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Onlinedienst Begriffserklärung und Definition

onlinedienstDer Begriff Onlinedienst hat je nach Auffassung mehrere Bedeutungen. Als klassischer Onlinedienst gelten Anbieter von Internetzugängen und Onlineservices. Darüber hinaus lässt sich jedoch beispielsweise auch der Service eines Anbieters, der seinen Nutzern im Internet die Einrichtung einer E-Mail-Adresse erlaubt, selbst aber nicht als Internetprovider tätig ist, als Internetdienst bezeichnen. Ebenfalls lassen sich Dienstleistungen, die Internetnutzern auf diversen Internetseiten zur Verfügung stehen, als Onlinedienste bezeichnen. Der Begriff des Onlinedienstes ist demnach sehr vielschichtig und kann je nach gewählter Betrachtungsebene eine andere Semantik beinhalten.

Der Onlinedienst im klassischen Sinn

Im traditionellen Sinne ist ein Onlinedienst der Service eines Anbieters, der seinen Kunden gegen ein Entgelt Zugang zum Internet verschafft. Dafür wird zwischen dem Anbieter des Onlinedienstes und dem Kunden ein Vertrag geschlossen, der unter anderem Angaben über die Zugangsgeschwindigkeit, die Laufzeit des Übereinkommens und weitere Details bezüglich der Internetnutzung enthält. Derartige Anbieter werden auch Internetprovider (zu Deutsch: „Internetanbieter“ oder „Internetlieferant“) genannt.
Hierbei ist zwischen verschiedenen Arten an Providern zu unterscheiden, die hierarchisch strukturiert sind. Es existieren sogenannte Tier-1-, Tier-2- und Tier-3-Carrier („Carrier“ bedeutet auf Deutsch so viel wie „Betreiber“). Zur Kategorie der Tier-1-Carrier zählen etwa ein Dutzend Unternehmen, denen besonders große Netzwerke gehören, die beispielsweise zwei Kontinente durch unter dem Meeresboden verlegte Kabel miteinander verbinden. Tier-2-Carrier besitzen in der Regel keine eigene Internetinfrastruktur und erkaufen sich bei den Tier-1-Carriern das Zugriffsrecht auf deren große Netze. Dafür, dass Tier-2-Carrier ihren Kunden auf diese Weise Zugang zum World Wide Web verschaffen, verlangen sie wie bereits erwähnt entsprechende Gebühren von ihren Kunden. Tier-3-Carrier sind lokale Netzbetreiber, die sich wiederum bei den Netzen von Tier-2-Carriern einkaufen, um Ihren Kunden Onlinedienst-Leistungen anzubieten.
Die Tier-2- und Tier-3-Carrier stehen in direktem Kontakt zu privaten Endkunden, sodass zwischen ihnen ein enormer Wettbewerb herrscht. Auch aus diesem Grunde hat sich die Onlinedienst-Vielfalt in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Um die Jahrtausendwende etablierte sich unter den Onlinedienst-Unternehmen das Anbieten von Flatrates, da stabilere und datentechnisch umfangreichere Netzwerkverbindungen möglich wurden. Heute bieten diese Provider ihren Kunden nicht nur das Internet als Onlinedienst an, sondern beispielsweise auch IP-TV (Fernsehen über die Internetleitungen). Das Bereitstellen von entsprechender Hardware (WLAN-Router, DSL-Modems, IP-TV-Empfangsgeräte etc.) und die Betreibung von firmeneigenen Service-Callcentern ist heute bei den meisten Onlinedienst-Unternehmen ebenfalls gängige Praxis.

