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Streaming Begriffserklärung und Definition

streamingUnter Streaming wird im Allgemeinen ein kontinuierlicher Datenstrom verstanden, der von einem Server zu einem Client gesendet wird. Dazu wird zwischen den beiden Teilnehmern eine Verbindung aufgebaut und die ganze Zeit permanent gehalten. Anders als bei anderen Verfahren wie einem Dateitransfer handelt es sich bei einem Stream aber primär nicht um eine reine Kopie, sondern um eine Datenübertragung zwischen zwei Applikationen. Die Technik ähnelt insofern eher der Kommunikation zwischen zwei verschiedenen Partnern, bei denen das Signal von allen Teilnehmern interpretiert anstatt nur gespeichert wird. Der Inhalt des Datenstroms ist dabei nicht genau bestimmt, er besteht in vielen Fällen aus Audio- oder Videodaten, kann aber auch einen grundsätzlich anderen Charakter tragen. In sicherheitsrelevanten Bereichen gibt es beispielsweise Techniken, bei denen systemrelevante Logdateien in Echtzeit zu einem besonders abgesicherten Server übertragen oder gestreamt werden. Es handelt sich hier nicht um ein Backup, da die Übertragung ohne Unterbrechung und nicht punktuell erfolgt. Die Videotelefonie kann sowohl über Streaming als auch über eine konventionelle Verbindung erfolgen – technisch gesehen besteht der Unterschied darin, dass im zweiten Fall beide Signale auf einem einzigen Kanal hin- und hergesendet werden. Da eine solche Signalübertragung allerdings anfälliger für technische Störungen ist, werden heute in vielen Fällen zwei oder mehr einzelne Streams verwendet. Dieser Ansatz birgt eine Reihe von Vorteilen, die besonders bei Konferenzschaltungen eine ausschlaggebende Rolle spielen. So kann ein Stream entweder an einen einzelnen Benutzer (Unicast), aber auch an mehrere Anwender gleichzeitig gesendet werden (Multicast) – die verwendete Bandbreite bleibt in beiden Fällen dieselbe. Es ist deshalb aus Effizienzgründen durchaus sinnvoll, für jeden Teilnehmer einen einzelnen Stream aufzubauen, anstatt auf einzelne Verbindungen zwischen den Teilnehmern zurückzugreifen. Ein Nachteil liegt jedoch darin, dass es auf diese Weise nicht möglich ist, private Nachrichten zwischen nur zwei Teilnehmern auszutauschen, weshalb häufig auf eine Kombination zwischen beiden Übertragungswegen zurückgegriffen wird. Technisch funktioniert Multicast, indem der Stream an eine bestimmte IP-Adresse gesendet wird, auf die die anderen Clients zugreifen und das Signal von dort abrufen. Davon zu unterscheiden ist das Broadcasting, das einen Stream direkt an verschiedene Endadressen sendet. Es wird häufig für die Übertragung von Nachrichten verwendet, die sich an alle Benutzer eines Netzwerkes richten. Sowohl Multi- als auch Broadcast lassen sich nicht von außen steuern und stellen ein laufendes Programm zur Verfügung, auf das der Nutzer keinerlei Einfluss nehmen kann. Sie eignen sich deshalb für digitales Fernsehen, aber nicht für Dienste wie Video-On-Demand, da der Zuschauer keine Möglichkeit hat, etwa ein Startsignal zu senden.

