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URL Begriffserklärung und Definition

urlURL ist die Abkürzung für den Begriff Uniform Resource Locator. Sie dient dazu eine Ressource, z. B. eine Webseite zu erkennen und zu lokalisieren. Neben der Zugriffsmethode (Netzwerkprotokoll: FTP, HTTP, HTTPS) enthält die URL den Ort (Server) innerhalb des eines Computernetzwerks. Der aktuelle industrielle Standard für die URL wurde von der Internet Foundation IETF (The Internet Engineering Task Force) zuletzt in der RCF 1738 veröffentlicht.

URL und URI

Technisch gesehen ist die URL eine Art der generellen Bezeichnung, um Ressourcen mit dem Uniform Identifiern (URI) zu erkennen und aufzurufen. Daher werden die Abkürzungen URL und URI im allgemeinen Sprachgebrauch oft gleichbedeutend verwendet. Oft werden auch Internetadressen generell als URLs bezeichnet, da mit den meiste URLs Webseites gemeint sind. Diese Bedeutungsverengung erfasst nicht alle Aspekte der Abkürzung URL.

Aufbau einer URL

Eine URL ist unabhängig von der Zugriffsmethode, also dem verwendeten Protokoll nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Sie besteht Sie besteht aus einem „scheme“, das die verwendete Zugriffsmethode angibt und einem „scheme-spezific-part“. Diese Zeichenkette enthält die nötigen Informationen, um die Ressource Lokalisieren zu können.
Beispiel einer HTTP URL:
http://peter:geheim@beispiel.org:80/demo/beispiel.cgi?land=de&stadt=aa#geschichte
Die scheme HTTP gibt die Zugriffsmethode Hypertext-Transfer-Protocol an. Nach einem Doppelpunkt und dem doppelten Slash folgt der scheme-specific-part. Dieser kann die folgenden Elemente enthalten:

  • Name des Benutzers: peter
  • Password: geheim
  • Domainname: beispiel
  • Top-Level-Domain: org für Organisation
  • Serverport: 80
  • Der Pfad innerhalb der aufgerufenen Domain, der zu der Ressource führt: demo/beispiel.cgi?land=de&stadt=aa#geschichte

Nicht alle Elemente des scheme-specific-part können in der Adresszeile eines Browsers in der Form des oben ausgeführten Beispiels verwendet werden. Benutzername und Passwort können falls nötig auf diesem Weg übermittelt werden, sind aber nicht Teil der URL oder gehören zur Spezifikation des HTTP. Neue Browser fragen in der Regel nach, ob sich der Nutzer mit diesen Daten anmelden möchte. Der Internet Explorer lehnt ab der Version 6.0 ein „scheme-specific-part“, das Benutzername und Passwort enthält ab. Bei anderen Protokollen wie FTP (FileTransferProtocoll) werden alle oben gezeigten Elemente des scheme-spezific-parts akzeptiert.
Die gängigen Internetadressen haben meist die Form:
http://www.beispiel.org/
Sie geben die Zugriffsart an, wobei diese meist nicht eingegeben werden muss, da in der Regel HTTP als Standard gilt. www steht für das Netzwerkprotokoll. Dem Host bzw. der Domain ist eine IP zugeordnet, die bei der Angabe identifiziert wird, sodass die Anfrage den entsprechenden Server erreicht. Die Abkürzung org (Organisation) ist die Top-Level-Domain, die mit dem entsprechenden Host verknüpft ist. Wird kein Port angegeben, richtet sich die Anfrage an den Standardport des Servers. Die Angabe einer Ressource oder eines Pfads ist nicht nötig, da nach der Eingabe des Domainnamens automatisch die Index-Datei im Root-Ordner aufgerufen wird. Bei Pfadangaben ist neben dem Namen der Ressource und den Angaben weiterer Übertragungsparameter auch die Angabe eines Ankers (#) möglich, der zu einem bestimmten Teil des Dokuments führt.

Host, Port, Path

Von besonderer Bedeutung für die Effektivität der URL ist die Host-Komponente. Der Domainname unter einer bestimmten Top-Level-Domain wird in einer IPv4-Adresse oder einer IPv6-Adresse aufgelöst. Dank dieser IPs lässt sich der Standort des Servers eindeutig identifizieren.
Beim angesteuerten Port handelt es sich um einen TCP/IP-Port. Den einzelnen Protokollen sind Standardports zugewiesen. Bei HTTP der Port 80, bei HTTPS Port 443 und bei FTP 21.
Durch den Pfad wird eine bestimmte Ressource innerhalb der Verzeichnisstruktur auf dem Server angegeben. Die Interpretation, wie eine Information ausgeliefert wird, bleibt dem Server überlassen. Je nach seiner Einstellung liefert er eine index.html Datei aus. Aber auch die Weiterleitung zu einer bestimmten Ressource oder die Auflistung eines Verzeichnisses kommt infrage. Bei den meisten Webservern wird ohne Pfadangabe die Index-Datei im Rootverzeichnis aufgerufen.

Relative URL

Neben der absoluten URL gibt es auch relative URLs innerhalb eines bestimmten Kontextes. Sie erlauben Pfadangaben innerhalb einer Verzeichnisstruktur, z. B. in Form interner Links. Sie enthalten aber keine Ortsangabe und dienen als Pfadangabe innerhalb einer Domaine. Folgende Symbole werden besonders für die Protokolle HTTP, HTTPS und FTP verwendet:

  • // steht für das gleiche Protokoll
  • / steht für gleiche Domaine
  • # steht für gleiche Ressource
  • ../ steht für ein Pfadsegment aufwärts

Geschichte

Zu Beginn des WorldWideWeb gab es in der Dokumentation der CERN keine spezifische Bezeichnung für die Adressierung von Webseites. Begriffe wie W3 document adress, name oder adresse sind aus dieser Zeit überliefert. Die Gestalt dieser Art der Adressierung entsprach aber bereits der heute standardisierten Form. Änderungen wurden zwar diskutiert, aber angesichts des schnellen Wachstums des Internets verworfen. Der Internetpionier Tim Berner Lee rief 1992 in Boston eine Arbeitsgruppe ins Leben, die sich dem Thema eines Uniform Document Identifiers widmen sollte. Der Name wurde aber als zu universell und zu arrogant kritisiert. Schließlich einigten sich die Mitglieder der Gruppe auf das Kürzel URL. Ein Standardisierungsentwurf konnte unter der der Nummer RFC 1738 unter der Verwendung der Abkürzung URI 2 Jahre später vorgelegt werden. In diesem Standard wurden auch die Begriffe URL und URN definiert. Tim Berner Lee ging es darum, die Adressierung möglichst logisch aufzubauen und Teile der bereits verwendeten Dateisysteme (z. B. Unix) in die URI zu integrieren.



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