Der Onlinedienst von Webspace-Providern

Webspace-Provider ermöglichen ihren Kunden nicht den Zugang zum Internet, sondern stellen ihnen gewissen Onlinedienst-Funktionen und -Einrichtungen zur Verfügung. So kann ein Webspace-Provider beispielsweise seinen Kunden das Betreiben von eigenen Internetseiten ermöglichen, indem er ihnen Domains und Server zur Verfügung stellt. Das Bereitstellen von E-Mail-Postfächern gehört ebenfalls zum Leistungsspektrum von Webspace-Providern.
Um das Onlinedienst-Angebot des Webspace-Providers nutzen zu können, ist es für den Kunden in der Regel erforderlich, sich bei dem jeweiligen Onlinedienst mit einem eigenen Benutzerkonto zu registrieren. Die Kosten für solch einen Onlinedienst können sehr unterschiedlich ausfallen. Oftmals ist es so, dass die Anbieter ihre Services in den grundlegenden Varianten gratis anbieten. Sofern der Kunde Premium-Funktionen genießen möchte, wird eine monatliche Gebühr fällig. Ein Beispiel: Das Anlegen eines E-Mail-Postfachs ist bei den meisten Onlinedienst-Anbietern in der Regel kostenlos. Mit kostenpflichtigen Premium-Funktionen kann dieser Onlinedienst bei vielen Anbietern erweitert werden. Dadurch ist es den Nutzern beispielsweise gestattet, besonders umfangreiche Dateien hochzuladen und diese per Mail zu verschicken. Das Anlegen von Online-Fotogalerien, der Zugriff auf Online-Speicher und unbegrenzte Transfervolumen für die Pflege der eigenen Homepage sind weitere Beispiele für Premium-Services von einem Onlinedienst.

Content-Provider: Onlinedienst mit Fokus auf Unterhaltung

Onlinedienst-Angebote von Content-Providern (wörtlich übersetzt „Inhaltsanbieter“) legen den Fokus auf Inhalte mit medialem und unterhaltsamem Bezug. Dies sind beispielsweise die Internetseiten von Zeitschriften und Zeitungen (von denen einige ausschließlich als Online-Magazine operieren), Nachrichtenportalen und Fernsehsendern. Onlinedienst-Anbieter, die Audio- und Videoinhalte anbieten, zählen ebenfalls zu den Content-Providern.
Wie die einzelnen Content-Provider ihre Inhalte anbieten, fällt sehr unterschiedlich aus. Auch hier ist es oft der Fall, dass interessierten Nutzern grundlegende Inhalte gratis zur Verfügung gestellt werden. Für das Lesen von kurzen Artikeln, Anschauen von Filmtrailern und Probehören von Musikstücken wird in der Regel kein Geld verlangt und es ist auch kein Benutzerkonto nötig. Für eine umfassendere Nutzung der Onlinedienst-Angebote ist jedoch meist das Anlegen eines Accounts nötig, für den unter Umständen Gebühren zu zahlen sind. Die Bezahlmodelle, um diese Leistungen zu beziehen, gestalten sich sehr divers. Während einige Onlinedienst-Internetseiten für das Beziehen von digitalen Gütern pro Bestellung Geld verlangen, verfolgen andere Flatrate-Kostenmodelle. Bei diesen zahlen die Kunden einen (monatlichen) Pauschalbetrag und können das Angebot unbegrenzt nutzen.
In den vergangenen Jahren sind zu den Inhalten, die Content-Provider zur Verfügung stellen, viele neue Inhalte hinzugestoßen. Dadurch haben sich völlig neue Geschäftsfelder entwickelt, denen sich derartige Unternehmen widmen. Online-Bibliotheken offerieren beispielsweise das Ausleihen von eBooks. Darüber hinaus können Nutzer den Konsum der Angebote durch mobile Geräte wie Tablet-PCs und Smartphones auch mobil bestreiten. Das Benutzerkonto, das ein Nutzer bei einem Onlinedienst eingerichtet hat, lässt sich durch Apps mit den mobilen Geräten verbinden. So hat der Kunde auch unterwegs Zugriff auf dessen Services und kann Filme, Musik und andere Medieninhalte jederzeit konsumieren. Content-Provider unterscheiden sich zudem insofern von anderen Unternehmen, die Medieninhalte kommerziell anbieten, dass sie die Inhalte auf Abruf zur Verfügung stellen können. Durch die sogenannten „On-Demand-Services“ können Kunden die Medien dann abrufen, wenn sie es wünschen, und sind nicht an zeitliche Vorgaben oder andere Restriktionen gebunden.



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