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Picasa

Bei Picasa handelt es sich um eine Software zum Verwalten von Bildern. Entwickelt wurde Picasa als Shareware von LifeScape. Im Jahr 2004 wurde Picasa vom Suchmaschinenkonzern Google Inc. übernommen. Seitdem ist die Software kostenfrei verfügbar. Der Funktionsumfang von Picasa wurde 2006 um die Picasa-Webalben ergänzt.

Picasa als Bilderverwaltungssoftware

Vor allem an Einsteiger ohne oder mit nur geringen Vorkenntnissen richtet sich die Bilderverwaltungs- und Bilderarchivierungssoftware Picasa, was sich insbesondere in einer im Vergleich zu ähnlichen Produkten einfacheren Benutzeroberfläche äußert.

Zu den Verwaltungsfunktionen von Picasa zählt die Möglichkeit, Bilder nicht nur in Ordnern, sondern auch in Alben zu organisieren. Alben unterscheiden sich von Ordnern dadurch, dass die Bilder thematisch sortiert sind. Alben können somit als virtuelle Ordner angesehen werden.

Neben der Bilderverwaltung erlaubt Picasa auch die Bildbearbeitung. Die Skalierung, das Zuschneiden, die automatische Korrektur von Farbe und Kontrast sowie verschiedene Filter gehören zu den entsprechenden Picasa-Funktionen. Auch das Retuschieren von Bildern ist möglich.

Werden die bei Picasa gespeicherten Bilder verwaltet, so werden in diesem Zusammenhang nicht die Bilder selbst, sondern lediglich deren Metadaten verändert. Die Veränderung der Bilder ist unabhängig von einem möglicherweise gesetzten Schreibschutz möglich.

Bei der Bearbeitung archivierter Bilder wird die Originaldatei allerdings nicht verändert. Stattdessen macht Picasa eine Kopie der Originaldatei, die anschließend bearbeitet werden kann, während das Original im entsprechenden Verzeichnis archiviert bleibt.

Bildverarbeitung mit Picasa

Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass Qualitätsverlusten durch mehrmaliges Bearbeiten entgegengewirkt werden kann, zudem können einzelne Bearbeitungen wieder rückgängig gemacht werden – eine Vorgehensweise, die sich am Konzept professioneller Software zur Bild- und Filmbearbeitung orientiert. Sollen Bilder weiterbearbeitet oder weiterversendet werden, kann die in Picasa integrierte Exportfunktion genutzt werden.

Im Rahmen dieser Exportfunktion ist es auch möglich, ein Bild in seinem gegenwärtigen Bearbeitungszustand zu exportieren. Neben der Exportfunktion stellt Picasa seinen Nutzern auch eine Funktion zum Import von Bildern zur Verfügung. Diese Funktion ermöglicht den Import von Bildern von einer Speicherkarte auf Datenträger wie die Festplatte.

Dass Picasa auch auf Plattformen mit dem Betriebssystem Mac OS X läuft, wird durch Wine möglich gemacht. Wine ist eine Laufzeitumgebung, die es erlaubt, Windows-Programme auch unter anderen Betriebssystemen wie Unix oder Mac OS X laufen zu lassen.

Mit der Version 3.5 hat Google Picasa um weitere Funktionen erweitert. Mittels einer Gesichtserkennung ist es möglich, Gesichter automatisch zu finden und zu gruppieren. Die Geotagging-Funktion greift auf Google Earth zurück und gibt den Nutzern die Möglichkeit, ihre Bilder mit geographischen Informationen zu versehen. Dabei werden die Rohdatenformate einer Vielzahl aktueller Digitalkameras unterstützt.

Picasa-Webalben

Bei Picasa-Webalben handelt es sich um einen Web-2.0-Dienst, mit dem online Fotoalben erstellt und verwaltet werden können. Da Picasa-Webalben ein Webservice ist und die Programmierschnittstelle zur freien Verfügung steht, können Programmentwickler die Inhalte und Funktionen von Picasa für ihre eigenen Programme nutzen.

Des Weiteren stellt Google spezielle Programme zum Hochladen von Fotos zur Verfügung, welche zwar für verschiedene Plattformen, aber nicht als freie Software erhältlich sind. War zu Beginn eine Google-Mail-Account die notwendige Voraussetzung für die Nutzung von Picasa-Webalben, so kann inzwischen ein Picasa-Webalben-Konto auch ohne Konto bei Google erstellt werden.

Um Bilder hochzuladen, bietet Picasa-Webalben verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann die Bilderverwaltungssoftware Picasa verwendet werden, zum anderen ist auch ein entsprechendes ActiveX-Steuerelement für den Microsoft-Browser Internet Explorer erhältlich. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, ein Webformular oder eine Erweiterung für iPhoto für das Hochladen von Fotos zu verwenden.

Auch für Smartphones mit dem Betriebssystem Android gibt es eine entsprechende Upload-Funktion. Ebenso ist es möglich, per Mail Bilder zu senden, die anschließend im Picasa-Webalbum veröffentlicht werden. Eine weitere Möglichkeit bieten selbstentwickelte Programme, welche die Schnittstelle „Picasa Web Albums Data Api“ nutzen.

Picasa-Webalben stellt jedem Benutzer bis zu 1 GB Speicherplatz kostenfrei zur Verfügung. Wird mehr Speicherplatz zur Archivierung von Fotos benötigt, kann ein kostenpflichtiges Angebot in Anspruch genommen werden. Wer bei Google+ registriert ist, erhält automatisch unbegrenzten Speicherplatz. Voraussetzung hierfür ist, dass die einzelnen Bilddateien die Größe von 2048×2048 Pixeln nicht überschreiten.

Die Bildrechte im Zusammenhang mit Picasa-Webalben

Während sich Google anfangs über die Nutzungsvereinbarung von den Picasa-Webalben-Nutzern die Zustimmung holte, dass mit den dort gespeicherten Bildern auch andere Dienste von Google vermarktet werden dürften, hat sich Google im Jahr 2010 dazu verpflichtet, die Nutzungsrechte nur zur Bereitstellung des Picasa-Webalben-Service zu verwenden.

Das Programm „Hello“

Bei „Hello“ handelte es sich um ein von Picasa-Webalben veröffentlichtes Computerprogramm, das den Nutzern ermöglichte, Bilder über das Internet zu versenden oder in ihren Blogs zu posten. Da auch das Versenden von Textnachrichten möglich war, war „Hello“ einem Instant-Messaging-Programm sehr ähnlich. Dennoch standen Bilder stets im Mittelpunkt der Funktionalität von „Hello“. So bot das Programm den Nutzern die Möglichkeit, Fotos in Echtzeit mit ihren Freunden zu teilen und zu betrachten.

Jedoch wurde der Dienst Ende des Jahres 2006 eingestellt. Die Nutzer von „Hello“ erhielten den Hinweis, dass die Picasa-Funktion „Blog This“ verwendet werden kann, um die bei Picasa-Webalben gespeicherten Bilder in den eigenen Blogs zu veröffentlichen. Offiziell beendet wurde das Projekt „Hello“ am 15. Mai 2008.



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