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Relativer Link Begriffserklärung und Definition

relativer-linkDer Begriff „Relativer Link“ findet vor allem in der Internetwelt Verwendung und bezeichnet eine Möglichkeit auf einer Internetseite durch einfaches Anklicken eines Begriffs oder auch eines Bildes, den Nutzer auf eine andere Seite weiter zu leiten. Er stellt eine besondere Art der Verlinkung in Bezug auf die eigene Domain dar und nutzt ein anderes Prinzip der Zieldefinition als zum Beispiel der ebenfalls oft verwendete absolute Link. Beide, der absolute und der relative Link, bilden eines der technischen und konzeptionellen Grundprinzipien des World Wide Webs und tragen zur einfachen Nutzung und schnellen Informationsgewinnung sowie der Bedienerfreundlichkeit im Netz bei.

Definition des relativen Links

Als relative Link bezeichnet man einen Verweis auf ein Ziel, bei dem die Zielangabe nicht mit einer absoluten, also einer kompletten URL bzw. Pfadangabe, sondern einer relativen Zielbeschreibung definiert ist. Der relative Link zeigt die Zielressource in Abhängigkeit von der eigenen Domain und dem aktuellen Verzeichnis an und verweist damit auf Unterseiten des eigenen Internetauftritts. Er verwendet nur einen Teil der kompletten URL Angabe des Ziels und ergänzt diese für die vollständige Zielbeschreibung mit dem Domainnamen der Ausgangsseite. Aus diesem Grund muss sich das Ziel auf dem gleichen Server, bzw. auf einem Server mit gleicher Domainangabe, befinden und vom aktuellen Verzeichnis oder Pfad des Ausgangspunktes erreichbar sein. Das Zieldokument oder die Zielinformation steht damit in direkter Relation zum Ausgangsdokument, wodurch sich auch die Bezeichnung relativer Link ergibt.

Die Syntax des relativen Links

Um einen relativen Link auf einer Internetseite anzuzeigen oder einzubinden, ist die korrekte Syntax zu verwenden. Diese wird in dem entsprechenden HTML-Dokument auf dem Server eingebunden und durch den Abruf über einen Webbrowser auf dem Rechner des Nutzers zur Anzeige gebracht.
Als Element ist hierfür das so genannte Anchor Element mit dem Kürzel „a“ und dem Attribut „href“ (engl. „hyper reference“) zu verwenden. Der vollständige Ausdruck ist, wie bei HTML üblich, in Größer- und Kleiner-Zeichen einzubinden. Zu Beginn muss der Buchstabe „a“ stehen, die eigentliche Zielangabe steht in Anführungszeichen. Hier ein Beispiel für die Syntax eines solchen relativen Links:
Dieser relative Link zeigt auf eine Datei mit dem Namen „dokument.html“, die sich in dem Unterverzeichnis „verzeichnis1“ ausgehend von der aktuell angezeigten Seite befindet.
Bei der relativen Verlinkung sind jedoch nicht nur Verweise in Unterverzeichnisse möglich, sondern auch übergeordnete Verzeichnisse sind problemlos zu adressieren. Dies wird in der Pfadangabe mit einem vorangestellten „..“ gekennzeichnet. Hier ein Beispiel für einen relativen Link in ein Überverzeichnis:
Dieser Link zeigt wiederum auf das Dokument „dokument.html“, das sich nun allerdings, im Gegensatz zum vorigen Beispiel, im übergeordneten Verzeichnis zum aktuellen Ort des Ausgangsdokumentes befindet.
Soll an einen beliebigen Ort auf der gleichen Domain per relativem Link verwiesen werden, ist dies zum Beispiel folgendermaßen zu realisieren:
Das Zieldokument befindet sich nun in einem anderen Unterverzeichnis mit dem Namen „verzeichnis2“ der übergeordneten Verzeichnisebene. Auf diese Art und Weise sind beliebige Speicherorte auf dem aktuellen Server adressierbar. Voraussetzung zur Anzeige des entsprechenden Ziels ist immer das Vorhandensein des entsprechenden Dokumentes an dem jeweiligen bezeichneten Ort sowie die Zugänglichkeit des Pfades für den Abruf durch einen Webbrowser.

Unterschied zwischen absolutem und relativem Link

Der absolute Link nutzt eine ähnliche Syntax wie der relative Link, hat aber in der Pfadangabe des Zieldokumentes alle Informationen verfügbar, um Daten auf beliebigen Servern im Internet aufrufen zu können. Hierfür wir der so genannte Domainname des Ziels mit in den Link als vollständige URL eingebunden. Folgendes Beispiel zeigt die Syntax eines absoluten Links:
Die Syntax ähnelt zunächst, die des relativen Links, unterscheidet sich aber in der Zielangabe mittels vollständiger URL. So adressiert dieses Beispiel das Dokument mit dem Namen „dokument.html“ im Verzeichnis „verzeichnis1“ auf dem Server mit dem Domainnamen „www.zielseite.de“.
Dadurch ist dieser Link völlig unabhängig von der Ausgangsseite und kann zum Aufruf beliebiger, externer Ressourcen verwendet werden. Absolute Links können jedoch nicht nur auf Ziele anderer Domains verweisen. Auch Dokumente auf dem eigenen Server können anstatt mit einem relativen Link mit einem absoluten Link aufgerufen werden. Dazu ist die vollständige URL mit dem eigenen Domainnamen mit anzugeben.

Vorteile und Nachteile des relativen Links

Der bedeutendste Vorteil für den Einsatz eines relativen Links ist dessen Flexibilität, die sich aus der Unabhängigkeit vom Domainnamen ergibt. Muss der eigene Internetauftritt zum Beispiel auf einen anderen Server oder eine andere Domain umziehen, bleiben alle Zielangaben des relativen Links erhalten, falls der Zielserver die gleiche Verzeichnisstruktur besitzt. Das heißt, dass ein Domainumzug einfach und schnell zu realisieren ist und keine HTML Dokumente verändert werden müssen. Es sind lediglich alle HTML-Dokumente des Internetauftrittes auf dem neuen Server in die gleiche Verzeichnisstruktur zu kopieren. Anschließend ist der Webauftritt bereits voll funktionsfähig und nutzbar. Wären die Verweise auf die eigenen Seiten mit absoluten Links realisiert, müsste in allen HTML-Dokumenten beim Domainumzug der Domainname in der Zielangabe aufwendig ersetzt werden. Verweise auf Ressourcen andere Webseiten sind bei einem Umzug nicht betroffen.

Die Bedeutung des relativen Links beim Suchmaschinenmarketing

Für die Suchmaschinenoptimierung spielen Links im Allgemeinen sowie die Unterschiede zwischen absoluten Links und relativen Links eine große Rolle. Grundsätzlich bewerten alle Suchmaschinen Internetseiten, die über eine große Zahl an Verlinkungen aus fremden Seiten heraus verfügen, höher und zeigen sie in den Ergebnissen besser platziert an. Da jedoch Verlinkungen von anderen Seiten auf die eigene Internetseite aufgrund des differierenden Domainnamens immer als absolute und nicht als relative Links einzubinden sind, haben demzufolge auch nur absolute Links einen Einfluss auf die Gewichtung der eigenen Seite. Die relativen Links auf Dokumente und Unterseiten der eigenen Homepage haben nur Bedeutung für das Auffinden von Unterseiten durch die Suchmaschine. So folgt der so genannte Webcrawler allen Verlinkungen auf der betreffenden Seite, also auch den relativen Links, und fügt die gefundenen Inhalte und Informationen seinen Ergebnisdatenbanken automatisch hinzu.



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