Der Gebrauch von Streaming im Internet

Streaming ist inzwischen eine im Internet sehr verbreitete Technologie, die sowohl privat als auch kommerziell genutzt wird. Am Häufigsten verbreitet ist das Streaming von Audio- oder Videodateien oder Livebildern. Viele Webcams stellen einen permanenten Stream zur Verfügung, auf den etwa der Besucher einer Homepage zurückgreifen kann. Wegen der hohen Verbreitung von Kameras können inzwischen Streams auf der ganzen Welt permanent live betrachtet werden – es handelt sich hier jedoch nur dann um ein wirkliches Streaming, falls das Signal auch direkt übertragen wird. Standbilder werden hingegen in aller Regel in gewissen Abständen auf bestimmten Servern abgelegt und von dort abgerufen. Auch zu Überwachungszwecken wird diese Technologie häufig eingesetzt. Das gilt sowohl in großen Maßstäben wie etwa bei der flächendeckenden Überwachung anhand von Videokameras als auch in kleinem Rahmen. Zu diesem Zweck gibt es beispielsweise Apps für Smartphones, die einen Stream ihrer Kamera in das lokale Netzwerk senden und von dort aus betrachtet werden können. Technische Hürden wie die in einem Router verwendete Firewall machen jedoch eine Übertragung direkt in das Internet ohne eine vorherige Konfiguration unmöglich. Die Zunahme von Breitbandanschlüssen bildet die Grundlage für den heutigen kommerziellen Gebrauch des Streaming, das eine breite Anzahl von Multimediaangeboten möglich macht. Bereits seit einigen Jahren sind Internetradios eine populäre Alternative zu der klassischen Übertragung mittels Funkwellen geworden. Es handelt sich hierbei oft um eine serverbasierte Verbreitung, bei der das Signal von einem einzelnen Client zu einem Server mit einer schnellen Anbindung übertragen wird. Die Nutzer greifen mithilfe eines Mediaplayers oder direkt über eine Homepage auf diesen zurück. Dazu läuft auf dem Server ein spezielles Programm, das das Streaming an die verschiedenen Empfänger steuert. Populäre Beispiele dafür sind der Shoutcast- oder der Icecast-Server, die sich dank ihrer einfachen Installation auch für private Nutzer mit gehobenen IT-Kenntnissen eignen. Sie ermöglichen es jedem Internetuser, mit den entsprechenden Kenntnissen und Zugriff auf einen Server, selber eine Sendung zu veröffentlichen. Online-Videotheken und Medienunternehmen nutzen eine ähnliche Technik, um auch Videos zu verbreiten. Während Fernsehanstalten dabei auf Multicast zurückgreifen können, um ihre eigenen Ressourcen zu schonen, sind Videotheken auf unilaterale Verbindungen angewiesen. Sie bieten dafür auch die Möglichkeit, das Signal zu steuern und auf Wunsch zu starten, anzuhalten oder ein Video an einen bestimmten Punkt vor- oder zurückzusetzen. Der wohl bekannteste Anbieter dieser Art ist das populäre Videoportal Youtube. Nicht unter das Streaming fallen hingegen Dienste wie Online-Videorekorder, da sie lediglich Daten zum Download anbieten, die vor dem Abspielen auf der eigenen Festplatte gespeichert werden müssen.

Verschiedene Anbieter von Streaming

Es gibt zahlreiche kostenpflichtige und freie Anbieter von Streaming. Zu solchen, die Gebühren erheben, zählen vor allem Videotheken, die urheberrechtlich geschütztes Material gegen ein festgelegtes Entgelt zur Verfügung stellen und dafür Lizenzgebühren an die Rechteinhaber bezahlen. Darüber hinaus gibt es jedoch auch eine Menge weitgehend ungeregelter Bereiche, die teilweise juristisch umstritten sind. Ähnlich, wie bei den sogenannten Sharehostern, gibt es auch im Streamingbereich darüber hinaus zahlreiche Anbieter, die es Usern erlauben, eigene Inhalte auf ihren Servern zu lagern und anderen zur Verfügung zu stellen. Auch wenn ein solcher Upload ein klarer Verstoß gegen das Urheberrecht darstellt, ist es auf der anderen Seite umstritten, ob auch der Abruf ein Vergehen darstellt. Die Meinungen sind in diesem Punkt gespalten, da es nach Ansicht vieler Juristen den Betreffenden nicht möglich ist, jedes Video auf seine Rechte hin zu überprüfen. Zweitens wird durch das reine Betrachten auch keine Kopie im Sinne des Urheberschutzgesetzes angefertigt, aber nur eine solche Tat ist auch rechtlich relevant. Diese Ansicht ist allerdings umstritten, bislang gibt es dazu weder eine höchstrichterliche Entscheidung noch wurde eine klare Regelung durch den Gesetzgeber erlassen. Ähnlich sieht es bei vielen Radiosendern aus, die ihren Sitz entweder im außereuropäischen Ausland haben oder deren Betreiber nicht bekannt und zu ermitteln sind. In der Praxis wurden zwar bislang noch keine Hörer belangt, theoretisch könnte sich aber auch hier ein Verstoß konstruieren lassen. Wegen der komplizierten Rechtslage und der internationalen Verwicklungen sowie unterschiedlicher nationaler Rechtsprechung ist mit einer klaren Entscheidung oder Regelung dieser Umstände nicht in absehbarer Zeit zu rechnen. Anders sieht es allerdings bei europäischen Anbietern oder Betreibern aus, die unabhängig ihrer Ausrichtung oder eines kommerziellen Gewinnstrebens zur Zahlung entsprechender Gebühren verpflichtet sind. In der Kommunikationsbranche wird das Streaming neben anderen Techniken eingesetzt, um eine stabile Verbindung zwischen den Teilnehmern herzustellen. Es hängt in erster Linie von den verwendeten Protokollen ab, ob es sich bei der Übertragung um einen kontinuierlichen Stream oder einen punktuellen Austausch von Informationen handelt. Allerdings ist in diesem Zusammenhang die Begrifflichkeit nicht genau definiert, besonders in der Umgangssprache wird nur selten eine Unterscheidung zwischen beiden Wegen gemacht. Zudem werden bei vielen Anbietern verschiedene Protokolle verwendet, die dazu dienen, in einem ersten Schritt eine Verbindung aufzubauen und erst danach einen Stream zwischen beiden Punkten zu generieren.



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