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Breitband Internet Begriffserklärung und Definition

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Breitband InternetSchnelle Internetzugänge mit hoher Datenübertragungsrate werden auch als Breitband Internet bezeichnet. Der Begriff Breitband Internet wird in diesem Zusammenhang als Sammelbegriff verwendet, weil unterschiedliche Techniken in der Breitbandtechnologie zur Anwendung kommen. Das Gegenteil von Breitband Internet wird als sogenanntes Schmalband Internet bezeichnet. Darunter werden im Allgemeinen Internetzugänge verstanden, die etwa über ein analoges Modem oder einen früher üblichen ISDN-Anschluss zustande kommen.

Siegeszug des Breitband Internets

Durch den Ausbau der Breitbandtechnologie spielen analoge Internetzugänge praktisch keine Rolle mehr. Rein technisch gesehen ermöglicht ein Schmalbandzugang zum Internet nur einen sehr geringen Datendurchsatz, wodurch das Surfen im Internet im Gegensatz zum Breitband Internet erheblich verlangsamt ist.

Breitband Internet ermöglicht also einen umfangreichen Datendurchsatz. Die Expansion des Breitband Internets erfolgte verstärkt ab dem Jahre 2000. Seither wurden die verfügbaren Anschlüsse und Übertragungstechniken kontinuierlich ausgebaut, wobei sich die Versorgung und die erreichbaren Geschwindigkeiten je nach Region und konkreter Infrastruktur unterscheiden.

Es ist nur allzu verständlich, wenn Internetnutzer und Verbraucher darauf hinwirken, mit einem Breitband Internet Zugang zu surfen. Denn erst dadurch lässt sich das Internet bei vielen Anwendungen komfortabel nutzen. Dazu gehören unter anderem der Versand von E-Mails, das Herunterladen von Musik, das Anschauen von Videos, das Herunterladen von Fotos oder der Webcam-Chat. Heute kommen beispielsweise Videokonferenzen, Cloud-Dienste, Streaming und der Austausch großer Dateien hinzu.

Breitband Internet zu günstigen Tarifen

Alle diese Anwendungsmöglichkeiten funktionieren mit einem Breitband Internet Zugang schneller und zuverlässiger als über eine Schmalbandverbindung. Viele Anbieter bieten ihren Kunden Breitband Internet als Flatrate an, teilweise in Verbindung mit einem Tarif für Festnetztelefonie oder weiteren Diensten.

Preise und Vertragsbedingungen hängen vom Anbieter, der Anschlusstechnik, der gebuchten Datenrate und der regionalen Verfügbarkeit ab. Ein Tarifvergleich sollte deshalb nicht allein den monatlichen Grundpreis berücksichtigen. Wichtig sind außerdem die tatsächlich verfügbare Geschwindigkeit am Anschluss, Uploadrate, Mindestvertragslaufzeit, Bereitstellungskosten, Routerbedingungen und mögliche Preisänderungen nach einem Aktionszeitraum.

Wer die Vorteile von Breitband Internet nutzen möchte, sollte wissen, dass Zugänge ganz unterschiedlich schnell sein können. Ältere DSL-Tarife wurden beispielsweise mit Datenraten wie 16 Mbit/s angeboten; moderne Kabel-, Glasfaser- und Mobilfunkanschlüsse können deutlich höhere Werte erreichen. Die beworbene Maximalgeschwindigkeit ist jedoch nicht automatisch die Geschwindigkeit, die am konkreten Anschluss dauerhaft zur Verfügung steht.

Ein lange Zeit weitverbreiteter Anschluss des Breitband Internets war der sogenannte Anschluss DSL 6000, der mit bis zu 6 Mbit/s erheblich schneller als ein ISDN-Anschluss war. Solche Bezeichnungen zeigen zugleich, wie stark sich die verfügbaren Bandbreiten weiterentwickelt haben. Für die praktische Nutzung sind neben der Downloadrate auch Uploadrate, Latenz, Netzstabilität und die Zahl der gleichzeitig verwendeten Geräte von Bedeutung.

