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Xenu’s Link Sleuth

Xenu bzw. Xenu’s Link Sleuth ist ein Freeware Tool, das zum Überprüfen von Webseiten dient und korrupte Links aufspüren kann. Getestet werden können Links, die mit dem -Tag implementiert sind, Standard-Links, Bilder, Frames, Plug-ins, Hintergrund, lokale Image-Maps, Style Sheets, Skripte und Java Applets. Es verfolgt diese Links auf andere Seiten und überprüft sie auch auf diesen Seiten. Daher ist es möglich, eine ganze Seite auf korrupte Links hin in einer Session durchzugehen.

Danach erzeugt Xenu eine ständig aktualisierte Liste von URLs, die nach bestimmten Kriterien sortiert werden kann. Ebenso kann jederzeit ein Bericht erstellt werden. Das Programm verwendet eine sehr einfach gehaltene Oberfläche, und kann zum Verständnis beitragen, wie Webseiten allgemein aufgebaut und strukturiert sind.
Die Applikation wurde von Tilman Hausherr in der Programmiersprache C++ geschrieben, benannt wurde sie nach Xenu, dem galaktischen Herrscher aus den Scientology-Schriften. Tilman Hausherr ist jedoch keinesfalls ein Anhänger von Scientology, wie man auf seiner Homepage erfährt.

Wesentliche Merkmale von Xenu’s Link Sleuth

  • Die Oberfläche ist einfach und benutzerfreundlich
  • Kann wiederholt korrupte Links überprüfen, was bei temporären Netzwerkausfällen wichtig ist
  • Einfaches Berichtsformat, das auch per E-Mail weitergeleitet werden kann
  • Die ausführbare Datei ist kleiner als ein 1 MB
  • Unterstützt Webseiten mit SSL
  • Testet teilweise URLs von ftp, gopher und E-Mails
  • Findet auch fehlgeleitete URLs

Systemvoraussetzungen

  • Microsoft Windows 95/98/ME/NT/2000/XP/Vista/7, erfordert WININET.DLL (beim Internet Explorer enthalten)
  • Xenu’s Link Sleuth ist nur in Englisch erhältlich
  • Auf folgender Seite kann Xenu heruntergeladen werden:
    http://home.snafu.de/tilman/xenulink.html#Download
  • Die Größe beträgt ca.400 KB
  • Aktuelle Version ist 1.3.8 (4. September 2010)

Installation und Start

Nach dem Download öffnet man die Zip-Datei, startet die Datei xenu.exe und folgt den Anweisungen des Setup Wizards. Nach dem erfolgreichen Installieren empfiehlt es sich, einen Blick in die mitgelieferte Readme-Datei zu werfen.
Danach öffnet man Xenu mit einem Klick auf das Programmsymbol oder über das Startmenü. Wie bei vielen Programmen üblich erscheint ein Tipps und Tricks Fenster, das jedes Mal beim Programmstart andere Hilfestellungen zu den Funktionen liefert. Um nun eine Webseite zu überprüfen, ruft man „File | Check URL“ auf und es öffnet sich der Dialog „Xenu’s Starting Point“, wo eine Adresse eingegeben werden kann bzw. die Möglichkeit besteht, nach lokalen HTML-Dateien zu suchen.
Endet die Webadresse mit einem Verzeichnisnamen, muss ein Schrägstrich an das Ende gesetzt werden.
Falsch:
http://www.domain.tld/user
Richtig:
http://www.domain.tld/user/
Ebenso kann die Schaltfläche „Browse“ angeklickt werden, um eine lokale HTLM-Datei zu überprüfen. Des Weiteren gibt es die Option, nur externe URLs testen zu lassen, was durch ein Kontrollkästchen angezeigt wird. Darunter befindet sich der Bereich „include/exclude“, wo bestimmte URLs als intern gekennzeichnet bzw. ausschließlich in diesem Feld definierte URLs überprüft werden können.
Klickt man auf die Schaltfläche „More options“ erhält man eine Liste von Einstellmöglichkeiten für den Bericht und für die Anzahl der Threads. Der Karteireiter „Advanced“ enthält weitere Optionen wie z.B. das Aktivieren von Cookies, das Konvertieren der URLs in Kleinschreibung usw. Diese Auswahlmöglichkeiten können auch über das Menü „Options | Preferences“ eingestellt werden.
Die Schaltfläche „e-mail“ bietet an, den Report per Mail zu versenden, implementiert sind Eingabefelder für Absender, Empfänger, Betreff und SMPT-Server und die Option, nur eine Mail bei korrupten Links zu senden.

