100% unverbindliche Anfrage

Bitte wählen Sie:

Internic Begriffserklärung und Definition

Internic ist die Kurzform von Internet-Network-Information-Center. Internic wurde im Jahr 1993 durch drei gewinnorientierte Unternehmen und die US-Regierung gegründet. Die US-Regierung wurde durch die NSF, also die National Science Foundation, vertreten.

Die primäre Aufgabe der Internic war die Vergabe von IP-Adressen und deren Verwaltung. Die Internic beauftragte jedoch die beteiligten Gründungsunternehmen mit einem Großteil der Aufgaben. In Folge wurden die Directory- und die Datenbankdienste an die beteiligte AT&T vergeben. Die Registrierungsdienste wurden durch die Network Solutions Inc. ausgeführt. Die Informationsdienste wurden an die General Atomics vergeben.

Die IP-Adressen

Bei einer IP-Adresse handelt es sich um eine Adresse innerhalb von Computernetzen. Diese Computernetze basieren in der Regel auf dem Internetprotokoll, kurz IP. Die IP-Adresse wird den einzelnen Geräten zugewiesen, die an das jeweilige Netzwerk angebunden wurden. So können die Geräte adressiert werden, wodurch sie erreichbar sind. Eine IP-Adresse kann entweder einem einzelnen Empfänger oder auch einer Gruppe von Empfängern zugeordnet werden.

Jedoch kann auch der umgekehrte Fall möglich sein. Hier sind dann einem einzigen Computer gleich mehrere IP-Adressen zugeordnet worden. Eine IP-Adresse wird benötigt, um von einem Absender zu einem vorgesehenen Empfänger Daten zu transportieren. Damit das geschehen kann, werden die Datenpakete jeweils mit einer IP-Adresse ausgestattet. Das ist ein ähnliches Verfahren, wie es bei Briefumschlägen der Fall ist, die mit einer Postanschrift versehen werden.

Im Internet gibt es jedoch keine menschlichen Postzusteller. Diese Aufgabe wird durch die Router übernommen. Die Router entscheiden anhand der IP-Adresse, wohin das Datenpaket geschickt werden soll. Allerdings sind die IP-Adressen im Gegensatz zu den postalischen Anschriften nicht an bestimmte Orte gebunden. Sie werden einem PC, nicht einem bestimmten Ort zugeordnet.

Heute wird in der Regel die IPv4-Notation verwendet. Diese besteht jeweils aus vier Zahlen. Diese Zahlen haben Werte zwischen 0 und 255. Diese vier Zahlen werden jeweils durch einen Punkt getrennt. Eine mögliche IP-Adresse wäre beispielsweise 155.35.3.44. Technisch betrachtet handelt es sich bei der IPv4-Adresse um eine 32-stellige oder auch um eine 128-stellige Binärzahl.

Die Grundlagen die IP-Adressen

Damit eine Kommunikation zwischen zwei Geräten aufgebaut werden kann, muss jedes der beiden Geräte Daten an das jeweils andere Gerät senden können. Damit die gesendeten Daten auch bei der passenden Gegenstelle ankommen können, muss diese Gegenstelle genau benannt, also adressiert werden. Innerhalb der IP-Netze geschieht dies anhand von IP-Adressen.

Ein Webserver kann auf diese Art und Weise beispielsweise durch einen Webbrowser über seine IP-Adresse angeschrieben werden. Hierzu ist es jedoch notwendig, dass der Browser bei einem Namensserver die entsprechende IP-Adresse abfragt. Diese IP-Adresse ist der jeweiligen Domain wie beispielsweise www.example.de zugeordnet worden. Im Anschluss daran kann er die IP-Adresse benutzen, um Datenpakete an diesen Webserver zu senden.

Die Geschichte und die Entwicklung von Internic

Bereits in den 90er Jahren wurden zeitgleich mit dem Wachstum des Internets auch die kritischen Stimmen an Iternic laut. Die Kritik bezog sich in erster Linie auf die Konzentration von Internic. Internic fungierte als ein gewinnorientiertes Konstrukt. Das zeigte sich darin, dass damals eine Domain etwa 50§ pro Jahr kostete. Im Jahr 1997 existierten bereits etwa eine Million Domains mit der Endung .com. Hierin inbegriffen sind noch nicht die Domains mit den Endungen .org, .edu, .net, .us oder .de.

Network Solutions sah sich jedoch in dieser Zeit noch immer als obersten Registrar mit einer Monopolstellung. Von einem dienstleistungsorientierten Unternehmen war hier noch kaum etwas spürbar. Nicht selten kam es dazu, dass die Registrierungen der Domains ein bis zwei Wochen dauerten. Die Services wurden durch Network Solutions nicht abgesichert. Auch das wurde durch die Kritiker immer häufiger bemängelt. Das zeigte sich ganz deutlich, als Eugene Kashpureff www.internic.net einführte. Hierbei handelt es sich zu einem Konkurrenzunternehmen von Internic. Hierdurch wurde der Druck auf Internic immens erhöht.

Im Jahr 1998, als der Druck auf Internic bereits recht groß war, kam es zu einem Beschluss durch die US-Regierung. Seit August 1999 wurden die Aufgaben der Internic auf die Internic Corporation for Assignet Names and Numbers, kurz ICANN übertragen. Die ICANN wurde bereits im Jahr 1998 gegründet und verfolgt keinerlei kommerzielle Zwecke.

