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Linktausch Begriffserklärung und Definition

linktauschBei einem Linktausch werden zwei Seiten im Internet mit Hilfe von Hyperlinks miteinander verknüpft. Webseiten, die untereinander Linktausch betreiben, werden zu Linkpartnern. Das Ziel eines Tausches ist es, mehr Besucher auf die jeweilige Seite zu locken. Es kann also als eine Art von Werbung für Internetseiten angesehen werden. Zusätzlich ist Linktausch auch ein beliebtes Mittel für die Suchmaschinenoptimierung. So können Hyperlinks dazu genutzt werden, um Internetseiten eine höhere Platzierung innerhalb einer Suchmaschine zu verschaffen.

Da Suchmaschinen in ihr Ranking die Popularität einer Webseite mit einbeziehen, bietet es sich für Betreiber an, diese durch eine hohe Anzahl von Links, die auf die eigene Seite verweisen zu erhöhen. Gerade weil das Angebot und die Konkurrenz im Internet immer weiter zunimmt, wird dieses Mittel immer wichtiger für Online-Geschäfte. Eine Alternative, auf die Unternehmen ebenfalls zurückgreifen können, ist der Kauf von Links. Dieser ist jedoch erheblich kostenintensiver als ein Tausch und daher nicht für alle Seitenbetreiber realisierbar.

Die Erfolgsfaktoren eines Linktausches sind abhängig von den verfolgten Zielen. Steht vor allem der Werbefaktor im Mittelpunkt, dann versprechen Tauschpartner, die der eigenen Seite inhaltlich nahe stehen, höhere Erfolgschancen, als einfach nur die Wahl von willkürlichen Partnern. So kann man sicherstellen, dass eine ähnliche Zielgruppe angesprochen wird, bei denen ein generelles Grundinteresse an dem eigenen Angebot vorausgesetzt werden kann. Bei der Suchmaschinenoptimierung spielt vor allem eine hohe Anzahl von Linkpartnern eine Rolle.

Das ist jedoch nicht der einzige Faktor. So ist auch die Popularität der Seite, mit der Links getauscht werden, von großer Bedeutung. Internetseiten, die schon sehr hoch im Ranking der Suchmaschine stehen, wird eine höhere Bedeutung zugemessen, als Seiten die eher weiter hinten zu finden sind. Allerdings gestaltet es sich oftmals schwierig, sehr beliebte Seiten als Linkpartner zu gewinnen. Deren Interesse ist oftmals eher gering, mit unbekannten Seiten zu kooperieren. Zudem müssen Betreiber sich des Risikos bewusst sein, da Linktausch zur Suchmaschinenoptimierung oftmals als Manipulation durch die Suchmaschinen angesehen wird. Entdeckt eine Suchmaschine solch einen Versuch, dann können massive Strafen drohen.

Arten des Linktauschs

Beim Linktausch wird zwischen zwei verschieden Arten unterschieden. Die klassische Version ist dabei der reziproke Linktausch. Hier verweisen zwei Seiten direkt aufeinander. Diese Variante wird in der Regel dazu genutzt, um mehr Internetuser zu erreichen. Für eine Suchmaschinenoptimierung ist sie eher ungeeignet. Das liegt vor allem daran, dass die Suchmaschinen den reziproken Linktausch bei der Berechnung des Rankings relativ wenig berücksichtigen. Das liegt darin begründet, dass ein reziproker Linktausch hauptsächlich wegen seiner Werbewirkung genutzt wird und davon ausgegangen werden kann, dass sich auf Basis solcher Links nur geringe Aussagen über die Popularität der Seite treffen lassen. Daher werden sie kaum beziehungsweise nur in einem sehr geringen Maße mit einberechnet.

