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Speaker Begriffserklärung und Definition

Es gibt ein faszinierendes Video von Steve Ballmer auf YouTube wie er auf einer Firmenveranstaltung als Redner auftritt. Das Video lautet: Der verrückteste Redner den es gibt. Die meisten Kommentare dazu sind eher negativ, zumindest die deutschen Kommentare. Warum? Steve Ballmer springt auf der Bühne herum und schreit und kreischt wie wild. Worum geht es bei der Veranstaltung? Es ist eine Präsentation vor Mitarbeitern der Firma Microsoft, Steve Ballmer ist Chef dieser Firma. Schon längst ist er selbst Multi Millionär. Man könnte also sagen, das hat er doch gar nicht nötig. So zu denken würde allerdings komplett an der Realität vorbei gehen. Schaut man sich den Auftritt an, wird vor allem eines deutlich: Steve Ballmer liebt seine Firma über alles und er ist so von seiner Firma überzeugt, dass er sogar herumkreischt wie ein Teenager. Übrigens sind die kulturellen Unterschiede was Begeisterung und Extrovertiertheit von Rednern angeht, extrem groß. Was in Deutschland eher negativ ankommt, ist für viele Amerikaner einfach nur gute Show. Ein Punkt lässt sich an diesem Beispiel aber sehr gut ableiten. Was macht einen guten, inspirierenden Redner aus?

Leidenschaftlicher Glaube an das, was man vorträgt

Es hört sich an wie eine Binsenweisheit und wird dennoch häufig vernachlässigt. Wie steht der Redner zu dem Stoff, den er vorträgt? Ist er oder sie davon überzeugt? Viele werden mit JA antworten, allerdings reicht das nicht. Die Absatzüberschrift lautet ja: Leidenschaftlicher Glaube. Für manchen hört sich das vielleicht eher nach Fanatismus an, aber das wäre der falsche Gedanke. Wichtig ist allerdings die Erkenntnis, dass einfache Überzeugung nicht ausreicht. Deutlich wird das an einem Zitat von Augustinus. Er sagte: „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst“. Und es ist kein Zufall, dass Augustinus Bischof war, denn einen solch leidenschaftlichen Glauben oder man könnte auch sagen diese unbeirrbare Überzeugung findet man häufig bei religiös motivierten Menschen. Nein, keine Angst. Es geht nicht darum, dass gute Redner sehr religiöse Menschen sein müssten, aber das gleiche Maß an tiefer Überzeugung wäre schon hilfreich. Warum? Wie Augustinus sagte: Die Flamme bei dem, der „anzünden“ will muss natürlich wesentlich größer sein, als bei der Person, bei der man etwas bewegen – etwas anzünden – möchte. Was muss denn jemand sehen, den man begeistern und motivieren möchte? Man sagt, Begeisterung ist ansteckend und genau das zeigt, dass man selbst ein hohes Maß an Begeisterung benötigt, wenn man andere damit anstecken will. Höchste Begeisterung ist etwas sehr emphatisches, sehr emotionales, sehr extrovertiertes, wobei es hier natürlich klare, kulturelle Unterschiede gibt. Das zeigt jedoch klar, dass einfache Überzeugung nicht reicht, einfache Überzeugung ist sachlich, basiert auf Fakten und hat viel mit Logik zu tun. Das ist richtig und wichtig, aber nicht ausreichend. An diesem Punkt fehlt die emotionale Beteiligung. Und erst wenn Emotionen gezeigt, angesprochen und ausgelöst werden ist es möglich, jemand „anzustecken“. Das wusste Steve Ballmer und egal wie man über seinen Auftritt denkt, bei seinem Publikum hat er sein Ziel erreicht und wird als mitreißender Speaker wahrgenommen. Wie erzeugt man nun diese unbeirrbare Überzeugung? Das ist eng mit dem nächsten Punkt verknüpft.