Von Internic blieb jedoch der Markenname übrig und auch noch ein Webauftritt. Dieser Webauftritt enthält Informationen zu dem Themenkomplex der Registrierung von Domains. Hier werden Whois-Dienste angeboten. Aber auf der Site von Internic werden auch die Registrare von allen Top Level Domains aufgeführt. Die Webseite von Internic wird durch die ICANN betrieben.

Der Markenname Internic ist nach wie vor auch heute noch eine eingetragene Dienstleistungsmarke. Diese Dienstleistungsmarke wird dem US-Handelsministerium zugeordnet. Die Nutzung des Markennamens wurde auch der ICANN übergeben.

Auch in Deutschland gibt es die Internic GmbH. Diese steht jedoch nicht mit der Internic in irgendeinem Zusammenhang. Die Internic GmbH operiert vollständig unabhängig und eigenständig. Die Internic GmbH ging aus der Internet hervor. Hierbei handelt es sich um einen Rechenzentrumsbetrieb.

Die AT&T

Bei der AT&T handelt es sich um einen nordamerikanischen Telekommunikationskonzern. AT&T stellt nicht nur die Telefon-, die Daten- und auch die Videotelekommunikation für Privatkunden, Unternehmen und die Regierungsorganisationen zur Verfügung. Die AT&T stellt an selbige Kunden auch Internetverbindungen und Mobilfunknetze zur Verfügung.

Über lange Zeiträume hinweg hatte die AT&T in Kanada und in den USA eine Monopolstellung. Aus diesem Grund war die AT&T der größte Kabelbetreiber der Welt und auch über sehr lange Zeit hinweg die weltweit größte Telefongesellschaft.

Die NSI

NSI ist die Abkürzung für Network Solutions. Hierbei handelt es sich um ein US-amerikanisches Unternehmen, welches seinen Hauptsitz in Herndon, Virginia hat. An der NASDAQ in New York wurden die Aktien von 1997 bis zum Jahr 2000 unter dem Kurzbegriff NSOL gehandelt. Im Jahr 2000 erfolgte die Übernahme von NSI durch VeriSign. Gegründet wurde die NSI bereits im Jahr 1997.

Zunächst beschäftigte sich die NSI ausschließlich mit der Entwicklung von Softwareprogrammen. Die NSI wurde bekannt, da sie die erste Vergabestelle von den Top-Level-Domains war. Die Stellung der ersten Vergabestelle für die Domais .com, .org und net behielt die NSI von 1991 bis hin zur Übernahme durch VeriSign. Die NSI fungiert heute nur noch als Registrar und als Webhoster. Dennoch gehört die NSI neben eNom, Tucows und GoDaddy zu den Größten Firmen innerhalb der Branche.

General Atomics

Bei der General Atomics, kurz GA, handelt es sich um ein Hochtechnologie-Unternehmen aus Amerika. Die Aktivitäten der GA lagen hauptsächlich im Bereich der Kernenergie. Zudem war ein großer Bereich der GA die Militärtechnik. Das Hauptquartier der GA liegt in San Diego. GA wurde im Juli 1955 als eine Sparte der Kernenergie durch General Dynamics gegründet. Der erste Präsident der GA war der Mitgründer und Initiator Frederic de Hoffmann. Im Jahr 1967 kam es zum Verkauf an Gulf Oil. In Folge kam es zur Umbenennung in Golf General Atomic.

Von 1973 bis 1982 war Shell an der GA beteiligt. Während dieser Jahre hieß die GA General Atomic Company. Im Jahr 1982 kam es zur Umbenennung in GA technologies Inc. Bereits im Jahr 1984 kam es zu einer erneuten Übernahme durch die Mutterfirma Gulf von Chevron. Im Jahr 1986 wurde die GA durch die beiden Brüder James Nial Blue und Linden Blue übernommen. Es wurden 60 Millionen Dollar gezahlt. Ab diesem Zeitpunkt hieß die Firma General Atomics. Der Chairman und der CEO von General Atomics ist James Neal Blue. Der GA wurden durch die Internic die Informationsdienste übertragen.



Zurück zur Hauptseite: i

Sie haben Fragen?

Kostenlose, unverbindliche Erstberatung:

Anrufer aus Deutschland:
Tel. 0771 - 1589439
Internationale Beratung:
Tel. +49771 - 1589439
Anfrage per Email:
buero@seo-analyse.com

» zum Anfrage-Formular

Onpage Optimierung

Suchmaschinenoptimierung im Quelltext

Wir schaffen für Ihre Webseite oder Ihren Shop eine optimale Onpage-Basis für weiterführende Optimierungsmaßnahmen.

Offpage Optimierung

Offpage Suchmaschinenoptimierung

Natürlicher Linkaufbau gemäß den Regeln der Suchmaschinen - wir bieten ihn!

SEO Beratung

SEO Beratung

Unsere Spezialisten beraten Sie gerne hinsichtlich Ihrer akuten oder strategischen Fragen.

Ranking Monitoring

Ranking Optimierung

Bei uns Standard: qualifiziertes Monitoring Ihrer Google Platzierungen.

Suchmaschinenoptimierung für Google

Google Suchmaschinenoptimierung

Wir kombinieren Google Optimierung mit ganzheitlicher Suchmaschinenoptimierung.

SEO Strategie

SEO Strategie

Praxisbewährte Strategien, die auf Zahlen und Fakten basieren.

SEO Tools

SEO Tools

Immer im Bild: professionelle SEO Tools informieren Sie über den Status Quo.