So hat sich in den letzten Jahren die Vermutung durchgesetzt, dass Links höher bewertet werden, wenn sich auf der eigenen Seite keine Rückverlinkung befindet. Deshalb greifen Seitenbetreiber, die an Suchmaschinenoptimierung interessiert sind, vermehrt auf nicht-reziproke Links zurück. Bei dieser Art von Linktausch werden Links von drei oder mehr Partnern untereinander getauscht, ohne dass eine Rückverlinkung erfolgt. Bei drei Linkpartnern erfolgt dies so, dass Webseite A auf Webseite B verlinkt, Webseite B wiederum verweist auf Webseite C und diese hat Links zu Webseite A. Je nach Anzahl der Teilnehmer können richtige Netze entstehen, die eine hohe Anzahl an Links generieren.

So ein Vorgehen wird von Suchmaschinen jedoch in der Regel als Manipulation bewertet und daher versuchen die Maschinen solche Netzwerke zu identifizieren, um so die Links zu eliminieren. Umso größer ein Netzwerk jedoch ist, desto schwieriger wird die Aufgabe für Suchmaschinen. Aus diesem Grund haben sich Tauschbörsen für den Linktausch in herausgebildet. Diese sollen den Vorgang noch weiter vereinfachen und es für Suchmaschine schwieriger machen, nicht-reziproke Links zu finden.

Probleme und Gefahren beim Linktausch

Besonders der Einsatz von Linktausch für die Suchmaschinenoptimierung bringt einige Probleme und Gefahren mit. So versuchen viele unseriöse Seitenbetreiber immer wieder, andere Seiten durch falsche Versprechungen zu einem Linktausch zu bewegen. Das führt dann meist dazu, dass der Link zur eigenen Seite auf einer extra Spamseite landet, während man selbst einen tatsächlichen Link auf der Seite eingebaut hat. Nun profitiert nur der unseriöse Betreiber, während der seriöse Linkpartner keinen nennenswerten Nutzen durch den Tausch erhält. Daher ist eine ausgiebige Recherche vor dem Beginn jeder Partnerschaft wichtig. Nur so kann man einschätzen, mit wem man es zu tun bekommt und eventuelle Manipulation, von Anfang an ausschließen.

Zudem kommt es auch immer wieder zu Linkspam. Betreiber von Blogs oder Foren sehen sich sehr oft mit diesem Thema konfrontiert. So werden durch Trackbacks und Spambots, die Kommentarfunktionen oder Forenthemen zugespammt, um den Anschein von hoher Popularität von verschiedenen Angeboten zu erwecken. Auch wenn es sich hier technisch gesehen nicht um Linktausch handelt, hat dieses Vorgehen jedoch seine Ursache darin, dass Suchmaschine die Anzahl von Verweisen auf einer Seite berücksichtigen. Linkspam ist deshalb für unseriöse Suchmaschinenoptimierung die logische Weiterentwicklung des Linktausches.

Suchmaschinen sehen Linktausch, der nur für den Zweck der Optimierung betrieben wird, üblicherweise als Manipulationsversuch an. Daher ist es für Internetseiten nicht ungefährlich, auf diese Art und Weise die eigene Bekanntheit erhöhen zu wollen. Wird ein solches Vorgehen von der Suchmaschine entdeckt, dann kann es zu verschiedenen Konsequenzen kommen. Als Erstes wird in jedem Fall der Algorithmus, der das Ranking berechnet, angepasst, um so die Manipulation auszugleichen. Des Weiteren kann es zu einer Herabstufung innerhalb des Rankings kommen. Die Seite wird also an einer späteren Stelle angezeigt, als der Algorithmus sie eigentlich platziert hätte. Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung wird also ins Gegenteil umgekehrt.

Bei groben Verstößen gegen die Richtlinien der Suchmaschinen kann es sogar zu einer Sperrung der Seite kommen, sodass sie überhaupt nicht mehr als mögliches Suchergebnis geführt wird. Unterschieden wird hierbei, ob nur einzelne IP-Adressen oder ganze IP-Bereiche und Domains gesperrt werden. In jedem Falle ist der Einsatz von Linktausch zum Zweck der Suchmaschinenoptimierung mit erheblichen Risiken verbunden.



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