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Tweet Begriffserklärung und Definition

Tweet ist englisch und heißt auf deutsch: piepen, ziepen oder zwitschern. „Gezwitschert“ wird eine kurze Mitteilung von nicht mehr als 140 Zeichen, Leerzeichen inklusive. Dieser Tweet wird in Echtzeit über den Microblogging-Dienst Twitter verbreitet. Im Deutschen hat sich der männliche Artikel für diesen Begriff etabliert, der Tweet. Der Begriff „Tweet“ wurde von der American Dialect Society zum Wort des Jahres 2009 gewählt. Weltweit werden über 100.000 Tweets pro Minute abgesetzt.

Ein Tweet, was er kann und wie es geht

Bei Twitter registrieren und schon kann es losgehen mit dem ersten Tweet. Kurz und knackig kann der Welt mitgeteilt werden, was man gerade tut, denkt oder ansonsten für mitteilenswert hält. Über die Einstellungen bei Twitter lässt sich regeln, wer den Tweet lesen kann. Ein Häkchen bei „meine Tweets schützen“ sorgt dafür, dass nur diejenigen mitlesen können, die dem Schreiber dieser Kurznachricht folgen, die sogenannten Follower. Ist dieses Häkchen nicht gesetzt, kann praktisch jeder im Netz diese Meldung sehen, wenn er danach sucht oder durch Zufall darauf stößt. Mit einem Tweet kann auch ein Link weitergegeben werden. Fast immer empfiehlt es sich, die Internetadresse (URL), besonders wenn sie länger ist, zu verkürzen. Das erledigen sogenannte URL-Shortener. So spart man Zeichen ein und der Link muss nicht kommentarlos auf die Reise gehen. Twitter bietet die Funktion, dem Tweet ein Foto, nicht größer als 3 MB, hinzuzufügen. Über das Kamera-Symbol im Text-Eingabekästchen kann man eine Fotodatei vom eigenen PC auswählen und hochladen. Eine weitere Möglichkeit ist die Mitteilung des Standortes über das Pin-Symbol daneben. Dies funktioniert nur bei vorhandener und eingeschalteter GPS Funktion des Endgerätes. Über die Einstellungen kann man zudem regeln, ob man den Standort bei jedem Tweet automatisch mitteilen möchte.
Im Tweet selber lassen sich bestimmte Themen durch einen Hashtag (#) verschlagworten. Jedes Wort, vor dem direkt und ohne Leerzeichen ein # steht, gilt als tag. Auf diese Art lassen sich Tweets zu einem bestimmten Thema schnell finden. Mit einem Tweet kann man nicht nur die eigenen Gedanken oder Erlebnisse teilen, denn eine Antwortfunktion unter jedem Text bietet die Möglichkeit, öffentlich mit diesem Twitter-User zu kommunizieren. Entspinnt sich ein längeres Gespräch daraus, sollte es zumindest auch für die Mitleser von Interesse sein und Einmischungen erlauben. Eine weitere wichtige Funktion ist das retweeten von Tweets. Hierbei wiederholt man Tweets, die einem gefallen oder von denen man möchte, dass die eigene Follower-Gemeinde, die sogenannte Timeline, davon Kenntnis bekommt. Soll ein Tweet einen besonderen User ansprechen, geschieht das mit einem „@nameaccount“ innerhalb des Textes. Der Tweet, in dem man erwähnt wird, wird in einer gesonderten Liste abgelegt und auf Wunsch erfolgt eine Information per Email. Gleiches passiert mit Retweets oder mit einem Tweet, der von anderen favorisiert wurde.
Es gibt die Möglichkeit, Twitter als reine Informationsquelle zu nutzen, ohne selber je einen Tweet zu verfassen. Ein aktiver User sollte regelmäßig eine gewisse Anzahl von Tweets verfassen: und zwar mindestens so viele, dass er nicht wegen Inaktivität von anderen „entfolgt“ wird, doch nicht so viele, dass sich die Follower „zugespamt“ fühlen. In den Einstellungen bei Twitter gibt es die Möglichkeit, ein Tweet-Archiv anzufordern. Damit erhält man noch nach Jahren alle seine Tweets und Twitter-Daten, sie werden per Email-Link als csv-Datei zugeschickt.

