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Google Earth

Die vom Suchmaschinenbetreiber Google angebotene Software Google Earth ermöglicht die virtuelle Darstellung von Erde, Mars, Mond und verschiedenen Himmelskörpern. Die kostenfreie Basisversion von Google Earth enthält neben der intuitiven Maus-Navigation eine Suchfunktion und ein Messwerkzeug.

Weiterhin lassen sich verschiedene Ebenen mit globalen Landschaftsinformationen hinzufügen und entfernen. Dabei kann Google Earth neben der Google-Datenbank auch auf verschiedene Daten der NASA und anderer Unternehmen zugreifen. Zudem ist das Anlegen und Abspeichern von selbst erstellten Punktkoordinaten möglich.

Ab Programmversion 4.0.2735 kann die Darstellung von 3D-Objekten mit eigenen Texturen aktiviert werden. Das ursprüngliche Programm mit der Bezeichnung Keyhole wurde von der Firma Keyhole Corp. entwickelt und im Jahr 2004 von Google Inc. aufgekauft. Im gleichen Schritt wurde die Software für Windows-Betriebssysteme in Google Earth umbenannt. Portierungen für Linux und Mac OS X sind seit 2006 erhältlich. Im Jahr 2008 wurde eine iOS-Version von Google Earth veröffentlicht. Eine Variante für Geräte mit Android-Oberfläche steht seit Februar 2010 zur Verfügung.

Geodaten und Inhalte bei Google Earth

Für die künstliche Mercatorprojektion mit einheitlichen Grundlagen verwendet Google Earth das World Geodetic System 1984 (WGS 84) mit der Schlüsselnummer EPSG:3857. Anfängliche Berechnungsfehler aufgrund ungenauer Schlüssel-Spezifikationen wurden dadurch behoben. Die Bilddatenbank von Google Earth enthielt nach umfangreichen Updates im Jahr 2006 mehr als 150 Terabyte Daten. Diese Inhalte liegen nicht in einheitlichen Qualitätsstufen vor.

Die Standard-Auflösung der Rasterdaten beträgt 15 m x 15 m, während in dicht besiedelten Regionen eine Auflösung von etwa 15 cm x 15 cm zur Verfügung steht. Bei höheren Auflösungen und günstigen Aufnahmebedingungen sind sowohl Menschen als auch kleinere Objekte erkennbar. Die Bilddaten mit einer Auflösung von bis zu 60 cm pro Pixel stammen von Satellitenaufnahmen.

Detaillierteres Bildmaterial mit wird mit Hilfe von Flugzeugen aufgezeichnet. Einige Gebiete werden von Google Earth mit bis zu 5 cm x 5 cm pro Bildpunkt dargestellt. Das Alter der genutzten Bilder beträgt im Durchschnitt ein bis drei Jahre. Zum Teil kommen aber auch Bilddaten zum Einsatz, die vor mehr als zehn Jahren erstellt wurden. Das Bildmaterial von Google Earth für Deutschland stammt zu einem großen Teil aus dem Jahr 2000. Das Erstellungsdatum der aufgerufenen Inhalte wird seit Version 4.3 im Hauptfenster angezeigt, sofern es bekannt ist.

Weiterhin nutzt Google Earth verschiedene Vektordaten für die Darstellung von Ländergrenzen, Straßen und zahlreicher weiterer Elemente. Das KML-Format ermöglicht zudem die Einbindung selbst erstellter Daten wie fotorealistische 3D-Gebäude, Wetterberichte und Verkehrsinformationen in Google Earth. Durch die von Google Inc. übernommene Foto-Sharing-Webseite Panoramio.com stehen mehr als 3 Millionen Benutzerfotos mit regionalem Bezug zur Verfügung.

Funktionen von Google Earth

Neben der Anzeige des virtuellen Globus beinhaltet Google Earth verschiedene Zusatz-Funktionen. Ab Version 4.2 ist mit der Funktion Google Sky beispielsweise die Erkundung des Himmels möglich. Die eigene Datenbank von Google Sky bietet Informationen zum gesamten Sonnensystem sowie zu aktuellen Himmelsereignissen und ermöglicht die Anzeige von historischen Himmelskarten. Das verwendete Bildmaterial wurde teilweise vom Weltraumteleskop Hubble aufgenommen.

Mit Google Moon und Google Mars ist zudem die Besichtigung des Mondes und des Mars möglich. Ab Version 5.0 beinhaltet Google Earth auch die Funktion Google Ocean. Damit kann ein 3D-Unterwasserrelief dargestellt werden. Darüber hinaus lassen sich Schiffswracks auffinden und erweitere Informationen zu den besuchten Gebieten anzeigen. Mit der Sonnenstandsfunktion ist eine flexible Einstellung der Tageszeit möglich. Dadurch kann die Simulation des Sonnenlichts an jedem Standort frei angepasst werden. Auch die Schatten der dreidimensionalen Objekte werden bei der Berechnung miteinbezogen.

Mit der Niederschlagsfunktion von Google Earth können Niederschläge in Form von Regen, Stürmen und Schnee simuliert werden. Ab Version 4.3 ist zudem ein Flugsimulator enthalten. Damit können sowohl Flüge zwischen verschiedenen Flughäfen als auch zwischen frei gewählten Start- und Ziel-Positionen simuliert werden. Darüber hinaus hat der Benutzer die Auswahl zwischen zwei Flugzeugtypen.

Die Reiseführer-Funktion von Google Earth ermöglicht die Anzeige von zusätzlichen Bildern und Informationen zu bestimmten Orten. Dabei werden unter anderem kurze Zusammenfassungen von Wikipedia-Einträgen angezeigt. Weiterhin bietet Google Earth ab Version 5.0 eine Zeitreisefunktion. Anhand einer Zeitleiste kann damit die Beschaffenheit der Erde zu unterschiedlichen Zeitpunkten dargestellt werden. So können auch historische Karten und aktuelles Bildmaterial zur gleichen Zeit eingeblendet werden.

Seit Programmversion 4.2 unterstützt Google Earth die Einbindung von Fotos und Bildern im Gigapixel-Bereich. Weiterhin ist ein Gebäude-Erstellungstool verfügbar, mit dem eigene 3D-Modelle erstellt und hochgeladen werden können. Wenn mehrere Modelle des gleichen Gebäudes vorhanden sind, wird das hochwertigste ausgewählt und in die Datenbank aufgenommen.

Weitere Versionen von Google Earth

Die Webbrowser-basierende Version Google Maps beinhaltet die Grundfunktionen von Google Earth. Seit April 2010 ist Google Earth in Google Maps integriert, sodass auch 3D-Inhalte dargestellt werden können. Bei beiden Versionen kommt das gleiche Bildmaterial zum Einsatz. Das Programm Google Earth ermöglichte bereits früher als die Web-Version die Darstellung von 3D-Objekten.

Für Unternehmen steht mit Google Earth Pro eine erweiterte Version der Software zur Verfügung. Diese ist kostenpflichtig und enthält professionelle Zusatzmodule für hochauflösende Ausdrucke sowie einen Movie Maker. Darüber hinaus unterstützt Google Earth Pro das Importieren von Bild- und Vektordaten im SHP-, KML- und TAB-Format. Für die Messung von Flächen und weiteren Berechnungen sind verschiedene Werkzeuge enthalten. Zudem bietet Google Earth Pro erweiterte Datensätze für Verkehr, Demografie und Parzellen.



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