht bei der Bundesnetzagentur registrieren lassen und sind somit illegal.

Ähnlich wie bei den Würmern oder den Viren werden die Dialer-Programme zumeist auf PCs, welche Windows als Betriebssystem haben, verbreitet. Die so installierte Software sorgt nun ohne das Wissen des Nutzers eine neue und kostenpflichtige Einwahl zu den Mehrwertdiensten.

So wurde im Jahr 2003 durch ein Visual-Basic-Script ein trojanisches Pferd installiert. Dieses veränderte die Werte der Registry und auch in den Sicherheitseinstellungen der Internet-Explorer. Somit konnten ActiveX-Steuerelemente ohne Warnungen aus dem Internet heruntergeladen werden. Durch dieses Script wurden auch die Modemlautsprecher abgeschaltet. Dadurch wurden die Meldungen bei der Einwahl unterdrückt.

Mittlerweile kam es zu einer umfangreichen Rechtsprechung. Ein neues Gesetz, das Mehrwertdienstgesetz, kurz MWD-Gesetz, wurde verabschiedet. Diese Gesetze dienen dem Schutz der Nutzer. Seither gibt es zwingende Vorgaben für Dialer. Im Gegensatz zur Standleitung erfolgt bei einer Wählverbindung die Einwahl temporär. Durch die Einwahl wird die Verbindung aufgebaut und danach wieder abgebaut.

Durch eine Standleitung können Daten jeglicher Art übertragen werden. So können beispielsweise analoge Daten, wie bei einem Telefongespräch oder digitale Daten, wie es beispielsweise bei einer Datendirektverbindung der Fall ist, übertragen werden. Die Verbindung kann physisch erfolgen, beispielsweise als Kupfer-Doppelader, die von Endgerät zu Endgerät reicht. Die Verbindung kann aber auch virtuell ausgeführt werden. Hier ist sie Teil von einer übergeordneten Infrastruktur. Solche übergeordneten Infrastruktur können ATM-Virtual Circuit oder SDH sein.

Bei einer Datenstandleitung handelt es sich um einen bittransparenten Anschluss. Bei einer Standleitung kann die Einwahl nicht über ein Wahlverfahren erfolgen, sondern diese muss über einen Netzbetreiber hergestellt werden. Standleitungen haben folglich keine Rufnummern.

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird der Begriff Standleitung auch genutzt, um lange oder dauerhafte Verbindungen beliebiger Art zu bezeichnen. Bei der einfachsten Form von einer solchen Standleitung, die nicht durch den Anbieter geschaltet wurde, handelt es sich um eine einfache Einwahl über das Telefonnetz. Hier können die Modems so programmiert werden, dass sie sich gegenseitig anwählen. Durch die Deutsche Telekom werden Standleitungen als Datendirektverbindung oder DDV oder aber auch als Standardfestverbindung, SFV bezeichnet. Jedoch konnten die analogen Standardfestverbindungen von der Deutschen Telekom nur bis zum 30. September 2009 durch die Kunden genutzt werden.



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