Ein Tweet für Politik und Soziales

Durch einen Tweet aktiv am politischen und sozialen Leben teilhaben, das ist eine Möglichkeit, Twitter zu nutzen. Sei es durch Nachrichten über Demonstrationen, Ankündigungen von geplanten Demonstrationen, politischen Flashmobs und anderen Veranstaltungen. Egal ob Wahlen, Sportereignisse oder Fernsehfilme, zu allem lassen sich Informationen und Kommentare dazu im Minutentakt in einem Tweet weltweit verbreiten. Allein während des Champions-League-Finales, Ende Mai 2013, wurden mehr als 4,8 Millionen Tweets registriert. Am besten verfolgt und kommentiert man bestimmte Ereignisse mit einem entsprechendem #Stichwort.
Politiker mit Twitter-Account versuchen mit ihrem Tweet zu informieren und für sich zu werben. Ein erstes erfolgreiches Beispiel war Barack Obama, der Twitter 2008, vor den US Wahlen, erfolgreich bei seinem Wahlkampf eingesetzt hat. Weitere, weniger ruhmreiche Beispiele von politischer Brisanz: Anfang Juni 2013 wurden dutzende von Twitter-User in der Türkei wegen angeblich irreführender Botschaften festgesetzt; in China ist die Internetseite von Twitter geblockt; in bestimmten Krisenzeiten wurde, im Iran und in Ägypten, immer wieder der Zugriff auf Twitter geblockt. Seit Kurzem hat Twitter die technische Möglichkeit, aufgrund bestimmter Befindlichkeiten von Nationen statt einer Totalsperre gezielt entsprechende Tweets für ein bestimmtes Land nicht zu veröffentlichen. Der Verfasser wird jeweils über diesen „withhold“ (Vorenthalt) informiert.

Dienste und Geschäfte rund um den Tweet

Es gibt viele Dienste, die von Twitter selbst und von externen Plattformen angeboten werden. Diese Leistungen sind mal kostenfrei, mal kostenpflichtig und machen mal mehr, mal weniger Sinn. Eine Vielzahl der Anbieter präsentieren alle möglichen Statistiken, die es im Zusammenhang mit einem Twitter-Account geben kann. Andere Anbieter unterstützen bei der Organisation der Follower oder gestalten die Twitteroberfläche komfortabler und versehen sie mit vielen zusätzlichen Features.
Wieder andere erleichtern das Absetzen und Lesen eines Tweets. Mit dem Timer lässt sich ein Tweet zu einer bestimmten Zeit automatisch absetzen oder wiederholen. Es gibt Programme, mit deren Hilfe man einen längeren Tweet, über die 140 Zeichen hinaus, absetzen kann. Hierzu reicht eine Anmeldung mit dem Twitter-Account bei einem dieser Kurznachrichtendienste. Schreibt man einen Tweet über die 140 Zeichen hinaus, werden die folgenden Zeichen automatisch dort gespeichert und derText endet mit einen Link. Hier kann sich der Leser den Rest der Mitteilung abrufen. Es gibt Alert- und Feed-Programme, mit denen sich bestimmte Themen im Auge behalten und verfolgen lassen. Tweet-Spamfilter halten unerwünschte Werbetweets fern, andere Anbieter unterstützen eine Recherche nach bestimmten Themen mit vielen Details. Direkt im Tweet kann man sich unter anderem mit Befehlen wie „stats“, „get @Username“ und „track Wort“ zwischendurch entsprechende Auskünfte auf den Bildschirm holen.
Natürlich lassen sich mit einem Tweet auch rein kommerzielle Zwecke verfolgen. Viele Firmen twittern bereits regelmäßig über ihre Angebote. Auf reine Werbetweets reagiert die Twittergemeinde recht ungnädig, fühlt sich schnell „zugespamt“. Also ist es ratsam, bei einem kommerziellen Tweet, interessanten oder zumindest unterhaltsamen Mehrwert für die Leser zu bieten. Langjährige Twitter-User, mit stattlicher Follower Zahl und regelmäßigen Tweet-Interaktionen, wie Retweet, Antwort, Erwähnung, sind gesuchte Werbepartner. Auf einschlägigen Plattformen können diese Twitter-User für Firmen bestimmte Inhalte, zu einer bestimmten Zeit in einem Tweet veröffentlichen. Als Gegenleistung bekommen sie einen kleinen Betrag gutgeschrieben.

Ein Tweet, Kreativität durch Begrenzung

Neben aller kommerziellen und informativen Nutzung gibt es einige Twitterer, für die ein Tweet mit 140 Zeichen zu einer Art Kunstform geworden ist. Sie sind schwer auszumachen in der riesigen Twittergemeinde, nur selten führt ein # auf ihre Fährte. Das ist kreative Mikropoesie, die, neben Satire, Nonsens und Statements auf den Punkt, kurzweilig unterhalten.



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