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Duplicate Content Begriffserklärung und Definition

duplicate-contentDer Begriff Duplicate Content findet sich vorangig in der Suchmaschinenoptimierung wieder, kann aber ebenso in anderen Bereichen Verwendung finden. Wörtlich übersetzt bedeutet Duplicate Content so viel wie doppelter Inhalt. Bezeichnet werden hiermit vor allem doppelte Inhalte auf Internetpräsenzen.

Inbegriffen sind hierbei sowohl Webseiten und Blogs als auch Onlineshops. Das Gegenteil vom Duplicate Content ist der Unique Content (einzigartiger Inhalt). Viele Webmaster gehen davon aus, dass mit Duplicate Content ausschließlich Textinhalte erfasst werden. Betroffen sind aber ebenso Grafiken und Bilder.

Duplicate Content aus suchmaschinentechnischer Sicht

Duplicate Content hat für den Webmaster einer Internetpräsenz einen entscheidenden Vorteil, denn über Copy & Paste lassen sich binnen kürzester Zeit viele Inhalte erzeugen. Eine gesamte Webseite könnte so schnell mit Text und Grafik ausgestattet werden. Vor allem Blogger, die kontinuierlich interessante News für ihre Leserschaft veröffentlichen wollen, greifen daher gerne auf bestehende Nachrichten zurück. Häufig verwendet werden auch Pressemitteilungen, die zur gewollten Weiterverbreitung auf Online-Presseportalen veröffentlicht werden.

Allerdings hat Duplicate Content auch einen wesentlichen Nachteil, der sich nachhaltig auf den Erfolg innerhalb der Suchmaschinen auswirkt. Suchmaschinenriesen wie Google strafen Duplicate Content ab, indem die kopierten Inhalte auf den hinteren Seiten der Ergebnislisten aufgezeigt werden. Im schlimmsten Fall werden die betreffenden Inhalte von den Crawlern vollständig unberücksichtigt und somit gar nicht indexiert.

Für den Webmaster bedeutet das, dass Besucherströme ausbleiben. Dadurch können – sofern die Webseiten-Nutzung kommerziell erfolgt – keine bis wenige Umsätze generiert werden. Die betreffenden Webprojekte laufen somit in das Leere. Textinhalte werden von Suchmaschinen weitergehend berücksichtigt als grafische Inhalte. Für den Webmaster ist das gut. Wo sich Texte schnell erstellen lassen, dauert es bei Bildern und Co. schon etwas länger. Aus rein suchmaschinentechnischer Sicht spricht somit nur sehr wenig dagegen, Grafiken zu verwenden, die bereits auf anderen Webseiten zu finden sind. Allerdings sollte der Grafikname zwingend individuell gestaltet werden. Idealerweise entsprechend der gültigen SEO Kriterien.

Bewusst erzeugter Duplicate Content aus rechtlicher Sicht

Duplicate Content, der bewusst erzeugt und veröffentlicht wurde, sollte allerdings nicht nur aus suchmaschinentechnischer, sondern ebenso aus rechtlicher Sicht betrachtet werden.

Grundsätzlich ist das unerlaubte Kopieren von fremden Inhalten verboten. Grundlage hierfür ist das geltende Urheberrecht, also das Recht auf Schutz des geistigen Eigentums, womit auch Textinhalte sowie Grafiken eingeschlossen sind. Webmaster, die somit unerlaubt Inhalte von fremden Webseiten kopieren, laufen Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung aufgrund einer Verletzung des geltenden Urheberrechts. Hier können hohe Geldstrafen in vierstelliger Höhe folgen.

Anders verhält es sich bei Inhalten, dessen Urheber das Kopieren ausdrücklich erlaubt, beispielsweise aufgrund der Angaben in den AGB oder durch gemeinsame Absprachen. In diesem Fall empfiehlt es sich jedoch, beispielsweise den zustande gekommenen Schriftverkehr zu dokumentieren, um eventuell später erhobene Ansprüche seitens des Urhebers abzuwenden.

Unbewusst erzeugter Duplicate Content

Neben dem bewusst erzeugten und vielleicht auch gewollten Duplicate Content findet sich häufig auch der unbewusst erzeugte Duplicate Content, von dessen Vorhandensein die meisten Webmaster nicht einmal in Kenntnis sind. Unbewusst erzeugter Duplicate Content entsteht insbesondere dann, wenn mehrere URLs auf eine Webseite beziehungsweise auf einen Inhalt verweisen. In diesem Fall sehen die Suchmaschinen mehrere verschiedene Links, bei dessen Aufrufen der gleiche Inhalt angezeigt wird. Sie sehen aber nicht, dass es sich bei den verschiedenen Links um ein und die selbe Seite handelt.

Auf die Suchmaschinenoptimierung kann sich dieser Umstand nachteilig auswirken. Zur Vermeidung von unbewusst erzeugtem Duplicate Content aufgrund des genannten Beispiels empfiehlt sich etwa die Verwendung des Canonical Tags. Mit diesem kann den Suchmaschinen eindeutig gezeigt werden, unter welchem Link die Original Webseite mit dem original Inhalt angezeigt werden soll.

Unbewusster Duplicate Content kann aber nicht nur aufgrund des genannten Beispiels entstehen. Auch das Erreichen einer Webseite über verschiedene Subdomains kann Duplicate Content im Sinne der Suchmaschinenoptimierung erzeugen. Etwa dann, wenn sich eine Webseite sowohl unter http://www. als auch ohne www. aufrufen lässt. Diese Problematik zieht sich dann über alle Inhalte und Unterseiten des Webprojekts. Um Duplicate Content aufgrund von Subdomains zu verhindern, empfiehlt sich das Einrichten einer Weiterleitung, sodass beispielsweise beim Aufrufen der Seite http://www. automatisch die Seite ohne www. umgeleitet wird.

Fazit zum Duplicate Content

Zusammenfassend sollte an dieser Stelle festgehalten werden, dass Duplicate Content, unabhängig davon, ob bewusst oder unbewusst erzeugt, erlaubt oder unerlaubt genutzt, zu einschneidenden Nachteilen bei der Suchmaschinenoptimierung und somit im Bereich des Internetmarketings führen kann. Hervorzuheben ist, dass kopierte Inhalte innerhalb der Suchmaschinenergebnisse meist sehr weit hinten oder im schlimmsten Fall gar nicht gelistet werden. Aus rechtlicher Sicht betrachtet kann Duplicate Content – in diesem Zusammenhang übrigens oft als Plagiate bezeichnet – zur strafrechtlichen Verfolgung führen, welche in der Regel mit der Zahlung einer hohen Geldstrafe endet.

Duplicate Content sollte grundsätzlich – wenn möglich – verhindert werden. Einzigartige Inhalte sind für die Suchmaschinenoptimierung von großer Relevanz. Sie können das Ranking bei gegebener Qualität enorm steigern und sind somit deutlich erfolgsversprechender. Grundsätzlich sollte dabei auch auf die Nutzung von beispielsweise Pressemitteilungen, die zur gewollten Weiterverbreitung gedacht sind, verzichtet werden. Stattdessen empfiehlt sich das Umschreiben der Inhalte oder aber eine Kurzzusammenfassung mit Verweis auf das Original.

Unbewusst erzeugter Duplicate Content kann durch verschiedene Tricks vermieden oder zumindest für die Suchmaschinen unsichtbar gemacht werden. Als Maßnahmen kämen etwa der Canonical Tag oder aber eine eingerichtete Weiterleitung in Frage.



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