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Impressum Begriffserklärung und Definition

impressumDas Impressum bezeichnet eine Inhaltsangabe innerhalb einer Publikation, welche Informationen über den Verfasser, den Verleger, den Ort und das Datum der Publikation enthält. Das Wort „Impressum“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Hineingedrücktes/Aufgedrücktes“ und lässt sich aus dem Umfang des Impressums und der Örtlichkeit innerhalb der Publikation herleiten.

Das Impressum ist meist gut sichtbar auf der ersten Seite oder der letzten eines Buches aufgedruckt. Bei Büchern mit Umschlag auch auf selbigem, in diesem Fall aber zumindest in Deutschland auch noch einmal innerhalb des Buches.

Je nach Art der Publikation gibt es unterschiedliche Vorschriften für ein korrektes und nicht anfechtbares Impressum, an welche sich der Verlag zu halten hat. Bei kritischen Publikationen müssen zudem Hinweise auf eine erfolgte Zensur oder auch auf die steuerliche Situation des Herausgebers im Impressum abgedruckt sein.

Auch Anbieter von Online-Inhalten müssen ein Impressum führen. Diese Regelung gilt laut Telemediengesetz für alle Anbieter von Inhalten, also auch für private Publizisten. Diese unterliegen aber nicht ganz so strengen Regeln wie gewerbliche Publizisten, müssen aber dennoch zumindest ihre Kontaktdaten veröffentlichen und somit die Verantwortung für ihre Publikationen übernehmen.

Ein fehlerhaftes Impressum ist abmahnbar, weswegen es sich für einen in diesem Bereich unerfahrenen Publizisten auf alle Fälle empfiehlt einen Rechtsbeistand zu Rate zu ziehen. Alternativ hierzu gibt es im Internet mittlerweile auch viele kostenlose Angebote, die privaten und gewerblichen Anbietern ein umfassendes und korrektes Impressum zur Verfügung stellen.

Die Geschichte des Impressums

Das Impressum wird u.a. durch diverse Wissenschaften und insbesondere durch Historiker häufig kritisch betrachtet, denn hier gilt es zwischen den verschiedenen Inhalten zu unterscheiden. Wem die Nennung eines Namens oder eines Verlegers als Angabe innerhalb eines Impressums genügt, der wird schon in römischen und spät-antiken griechischen Veröffentlichungen ein Impressum finden, denn häufig hatte die Nennung der Autoren oder des Verlegers eine besondere Wirkung auf die Leserschaft und sorgte so für eine hohe Auflage. Anstelle eines nüchternen juristischen Textes wurden hier aber auch häufig die Namen grafisch in den Einband mit eingebaut. Einerseits entsprach dies einfach dem sehr auf plastische Eindrücke ausgelegten Zeitgeist, andererseits wurde so der Einband natürlich auch ein wenig zu einem Unikat und vermittelte dem Käufer ein ganz besonderes Gefühl beim Erwerb.

In dieser Art verhielt es sich eigentlich bis zur Erfindung des Buchdrucks, der zwar nicht das Impressum, aber das ganze Verlagswesen veränderte. Waren es früher noch ein paar spezialisierte Buchmanufakturen und Schreiber, die Bücher nach Vorlage oder nach Hörensagen kopierten und publizierten, wurde mit der Erfindung des Buchdrucks eine massive Verbreitung durch Automatisierung ermöglicht. Dadurch veränderte sich auch das Impressum, denn anstelle des Schreibers erhielten der Ort der Veröffentlichung, und der Name des Autors eine immer größere Bedeutung. Der Ort der Veröffentlichung ließ auf ein größeres Verlagshaus schließen, welche in dieser Zeit durchaus ein gewisses Renommee durch ihre Publikationen erhielten und vielen Autoren zu einem nationalen und internationalen Durchbruch verholfen.

Ab dem 16. Jahrhundert wurden Drucker zusätzlich auf einen Druckvermerk verpflichtet, der den Namen des Druckers sowie des Händlers enthielt, über den das Werk zu beziehen war. Die stetige Weiterentwicklung des Verlags- und Presserechts sorgte schließlich dafür, dass der heutige Stand einer verbindlichen und rechtlich vorgeschriebenen Veröffentlichung eines Impressums entstand, das den Autor, den Verleger und den Drucker zivil- und strafrechtlich belangbar macht.

Das Impressum ist dabei beim Buchdruck international größtenteils einheitlich geregelt. Es befindet sich in deutschen Publikationen auf Seite 4 des Buchblocks und ist Teil des Titels. Die Inhaltsangabe umfasst verschiedene Daten, darunter den Autor, den Herausgeber, den Drucker, die ISBN sowie das Ausgabe- und das Druckjahr und die Auflagenzahl. Alle anderen urheberrechtlichen Informationen und Informationen für Verbraucher befinden sich ebenfalls im Impressum. Dazu gehören Informationen zur Gestaltung, Einbandstoffe, Papiersorte nach DIN-ISO, sowie Angaben über das Land in dem das Buch gedruckt wurde und weitere Angaben. Diese Vorgaben gelten für alle gedruckten Werke, also auch für Zeitschriften und Magazine.

Publikationen im Internet

Für Publikationen im Internet entstanden erst ab dem Jahr 2000 genaue rechtliche Vorgaben zum Impressum. Hier war ein besonders großes Problem, dass das Impressum nicht nur für gewerbliche Verleger, sondern auch für private Anbieter von Inhalten Pflicht wurde. Während gewerbliche Anbieter meist über eine eigene Rechtsabteilung verfügen, hatten private Anbieter hier einen deutlichen Nachteil.

Mit der letzten Novellierung der Impressumspflicht hat sich der Gesetzgeber diesem Problem gewidmet und das Impressum für private Anbieter stark vereinfacht. Dies wurde in Deutschland im Telemediengesetz festgelegt, welches seit dem 1. März 2007 in Gültigkeit getreten ist. Im Wesentlichen richtet sich das Impressum im Internet an der Rechtsform des Anbieters aus, dieser Zustand ist der Vielfalt möglicher und auftretender Unternehmensformen geschuldet. Ein Impressum muss aber nicht mit dem Begriff „Impressum“ gekennzeichnet sein, sondern wird auch häufig unter der Rubrik „Kontakt“ oder „Webimpressum“ publiziert.

International ist das Impressum im Internet zwar weitestgehend, aber noch nicht vollständig geregelt. Grundsätzlich gilt hier: die Länderendung, die für die Webseite genutzt wird, macht das Impressum. Hier tritt aber häufig das Problem auf, dass Endungen teilweise von mehreren Ländern genutzt werden. Aus diesem Grund werden auch meist der Inhalt und die Hauptsprache, sowie das Herkunftsland und der Standort der Server für die genaue Bestimmung der Rechtslage herangezogen. Eine mehrsprachige Seite, die auf einem „.com“-Server liegt, den Firmensitz im Ausland hat, aber auch großflächig Inhalte in deutscher Sprache anbietet, sollte also auch ein deutschsprachiges Impressum enthalten.



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