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Partnerprogramme Begriffserklärung und Definition

partnerprogrammePartnerprogramme werden beim sogenannten Affiliate- bzw. Online-Marketing angewandt. Beim Affiliate Marketing geht es primär darum, durch Werbung im Internet Geld zu verdienen. Ein Webseitenbetreiber oder Blogger (Partner/Affiliate) bindet auf seiner Seite bestimmte Werbemittel eines Händlers oder Dienstleisters (Merchant) ein. Jedes Mal, wenn ein Webseitenbesucher auf die Werbung des jeweiligen Unternehmers klickt, erhält der Besitzer des Blogs oder der Webseite eine Provision von dem Merchant. Das heißt, dass der Betreiber einer Webseite den User (Kunden) dazu bringen muss, auf die Angebote des Händlers oder dessen Dienstleistung aufmerksam zu werden. Jeder Partner erhält vom Merchant einen speziellen Link-Code, um das Werbemittel in seine Homepage einbinden zu können. Durch diesen Code kann der Händler erkennen, von welchem Affiliatepartner der Kunde stammt, der auf seine Werbung geklickt hat. Wenn ein Kunde sich für ein Produkt des Merchants interessiert, wird er mit Anklicken des Werbelinks auf die Homepage des Händlers weitergeleitet. Da die meisten Kunden beim ersten Besuch einer Webseite noch nichts kaufen, werden mit den Codes auch noch Cookies (Textdateien) mitgeliefert, diese speichern ab, von welcher Affiliatewebseite der Kunde vermittelt wurde. Somit hat der Partner die Möglichkeit auch noch einige Tage später, sollte der User doch noch etwas bei dem Händler einkaufen, eine Provision zu erhalten. Die meisten Partnerprogramme bieten solche Cookies mit einer Laufzeit von 30 Tagen an.

Partnerprogramme und die Modelle der Provisionsabrechnung

Es ist nicht immer so, dass der Partner sofort Provisionen erhält, nur weil ein Kunde die Werbung eines Merchants angeklickt hat. Es gibt verschiedenen Formen, wie und wann ein Partner Provision erhält. Drei Modelle werden in Deutschland am häufigsten verwendet. Dazu gehört das sogenannte Pay per Click Verfahren, dies bedeutet tatsächlich, dass jedes Mal, wenn ein Kunde auf den Link des Merchants klickt eine kleine Provision erhält. Zumeist sind das nur ein paar Cent für jeden Klick. Aufgrund der geringen Vergütung dieser Aktion wird dieses Modell zumeist nur für junge Webseiten oder neuen Suchportalen empfohlen. Dabei geht es in erster Linie nicht darum, damit sofort viel Geld zu verdienen, sondern den Werbelinks möglichst mehr Reichweite und mehr Kundenverkehr (Traffic) zu verschaffen. Beim Pay per Click Verfahren gibt es Firmen und Händler, die eine bestimmte Anzahl von Klicks erwarten, bis der Affiliatpartner eine Provision ausgezahlt bekommt, was beispielsweise „Earnings per 100 Click, also Verdienst bei 100 Klicks“ oder Tausend-Kontakt-Preis genannt wird. Erst wenn die vereinbarte Anzahl der Klicks zu 100% erreicht ist, gilt der Vertrag zwischen Merchant und Affiliate erfüllt und das Geld wird ausgeschüttet.
Ein weiteres Modell ist das Pay per Lead Verfahren, welches sehr häufig beim Affiliate-Marketing verwendet wird. Beim Pay per Lead gibt es mehrere Möglichkeiten, wann der Affiliate-Partner eine Provision bekommt. Zumeist wird er dann bezahlt, wenn ein Kunde so großes Interesse an den Produkten des Händlers hat, dass er sich auf dessen Webseite anmeldet. Erst nach der Anmeldung des Kunden z. B. mit seinem Namen, seinen Adressdaten oder seiner E-Mail-Adresse, erhält der Partner vom Merchant seine Vergütung. Er wird also durch die Vermittlung bzw. das Weiterleiten des Kunden bezahlt. Diese Variante ist sowohl für den Händler als auch für den Affiliate-Partner wesentlich rentabler, als das Pay per Click Verfahren. Für den Händler ist es optimal, wenn der Kunde sich bei ihm anmeldet, somit kann er den Kundenkontakt länger aufrechterhalten und hat gute Chancen auf Verkäufe bzw. weitere Geschäftsabschlüsse. Dieses Modell ist besonders für Dienstleistungen geeignet, bei der eine Beratung notwendig ist. Auch für den Partner zahlt sich diese Variante aus, da er für diese Vermittlungstätigkeit etwas mehr Geld bekommen kann, als mit dem „Zahlung per Klick“ Verfahren. Die Provisionen bei dieser Variante liegen bei mindesten 1 – 5 Euro pro Lead, einige Partnerprogramme bieten sogar wesentlich höhere Beträge an.
Eine sehr beliebte Form, aber auch die schwierigste Variante, ist das sogenannte Pay per Sale Verfahren. Dabei erhält der Affiliate wirklich nur dann eine Provision, wenn der Kunde auch etwas auf der Seite des Händlers kauft. Dies ist die profitabelste Art mit einem Partnerprogramm Geld zu verdienen. Allerdings benötigt man dazu sehr viel Traffic auf seiner Webseite, und die Werbung muss sehr gut zu den Wünschen des Kunden passen, damit er tatsächlich zu einem Direktkauf übergeht. Bei dieser Abrechnungsform bieten die Partnerprogramme meistens Prozente für die einzelnen Verkäufe an. Das heißt, wenn ein Kunde eine Ware oder eine Dienstleistung des Merchants in Anspruch nimmt, dann erhält der Blog- bzw. Webseitenpartner einen Teil des Umsatzes. Aber auch hier bieten die Partnerprogramme verschiedene Möglichkeiten an, wie die Vermittlungspartnerschaft ablaufen kann. Manche Werbebetreibende bezahlen den Affiliate nicht nur für einen einzigen Umsatz des Kunden, sondern auch noch für die nachfolgenden Verkaufsabschlüsse. Dies kann nur für ein paar Monate gelten, ab Zeitpunkt des ersten Kaufs des Kunden, aber auch für immer, durch das „lifetime“ Prinzip. Das bedeutet, solange der Kunde bei dem Händler einkauft, erhält der Partner eine Umsatzprovision, die 1% aber auch über 50% betragen kann. Viele Affiliate-Programme bieten eine Mischung aus Pay per Lead und Pay per Sale Verfahren an.
Es können aber auch noch andere Provisionsmodelle ausgemacht werden, bei denen der Affiliate Geld bekommt, wenn ein User eine bestimmte Software, wie Toolbars oder Ähnliches auf seinen Computer lädt (Pay per Install). Im Gegensatz zu solch umständlichen Aktionen gibt es Modelle, bei denen der Webseitenbesitzer einfach nur für das Einblenden von Werbebanner oder anderen Werbemitteln bezahlt wird.