Das Publikum lieben

Hier schauen wir uns ein anderes Beispiel eines inspirierenden Redners aus der IT Branche an, Steve Jobs. Steve Jobs wurde sowohl von Mitarbeitern als auch von Kunden als einer der besten Speaker und Präsentatoren angesehen. Was hat er anders gemacht als viele andere? Schaut man sich seine Präsentationen an, so sind 2 Dinge sehr auffällig. Bevor wir das untersuchen eine Frage: Wer ist bei einer Rede, bei einer Präsentation besonders wichtig – der Redner oder die Zuhörer? Die meisten, insbesondere diejenigen die selbst Reden halten – antworten hier, der Redner, weil man das als Redner so empfindet. Vieles hängt von einem ab, der Job ist nicht einfach, man soll das Publikum überzeugen, unterhalten ja mitreißen. Da steht man zwangsläufig als Redner im Mittelpunkt, schließlich sehen und hören einem alle zu.
Und trotzdem wäre der Schluss, dass der Redner besonders wichtig sei, der falsche Schluss. Im Gegenteil, das Publikum ist es, was im Mittelpunkt steht, die Zuhörer sind es, die es zu erreichen gilt. Das bedeutet, der Redner muss seine Perspektive ändern. Er muss in der Lage sein, den Inhalt den er präsentiert nicht von seiner Sicht zu sehen, sondern aus der Sicht des Zuhörers. Hier gibt es den bekannten Spruch: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Genau so ist es bei einem Redner. Der Redner muss es schaffen, die Bedürfnisse und Probleme der Zuhörer anzusprechen und dem Publikum klarmachen, dass er eine Lösung hat. Jeder Zuhörer stellt sich unablässig die Frage: Was bringt mir das hier? Warum sollte ich zuhören? Welchen Nutzen habe ich davon? Je früher ein Redner überzeugende Antworten auf diese unausgesprochenen Fragen gibt, um so besser.
Steve Jobs konnte das wie kaum ein anderer. Immer stand bei seinen Präsentationen der Hauptnutzen für seine Kunden im Mittelpunkt seiner Präsentationen. Und dazu verwendet er eine Technik, die man als Minimalismus bezeichnen könnte. Alles Unnötige auf seinen Folien, alles Ablenkende lässt er weg. NUR den einen Punkt, den er herausstellen möchte, zeigt er, und zwar in Form eines möglichst beeindruckenden Bildes. Das Publikum sieht meist ein (nur ein) Bild, sonst nichts. Dieses Bild lässt sich innerhalb einer Sekunde erkennen und genau so schnell ist klar was mit dem Bild ausgesagt werden soll, wenn beispielsweise ein neues Notebook nur von der Seite gezeigt wird um klar zu machen wie unglaublich flach dieses neue Produkt ist. Und Steve Jobs hat damit fast immer sein Ziel erreicht, häufig konnte man kurz nach Einblende des Bildes ein Raunen aus der Zuhörerschaft hören, manchmal sogar Beifall.

Bill Gates

Ein weiteres Beispiel für einen Redner aus der IT Branche der unverzichtbar ist und vieles bewegt hat ist Bill Gates. Obwohl Bill Gates einen völlig anderen Redestil pflegt als Steve Ballmer oder Steve Jobs erreicht er ebenfalls sein Publikum. Seine Veranstaltungen sind häufig überfüllt und die Zuhörer hören sehr aufmerksam zu. In seinem Fall hat das weniger mit seinem Vortragsstil zu tun, diesen kann man nicht unbedingt als spannend bezeichnen. Seine Auftritte leben ganz klar von seiner Person, seinem Charisma und dem was er durch seinen Lebenslauf verkörpert. Bill Gates Aufstieg zum reichsten Mann der Welt begann in einer kleinen Garage, dies ist beinahe jedem bekannt und erzeugt eine hohe Anziehungskraft. Und gerade sein eher unauffälliges Auftreten lässt den Zuhörer glauben: Wenn er es geschafft hat, kann ich das vielleicht auch. Außerdem ist Bill Gates inzwischen mit seiner Stiftung auch zu einer Art Motor geworden, und nutzt seine Kontakte um auch andere beeindruckende Persönlichkeiten mit in seine Stiftung einzubinden.

Vorbereitung

Nun haben wir 3 Beispiele von sehr bekannten Rednern analysiert und 2 wesentliche Tipps heraus gearbeitet. Zum Schluss noch ein dritter Tipp, den übrigens alle Profi Redner beachten, unabhängig davon ob sie sehr bekannt sind und auf großen Firmenveranstaltungen reden oder eher unbekannte Auftritte auf Messen und bei kleineren Firmen absolvieren. Es handelt sich um sehr, sehr gute Vorbereitung. Bei manchen Rednern hat man das Gefühl, sie sind mit dem Talent zum Reden geboren worden, vielleicht ist das auch ein klein wenig so. Doch den Großteil macht nicht das Talent aus sondern das Handwerk und das bedeutet einfach eine absolut intensive, exzellente Vorbereitung, auf das Thema, auf das Publikum, auf die Probleme des Publikums, auf Fragen die möglicherweise kommen und vor allem auf die Argumente, die überzeugen. Die Tatsache, dass Vorbereitung eine so große Rolle spielt, ist übrigens für die meisten eine sehr gute Nachricht.



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