Entwicklung des Breitband Internets

In Deutschland haben unter anderem Kabelanbieter früh hohe Internetgeschwindigkeiten angeboten. Geschwindigkeiten von 30 Mbit/s oder deutlich darüber hinaus wurden dadurch für viele Haushalte verfügbar. Auch Breitband Internet Anschlüsse mit über 100 Mbit/s sind inzwischen verbreitet, sofern die Infrastruktur am jeweiligen Standort sie unterstützt. Besonders Glasfaseranschlüsse ermöglichen hohe Datenraten und leistungsfähige Uploads.

Große Dateien, für deren Herunterladen über ISDN viele Stunden benötigt wurden, lassen sich mit einem schnellen VDSL-, Kabel- oder Glasfaseranschluss wesentlich schneller übertragen. Breitband Internet schafft damit die technische Grundlage für Entertainment-Angebote, Multimedia-Anwendungen, Videokonferenzen und andere datenintensive Dienste. Die tatsächliche Dauer eines Downloads hängt allerdings von der Anschlussleistung, dem Server, der Netzauslastung und weiteren technischen Bedingungen ab.

Wie schnell das Breitband Internet in Zukunft noch werden wird, kann nicht mit letzter Sicherheit abgeschätzt werden, denn Netze und Übertragungstechniken werden laufend weiterentwickelt. Zu den wesentlichen Formen des Breitbandzugangs gehören:

  1. Breitband Internet per DSL
  2. Breitband Internet per Kabel
  3. Breitband Internet per Glasfaser
  4. Breitband Internet per Mobilfunk
  5. Breitband Internet per Satellit

Besonders in Großstädten und Ballungsräumen hat der Verbraucher beim Breitband Internet häufig eine größere Auswahl. Breitband Internet per DSL war in Deutschland lange die am weitesten verbreitete Zugangstechnik. In ländlich strukturierten Gegenden kann die Auswahl weiterhin geringer sein. Für Verbraucher ergeben sich durch DSL je nach Standort eine hohe Verfügbarkeit und die Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Anbietern. Die erreichbare Datenrate hängt insbesondere von der Leitung, ihrer Länge und der eingesetzten Technik ab.

Kabel Internet wurde in der Branche zeitweise auch als DSL-Killer bezeichnet. Seine Verfügbarkeit hängt davon ab, ob ein entsprechend ausgebautes Kabelnetz am Gebäude vorhanden ist. Da sich mehrere Anschlüsse Kapazitäten in einem Netzsegment teilen können, kann die tatsächlich erreichbare Leistung zu stark ausgelasteten Zeiten schwanken.

Glasfaser überträgt Daten mittels Lichtsignalen und kann bis zum Gebäude oder direkt bis in die Wohnung geführt werden. Sie bietet hohe Kapazitäten und gilt als wichtige Infrastruktur für leistungsfähige Breitbandanschlüsse. Entscheidend ist, wie weit die Glasfaser tatsächlich reicht, denn ein Tarif mit Glasfaseranteil bedeutet nicht zwingend, dass die gesamte Strecke bis zum Endgerät aus Glasfaser besteht.

Mit dem Breitband Internet per Mobilfunk kann innerhalb der Netzabdeckung flexibel gesurft werden. Besonders beliebt waren in diesem Zusammenhang sogenannte Surfsticks für Notebook oder Laptop. LTE und neuere Mobilfunktechniken ermöglichen hohe Geschwindigkeiten. Die Leistung hängt jedoch unter anderem von Netzabdeckung, Empfang, Auslastung der Funkzelle, Endgerät und Tarifbedingungen ab.

Der Breitband Internet Zugang per Satellit ist vor allem dort eine mögliche Alternative, wo keine ausreichend leistungsfähige terrestrische Verbindung zur Verfügung steht. Installation, Kosten, Datenrate und Latenz unterscheiden sich je nach Technik und Anbieter. Satelliteninternet ist daher nicht nur für Experten relevant, sollte aber anhand der konkreten Anforderungen und verfügbaren Alternativen geprüft werden.

