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Blogger Begriffserklärung und Definition

bloggerDer Blog, auch Webblog (engl. web und log) ist in der Neuzeit eine der größten Plattformen für Neuigkeiten aller Art. Professionelle Blogger sowie Hobby-Blogger aus der ganzen Welt kümmern sich durch ihre Beiträge täglich um die Verbreitung wichtiger und weniger wichtiger Neuigkeiten. Auf das gesellschaftliche, das politische und auch auf das private Leben haben Blogs eine erwiesene Auswirkung, die noch nicht in Gänze erforscht ist.

Blogs ermöglichen eine fast grenzenlose Kommunikation und ermöglichen es dem Blogger, seine Meinung und seine Ansichten mit einer großen Anzahl an Lesern zu teilen. Er nimmt dadurch häufig den Platz der Zeitung oder des Buches ein und ermöglicht dem Leser einen schnellen Wissenserwerb in den für ihn wichtigen Themen. Der Blogger ist also im Endeffekt ein Publizist, der aus privaten, aber auch aus gewerblichen Motiven seine Inhalte veröffentlicht.

Aus diesem Grund ist seitens des Gesetzgebers auch eine strikte Trennung zwischen privaten und gewerblichen Veröffentlichungen durchgeführt werden. Beide Arten unterliegen jeweils unterschiedlichen Rechten und Pflichten, sind aber beide innerhalb Deutschlands gleichwertig in das Urheberrecht eingebunden und müssen dies auch befolgen. Dieser Umstand führt regelmäßig zu Problemen, da dieses Rechtsgebiet umfangreich und komplex geregelt ist. Private Blogger haben deswegen häufig mit Abmahnungen zu kämpfen, denen sie aber leicht vorbeugen könnten.

Der Blogger – Merkmale und Unterscheidungen

Der private Blogger unterliegt laut Telemediengesetz so gut wie gar keinen Pflichten und darf im Prinzip alle Inhalte veröffentlichen, die nicht dem Gesetz widersprechen, dieses unterlaufen oder brechen. Der gewerbliche Blogger hingegen unterliegt einer ausführlichen Auskunftspflicht gegenüber dem Leser. Diese Pflicht ist im deutschen Telemediengesetz geregelt und umfasst ein ausführliches Impressum ebenso wie einen umfassenden Haftungsausschluss.

Die Unterscheidung zwischen privatem und gewerblichem Blog wird anhand der generierten Einnahmen getroffen. Wer also einen privaten Blog betreibt, und der Blogger die entstehenden Kosten durch Werbeeinnahmen decken möchte, der betreibt ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Werbung einen gewerblichen Blog. Ebenfalls den Pflichten des Telemediengesetzes unterliegen gemeinnützige Organisationen, Stiftungen sowie andere Institutionen die einen unternehmerischen Zweck verfolgen. Beide Arten des Blogs unterliegen aber dem Urheberrecht.

Die einzige Unterscheidung liegt in der Entlohnung von Fremdanbietern bei Verwendung deren Inhalte, die private Blogs mit einer korrekten Markierung problemlos umgehen können. Diese Markierung, der Quellverweis, muss von privaten und gewerblichen Blogs gleichermaßen für alle Inhalte, ob Text, Bild, Ton oder Film, publiziert werden und für den Leser leicht ersichtlich sein. Korrekt ist ein Quellverweis beispielsweise direkt nach dem Zitat, direkt unter dem Bild oder direkt unter der eingebundenen Mediendatei. Nicht korrekt ist ein Quellverweis im Impressum, oder auf einer extra dafür angelegten Seite. Lediglich Kooperationen des Bloggers mit Quellen, die anderweitig vertraglich geregelt sind, unterliegen nicht dieser Pflicht. Dies muss aber ausdrücklich schriftlich fixiert und von allen Beteiligten anerkannt sein.

Blogger müssen Formalitäten einhalten

Auch die Form des Quellverweises ist seitens des Gesetzgebers festgelegt. Im Gegensatz zu einer Fußnote oder zu einer Dissertation kann zwar der Blogger auf eine genaue Angabe bezüglich der Seitenzahl und der jeweiligen Ausgabe verzichten, allerdings muss die Nennung des Rechteinhabers, des Autors sowie die korrekte Nennung des Erscheinungsdatums eingehalten werden. Dies unterscheidet sich aber von Inhalt zu Inhalt, eine genaue Information ist auch von Fachanwälten und Experten selten zu bekommen. Generell gilt, dass folgende beispielhafte Zitierweise anerkannt wird: Zitat – Quelle – Erscheinungsdatum. Mit dieser Form kann am wenigsten falsch gemacht werden, sie ist allgemein üblich und aus diesem Grund rechtlich abgesichert.

Grundsätzlich ist jedes Zitat und jedes Werk urheberrechtlich geschützt, sofern es nicht ausdrücklich als ein freies Werk gekennzeichnet ist. Die international übliche Kennzeichnung für solche freien Werke ist die GNU-Lizenz. Diese Lizenz ist ausschließlich in englischer Sprache verfügbar, ist aber international anerkannt und so gehalten, dass mit dieser Lizenz gekennzeichnete Werke frei verfügbar sind. Auch frei sind Werke, deren Urheberrechtsschutz abgelaufen ist und seitens des Lizenzinhabers nicht verlängert wurde oder nicht verlängert werden konnte. Einschlägige Internetverzeichnisse finden sich im Netz und werden stetig aktuell gehalten.

Möglichkeiten zur rechtlichen Absicherung eines Bloggers

Ein Blogger unterliegt also auch als privater Publizist strengen Richtlinien. Dies gilt auch, wenn die Inhalte des Blogs rein privater Natur sind und somit von geringem Interesse für die Öffentlichkeit. Gerade hier unterlaufen Hobby-Bloggern häufig Fehler, die teure Konsequenzen nach sich ziehen können. Denn die Rechteinhaber achten meist akribisch auf die Verwendung ihrer Inhalte und mithilfe von Suchmaschinen ist jeder Inhalt schnell zu finden. Doch nicht nur für selbsterstellte Inhalte muss ein Blogger die Verantwortung übernehmen, auch für Inhalte, die Dritte auf dem Blog veröffentlichen übernimmt immer jeweils der Betreiber die volle Haftung. Gerade deshalb sperren viele Blogger die Kommentar-Funktion ihres Blog, oder erlauben die Veröffentlichung eines Kommentars lediglich nach ausführlicher Kontrolle der E-Mail-Adresse und des Inhalts des Kommentars.

Diese Rechtspraxis führt bei Vertretern der freien Netzkultur regelmäßig zu ausführlicher Kritik, stellt sie deren Meinung doch einen harten Einschnitt in die Meinungsfreiheit und eine faktische Zensur kritischer Inhalte dar. Dennoch wird die Rechtspraxis hier ebenso konsequent durchgesetzt wie das Urheberrecht. In beiden Fällen sind auch Strafanzeigen gegen den Betreiber eines Blogs möglich, sollte er diese Kommentare wissentlich tolerieren oder gar fördern wenn diese einen strafbaren Inhalt vermitteln.



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