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Recruiting Begriffserklärung und Definition

recruitingUnter dem Anglizismus Recruiting versteht man zu Deutsch die Personalbeschaffung, also einen Teilbereich der Funktion Personal. Diese Teilfunktion kümmert sich dementsprechend um die Beschaffung neuer Mitarbeiter und hat sehr enge Schnittstellen mit dem Personalmarketing, dem Personalcontrolling, der Personalbetreuung und der Personalentwicklung. Die klassischen Aufgaben des Recruiting reichen von der Schaltung der Stellenanzeigen in den verschiedenen Medien und der öffentlichen Repräsentation des Unternehmens auf Karrieremessen bis hin zum Bewerbermanagement, dem Führen von Interviews und letzten Endes dem Auswählen der neuen Mitarbeiter. Auch die Vertragsverhandlungen zwischen einem neuen Mitarbeiter und dem Unternehmen können zu den Aufgaben des Recruiting gehören.

Die strategische Aufgabe des Recruiting

Während die täglichen Aufgaben eines Recruiting Managers durch das Management der Stellenausschreibungen, die intensive Bewerberkommunikation und die Interviewkoordination sehr stark operativ ist, hat das Recruiting an sich eine stark strategische Aufgabe in einem Unternehmen. Zum einen stellt das Recruiting sicher, dass ein Unternehmen zu jedem Zeitpunkt die erforderlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten innerhalb seiner Belegschaft besitzt um die geplanten Aktivitäten ausführen zu können. Gerade bei der Übernahme neuer Verträge oder dem Start neuer Projekte im Unternehmen, kann der Erfolg oder Misserfolg des Recruitings also starke Auswirkungen auf die Gesamtleistung des Unternehmens haben. Auch für die langfristige Sicherung der notwendigen personellen Ressourcen trotz stetig zunehmenden Fachkräftemangels ist das Recruiting zuständig. Gerade in Branchen wie der IT, dem Ingenieurswesen oder auch der Medizin ist der Fachkräftemangel immer stärker zu spüren und dies nicht nur national, sondern auch international. Das Recruiting muss also auch an der langfristigen Deckung des Personalbedarfes arbeiten.

Die Unterstützung des Recruiting durch Datenbanken und andere Software Lösungen

Um die große Masse an Einzelprozessen effizienter bearbeiten zu können und eine gewisse Einheitlichkeit in der Kommunikation nach außen gewährleisten zu können, setzen immer mehr Personalabteilungen Software Lösungen im Bereich Recruiting ein. Diese können zum einen klassische Bewerbermanagementsysteme sein. Diese Softwarelösungen sind von vielen verschiedenen Anbietern beziehbar, bieten aber alle im Grunde ähnliche Funktionen. Zum einen unterstützen diese Systeme das Recruiting beim Management von Stellenausschreibungen. Vorlagen für Stellenausschreibungen stellen sicher, dass sie über alle Portale einheitlich aussehen und durch vorher konfigurierte Schnittstellen ist eine automatische Veröffentlichung auf der Karriere Webseite des Unternehmens oder den bekannten Online Jobportalen möglich. Recruitingsysteme unterstützen auch beim klassischen Bewerbermanagement. Das heißt, es kann im System hinterlegt werden, welche die nächsten Schritte für den Bewerber im jeweiligen Auswahlverfahren sind, ob er oder sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden soll oder ob der Bewerber oder die Bewerberin als nicht geeignet eingeschätzt wird. Auch der Grund für eine Nichteignung kann hinterlegt werden. In diesen Entscheidungsprozess können meist nicht nur die Recruiting Verantwortlichen sondern auch die Fachvorgesetzten und Abteilungsleiter berücksichtigt werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Recruitings, der durch eine Recruiting Software abgedeckt wird, ist die Bewerberkommunikation. Von automatischen Eingangsbestätigungen zu Geduldsschreiben, Einladungen zu Vorstellungsgesprächen bis hin zu Absagen kann ein Bewerbermanagementsystem nach einer Initiation durch das Recruiting bearbeiten. und dies erfolgt meist mit vorformulierten Texten und in mehreren Sprachen je nach Anforderung des Unternehmens. Ein weiterer Vorteil einer systemischen Unterstützung des Recruitings ist ein möglicher Aufbau einer Bewerberdatenbank für zukünftige Recruitingmaßnahmen. Das Recruiting hat mit vielen Hunderten, manchmal Tausenden von Bewerbern pro Jahr zu tun. Allerdings sind nicht immer genau dann Stellen frei, wenn ein qualifizierter Bewerber sich bewirbt. Manchmal ist er oder sie auch einfach zu spät dran, da bereits eine Entscheidung gefällt wurde. Um den zukünftigen Anforderungen besser entsprechen zu können, sollten im Auswahlprozess als geeignet oder interessant identifizierte Kandidaten auf jeden Fall gespeichert und für zukünftige Stellen wieder aktiviert werden. Dies ist durch den Aufbau und die Pflege eines Talent Pools durch eine Datenbank möglich.

Eine Revolution durch die sozialen Netzwerke sowie das Internet

Das Recruiting wurde in den letzten Jahren mehr als die meisten anderen wirtschaftlichen Funktionen – vom Marketing einmal abgesehen – von den sozialen Netzwerken beeinflusst. Die meisten Bewerber befinden sich auch in den verschiedenen sozialen Netzwerken, wobei auf der professionellen Ebene besonders XING und Linkedin wichtig sind. Über diese Netzwerke betreiben Unternehmen immer mehr Personalmarketing als auch aktive Kandidatenrekrutierung. So sind nun viele der Lebensläufe mit wenigen Klicks direkt einsehbar, so dass man durch eine entsprechende Suche geeignete Kandidaten innerhalb weniger Minuten finden kann. Ob die Kandidaten dann zu einer Bewerbung bewogen werden können, ist eine andere Frage. Vor einigen Jahren führte ein Headhunter noch zahlreiche Telefonate bis er den Namen einer Person kannte, der für eine spezifische Stelle seines Auftraggebers geeignet sein könnte. Personalberatungen konnten so starke Wettbewerbsvorteile erreichen. Heute fischen alle Personalberater in den gleichen Kandidatenpools und Schnelligkeit ist der Weg zum Ziel. Weiterhin hat sich das Recruiting durch das Internet zu einer stark digital getriebenen Funktion entwickelt. Während vor einigen Jahren noch massenweise Papierbewerbungen durchs Land gesendet worden sind, haben heute die meisten Bewerbungen die Form einer Email mit elektronischen Anhängen. Auch die Bewerbung der Stellenanzeigen erfolgt heutzutage sehr viel weniger in den Printmedien wie den Tageszeitungen, sondern in verschiedenen Online Jobportalen und den sozialen Netzwerken. XING und Linkedin sind stark mit den Jobportalen verwoben, so dass hier bereits vom Web 3.0 die Rede sein muss. Um aber in der Masse der Internetseiten und Anzeigen im Internet nicht unterzugehen arbeitet das Recruiting stark mit dem Personalmarketing zusammen, das sich um eine ansprechende Präsenz der Recruitingaktivitäten eines Unternehmens kümmert. Im Personalmarketing kommen ähnliche Strategien wie im klassischen Marketing zum Tragen: Von der SEO Optimierung der Karriere Webseite zum Social Media Auftritt des Unternehmens auf Facebook, Linkedin und XING und des Führen des Mitarbeiterblogs werden im Personalmarketing immer mehr digitale Strategien verfolgt, um den Recruitingerfolg des Unternehmens zu sichern.



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