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Micropayment Begriffserklärung und Definition

micropaymentDer Begriff Micropayment steht für das Bezahlen von Produkten und Gütern, für die ein verhältnismäßig geringer Betrag gezahlt wird. Allgemein zählen Summen, die nicht höher als 5,00 Euro sind, zum Bereich des Micropayment. Insbesondere nicht physische, digitale Güter werden per Micropayment bezahlt. Dies ist speziell bei Transaktionen, die über das Internet abgewickelt werden, der Fall.

Micropayment etablierte sich mit dem E-Commerce

Die Bezeichnung E-Commerce (zu Deutsch: „elektronischer Handel“) bezeichnet alle Verfahren, mit denen sich Güter digital bestellen lassen. Internet-Versandhändler, spezialisierte Onlineshops, Anbieter von Video-On-Demand-Services und digitale Musicstores zählen zu den typischen E-Commerce-Händlern. Seit Ende der 1990er-Jahre haben sich die Datengeschwindigkeiten und Verbindungsmöglichkeiten des Internets rasant weiterentwickelt, sodass E-Commerce konstant an Marktanteilen gewann.

Durch diesen Umstand wurden nicht nur physische Güter zunehmend über das Internet bestellt, sondern auch digitale Güter, da diese in einer zufriedenstellenden Geschwindigkeit heruntergeladen werden konnten. Dadurch etablierte sich das Prinzip des Micropayment. Diese Bezahlart basiert darauf, dass Güter und Produkte, die einen geringen Betrag kosten, ohne zusätzliche Gebühren relativ rasch erworben werden können.

In diesem Zusammenhang stellt die Wirtschaftlichkeit einen bedeutenden Aspekt dar. Werden Produkte per Kreditkarte oder Lastschriftverfahren bezahlt, entstehen im Rahmen der Bezahlung zusätzliche Kosten. Bei Gütern, die nur einen geringen Betrag kosten, übersteigen diese beim Bezahlprozess entstehenden Gebühren nicht selten den Wert des eigentlichen Kaufobjekts. Daher haben sich verschiedene Verfahren des Micropayment entwickelt, die parallel auf dem Markt existieren.

Die unterschiedlichen Micropayment-Verfahren

Auf dem Markt operieren verschiedene Unternehmen bzw. Anbieter, die Endkunden das rasche Bezahlen von geringen Beträgen ermöglichen. Die Herangehensweisen sind dabei durchaus unterschiedlich.

Eine Möglichkeit ist das Akkumulieren von per Micropayment getätigten Einkäufen. Dies funktioniert folgendermaßen: Der Endkunde meldet sich bei dem entsprechenden Micropayment-Dienstleister an, der mit verschiedenen Onlineshops, digitalen Diensten und Händlern kooperiert. Sofern der Kunde bei einem dieser Partner nun einen Einkauf zu einem geringen Betrag tätigt, kann dieser den Micropayment-Anbieter dazu bemächtigen, den entsprechenden Betrag von seinem mit dem Benutzer-Account verbundenen Bankkonto abzubuchen. Alle Einkäufe, die sich so innerhalb eines bestimmten Zeitraums – meist einem Monat – akkumulieren, werden zu einem festen Zeitpunkt in einer Summe vom Bankkonto erhoben.

Darüber hinaus existieren auch diverse vorausbezahlte Bezahlsysteme, auch „Pre-Paid“ genannt. Dieses Verfahren verfolgt einen anderen Ansatz. Der Kunde kann ein speziell eingerichtetes Bezahlkonto mit Geld aufladen. Tätigt er nun per Micropayment einen Einkauf, wird das Geld von diesem Konto abgebucht. Auf diese Weise hat er eine verbesserte Kostenkontrolle, da das Pre-Paid-Konto nur belastet werden kann, sofern es den erforderlichen Geldbetrag aufweist. Den aktuellen Pre-Paid-Kontostand kann der Nutzer in der Regel online oder per Telefon überprüfen.

Das Aufladen ist auf verschiedenen Wegen möglich. Während es bei den meisten Anbietern online möglich ist, das eigene Pre-Paid-Konto aufzuladen, arbeiten einige Anbieter mit diversen Händlern zusammen. So können Nutzer des jeweiligen Pre-Paid-Systems ihre Konten beispielsweise bei Tankstellen, Filialen von Versandunternehmen, Discountern und Unterhaltungselektronik-Einzelhändlern aufladen. In der Regel erhalten sie dabei einen Bon oder eine Plastikkarte mit einer mehrstelligen Geheimnummer, die anschließend telefonisch oder online eingegeben werden muss.

Speziell im Bereich des Online-Entertainment spielt Micropayment eine eminent wichtige Rolle. Dies gilt insbesondere für den Konsum von akustischen und audiovisuellen Medien. Es existieren unzählige Anbieter, die sich im Internet auf den Vertrieb von Musik, Videos, eBooks und ähnlichen digitalen Gütern spezialisiert haben. Dabei ist zwischen zwei Arten von Bezahlmethoden zu differenzieren. Während einige Händler das Bezahlen mit tatsächlich existierenden Währungen akzeptieren – Euro, US-Dollar, Britisches Pfund usw. -, setzen andere Unternehmen auf eine firmeneigene, virtuelle Währung.

Die tatsächliche Währung wird hierbei umgewandelt, beispielsweise in Punkte, Sterne etc. Die Firmen verwenden dabei unterschiedliche Maßstäbe bezüglich der Umrechnung. Zu diesem Zwecke ist meist ein spezielles Kundenkonto nötig, dass der jeweilige Nutzer beim Micropayment belastet. Speziell im Sektor der PC- und Videospiele hat sich diese Methode etabliert, um einzelne Titel herunterzuladen. Teilweise wird die virtuelle Währung auch in den Spielen selbst benutzt, um virtuelle Güter zu beziehen.

In der Branche macht insbesondere das „Free-to-Play„-Modell von der Micropayment-Methode Gebrauch. Das eigentliche Videospiel steht dem Spieler hierbei in einer basalen Variante kostenfrei zur Verfügung. Will er jedoch bestimmte Gegenstände einsetzen, Bereiche erkunden oder andere Spielmethoden ausprobieren, muss er für jeden dieser Aspekte Geld bezahlen. Diese zusätzlichen, kostenpflichtigen Inhalte werden auch als „Download Contents“ („Download-Inhalte“) bezeichnet.

Micropayment und Near Field Communication

Near Feld Communication – kurz NFC – bedeutet auf Deutsch „Nahfeldkommunikation“. Es stellt eine spezielle Drahtlostechnik dar, die in modernen mobilen Geräten (Tablet-PCs, Smartphones etc.) zum Einsatz kommt. Die speziellen NFC-Karten sind in den Geräten eingebaut und basieren auf einer Induktionsbasis. Gelangt die NFC-Karte in die Nähe eines NFC-Terminals, findet ein drahtloser Datenaustausch statt. NFC kann beispielsweise im Rahmen von Zugriffskontrollen eingesetzt werden. Es lässt sich auch mit dem Micropayment verbinden. So kann der Besitzer eines NFC-Smartphones beispielsweise an einem NFC-Terminal für Eintrittskarten und andere Dinge bezahlen, indem er sein Smartphone wenige Zentimeter vor das Terminal hält.

Auch Smartcards sind mitunter mit NFC-Technik ausgestattet. Auf diese Weise können Plastik-Bezahlkarten, Kontokarten und EC-Karten für NFC-Zahlungen eingesetzt werden.



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