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Shareware Begriffserklärung und Definition

sharewareEs gibt sehr viele Programme auf dem Markt, die sich im Produkttyp unterscheiden. Neben der Freeware gibt es die Programme, die erst erworben werden müssen, um sie nutzen zu können. Ein dritter Fall ist die Shareware, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt kostenlos ist und dem Interessenten die Möglichkeit gibt, dieses nach Belieben zu Nutzen. Dabei ist Shareware in vielen Fällen Crippleware und ist nicht in vollem Umfang nutzbar. Interessant ist dabei die Tatsache, dass viele der Nutzer diese Crippleware nutzen und das über Jahre hinweg. Innerhalb der Software gibt es die sogenannten Nagscreens, die entweder beim Starten des Programms als Pop-Up erscheinen oder beim Nutzen der Shareware. Hier tritt der Nagsreen auf, sobald eine Funktion ausgewählt wird, die nicht in der Shareware nutzbar ist und erst nach einem Upgrade möglich ist. Somit ist dem Autor die Möglichkeit eines Verkaufs leichter gegeben, denn viele Nutzer stören diese Nagscreens. Sobald sie die Software gut finden, kaufen sie sich dieses auch um alle Funktionen nutzen zu können und nicht mehr unter einer Nagware zu leiden. Die Preise für Shareware sind nicht sehr hoch und die Programme können bis zu einem bestimmten Grad sehr gut genutzt werden, denn Shareware wird speziell auf einen Zweck programmiert, zum Beispiel dem Entpacken von Archiven, und somit reicht in vielen Fällen die Shareware als vollständiges Programm aus.

Der Begriff

Shareware ist ein Ausdruck, der von Microsoft geprägt wurde. Der neunte Mitarbeiter des bekannten Unternehmens Bob Wallace, der von 1949 bis 2002 lebte, prägte den Begriff Shareware. Er fand den Begriff in einer Ausgabe der InfoWorld und wollte eine einheitliche Bezeichnung für diese Art von Software finden. Da er zu dieser Zeit schon bei Microsoft arbeitete, wurde die Bezeichnung Shareware genauso anerkannt wie Freeware und hat sich bis heute nicht geändert. Die Geschichte der Shareware beginnt aber schon in den 80er Jahren. Damals wurde von Andrew Fluegelman eine Freeware mit dem Namen PC-Talk, das es Nutzern kostenlos ermöglichte untereinander zu kommunizieren. Während dieser Zeit erschien auch PC-File von einem der Väter der Shareware, Jim „Button“ Knopf. Dies war die erste user-supported Software. Wallace wollte daraufhin einen eigenen Begriff prägen und veröffentlichte mit PC-Write die erste Shareware. Die Entstehung wurde von Wallace selbst auf seine psychedelischen Eindrücke der Welt zurückgeführt, denn Wallace war als erster Online Drug Guru bekannt. Seine Kreativität hing sehr mit den spirituellen Einflüssen zusammen und mit seinem Freund Bill Gates unternahmen sie auch sehr waghalsige Ausflüge. Shareware wurde danach immer berühmter und die drei Väter der Shareware Button, Fluegelman and Wallace wurden durch den großen Erfolg zu Millionären. Fluegelman selbst verdiente noch mehr aufgrund der Freeware, die er prägte.
Die 90er Jahre waren das Jahrzehnt, indem die Shareware einen gigantischen Aufschwung erhielt und Programmierer nutzten die Gelegenheit um für ihre Produkte zu werben. Diese wurden damals über Bulletin Board Systems geteilt oder auf Disketten. Mit dem Aufkommen der CD-Rom wurde das noch verstärkt und Nutzer wollten nicht mehr die Katze im Sack kaufen. Die Shareware ist bis heute noch eine sehr gute Art um Geld zu sparen, denn Demos waren auf lange Sicht nicht sehr aussagekräftig. Mit der Popularität des Internets stellten auch immer mehr Autoren von Software diese speziell als Shareware zur Verfügung, da dieser Markt immer stärker erschlossen wurde und vielversprechend war. Durch die Shareware erhielten die Programme mehr Werbung und konnten durch die Hilfe der Nutzer noch verbessert werden. Ebenfalls populär war in den 90er Jahren der Slogan „Don’t Copy that Floppy“. Geprägt wurde dieser von großen Software-Firmen, die sehr viel Geld in die Entwicklung ihrer Programme stecken und sich immer mehr in ihrer Position gefährdet sahen. Das Floppy ist ein englischer Ausdruck für Diskette und die Message dahinter war die Annahme, dass Shareware keine guten Programme sein können, wenn der Programmierer es zu solch einem Schleuderpreis anbietet. Die Möglichkeit, die Floppy untereinander kopieren zu können, kam aber gerade bei den Nutzern sehr gut an. Durch das Internet wurden die Floppy verdrängt, denn nun mussten die Interessenten keine Versandkosten mehr bezahlen. Die Shareware konnte nun entspannt aus dem Internet geladen werden. Programmierer entwickelten ihre eigenen Seiten, auf den die Shareware auch bezahlt werden konnte, doch waren Server teuer und somit musste eine andere Lösung gefunden werden, die erst durch das Web 2.0 aufkam. Das Web 2.0 ermöglichte durch das Aufkommen von Foren, Blogs und Communities eine bessere Vermarktung der Programme. Auch Testberichte über Shareware gehören zum Internet dazu und werden meist von Magazinen herausgegeben. Es gibt zur heutigen Zeit sehr viele Programme, die eine Shareware sind und immer populärer werden. Der Gedanke mit der Shareware über einen langen Zeitraum die Software testen zu können ist bis heute beliebt.

