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osCommerce Begriffserklärung und Definition

osCommerce ist ein Onlineshop-System, das auf Open-Source-Basis vertrieben wird. Es ermöglicht Unternehmern die Nutzung eines technischen Grundgerüsts, um einen eigenen Shop im Internet einzurichten. Da osCommerce mit GPL lizenziert wurde, kann es auch kommerziell genutzt werden, ohne dass dem Nutzer Kosten entstehen. GPL steht für GNU General Public License und bedeutet, dass die Software von Privatpersonen, Organisationen oder Unternehmen kostenfrei genutzt, verbreitet und sogar verändert werden darf. Die einzige Einschränkung bildet dabei die Tatsache, dass bei der Nutzung ein Urheberrechtshinweis erfolgen muss. Voraussetzung für den Einsatz von osCommerce ist ein Server mit PHP Version 4 oder besser und MySQL Version 3 oder besser. Für die Installation ist ein normaler Browser ausreichend.

Geschichte

Anfang 2000 begann das Geschäft mit Waren im Internet, immer populärer zu werden. Es bildete sich einige bekannte Online-Shops heraus, deren Erfolg schnell viele weitere anzog. Im März des Jahres startete Harald Ponce de Leon ein Projekt, mit dem Ziel ein Open-Source-Shopsystem zu entwickeln. Es trug ursprünglich den Namen „The Exchange Project“. 2001 erfolgte dann die Umbenennung in osCommerce. Das Projekt veröffentlichte erste Versionen und diese wurden schnell zu einem Erfolg. Besonders die GPL-Lizenz trug dazu bei, dass viele Menschen auf osCommerce zurückgriffen. Im November 2011 erschien die Version 2.2, die sich bis heute am meisten verbreitet hat. Die nachfolgende Version 2.3 erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit, da sie erstmals Tools für soziale Netzwerke integrierte. Genau ein Jahr nach der Version 2.2 erschien die Version 3.0, die große Veränderungen im Code mit sich brachte. Sie ermöglichte es Nutzern unter anderem, auf einfache Art und Weise, das Design des Shops zu verändern. Der große Erfolg der Software bildete auch die Basis für eine immer größer werdende Community, die sich um das osCommerce-Projekt bildete. Schon 2008 verzeichnete das offizielle Forum über 200000 Mitglieder. Das Programm selbst befindet dabei immer noch in der Entwicklung. Nach wie vor kümmert sich Harald Ponce de Leon darum, osCommerce immer weiter zu verbessern und anzupassen. Jedoch wird er heute von einer Gruppe von Helfern unterstützt.

Vor- und Nachteile

osCommerce bietet, neben der Tatsache, dass es komplett kostenfrei ist, einige Vorteile für die Betreiber eines Shops. So lassen sich sehr einfach die verschiedenen Bezahlsysteme in den Shop integrieren. Gerade in Zeiten, in denen viel über Online-Banking und Paypal geregelt wird, ist dies von hoher Bedeutung. Besonders wichtig ist auch, dass das System viele Freiheiten bei der Gestaltung von Design und Funktionsmöglichkeiten bietet. Es stellt nur die technischen Grundlagen zur Verfügung und lässt in allem anderen dem Nutzer die freie Auswahl. Dadurch kann jeder Shop individuell angepasst werden und man konfrontiert die Kunden nicht mit einer immer wieder gleichen Art von Internetshops. Zusätzlich spielt natürlich auch die Lizenz eine Rolle. Viele Anfänger im Internet, die ein Start-up-Unternehmen aufbauen, versuchen ihre Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Daher ist osCommerce für sie die ideale Lösung. Das gilt nicht nur für Unternehmen in Deutschland. osCommerce ist in vielen verschiedenen Sprachen erhältlich und ist so interessant für Shop-Betreiber auf der ganzen Welt.
Einer der größten Nachteile ist die hohe Komplexität des Systems. Es gibt keine mitgelieferten Tutorials oder Hilfen. Jeder der osCommerce nutzen möchte, muss sich erst einmal langwierig einarbeiten. Dabei werden auch Kenntnisse von PHP benötigt. Ohne die ist eine erfolgreiche Nutzung kaum möglich. Hilfe bietet hier die große Community. Im Forum können Fragen gestellt werden und durch die große Anzahl der Mitglieder ist es sehr wahrscheinlich, dass man Hilfe erhält. Bei der Einrichtung muss man zudem auch darauf achten, dass das System es an die deutsche Rechtssprechung angepasst werden muss. Jede deutsche Internetseite muss ein Impressum vorweisen, in dem die Kontaktdaten des Betreibers enthalten sind. Des Weiteren müssen verschiedene Dinge eingebaut werden, die der rechtlichen Absicherung des Käufers und Verkäufers dienen. So muss vor jedem Kaufabschluss der Hinweis auf das Widerrufsrecht erscheinen. Zudem wird ein Hinweis und die Zustimmung zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Datenschutzerklärung verlangt. Erweiterungen, um den deutschen Rechtsvorschriften gerecht zu werden, sind mittlerweile erschienen und können ebenfalls geladen werden. Sie werden nur nicht automatisch im Programm mitgeführt und erfordern einen zusätzlichen Aufwand.

Ableger

Da osCommerce unter der GPL-Lizenz veröffentlicht wurde, steht es jedem Nutzer und Entwickler zu, das System selbstständig weiterzuentwickeln. Von dieser Möglichkeit machen viele Programmierer Gebrauch und so ist bis heute eine Vielzahl von Ablegern erschienen, die auf osCommerce basieren. Dabei gibt es Varianten, die nur wenigen Änderungen vorgenommen haben, aber auch Versionen, die wie eigenständige Systeme wirken und denen man ihre Herkunft kaum noch ansieht. Diese Entwicklungen dürfen ausdrücklich verbreitet werden. Die einzigen Anforderungen, die gestellt werden, sind das Vorhandensein eines Urheberrechtshinweises und die Veröffentlichung unter der GPL-Lizenz. Alle Programme, die auf Basis von osCommerce entstanden sind, können also nicht kommerziell vertrieben werden. Der bekannteste Ableger ist xt:Commerce, das auf einer osCommerce-Version aus dem Jahr 2003 basiert. Es wurde von Guido Winger und Mario Zanier im selben Jahr entwickelt und hat inzwischen die Version 4 erreicht. Um das Programm von den Entwicklern nutzen zu können, muss man zu einem Sponsor werden. Dabei wird ein bestimmter jährlicher Betrag fällig, für den man den offiziellen Downloadlink und technischen Support erhält. Da das Programm jedoch unter der GPL-Lizenz veröffentlicht werden musste, es für Nutzer nicht strafbar es kostenfrei zu verteilen.



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