Weitere Optionen des File-Menüs

„Open“ öffnet eine bereits bestehende Berichtsdatei (*.xen).
Bei „Check URL List“ kann eine Liste von zu testenden URLs angegeben werden.
Hat man nun eine URL zum Testen eingeben und ein Ergebnis erhalten, fragt Xenu den Benutzer, ob ein Report erstellt werden soll. Stimmt man zu, erhält man im Browser ein Ausgabefenster mit den Ergebnissen. Darüber hinaus kann das Ergebnis abgespeichert werden, standardmäßig als *.xen-Datei, jedoch kann auch eine Excel-Datei oder eine GraphViz-Datei angegeben werden. „Retry broken links“ ermöglicht eine wiederholte Überprüfung der korrupten Links.
Der Menüpunkt „Edit“ enthält eine Kopier- und eine Suchfunktion.
„View“ beinhaltet eine Auswahl von Werkzeugleiste und Statusleiste, sowie die Möglichkeit, nur korrupte Links anzuzeigen.
Außerdem gibt es noch ein Windows-Menü mit den Standardeinstellungen für Fenster und ein Hilfemenü, welches das oben erwähnte „Tips and Tricks“ sowie ein „About Xenu“ enthält.

Einige Besonderheiten von Xenu

  • Es erfolgt eine Speicherung während des Überprüfungsvorgangs
  • Berichte sind übersichtlich gestaltet, auch wenn sehr große HTML-Dateien getestet werden
  • Es braucht sehr wenig Speicherplatz für temporäre Dateien, auch die ausführbare Datei ist sehr klein gehalten
  • Es sucht nach verwaisten lokalen Dateien
  • Ein Proxy kann in der Systemsteuerung von Windows konfiguriert werden und wird benötigt, wenn eine Firewall aktiv ist, was gewöhnlich in großen Unternehmen der Fall ist
  • Xenu meldet einen Fehler, wenn die URL ein Leerzeichen oder einen Zeilenvorschub (‚/‘) enthält

Die Geschwindigkeit dieses Tools ist auf die Verwendung von „preemptive multithreading“ zurückzuführen. Das bedeutet, die Software verarbeitet mehrere Webseiten gleichzeitig. Die maximale Anzahl von Threads ist auf 30 gesetzt, kann jedoch auf eine beliebige Anzahl zwischen 1 und 100 geändert werden. Man beachte aber, dass eine zu hohe Anzahl zu Timeouts und unterbrochenen Verbindungen führen kann, dadurch müssen die Links erneut überprüft werden.
Standardmäßig sind Cookies deaktiviert, werden diese benötigt, müssen sie über den „Advanced Options Dialog“ aktiviert werden. Dies sollte auf keinen Fall geschehen, wenn Links dazu dienen Daten zu löschen, z.B. bei einer Datenbankanwendung. Andernfalls kann ein Datenverlust auftreten.
Timeout kann konfiguriert werden, indem man die Anzahl der Sekunden im Options-Segment der Datei „xenu.ini“ ändert, z.B. timeout=120. Der Standardwert ist 60.
Die Überprüfung von dynamischen Webseiten, die JavaScript verwenden, erfordert ebenso eine Änderung der Datei „xenu.ini“.
Die Software bietet nicht die Möglichkeit, Passwörter in ein Formular einzufügen.
Xenu kann ebenso WAP-Dateien (.wml) überprüfen
Styles und CSS-Dateien werden ebenfalls unterstützt.

Mögliche Probleme während der Überprüfung:

  • Die Anzahl der Threads wird manchmal fehlerhaft am Ende der Session angezeigt bzw. wenn der Maximalwert während des Durchlaufs geändert wird.
  • Das Endtag „“ darf keine Leerzeichen oder einen Zeilenvorschub enthalten.
  • Im temporären Verzeichnis kann eine Datei (TGH.*) erhalten bleiben.
  • Falls die INI-Datei größer als 64K ist, können bei Windows XP Probleme auftreten.
  • Wenn Xenu’s Link Sleuth versucht, Links auf Wikipedia zu verfolgen, wird der Fehler „403 Forbidden“ angezeigt. Möglicherweise blockt Wikipedia Xenu aufgrund von Problemen beim Laden.

Xenu Tool – Ein Fazit

Xenu’s Link Sleuth ist ein kleines kompaktes Freeware-Tool, das aber alle nötigen Funktionen zum Überprüfen von Webseiten mitbringt und trotz kleinerer Mängel durch seine Schnelligkeit und Übersichtlichkeit überzeugt.



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