Affiliate-Netzwerke und Inhouse Partnerprogramme

Um die passenden Werbemittel für den eigenen Blog oder die Homepage zu aktivieren, gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen gibt es heute große Affiliate-Netzwerke, bei denen man sich als Webseitenbetreiber anmelden kann. Wenn man sich registriert hat, kann man sich die Firma mit der geeigneten Werbung aussuchen und sich mit seiner Webseite dort bewerben. Die Dienstleister und Unternehmer, die auf diesem Affiliate-Netzwerk ihre Werbebanner und Links zur Verfügung stellen, überprüfen die angegebenen Daten und entscheiden, ob die Werbung auf der Webseite geschaltet werden darf. Ist dies genehmigt, stellen die Firmen beziehungsweise das Netzwerk-System den Link-Code für die Werbung zur Verfügung. Der Partner kann dann den Link problemlos auf seine Homepage stellen. Auch für den Händler (Advertiser) haben solche Netzwerke Vorteile. Die Affiliate-Netzwerke stellen die notwendige Technik bereit und erledigen die Provisionsabrechnung für den Händler. Allerdings möchte nicht jedes große Unternehmen, jede Firma oder Dienstleister diese Affiliate-Netzwerk-Dienste benutzen. Erstens, weil der Advertiser das Netzwerk bezahlen muss, damit seine Firma zu den Partnerprogrammen aufgenommen wird. Zweitens muss der Firmeninhaber hierzu der Netzwerk-Gesellschaft einen tiefen Einblick in seinen Betrieb gewähren, was manche als unangenehm empfinden. Deshalb entscheiden sich immer mehr Unternehmer dazu, Inhouse Partnerprogramme anzubieten. Das heißt, ein Webseitenbetreiber kann sich direkt bei dem Unternehmen bzw. dem Dienstleister seiner Wahl bewerben. Dies bietet einige Vorteile für beide Seiten. Der Händler spart die Gebühren, die er jeden Monat und bei jedem Verkauf an den Netzwerk-Dienst zahlen müsste und der Kontakt zum Affiliate-Partner ist viel enger. Was wiederum für den Blogger oder Webseitenbesitzer sehr praktisch ist, denn so werden manchmal auch Sonderaktionen vergeben, die vom Advertiser nicht für jeden Bewerber zugänglich gemacht werden. Außerdem werden bei Inhouse Programmen wesentlich höhere Provisionen ausgezahlt.



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