Zusammenfassung

Breitband Internet bezeichnet schnelle Internetzugänge mit hoher Datenübertragungsrate, im Gegensatz zu Schmalbandverbindungen wie analogen Modem- oder früheren ISDN-Zugängen. Verschiedene Techniken wie DSL, Kabel, Glasfaser, Mobilfunk und Satellit werden in diesem Sektor verwendet. Durch Breitband sind vielfältige Online-Aktivitäten wie Video-Streaming, Musik-Downloads, E-Mail-Versand, Cloud-Anwendungen und Videokonferenzen effizient möglich.

Die Nachfrage nach Breitband ist vor allem seit dem Jahr 2000 stetig gestiegen. Breitband hat analoge Verbindungen fast vollständig ersetzt und wird auch in ländlichen Gebieten weiter ausgebaut. Die Geschwindigkeiten können jedoch stark variieren. Maßgeblich sind die örtliche Infrastruktur, die Zugangstechnik, der Tarif und die jeweilige Netzauslastung.

Preise und Konditionen im Breitbandsektor unterscheiden sich je nach Anbieter und Anschluss. Häufig werden Breitband-Flatrates angeboten, teilweise kombiniert mit Festnetztelefonie oder weiteren Diensten. Für einen belastbaren Vergleich sollten Verbraucher neben dem Preis auch die realistisch verfügbare Leistung und die Vertragsbedingungen prüfen.

Das Spektrum an Breitbandtechnologien ist breit: DSL ist vielerorts verfügbar, während Kabelinternet, Glasfaser und Mobilfunk leistungsfähige Alternativen darstellen können. Satelliteninternet kommt insbesondere für Standorte infrage, an denen andere Zugangsarten fehlen oder nicht genügend Leistung bieten.

Die Zukunft des Breitbands wird durch den weiteren Ausbau der Netze und die technische Weiterentwicklung geprägt. Höhere Geschwindigkeiten sind möglich, doch für die Qualität eines Anschlusses zählen neben der maximalen Downloadrate auch Upload, Latenz, Stabilität und Verfügbarkeit.

Häufige Fragen und Antworten

Was versteht man unter Breitband Internet?

Unter Breitband Internet versteht man schnelle Internetzugänge mit hoher Datenübertragungsrate. Es ermöglicht eine effiziente Nutzung von Online-Anwendungen wie Video-Streaming, Musik-Downloads, Videokonferenzen und E-Mail-Versand. Der Begriff wird als Sammelbegriff für verschiedene Zugangstechniken verwendet, im Gegensatz zu Schmalbandverbindungen wie analogen Modem- oder früheren ISDN-Zugängen.

Was sind die Vorteile von Breitband Internet?

Der Vorteil von Breitband Internet liegt in der hohen Datenübertragungsrate, die schnelles Surfen und datenintensive Anwendungen ermöglicht. Dadurch können Videos gestreamt, große Dateien übertragen, E-Mails versendet und Videokonferenzen durchgeführt werden. Wie gut ein Anschluss praktisch funktioniert, hängt neben der Downloadrate auch von Upload, Latenz, Stabilität und Netzauslastung ab.

Welche Breitband Internet Technologien gibt es?

Zu den wichtigsten Technologien für Breitband Internet gehören DSL, Kabelinternet, Glasfaser, Mobilfunk und Satellit. Welche Technik geeignet ist, richtet sich nach der Verfügbarkeit am Standort, der benötigten Leistung, den Kosten und den Vertragsbedingungen. Glasfaser bietet hohe Kapazitäten, während Mobilfunk und Satellit besonders dort Alternativen sein können, wo kein passender leitungsgebundener Anschluss verfügbar ist.

Manuel Fuchs
Zuletzt aktualisiert von Manuel Fuchs

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