Arten von Shareware

Shareware gibt es in verschiedenen Ausführungen. Eine Crippleware besteht nur aus Teilen der vollständigen Software und kann unabhängig von der Dauer genutzt werden. Bei einem Bildbearbeitungsprogramm, das als Shareware angeboten wird, können zum Beispiel bestimmte Filter wie Sepia fehlen oder auch die Möglichkeit mehrere Ebenen zu erstellen. Dem Nutzer stehen meist nur grundlegende Funktionen zur Verfügung, die vielen aber schon reichen. Gerade bei Emulatoren oder Entpackern ist das zu bemerken.
Eine Testversion mit Laufzeit bietet den vollen Zugriff auf alle Inhalte des Programms, aber nur für einen bestimmten Zeitraum. Die typische Laufzeiten sind 14 oder 30 Tage, seltener 90 Tage. Vielen Programmieren ist dabei der Fehler unterlaufen, keine Sicherung in das Programm einzubauen. Somit gab es einige Nutzer, die die Shareware nicht registrierten und ein geschenktes Programm erhielten. Sicherungen sind zur heutigen Zeit sehr einfach zu programmieren und ein Timer zeigt bei solchen Programmen an, wie viele Tage noch übrig sind. Adobe ist eine Firma, die diesen Service gerne nutzt. Diese Form von Shareware kann auch nicht mehr ohne kostenlose Registrierung verwendet werden, denn durch die Registrierung eines Kontos erhalten die Programmierer einen höheren Schutz. Sie ist gleichzusetzen mit einer Demo, doch liefert sie nur einen bestimmten Teil der Software. Demos werden sehr häufig bei Spielen genutzt, denn diese bieten einen Einblick ins Spiel, der eine Vorabmeinung über das Game bringt. Spieler können sich dann entscheiden, ob sie die Vollversion kaufen. Demos werden häufig über Spielsysteme wie Steam oder den PSN Store vertrieben.

Nagware

Nagware bezeichnet ein Programm, das neben den bekannten Shareware-Typen immer wieder darauf aufmerksam macht, dass noch keine Vollversion erworben wurde. Beim Programmstart erscheint dann ein Fenster, der Nagscreen. Dieser kann mit einem Klick beendet werden und stört während der Nutzung des Programms nur selten. Es kann vorkommen, dass der Nagscreen innerhalb der Nutzung wieder auftaucht und penetranter wird. Diese Funktion kann vom Autor eingestellt werden.

Crippleware

Die Crippleware bezeichnet ein unvollständiges Programm. Häufige Nachteile sind eine fehlende Druckfunktion, das Speichern und Konvertieren von Inhalten, Limitierungen in Form einer bestimmten Länge der Codierung bei Filmen oder Musik oder das Zwangsbranding der Firma. Dabei wird das Logo der Firma zum Beispiel auf Bildern und Videos angezeigt und somit wird die Bild- und Videoqualität gemindert.

Bekannte Shareware

Es gibt viele Programme, die einen hohen Status mit vielen Downloads erreicht haben. Darunter zählen die Entpacker WinRar und 7Zip. UltraISO ist zum Erstellen von ISO-Dateien von CDs oder DVDS und der Festplatten geeignet. LimeWire ist das bekannteste FileSharing-Programm und wird unter die Kategorie Adware eingestuft. Sie war früher eine Shareware, finanziert sich aber sonst durch jede Form von Werbung.



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