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Taobao Begriffserklärung und Definition

Taobao ist ein chinesischer Internetanbieter für Auktionen und Online-Shops. Auf der Seite bekommen Firmen und Privatpersonen die Möglichkeit einen eigenen Shop zu eröffnen und darin gebrauchte oder neue Waren anzubieten. Dabei können sie festlegen, ob der Kauf als Auktion oder über einen Festpreis erfolgen soll. Ursprünglich war Taobao als ein Auktionshaus gestartet. Der Großteil der heute angebotenen Ware ist heute jedoch neuwertig und wird über Festpreise verkauft. Auktionen machen nur noch einen geringen Bruchteil des Gesamtangebotes aus. Mit über 500 Millionen registrierten Benutzern und über 800 Millionen gelisteten Angeboten gehört Taobao zu den am meisten besuchten Internetseiten der Welt. Dabei ist die Webseite bisher nur in chinesischer Sprache erreichbar. Aufgrund dieser Tatsache gestaltet sich ein Einkauf für ausländische Kunden eher schwierig. Die niedrigen Preise der Angebote haben jedoch eine Nachfrage in den europäischen Ländern und den USA ausgelöst. Daher haben sich externe Anbieter herausgebildet, die für ausländische Kunden die Bestellung übernehmen. Für jede Bestellung wird jedoch eine Provision fällig, was die Preise weniger attraktiv werden lässt.
Als Maskottchen für Taobao wurde die Ameise erkoren. So soll die immer fleißige Natur der kleinen Krabbelwesen, die Unternehmenskultur widerspiegeln.

Geschichte

Taobao ging im Mai 2003 an den Start. Hinter dem Angebot steckt die Alibaba Group, deren Sitz sich in der chinesischen Stadt Hangzhou befindet. Die Firma hatte sich 1999, im Zuge des Starts von Alibaba.com, gegründet. Bei Alibaba handelt es sich um eine der erfolgreichsten Internetplattformen für B2B-Geschäfte.
Der Anlass für die Entwicklung von Taobao war der Verkauf des chinesischen Auktionshauses Eachnet an den amerikanischen Konkurrenten eBay. Eachnet war bis zu dem Kauf der größte Anbieter von Auktionen in China und durch den Erwerb, gelang es eBay die Marktführerschaft innerhalb des Landes zu übernehmen. Um gegen den großen Konkurrenten eine Chance zu haben, verzichtet Taobao auf Angebotsgebühren. Zusätzlich wurde das Bezahlsystem AliPay entwickelt und an Taobao angeschlossen. Da in China Kreditkarten wenig verbreitet sind und das System mit allen großen chinesischen Banken kooperierte, wurde es gut angenommen und ist einer der Erfolgsgründe von Taobao. Innerhalb von zwei Jahren gelang es der Seite, die Marktführerschaft zu erringen. So stiegen die Marktanteile bis 2005 auf 59%. In der gleichen Zeit sank der Marktanteil eBays von 79% auf 36%. Damit verlor das amerikanische Unternehmen über 40%. Dieser Trend verstärket sich im darauffolgenden Jahr und so gab eBay 2006 sein Asiengeschäft auf. Taobao verstärkte trotzdem seine Wachstumsbemühungen. Im Jahr 2008 wurde die Taobao-Mall gestartet. Dabei handelt es sich um ein B2C-Angebot. Es konnten also nur autorisierte Händler ihre Waren verkaufen. Der Handel mit Gebrauchtwaren und Auktionen sollte weiterhin auf der Taobao Seite stattfinden. Auch Taobao-Mall entwickelte sich zu einem großen Erfolg für das Unternehmen. Über 50000 Händler bieten heute ihren Waren über das Portal an. Zwei Jahr später bekräftigte das Unternehmen sein Bestreben darin, eine der Größen im Online-Handel zu werden. Es veröffentlichte 2010 die Suchmaschine eTao, die heute von vielen asiatischen Online-Anbietern in ihren Shops eingesetzt wird. Im gleichen Jahr wurde jedoch auch vermehrt Kritik laut. Die Zahl der Betrüger und Falsch-Angebote auf Taobao nahm immer weiter zu. Das Image des Unternehmens litt zunehmend darunter und so ging man konsequent gegen die Betrüger vor. Heute soll vor allem auch das Bewertungssystem die Kunden schützen. So haben diese die Möglichkeit Bewertungen und Kommentare zu den Anbietern und dem Verkaufsvorgang abzugeben, um so mehr Transparenz für die Kunden zu schaffen. Ein Jahr später wurden Taoboa, Taobao-Mall und eTao in drei separate Unternehmen aufgespalten. Damit versuchte man sicherzustellen, dass Taoboa weiterhin konkurrenzfähig bleibt und dem zunehmenden Wettbewerb auf dem Markt gewachsen ist. Die Unternehmen seine zwar kleiner geworden, sollten aber nun mit einer höheren Effektivität arbeiten.

Internationale Expansion

Taobao ist heute eines der größten Unternehmen in China und hat den chinesischen Markt fest im Griff. Diese Tatsache führt jedoch dazu, dass sich damit die inländischen Wachstumsmöglichkeiten nahezu erschöpft haben. Um weiter wachsen zu können, müssen daher neue Märkte erschlossen werden. Schon im Jahr 2008 wurde innerhalb des Unternehmens erstmals mit dem Gedanken gespielt, dass man nach Europa und die Vereinigten Staaten expandieren sollte. Das Ziel war auch hier den Marktführer eBay anzugreifen und die eigene Erfolgsgeschichte zu wiederholen. Der amerikanische Anbieter ist jedoch in den westlichen Ländern viel tiefer verankert und genießt einen besseren Ruf als in China. Zudem sind auch viele andere Online-Händler sehr aktiv und erfolgreich. Daher wäre eine Expansion mit hohen Investitionen verbunden. Deshalb konzentrierte sich das Unternehmen auf den asiatischen Markt und begann sich nach Taiwan, Malaysia und Singapur auszuweiten. Auch in Hongkong war man sehr aktiv und verlegte auch den internationalen Firmensitz in die Stadt. Die Expansion war erfolgreich und man konnte seinen Marktanteil in den betroffenen Ländern steigern. Von einer richtigen internationalen Expansion kann trotzdem noch nicht gesprochen werden, da vornehmlich die Chinesisch sprechende Bevölkerung als Kunde gewonnen werden konnte. Langfristig ist jedoch immer noch ein Markteintritt in Europa und den USA ein Ziel. Erst Anzeichen, dass es bald soweit sein könnte, waren 2012 zu sehen. Erstmals akzeptierte das Unternehmen internationale Kreditkarten als Zahlungsmöglichkeiten. Eine Zahlung mit einer Kreditkarte war vorher nicht möglich gewesen und stellte vor allem für internationale Kunden ein Problem dar. Aktuell stammen rund 5% des Umsatzes von ausländischen Kunden. Dabei kann jedoch davon ausgegangen werden, dass es sich bei dem Kundenstamm hauptsächlich um Chinesen handelt, die im Ausland leben.



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